Aufklärung

Jobs & Stipendien, Service

CfA: 5 Promotionsstellen im Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sind im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Politik der Aufklärung“ (GRK 2999), das am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) angesiedelt ist, fünf Promotionsstellen (WiMi) ausgeschrieben.

Bewerben können sich Kandidat*innen aus allen am Graduiertenkolleg beteiligten Fachrichtungen (Anglistik, Amerikanistik, Germanistik, Romanistik, Komparatistik, Geschichte, Kulturgeschichte, Philosophie, Politikwissenschaft).

Die Stellen haben einen Umfang von 65 % (E 13 TV-L) und sind vom 01.04.2027 bis max. zum 31.03.2031 befristet (mehr Infos in deutscher und englischer Sprache). Bewerbungsschluss ist der 25.10.2026.

Veranstaltungen & CfP

CfA: (Postdoc-)Stipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ (Halle)

Im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ an der Martin-Luther-Universität in Halle ist ein einjähriges Forschungsstipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ für Postdocs ausgeschrieben. Das Stipendium dient der Erforschung des frühneuzeitlichen Konzepts des Gemeinsinns, des Common Sense‘ und soll sich der Debatte um dieses Konzepts widmen. Wie steht es beispielsweise zu möglichen Nachbarkonzepten der Solidarität, der Anerkennung oder des Respekts? Welche (politischen) Institutionen bilden den Gemeinsinn ab? Ist der Gemeinsinn modernen pluralen Demokratien ein sinvollerweise zu bedenkendes Konezpt? In welchem Verhältnis stehen Gemeinsinn, Kunst und Gesellschaft/Politik? Diese und weitere Fragen können Gegenstand der Forschungsarbeit im Rahmen des Stipendiums sein.

Mit dem Stipendium soll eine Kooperation auch mit anderen im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ Forschenden ermöglicht werden. Bewerber*innen sollen eine angestrebte wissenschaftliche (Aufsatz-)publikation zum Thema vorschlagen und im Rahmen ihres Forschungsstipendiums eine wissenschaftliche Veranstaltung organisieren. Weitere Veranstaltungen für ein breiteres Publikum sind möglich. Das Stipendium umfasst €2200,- monatlich. Zzgl. können ein Familienzuschlag ermöglicht werden. Veranstaltungs- und publikationsbezogene Sachmittel sind ebenso vorhanden.

Die Bewerbung kann bis zum 15. Juli 2026 an margitta.drosdziok(at)arw.uni-halle.de gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es in der detaillierten Ausschreibung sowie bei robert.buch(at)arw.uni-halle.de.

Service

CfA: 5 Doktorand*innenstellen (Halle-Wittenberg, „Politik der Aufklärung“)

An der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, im Rahmen des DFG-Graduiertenkollegs „Politik der Aufklärung“ (GRK 2999), sind am Interdisziplinären Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung (IZEA) fünf Promotionsstellen als Wissenschaftliche*r Mitarbeiterin*Mitarbeiter (m-w-d) ausgeschrieben. Bewerben können sich Kandidat*innen aus allen am Graduiertenkolleg beteiligten Fachrichtungen – darunter auch die Politikwissenschaft.

Die Doktorand*innenstellen haben einen Umfang von 65 % (E 13 TV-L) und sind vom 01.04.2026 bis max. zum 31.03.2030 befristet. Weitere Informationen zur Ausschriebung finden sich hier. Bewerbungsschluss ist der 27.10.2025.

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: Schwerpunkt zu Kants 300. Geburtstag in der Zeitschrift für Praktische Philosophie

Am 22. April 2024 ist Immanuel Kants 300. Geburtstag. Anlässlich dieses Jubiläums gibt Sarah Bianchi (Frankfurt) in der Zeitschrift für Praktische Philosophie den Themenschwerpunkt: „Zu Kants 300. Geburtstag. Aufklärung, Freiheit und Nicht-Beherrschung“ heraus. […]

…

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: „Criticism of religion in the early Enlightenment and the associated change in the understanding of nature and normativity“

Am 27./28. Februar 2020 findet in Frankfurt (Main) ein Workshop zur Religionskritik in der Aufklärung statt. Die Veranstalter*innen Oliver Lembcke und Eva Buddeberg bitten dafür um Vortragsvorschläge von max. 500 Wörtern bis zum 15. Dezember 2019. Der Workshop geht von der neueren Forschung zum Verhältnis zwischen Säkularisierung und Moderne und zwischen Aufklärung und Christentum aus, durch die alte Fragen neu beleuchtet werden können: Was war historisch gesehen das Programm von Religionskritik? Welche Relevanz hat dies für die Gegenwart? Und wie verhält sich „die“ Aufklärung dazu? Einen ausführlichen Call, die Kontaktdaten und weitere Informationen finden sich hier.

Debatte

Hannah Arendts Aufklärung: die Hamburger Lessingrede vom 28. September 1959

Die Universität Hamburg begeht derzeit ihren 100sten Geburtstag und die Hamburger Politologie feiert kräftig mit: Sie hat den politik100x100-blog ins Leben gerufen. Präsentiert werden dort nach und nach 100 Einträge zur Geschichte der Hamburger Politikwissenschaft samt Vorgeschichten und Informationen zum intellektuellen Kontext. Bisher erschienen sind u.a. Beiträge zu Wilhelm Hennis, Joachim Raschke, Carl Schmitt, Ernst Cassirer, Winfried Steffani, Christine Landfried, Andreas Anter und zur Hamburger Kriegsursachenforschung.  Noch erscheinen werden u.a. Beiträge zu Michel Foucault, Leo Strauß, Jürgen Habermas, Siegfried Landshut, Jan Philipp Reemtsma, Helmut Schelsky, Ernst Forsthoff und Vladimir Putin.

Der theorieblog freut sich, etwas mitfeiern zu dürfen: Gemeinsam mit dem politik100x100-blog präsentieren wir Clara Maiers für die Hamburger Politologie verfassten Beitrag über Hannah Arendts Lessing-Rede aus dem Herbst 1959. Los geht’s! – Red. …

Alte Veranstaltungen und CfP

Call for Participation: „Habe Mut!“

Vom 24. – 29. September findet auf dem Gut Siggen (Schleswig-Holstein) die von der Alfred Toepfer Stiftung geförderte Klausurwoche zum Thema „Habe Mut! Doch zu welchem Verstand?“ statt. Im Mittelpunkt stehen dabei möglichen Formen und die Bedeutung von Orientierungswissen in digitalisierten und globalisierten Gesellschaften. Interessierte aus dem akademischen und außer-akademischen Bereich können sich bis zum 30. Juni für eine Teilnahme bewerben. Nähere Informationen zur Bewerbung sind diesem Call for Participation zu entnehmen.
Debatte

Rettet Kant vor den neuen Kosmopoliten!

Eine Entgegnung auf Nikita Dhawans Essay „Aufklärung vor Europäern retten“

Immanuel Kants Schrift Zum ewigen Frieden ist der zentrale Bezugstext der letzten kosmopolitischen Welle, die Anfang der 1990er Jahre eingesetzt hat. Jürgen Habermas, Seyla Benhabib und viele andere politische Philosophinnen und Philosophen haben insbesondere den dritten Definitivartikel wiederentdeckt: das Weltbürgerrecht. So auch Nikita Dhawan in ihrem Text in der taz vom 5. Mai 2015 über die europäische Flüchtlingspolitik. Das Problem ist, dass sich Dhawan – wie so viele Interpreten zuvor – bei ihrer Kant-Lektüre von den eigenen Wünschen überwältigen lässt. Wer den großen Philosophen für sich in Anspruch nehmen will, muss aber zuallererst Wert auf ein sorgfältiges Verständnis seiner Rechtsphilosophie legen. Nur dann kann eine Übertragung auf heutige Fragen, wie die Asyl- und Migrationspolitik der EU, gelingen. …

Jobs & Stipendien

Preisausschreiben: Expertise für normativ-ethische Fragen

Die Joachim Jungius Stiftung hat einen Wissenschaftliches Preisausschreiben veröffentlicht. Gesucht werden Antworten auf die Frage: „Worin kann Expertise für normativ-ethische Fragen bestehen?“ Der Beschreibungstext drück aus, dass dabei sowohl philosophische Positionen als auch soziologischer angelegte Antworten interesssieren. Ausgelobt werden 5.000 Euro und teilnahmeberechtigt sind nur Teilnehmer unter 40 Jahren. Unter bestimmten Umständen dürfen auch bereits publizierte Arbeiten eingereicht werden. Einsendedatum ist der 31.03.2014, alle Infos zur Ausschreibung findet ihr unter dem Strich oder hier.

Und weil es so schön passt: Im russisch-deutschen philosophischen Kreis an der HU Berlin wird derzeit – in Anlehnung an die klassische Berliner Mittwochsgesellschaft und das berühmte „Was ist Aufklärung?“ – nach einer Frage von allgemeinem Interesse gesucht, zu der man dann einen Workshop veranstaltet. Die Infos hierzu findet ihr hier. …

Jobs & Stipendien

CfA: Fellow in Göttingen werden

Nicht nur mit guten Neujahrswünschen melden wir uns zurück, sondern auch mit neuen Stipendien: Am Lichtenberg-Kolleg der Uni Göttingen sind bis zu sieben Junior Research Fellowships für Promovierte ausgeschrieben, vornehmlich in den Bereichen der praktischen Ethik, der Aufklärungsforschung und der Theoretisierung religiöser Toleranz. Deadline ist der 3. März – alle weiteren Infos hier.

Nach oben scrollen