Vortragsreihe: „Die Zukunft der Gender Studies“, Berlin

Die Reihe „Die Zukunft der Gender Studies“ lädt am 30.10.2025 um 18.00 Uhr zur Auftaktveranstaltung „The Universities are the Enemy: From Gender Ideology to Critical Race Theory and Antisemitism“ mit Éric Fassin (Université Paris 8) an der FU Berlin ein. Ziel der Vortragsreihe ist es die aktuellen Herausforderungen der Gender Studies im Rahmen der (geo)politischen, sozio-ökonomischen und ökologischen Krisen der Gegenwart zu diskutieren und Möglichkeiten kritischer Intervention auszuloten. Organisiert wird die Reihe vom Margherita-von-Brentano-Zentrum der FU Berlin in Kooperation mit dem Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin.

Mehr Informationen sind hier zu finden.

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CfF: „Bruchlinien der Demokratie: Gewalt – Souveränität – Territorialität“, Hamburg

Das Historisch-Soziologische Forschungskolleg „Bruchlinien der Demokratie: Gewalt – Souveränität – Territorialität“ des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) schreibt zum Thema „Excessive State Power and State Killings in Democracies“ Kurzzeitfellowships für Zeiträume von 2-8 Wochen aus. Anknüpfen sollen diese an eine Konferenz im März 2026, welche sich aus international vergleichender Perspektive mit dem Einsatz demokratisch nicht legitimierter exzessiver Gewalt durch staatliche Stellen in westlichen Gesellschaften befasst. Die Fellows haben die Möglichkeit, sich aktiv an dieser Konferenz zu beteiligen und/oder mit den Vortragenden intensive Gespräche zu führen, um eigene Publikationen oder Drittmittelanträge vorzubereiten.

Bewerbungsfrist ist der 15.11.2025. Mehr Informationen sind hier sowie auf der Webseite zu finden.

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CfP zum demokratischen Umgang mit Verschwörungstheorien, TaCT-FoRSED, Prag

Verschwörungstheorien beschäftigen seit einigen Jahren unterschiedlichste Disziplinen von der Philosophie bis zur Sozialpsychologie. Gerade die Politikwissenschaft und die Politische Theorie und Ideengeschichte können wichtige Beiträge zur Konzeptualisierung und weiteren Erforschung des Themas leisten. Die Tagung wird am 9. und 10. April 2026 in Prag stattfinden und sich mit dem Verhältnis von Verschwörungsdenken und demokratischen Antworten darauf beschäftigen. Der Call ist bewusst offen und interdisziplinär gehalten um anschlussfähig zu sein. Eingereicht werden können bis zum 5. Dezember sowohl individuelle Papers, ganze Panels oder auch Poster.

Mehr Informationen sind der Projekthomepage zu entnehmen.

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Veranstaltungshinweis: „The Search for the Social in International Law: Remarks on a Critical Theme“, Berlin

Am 30. Oktober 2025 wird Martti Koskenniemi im Rahmen der 10. jährlichen Carl Schmitt Lectures zum Thema „The Search for the Social in International Law: Remarks on a Critical Theme“ in Berlin sprechen. Es wird um Fragen des Völkerrechts sowie der Staatlichkeit und Souveränität gehen. Mehr Informationen sind hier zu finden.

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Veranstaltungshinweis: „Deleuze 100. Ein deleuzianisches Jahrhundert? Aktualitäten, Perspektiven, Zukünfte“, Universität Wien

Anlässlich des 100. Geburtstags sowie des 30. Todestages des französischen Philosophen Gilles Deleuze findet am 14./15. November 2025 an der Universität Wien die Tagung „Deleuze 100. Ein deleuzianisches Jahrhundert? Aktualitäten, Perspektiven, Zukünfte“ statt. Die Veranstaltung widmet sich den mannigfaltigen gegenwärtigen Gebrauchsweisen von Deleuzes Werk und fragt insbesondere nach den produktiven sowie kritischen Perspektiven, welche die Philosophie von Deleuze (und Guattari) bereithält. Foucaults berühmte und von Deleuze selbst als Scherz verstandene Prophezeiung – „Aber eines Tages wird das Jahrhundert vielleicht deleuzianisch sein“ (Foucault, Schriften in vier Bänden II, 94) – dient dabei als Anlasss einer Bestandsaufnahme wie spekulativer Durchgangspunkt: 100 Jahre zurück, 100 Jahre voraus. 

Weitere Hinweise sind auf der Webseite sowie hier zu finden.

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Call for Panels Theoriekongress: Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation

Der Theoriekongress geht im nächsten Jahr in die zweite Runde: Vom 05. – 07. Oktober 2026 wird er unter dem Titel „Backsliding, Resilience, Renewal? Democracy in Eras of Transformation“ an der Universität Passau stattfinden.

 In einer durch vielfache Krisen geprägten Gegenwart rücken die Demokratie, deren Defekte und autoritäre Tendenzen, aber auch Potenziale demokratischer Widerstandsfähigkeit und Erneuerungschancen der Volksherrschaft verstärkt in den Fokus. Hier ist eine kritische Analyse durch die Politische Theorie und Ideengeschichte gefragt, die etablierte Deutungsmuster, Annahmen und Konzepte prüft, historische Vergleichsperspektiven einbringt sowie problembewusst die aktuellen Herausforderungen und mögliche Reformvorschläge adressiert. Der Kongress möchte Gegenwartsdiagnosen zu aktuellen Veränderungen in Demokratien genauso behandeln wie historische Perspektiven auf vergangene Krisen und Transformationsprozesse sowie konzeptionelle Analysen zu Demokratie, Transformation, Resilienz und Erneuerung. Vertreter:innen aller Teildisziplinen der Politischen Theorie und Ideengeschichte sowie angrenzende Nachbardisziplinen sind herzlich willkommen. Der Kongress findet in englischer sowie deutscher Sprache statt.

Vorschläge für geschlossene, halboffene und offene Panels können bis zum 06. November 2025 über die Webseite eingereicht werden. Danach wird es einen weiteren Call für die halboffenen und offenen Panels geben.

Hier geht es zum ausführlichen Call auf englisch und auf deutsch.

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Veranstaltungshinweis: Online-Vorlesungsreihe zur politischen Phänomenologie

Die TU Darmstadt, Fernuniversität Hagen und die Husserl-Archive Köln laden zur dritten Online-Vorlesungsreihe zur politischen Phänomenologie ein. Mit Schwerpunkt auf methodologischen Grundlagen untersucht die Vorlesungsreihe sechs Schlüsselbegriffe aus der phänomenologischen Tradition und entwickelt sie im Hinblick auf politische Fragestellungen weiter: Feld, Situativität, Pluralität, körperliche Differenz, Quasi-Transzendentalität und Stil. Mehr Informationen und das Programm gibt es hier.

 

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Veranstaltungshinweis: The Land Question Conference (Berlin)

Am Centre for Social Critique der Humboldt-Universität zu Berlin ist am 30. und 31. Oktober eine Konferenz zur Bodenfrage geplant. Es kommen mehr als 30 Wissenschaftler:innen zusammen, um aktuelle Landfragen aus theoretischer, empirischer und praktischer Perspektive kritisch zu analysieren. Zu den Themenbereichen gehören: Landkonflikte im grünen Kapitalismus; Arbeit, Klasse und globale Landwirtschaft, Entkommodifizierung, Enteignung, Sozialisierung, deutsche Landpolitik, Erkenntnistheorie des Landes, Dekolonisierung des Landes usw. Die Keynotes werden von Omar Dahbour und Isabel Feichtner gehalten.

Die öffentlich zugängliche Konferenz findet jeweils ganztägig im Auditorium des Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin (Geschwister-Scholl-Str. 1-3) statt und wird von Rabea Berfelde und Jacob Blumenfeld im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojekts „Sozialisierung in Theorie und Praxis: Demokratisierung des Zugangs zu Land und Energie” organisiert, das am Zentrum für Sozialkritik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt ist. Mehr Infos zum Programm gibt es hier.

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CfP Dortmund Disputes on Economic Justice

An der TU Dortmund finden am 25. und 26. Juni 2026 die zweiten „Dortmund Disputes on Economic Justice“ statt, bei denen es um Fragen wirtschaftlicher Gerechtigkeit, der Märkte, des Eigentums, der Steuern und der Demokratie am Arbeitsplatz geht. Gesucht werden für die von Jonas Harney und Peter Königs organisierte Konferenz Beiträge, die sich aus politikphilosophischer Perspektive beispielsweise mit wirtschaftlicher Ungleichheit, Kapitalismus und Sozialismus auseinandersetzen. Deadline für Einreichungen ist der 01.02.2026. Weitere Infos zu den einzureichenden Abstracts und dem Review-Verfahren gibt es hier im ausführlichen Call.

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CfP Sammelband zu „Realitätsvervielfachungen“

Für Band 16 der Beiträge zur Rechts-, Gesellschafts- und Kulturkritik (vormals Salecina-Beiträge zur Gesellschafts- und Kulturkritik) suchen Malte Gruber (Justus-Liebig-Universität Gießen) und Jan Maatz Beiträge zum Thema „Realitätsvervielfachungen – Übertritt in neue Welten aus gesellschaftstheoretischer Perspektive“. Angelehnt an Nietzsches Überlegungen zum Ursprung der Metaphysik fragen die Herausgeber nach Beiträgen, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung beschäftigen: Wie schaffen diese neue oder parallele Welten und wie sind dieses zu deuten? Wie wirken sich die Veränderungen in einer Realität auf die andere aus? Ziel des Vorhabens ist es, über die Vervielfachungen der Realitäten, den Übertritt und die aus diesem Grenzgang gewonnenen Erkenntnissen sowie ihre Übersetzung in die „erste reale Welt“ nachzudenken. Deadline für Einsendungen ist der 31.12.2025. Detaillierte Infos finden sich im ausführlichen Call.

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