Wiedergelesen: Kants Orientierungsversuch für ein Globales Zeitalter

Wiedergelesen-Beitrag zu: Immanuel Kant: „Was heißt: Sich im Denken orientieren?“, Werkausgabe, hg. von Wilhelm Weischedel, Band V, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1977, S.276-283.   Kants Aufsatz mit dem merkwürdig daherkommenden Titel „Was heißt: Sich im Denken orientieren?“ ist sicherlich eine seiner weniger rezipierten Schriften. Eine Ursache mag darin liegen, dass der im Oktober 1786 in der […]

Weiterlesen

Wiedergelesen: Mill: Betrachtungen über die Repräsentativregierung

Wiedergelesen-Beitrag zu John Stuart Mill: Betrachtungen über die Repräsentativregierung, Hubertus Buchstein und Sandra Seubert (Hg.), Hannelore Irle-Dietrich (Übers.), Berlin: Suhrkamp, 2013, 336 Seiten. Wenn in funktional differenzierten, hyperkomplexen Gesellschaften alles immer schneller entschieden werden muss, wenn folglich über das, was entschieden wird, nicht lange öffentlich räsoniert werden kann, hat die repräsentative Demokratie allem Anschein nach […]

Weiterlesen

Wiedergelesen: Kant gegen Schmitt: „Über Volkssouveränität“

Wiedergelesen-Beitrag zu Ingeborg Maus: Über Volkssouveränität. Elemente einer Demokratietheorie, Berlin: Suhrkamp 2011.  Frankfurter Sozialwissenschaft ist ein weites Feld. Auch in „linker“ Auslegung darf sie nicht auf „Frankfurter Schule“ strikt nach Horkheimer oder Adorno verengt werden. Ingeborg Maus promovierte (1971) und habilitierte (1980) sich auch in Frankfurt und lehrte dort als Professorin für Politikwissenschaft bis zu ihrer Emeritierung […]

Weiterlesen

Wiedergelesen: Politische Theorie des Besitzindividualismus

Wiedergelesen-Beitrag zu C. B. Macpherson: The Political Theory of Possessive Individualism: Hobbes to Locke, Oxford UP 1962 (dt. v. Arno Wittekind, Frankfurt am Main: Suhrkamp 1973).   Dieses Hauptwerk des kanadischen Politologen Macpherson (1911-1987) kann als Idealtyp einer Klassikerrezeption gelten, die ihrerseits den Status des Klassikers erlangte. Das gilt nicht allein für die Leitthese, nach der […]

Weiterlesen

Betreff: Wiedergelesen

Unter dem Titel „Wiedergelesen“ öffnet der theorieblog eine neue Sparte in unserer Debattenrubrik. Denn auch zeitlose Texte sind zeitgebunden. Sie entstehen historisch-konkret, verändern sich entsprechend mit der Zeit und sind interpretationsoffen. Lektüren verändern vielleicht nicht Wortlaute, wohl aber deren Bedeutungen; jede Neulektüre und nicht zuletzt Neuübersetzungen belehren, dass das einst Gelesene und Geschriebene ein eigenes […]

Weiterlesen

Jenseits von Identität und Arbeit. Impulse der Kampagne Lohn für Hausarbeit für eine politische Theorie und Praxis der Sorge

Teil 3 unserer Debatte um den Begriff der Sorge widmet sich praktischen Fragen rund um Sorge(tätigkeiten). Der erste von drei Texten wirft einen Blick auf den Zusammenhang von Care-Arbeit und Aktivismus und leitet daraus Möglichkeiten und Fallstricke einer politischen Theorie der Sorge heraus.   Mit der Gruppe Hausfriedensbruch, die in Hamburg einen Lesekreis zu materialistischen […]

Weiterlesen

Twitter-Rückschau

Nächste Woche in Göttingen: Konferenz Surveillance | Society | Culture https://t.co/TpQwMMhtWd (26.-28.02) -> RT @DanaSchmalz: Judith Butler will be giving the Tanner lectures „Interpreting Non-Violence“ @YaleWHC https://t.co/212oy4up4r -> CfP: Autonome Kolloquiumsreihe des IfpS (Frankfurt) https://t.co/ARnjQAmJuY -> CfA: Prekarisierung, Arbeit & Geschlecht https://t.co/hcAj4vL1jV -> Die Zeitschrift für #Ideengeschichte ( https://t.co/gWcj5sIX14 ) wird zehn. Wir grautlieren und […]

Weiterlesen

Twitter-Rückschau

Wiedergelesen: Nachrichtendienste im Auftrag der Öffentlichkeit – Walter Lippmanns »Public http://t.co/XTn96OgZ1m -> CfP: „The Ethics of Immigration in a Non-Ideal World,“ Moral Philosophy & Politics 2016/2 http://t.co/5xghOE52zL -> RT @kemmereralex: 11.6., 18 h hält Michael Walzer die Buber-Vorlesung an der @goetheuni #statesandcommunities Charles Taylor zu „Secularism and Cultural Diversity“ (Berlin) http://t.co/YUPtqsmQM6 -> Einstein Forum (Potsdam) […]

Weiterlesen

Piketty-Buchforum (3): Wozu sollen Steuern dienen?

Um es vorwegzuschicken: Auch ich halte Pikettys Buch für einen Gewinn. Schon Anzahl und Namen seiner Kritiker sprechen für das Werk. Auch die enorme Kritik, die Piketty am „kindlichen“ Mathematismus der Ökonomen übt, um daraufhin ein Hohelied auf andere Sozialwissenschaften anzustimmen, schmeichelt. Kritisiert sei auch nicht, dass das ach so schwere Buch breit diskutiert wird, […]

Weiterlesen