CfA: Promotionsstelle „Antidemokratische Regression“ (Frankfurt)

Am Forschungszentrum Normative Ordnungen in Frankfurt ist eine Promotionsstelle (65%) ausgeschrieben. Die Stelle ist im Work Package „Begriff und Theorien der Regression“ des Hessischen Forschungsverbunds DemoReg „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression“ angesiedelt. Gesucht wird ein/e Stelleninhaber:in die Lust hat mit Rainer Forst und Vera King an der Schnittstelle von politischer Theorie/Philosophie und Soziologie/psychoanalytische Sozialpsychologie zum Thema „Antidemokratische Regression“ zu arbeiten. Bewerbungen können bis zum 09.09.2025 an sekretariat.forst@soz.uni-frankfurt.de geschickt werden. Zur ganzen Ausschreibung geht es zudem hier.

 

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Volkssouveränität und demokratische Politik. Zu Ingeborg Maus’ „Politischer Politischer Theorie“ 

Sonja Buckel und Oystein Lundestad haben mit ihren Beiträgen zum Verhältnis von Demokratie und Rechtsstaat bzw. zur Frage der Moral in Recht und Politik den Theorieblog-Schwerpunkt zum Werk der im Dezember verstorbenen Ingeborg Maus begonnen. Felix Petersen schließt die Trias der Beiträge heute mit einem Beitrag ab, der Maus noch einmal als Gegnerin Schmittscher Souveränitäts- und Verfassungsverständnisse präsentiert und ihre bleibende Aktualität betont.

Machtzentralisierung, exekutive Politik, und Autoritarismus sind Grundcharakteristika der aktuellen demokratischen Schieflage. Gerade bezüglich dieser politischen Entwicklungen, kann Ingeborg Maus’ politisches Denken Orientierung bieten. Entlang einiger grundsätzlicher Aspekte ihres Buchs Über Volkssouveränität (Maus 2011) möchte ich im Folgenden zeigen, dass wir uns an ihrer „Politischen Politischen Theorie“ (Jeremy Waldron) vergewissern können, warum es sinnvoll ist, Politische Theorie auf reale Machtverhältnisse und Institutionen auszurichten.  (mehr …)

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