Vortragsreihe „Neue Zugänge und Methoden der Antisemitismusforschung“ der Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier

Am 24. Juni 2021 startet eine neue Vortragsreihe der „Initiative Interdisziplinäre Antisemitismusforschung Trier“ unter dem Titel „Neue Zugänge und Methoden der Antisemitismusforschung“. In insgesamt 14 Vorträgen beleuchten die Referent:innen – darunter etablierte Vertreter:innen der Antisemitismusforschung wie Thomas Haury, Claudia Globisch, Jeffrey Herf und Lars Rensmann, aber auch eine Reihe von Nachwuchswissenschaftler:innen – den Themenkomplex Antisemitismus aus einer Vielzahl von Perspektiven. Dabei widmen sich die Beiträge u.a. dem ideengeschichtlichen Zusammenhang von Antisemitismus und Impfkritik, dem Verhältnis von Antisemitismus und Narzissmus oder Überlegungen zum Verhältnis von Antisemitismus, Antiziganismus und (post-)kolonialem Rassismus im Anschluss an die Dialektik der Aufklärung. Die Reihe schließt mit Reflexionen über neue methodische und theoretische Herausforderungen der Antisemitismusforschung im Zeitalter der Globalisierung und digitalen Medien. Stets aktuelle Informationen zur Vortragsreihe, u.a. die Streammodalitäten, finden sich hier.

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Diskussion mit Joseph Vogl über „Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart“ am Frankfurter Institut für Sozialforschung (3. Juni 2021)

Das Frankfurter Institut für Sozialforschung lädt zur öffentlichen Diskussionsveranstaltung mit Joseph Vogl am 3. Juni 2018 um 18 Uhr c.t. ein, in der er sein aktuelles Buch Kapital und Ressentiment. Eine kurze Theorie der Gegenwart zur Diskussion stellen wird.

Moderiert wird der Abend von Aristotelis Agridopoulos und Maurits Heumann. Dabei dienen zwei Kapitel als gemeinsame Diskussionsgrundlage. Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wird um eine Anmeldung bis zum 28. Mai an g.marx@em.uni-frankfurt.de, gebeten, um den Zoom-Link zur Veranstaltung und die entsprechenden Textausschnitte zu erhalten. Weitere Informationen finden sich hier.

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CfP: „Weltall Erde Mensch – Kosmos-Utopien im 20. und 21. Jahrhundert“ für die „Berliner Debatte Initial“

„Für die Träume der Menschheit, in den Kosmos zu fliegen, außerirdische Lebensformen zu entdecken, fremde Planeten zu besiedeln u. a. m. hat sich das Genre der Science-Fiction in Literatur und Film etabliert. Kosmos-Utopien, die Träume vom Leben an einem ganz anderen Ort, fernab von der Erde, stimulieren aber auch Wissenschaft und Forschung, Politik, Wirtschaft, Kultur und Philosophie.“ Die „Berliner Debatte Initial“ plant nun einen Themenschwerpunkt, der nach der „Vielfalt der Träume und Utopien“ fragt und danach, wie diese „im 20. und 21. Jahrhundert jeweils verarbeitet werden und wie sie z.B. in konkreten Bildern der Raumfahrt Gestalt gewinnen. Von Interesse ist auch, welche Träume in Vergessenheit geraten und bis heute unabgegolten sind.“ Der Einsendeschluss für Abstracts ist der 15. Juni 2021. Der vollständige Call findet sich hier.

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„Was heißt es als Philosoph*in Karriere zu machen?“ – Werkstattgespräche der Studentischen Initiative PhilosopHER* an der Uni Leipzig

Unter dem Motto „Was heißt es als Philosoph*in Karriere zu machen?“ organisiert die Studentische Initiative PhilosopHER* an der Uni Leipzig zwei digitale Podiumsgespräche am 25. Mai 2021 mit Dr. Andrea Reichenberger, Dr. Silvia Jonas & Dr. Rotraud Hansberger sowie am 14. Juni 2021 mit Prof. Dr. Kristina Musholt & Dr. Janina Loh. Weitere Informationen unterm Strich. (mehr …)

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Walter Benjamin Lectures 2021: „Der arbeitende Souverän. Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung“

Am 16., 17. und 18. Juni 2021 wird Axel Honneth am Humanities and Social Change Center (HU und FU Berlin) die „Walter Benjamin Lectures“ zum Thema „Der arbeitende Souverän. Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung“ halten.
Aus dem Ankündigungstext:

„Es gehört zu den größten Mängeln fast aller Theorien der Demokratie, mit einer gewissen Hartnäckigkeit immer wieder zu vergessen, dass die meisten Mitglieder des lauthals beschworenen Souveräns stets auch arbeitende Subjekte sind. So gerne man sich auch vorstellt, die Bürgerinnen und Bürger wären vor allem damit beschäftigt, sich engagiert an politischen Auseinandersetzungen zu beteiligen, so falsch ist dies in der sozialen Realität; nahezu alle, von denen da die Rede ist, gehen tagtäglich und viele Stunden lang einer bezahlten oder unbezahlten Arbeit nach, die es ihnen aufgrund von Anstrengung und Dauer unmöglich macht, sich in die Rolle einer Teilnehmerin an der demokratischen Willensbildung auch nur hineinzuversetzen. Deshalb ist der blinde Fleck der Demokratietheorie dasjenige, was ihrem Gegenstand stets vorausliegt und ihn doch bis in seine feinsten Kapillaren hinein durchdringt: (mehr …)

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Digitale Vortragsreihe „Politische Falschheiten“

Frieder Vogelmann (Frankfurt) veranstaltet eine digitale Vortragsreihe mit dem Titel „Politische Falschheiten. Diagnosen und Konzepte“. Die Reihe nimmt Gegenwartsdiagnosen in den Blick, die ein postfaktisches Zeitalter, die Rückkehr von Ideologien, oder den Aufschwung von Verschwörungstheorien feststellen. Mit welchen Konzepten lässt sich erfassen, welche Art der politischen Falschheiten heute wirksam sind? Was ist neu an der Art und Weise, wie gegenwärtig Politik mit Unwahrheiten gemacht wird – und wie sollte damit umgegangen werden? Los geht es am 2. Juni (18 Uhr). Das vollständige Programm ist online hier verfügbar. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden und erhält den Link dann jeweils am Tag des Vortrags.

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Call für Tagung „‚But some are more equal than others‘ – Interdisciplinary Perspectives on Growing Inequality and the Need for Solidarity“, 15.-17. Juli 2021 (Hans-Böckler-Stiftung)

Vom 15.-17. Juli 2021 wird die jährliche „Wissenschaftliche Tagung der Promovierenden der Hans-Böckler-Stiftung“ online nachgeholt, die aufgrund der Pandemie letztes Jahr entfallen musste. Sie widmet sich interdisziplinären Perspektiven auf Ungleichheit und Solidarität, Keynotes werden von Manuela Boatcă, Jakob Egholt Søgard, und Nikita Dhawan gehalten.

Interessierte Promovierende (mit oder ohne Stiftungsbeziehung) können bis zum 20. Mai Abstracts im Umfang von bis zu 2 Seiten einsenden. Ein umfangreicher Call und alle weiteren Informationen finden sich hier.

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Konferenz „Violence & Power“ (Hamburg, 26.-28. Mai)

Vom 26. bis 28. Mai 2021 findet an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg (bzw., wie immer dieser Tage: im digitalen Raum) die zweite Jahrestagung der Societas Aperta Feminarum in Iuris Theoria (SAFI) statt. Unter dem Titel „Violence & Power“ haben die Organisatorinnen Sabrina Zucca-Soest, Kristin Y. Albrecht und Claudia Wirsing ein vielversprechendes Programm mit deutsch- und englischsprachigen Beiträgen zusammengestellt – das sich, ebenso wie Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme, hier findet.

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CfP: Konferenz „Verlorener Gründungsmoment“ (Jena)

Unter dem Titel „Verlorener Gründungsmoment – Die Erfurter Union als Ort einer friedlichen Staatswerdung?“ findet 2023 in Jena eine Konferenz statt, die die Erfurter Union aus ihrem Nischendasein in Diskursen über die Nationalstaatsgründung holen möchte. Dabei sollen (Dis-)Kontinuitäten von politischen Ideen und Konzepten wie Repräsentation, Partizipation, Konstitutionalisierung, Identität und Nation im Kontext der Zeit beleuchtet werden. Eingeladen sind Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, die Organisator*innen freuen sich ausdrücklich auch über Einsendungen aus der politischen Theorie und Ideengeschichte. Bewerbungen von Promovierenden sind besonders erwünscht. Die Frist für Beitragsvorschläge ist der 30.09.2021. Alle Infos gibt es im ausführlichen Call.

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Eigene Projekte beim DVPW-Kongress diskutieren – „It’s a match“

Beim diesjährigen DVPW-Kongress, der vom 14. bis 16. September 2021 digital stattfindet, gibt es ein neues Format für befristet und prekär Beschäftigte (formerly known as „Nachwuchs“): Unter dem Titel „It’s a match“ bringt ein Organisatori*innenteam Diskussionsgruppen zusammen zur Debattierung konkreter Forschungsprojekte, z.B. Dissertationen.
Jede*r, der/die ein Projekt diskutieren möchten, kann diesen Wunsch bis zum 23. Mai kommunizieren und bekommt auf jeden Fall Gesprächspartner*innen zugeordnet. Alle Infos nach dem Klick und hier! (mehr …)

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