Konferenz „Violence & Power“ (Hamburg, 26.-28. Mai)

Vom 26. bis 28. Mai 2021 findet an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg (bzw., wie immer dieser Tage: im digitalen Raum) die zweite Jahrestagung der Societas Aperta Feminarum in Iuris Theoria (SAFI) statt. Unter dem Titel „Violence & Power“ haben die Organisatorinnen Sabrina Zucca-Soest, Kristin Y. Albrecht und Claudia Wirsing ein vielversprechendes Programm mit deutsch- und englischsprachigen Beiträgen zusammengestellt – das sich, ebenso wie Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme, hier findet.

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CfP: Konferenz „Verlorener Gründungsmoment“ (Jena)

Unter dem Titel „Verlorener Gründungsmoment – Die Erfurter Union als Ort einer friedlichen Staatswerdung?“ findet 2023 in Jena eine Konferenz statt, die die Erfurter Union aus ihrem Nischendasein in Diskursen über die Nationalstaatsgründung holen möchte. Dabei sollen (Dis-)Kontinuitäten von politischen Ideen und Konzepten wie Repräsentation, Partizipation, Konstitutionalisierung, Identität und Nation im Kontext der Zeit beleuchtet werden. Eingeladen sind Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, die Organisator*innen freuen sich ausdrücklich auch über Einsendungen aus der politischen Theorie und Ideengeschichte. Bewerbungen von Promovierenden sind besonders erwünscht. Die Frist für Beitragsvorschläge ist der 30.09.2021. Alle Infos gibt es im ausführlichen Call.

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Eigene Projekte beim DVPW-Kongress diskutieren – „It’s a match“

Beim diesjährigen DVPW-Kongress, der vom 14. bis 16. September 2021 digital stattfindet, gibt es ein neues Format für befristet und prekär Beschäftigte (formerly known as „Nachwuchs“): Unter dem Titel „It’s a match“ bringt ein Organisatori*innenteam Diskussionsgruppen zusammen zur Debattierung konkreter Forschungsprojekte, z.B. Dissertationen.
Jede*r, der/die ein Projekt diskutieren möchten, kann diesen Wunsch bis zum 23. Mai kommunizieren und bekommt auf jeden Fall Gesprächspartner*innen zugeordnet. Alle Infos nach dem Klick und hier! (mehr …)

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Digitale Vortragsreihe: „Feminist Futures for Hard Times“

Der Lehrbereich Politische Wissenschaft am Institut für Kulturwissenschaft der Universität Koblenz-Landau lädt in diesem Sommersemester zu einer digitalen Vortragsreihe mit dem Titel „Feminist futures for hard times“ ein. Auftakt ist am 11. Mai (18.15 Uhr). Eine Übersicht über das Programm gibt es im PDF, eine ausführlichere Beschreibung auf der Website des Lehrbereichs. Die Vorträge finden über Zoom statt und die Zugangsdaten erhalten Interessierte nach erfolgter Anmeldung (polwiss-fb2@uni-koblenz.de).

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Programm Sektionstagung „Politische Grundbegriffe im 21. Jahrhundert“ (Göttingen)

Am 3. und 4. Juni 2021 findet die digitale Göttinger Tagung der DVPW-Sektion „Politische Theorie und Ideengeschichte“ zum Thema „Politische Grundbegriffe im 21. Jahrhundert“ statt. Das Programm steht nun fest und kann hier abgerufen werden. Die Keynotes werden von Michael Freeden (Oxford) und Sandra Seubert (Frankfurt) gehalten. Alle Interessierten sind eingeladen, sich unter grundbegriffe@uni-goettingen.de anzumelden. Die Zugangs-Links werden dann unmittelbar vor der Veranstaltung verschickt.

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CfP: Tagung „Philosophie und Rassismus“ (Münster)

Franziska Dübgen (Münster), Kristina Lepold (Berlin) und Marina Martinez Mateo (Frankfurt) organisieren eine Tagung zum Thema „Philosophie und Rassismus“, die vom 27.-29. Januar 2022 in Münster stattfinden wird. Zu den Fragen, die die Tagung beleuchten möchte, gehören: Was ist Rassismus und wie lassen sich seine Funktionsweisen mit philosophischen Mitteln beschreiben? Was ist das Verhältnis von Rassismus zu anderen Formen der Unterdrückung und Diskriminierung? Welche normativen Kategorien stehen zur Verfügung, um Rassismus zu kritisieren? Beitragsvorschläge zu diesen oder ähnlichen Fragen von Interessierten aller Karrierestufen sind willkommen. Abstracts sollten ca. 400 Wörter umfassen und mit einer kurzen biographischen Notiz bis spätestens 1. Juni 2021 eingereicht werden (philosophieundrassismus@posteo.de). Die Organisatorinnen bemühen sich um eine Finanzierung der Reisekosten für alle Beitragenden sowie um Kinderbetreuung. Genauere Infos gibt es im pdf oder hier.

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theorieblog.de-Colloquium „Naturzustand und Barbarei“ mit Oliver Eberl und Philip Manow

Der theorieblog und der Arbeitsbereich Politische Theorie und Ideengeschichte der Leibniz-Universität laden zum 21. Juni 2021 ab 16 Uhr c.t. zu einem weiteren digitalen theorieblog.de-Colloquium, diesmal zum Thema „Naturzustand und Barbarei“ gemeinsam mit Oliver Eberl und Philip Manow sowie mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Edition, des Verlags des Hamburger Instituts für Sozialforschung.

Im Zentrum der von Sebastian Huhnholz moderierten Diskussion steht Oliver Eberls Monographie Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus. Anlässlich der sich dieser Jahre häufenden Denkmalstürze und der anhaltenden Forderung, westliche Konzepte auf ihren Beitrag zu Rassismus und Unterdrückung hin zu untersuchen, erforscht Oliver Eberl die Theoriegeschichte des Begriffs „Barbarei“. Denn seine Studie hat die Dekolonisierung der Politischen Theorie zum Ziel, die ihr Denken mit Blick auf den Staat und seine Kritik vielfach von dem Begriffspaar „Naturzustand und Barbarei“ anleiten lässt. Der fest im europäischen Denken verankerte Begriff „Barbarei“ nämlich war jener zentrale Begriff für die Beschreibung anderer Völker, der seit der Antike die Abwertung anderer Kulturen markierte und in der europäischen Geschichte auf das Engste mit dem Kolonialismus verbunden ist. So gilt es, die Motive des bis heute auch in der Politischen Theorie gebrauchten Konzepts des „Naturzustands“ und des „Rückfalls in Barbarei“ als Komplizen und Erben asymmetrischer Herrschaft und Wertkonstruktionen zu verstehen.

Alle Interessierten sind herzlich zum Mitdiskutieren eingeladen. Die Veranstaltung wird für den theorieblog aufgezeichnet. Weitere technische Informationen folgen rechtzeitig an dieser Stelle; ausgewählte Diskussionsgrundlagen aus dem Buch werden vor dem Termin vom Verlag bereitgestellt. (mehr …)

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Tagung (online): „Debatten der Gegenwart. Öffentlichkeiten im politischen und medialen Wandel“

Vom 6. bis 8. Mai findet eine von Simone Jung (Lüneburg), Miira Hill (Bremen) und Victor Kempf (Berlin) organisierte Tagung zu „Debatten der Gegenwart. Öffentlichkeiten im politischen und medialen Wandel“ statt. Die interdisziplinär ausgerichtete Tagung fokussiert die Entgrenzung von Öffentlichkeit und fragt nach den Bedingungen, Möglichkeiten und Effekten der Herstellung von (politischen) Öffentlichkeiten angesichts dieses Phänomens. Den Auftakt zur Veranstaltung macht Paula Diehl (Kiel) mit einem Abendvortrag zum Thema Populismus und Massenmedien. Das vollständige Programm findet sich nach dem Klick. Die Tagung findet via Zoom statt; wer teilnehmen möchte, kann sich bis zum 5. Mai anmelden.

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Tagung: Kritische Theorie(n) des Rechts (online)

Esther Neuhann (Universität Hamburg) und Claudia Wirsing (TU Braunschweig) freuen sich über Anmeldungen von „Nachwuchs“-wissenschaftler*innen zur Tagung „Kritische Theorie(n) des Rechts“ (29. Tagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie). Sie findet vom 6. bis 8. Mai 2021 online statt. Die Keynote hält Daniel Loick (Universität Amsterdam). Das komplette Programm findet sich hier auf dem Flyer. Die Organisatorinnen kooperieren mit dem Künstler Adjani Okpu-Egbe (Sulger-Buel Gallery, London), der für die Tagung eine limitierte Kunstdruckedition angefertigt hat (siehe Bild auf dem Flyer). Das Bild kann nach der Tagung erworben werden; mit den Einnahmen wird das Netzwerk „The Ambazonian Prisoners of Conscience Support Network“ (APoCsnet) unterstützt (https://www.ambazoniapocs.net/). Kontakt und Anmeldung bis zum 3. Mai: jfrtagung2021@gmail.com

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