Adorno-Vorlesung 2016: Didier Fassin

In der kommenden Woche findet in Frankfurt die diesjährige Adorno-Vorlesung zum Thema „Life. A Critical Anthropology“ statt. Vortragender diesmal ist Didier Fassin, Anthropologe und Soziologe am Institute for Advanced Studies in Princeton. Angekündigt ist, dass Fassin drei Konzepte diskutieren wird, welche die Ungleichheit von Leben auf je verschiedene Art zu erklären versuchen (Wittgenstein, Benjamin und Foucault). Jedem der Denker ist eine der Vorlesungen gewidmet. Diese finden von Mittwoch bis Freitag (15.-17. Juni) jeweils um 18:30 Uhr im Hörsaal IV (Campus Bockenheim) statt. Die Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Alle Infos entnehmt bitte dem Flyer oder der Webseite des IfS.

Einen zusätzlichen Vortrag von Fassin gibt es am Donnerstag, den 16. Juni. Organisiert von der Initiative Knas[] und dem Arbeitskreis kritischer Jurist_innen Frankfurt wird Fassin um 14 Uhr (ct) (HZ 15, Campus Westend) zu „The Punitive Moment“ sprechen und seine Studien zu französischen Gefängnissen vorstellen. Die Infos zu dieser Veranstaltung gibt es hier.

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Tagung: Macht und Reflexion (Rostock)

Vom 8. bis zum 10. Oktober findet am Institut für Philosophie in Rostock eine Forumstagung der Deutschen Gesellschaft für Philosophie zum Thema „Macht und Reflexion“ statt. Auf der Grenze von Anthropologie und Sozialphilosophie sollen besonders die folgenden Fragen zu erörtert werden:

Sind Menschen auch im Lichte gegenwärtiger Humanwissenschaften Wesen, die sich im reflektierenden Nachdenken selbst verändern können? Leben wir in einer Gesellschaft, die in einzelnen Praxisfeldern so gestaltet ist, dass Reflexion zu normativ erwünschten Veränderungen führt? Wie wirkt sich ihrerseits Macht auf das Nachdenken aus? Lässt sich von einer Konstitution der Reflexion durch Macht sprechen? Wie sieht heute unter Einbeziehung der philosophiehistorischen Dimension ein Reflexions- und ein Machtbegriff aus, der sich verteidigen lässt? Kann vor dem Hintergrund solcher Klärungen die Macht der Reflexion argumentativ so behauptet werden, dass sie über ihren Geltungscharakter hinaus auch tatsächlich wirksam wird?

Vortragende sind Clemens Albrecht (Koblenz), Dirk Baecker (Witten/Herdecke), Simone Dietz (Düsseldorf), Georg Franck (Wien), Petra Gehring (Darmstadt), Michael Hampe (Zürich), Heiner Hastedt (Rostock), Lisa Herzog (Stanford), Geert Keil (Berlin), Konrad Paul Liessmann (Wien), Reinhard Merkel (Hamburg), Julian Nida-Rümelin (München), Konrad Ott (Kiel), Dominik Perler (Berlin), Holm Tetens (Berlin), Dieter Thomä (St.Gallen), Sigridur Thorgeirsdottir (Helsinki).

Zur Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich (möglich über die Website des Instituts); hier geht’s zum Programm.

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CfP: Krieg und Frieden, Globales und Lokales (Konferenz auf Zypern)

Wer politikwissenschaftliche und anthropologische Interessen zu mischen vermag, sich zudem noch für Fragen von Krieg und Frieden und Globalem zu Lokalem begeistert, den interessiert sich unter stehender Call for Papers. Beiträge können bis Ende April eingereicht werden, die Konferenz findet dann im September statt. Es besteht zudem die Möglichkeit von Reisestipendien – nicht uninteressant, zumal die Konferenz in Nicosia (Zypern) stattfindet. Mehr Infos unterm Strich:

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