CfP: Workshop „Supererogation: Feministische Perspektiven“ (Berlin)

Am 16. und 17. September 2022 findet im Anschluss an den GAP-Kongress an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Satellitenworkshop zum Thema „Supererogation: Feministische Perspektiven“ statt. Der Workshop möchte die philosophische Debatte über Handlungen, die moralisch wertvoll aber nicht geboten sind und als freiwillige Mehrleistung oder sogar als Heroismus verstanden werden, um feministische Analyseperspektiven bereichern. Die Organisatorinnen Katharina Naumann (Magdeburg), Marie-Luise Raters (Potsdam) und Karoline Reinhardt (Tübingen) freuen sich über Vortragsvorschläge im Umfang von max. 500 Wörtern – insbesondere von Nachwuchswissenschaftler*innen. Die Frist für Einreichungen ist der 30. April 2022 (an: karoline.reinhardt@uni-tuebingen.de). Die Organisatorinnen bemühen sich derzeit um eine Finanzierung der Reise- und Übernachtungskosten für Vortragende, die über keine anderweitigen institutionellen Förderungsmöglichkeiten verfügen. Den Call for Papers mit genaueren Infos zum Workshop gibt es hier.

 

–UPDATE: Die Deadline für Einreichungen ist auf den 15. Mai verlängert worden. Als Vorträge zugesagt sind mittlerweile Hilge Landweer (Berlin), Corinna Mieth (Bochum) und Amelie Stuart (Erfurt). Auch werden Reise- und Unterkunftskosten übernommen werden können, für alle, die über keine anderweitigen Förderungsmöglichkeiten verfügen —

Weiterlesen

CfP: „Sakrales Recht im säkularen Staat“ (Staatsverständnisse)

In der Nomos-Reihe „Staatsverständnisse“ ist ein Band zu „Sakrales Recht im säkularen Staat. Zur Rezeption islamischen Rechts in säkularen Verfassungsstaaten“ geplant. Die Herausgeberin Rike Sinder lädt ab sofort zur Einreichung von Beitragsvorschlägen ein. Der Band soll das Verhältnis von islamischem Recht und säkularen Verfassungsstaaten sowohl aus der Staatsperspektive als auch aus der Freiheitsperspektive ausloten. Willkommen sind unter anderem Beiträge zum internationalen Recht sowie rechtsvergleichende, (rechts)historische und (rechts)philosophische Beiträge. Die Frist für die Einreichung von Beitragsvorschlägen (max. 500 Wörter) ist der 30.04.2022 (rike.sinder@jura.uni-freiburg.de). Die Manuskripte sollen dann bis zum 30.10.2022 vorliegen. Detailliertere Infos enthält der Call for Papers.

Weiterlesen

CfP: Schwerpunktheft „UnDoing Epistemic Violence“

Das Journal für Entwicklungspolitik (JEP) lädt zur Einreichung von Vorschlägen für ein englischsprachiges Schwerpunktheft zum Thema „UnDoing Epistemic Violence“ ein, das sich mit dem Zusammenhang von Gewalt(freiheit) und kritischer Wissensproduktion beschäftigt. Das Heft behandelt die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen von Gewaltfreiheit, Gewaltlosigkeit und Gewaltverzicht und fokussiert das Wechselspiel von post- und dekolonialen, feministischen, indigenen und anderen kritischen Epistemologien mit sozialen Bewegungen und Widerstand. Beiträge aus allen Disziplinen sind willkommen, die Gastherausgeberin Claudia Brunner freut sich ausdrücklich auch über Beiträge aus der politischen Theorie. Wer einen Beitrag vorschlagen möchte, kann bis zum 30. April 2022 ein Abstract einreichen (claudia.brunner@aau.at). Den Call for Papers gibt es hier.

Weiterlesen

CfP: Tagung „Philosophie und Rassismus“ (Münster)

Franziska Dübgen (Münster), Kristina Lepold (Berlin) und Marina Martinez Mateo (Frankfurt) organisieren eine Tagung zum Thema „Philosophie und Rassismus“, die vom 27.-29. Januar 2022 in Münster stattfinden wird. Zu den Fragen, die die Tagung beleuchten möchte, gehören: Was ist Rassismus und wie lassen sich seine Funktionsweisen mit philosophischen Mitteln beschreiben? Was ist das Verhältnis von Rassismus zu anderen Formen der Unterdrückung und Diskriminierung? Welche normativen Kategorien stehen zur Verfügung, um Rassismus zu kritisieren? Beitragsvorschläge zu diesen oder ähnlichen Fragen von Interessierten aller Karrierestufen sind willkommen. Abstracts sollten ca. 400 Wörter umfassen und mit einer kurzen biographischen Notiz bis spätestens 1. Juni 2021 eingereicht werden (philosophieundrassismus@posteo.de). Die Organisatorinnen bemühen sich um eine Finanzierung der Reisekosten für alle Beitragenden sowie um Kinderbetreuung. Genauere Infos gibt es im pdf oder hier.

Weiterlesen

CfP: „Future(s) of critique“ (Special Issue Behemoth)

Die Zeitschrift Behemoth plant ein Sonderheft zum Thema „Future(s) of critique. Theorising governmentality and power in the digital age“. Das Heft interveniert in Debatten über das vermeintliche Ende von Theorie in Zeiten von Big Data und sucht nach neuen Möglichkeiten der Kritik vor dem Hintergrund einer verstärkt digitalisierten Gegenwart. Beiträge sind eingeladen, etwa die Anwendbarkeit von Kritiktraditionen auf die Selbstbezüglichkeit „objektiver“ Daten zu diskutieren oder zu reflektieren, welche neuen politischen Macht- und Regierungsverhältnisse eine Kritik der digitalen Gegenwart adressieren sollte. Die Herausgeber*innen Janosik Herder (Osnabrück), Felix Maschewski (Berlin) und Anna-Verena Nosthoff (Freiburg/Wien) freuen sich über Beitragsvorschläge in Form von Abstracts (ca. 20.000-25.000 Zeichen) bis zum 15. Juli. Einreichungen sind sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch möglich. Den vollständigen Call mit weiteren Infos gibt es hier.

Weiterlesen

CfA: „Negative Anthropologie. Ideengeschichte und Systematik einer unausgeschöpften Denkfigur“

Lange Zeit stand der Ausdruck „Negative Anthropologie“ für den Titel von Ulrich Sonnemanns gleichnamigem Buch, das, 1969 erschienen, der Kritischen Theorie zugeordnet wird, ohne es in deren kanonisches Zentrum geschafft zu haben. Sonnemanns vom Zeitgeist der 68er beschwingte Kritik galt jeglicher Anthropologie und zielte, das berühmte Veto Adornos mit Gehlen als konkretem Gegner vor Augen programmatisch ausbuchstabierend, auf eine Negation von Anthropologie überhaupt. Ironischerweise hat der Begriff seine maßgebliche Prägung also durch ein irreführend betiteltes Buch erhalten, das auch eine Negative Anthropologie verwirft, da eine solche noch immer eine Anthropologie zu sein hätte. Sonnemanns Modell möchten wir in diesem Sammelband, der im Januar 2020 bei de Gruyter in der Reihe „Philosophische Anthropologie“ erscheinen soll, alternative Konzeptionen Negativer Anthropologie gegenüberstellen, und zwar unter systematischen und historischen Gesichtspunkten: (mehr …)

Weiterlesen

CfP: Villains! Constructing Narratives of Evil

Am Graduiertenkolleg GCSC in Gießen findet Anfang 2019 eine Konferenz zum Thema „Villains! Constructing Narratives of Evil“ statt. Die Konferenz ist  interdisziplinär angelegt und soll Perspektiven aus den Kultur-, Geistes- und Sozialwissenschaften zusammenbringen. Die Veranstalter_innen freuen sich  ausdrücklich auch über Beitrage aus der Politischen Theorie und Ideengeschichte.

Beitragsvorschläge von Nachwuchswissenschaftler_innen sind besonders erwünscht und werden bis zum 12. August 2018 erbeten an villainsconference@gcsc.uni-giessen.de. Alle weiteren Infos zum Call und seinen Modalitäten findet ihr im PDF.

 

 

 

Weiterlesen

CfA Jahrbuch Praktische Philosophie in globaler Perspektive 2/2018

Das Jahrbuch Praktische Philosophie in globaler Perspektive bittet um Beiträge sowohl zum allgemeinen Beitragsteil als auch zum Schwerpunktteil, in dem es in diesem Jahr um ‚Natur‘ als Bezugspunkt der praktischen Philosophie geht.
Das Auswahlverfahren verläuft in zwei Schritten: Bis zum 01. September 2017 können Abstracts von 500-750 Wörtern eingereicht werden, die von den Herausgebern geprüft werden. Nach positiver Begutachtung wird um Einreichung der fertig ausgearbeiteten Beiträge (6.000 bis 8.000 Wörter) bis zum 31. Dezember 2017 gebeten. Das Jahrbuch erscheint im Sommer 2018 beim Karl Alber Verlag. (mehr …)

Weiterlesen

CfP: Dimensions of Poverty (Berlin)

Im Haus der Kulturen der Welt in Berlin findet am 8./9. Juni 2017 die Konferenz „Dimensions of Poverty“ statt. Veranstaltet wird sie von Valentin Beck, Stefan Gosepath, Henning Hahn und Robert Lepenies von der Kolleg-Forschergruppe „Justitia Amplificata“ an der Freien Universität. Gefragt wird nach neuen Perspektiven auf absolute und relative Armut innerhalb und zwischen Nationen.  Als Keynote-Speaker haben bereits zugesagt: Sabina Alkire (OPHI, Oxford), Sakiko Fukuda-Parr (New School, N.Y.C.), Varun Gauri (World Bank, Washington DC), Stephan Klasen (University of Göttingen), Onora O’Neill (University of Cambridge), Sanjay Reddy (New School, N.Y.C.), Mitu Sengupta (Ryerson, Toronto), Leif Wenar (King’s College, London) und Jo Wolff (UCL, London). Auf Twitter läuft die Diskussion unter dem Hashtag #berlinpoverty17.

Philosophen und Sozialwissenschaftler aller Qualifikationsstufen, die sich theoretisch oder empirisch mit dem Thema der Armut beschäftigen, sind aufgefordert, bis zum 31. Januar Abstracts für einen Workshop-Beitrag einzureichen. Eine Auswahl der Aufsätze wird in der neuen Buchreihe „Poverty and Philosophy“ bei Springer veröffentlicht. Weitere Informationen gibt es auf dieser Website.

Weiterlesen

CfP: Freiheit und Anerkennung – eine Verhältnisbestimmung. Workshop mit Axel Honneth (Zürich, 14.–15. Januar 2016)

Philosophisches Seminar und Ethik-Zentrum der Universität Zürich veranstalten vom 14.-15. Januar 2016 einen workshop mit Axel Honneth zum Thema „Freiheit und Anerkennung – eine Verhältnisbestimmung“. Im Zentrum des workshops, der mit einem Abendvortrag Honneths beginnt, steht die Verhältnisbestimmung von Honneths untersubjektiver Anerkennungstheorie zu seiner neueren Politischen Theorie demokratischer Sittlichkeit. Der ausführliche Call findet sich hier, die deadline für die Einreichung von Abstracts im Umfang von 300 bis 500 Wörtern ist der 30.11.2015.

Weiterlesen