Veranstaltungen & CfP

Veranstaltungen & CfP

Workshop: „Kapitalismus und unsichere Positionen von Minderheiten“ (Gießen)

Am 4. und 5. November 2024 wird an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen des SFB „Dynamiken der Sicherheit“, des Politische Theorie Kolloquiums und der GGS Sektion „Menschenrechte und Demokratie“ ein Workshop unter dem Titel „Kapitalismus und unsichere Positionen von Minderheiten. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus durch die Brille materialistischer Kritik betrachtet“ stattfinden. Im Workshop soll herausgearbeitet werden, auf welche Weise kapitalistische Akkumulations- und Subjektivierungsformen berücksichtigt werden müssen, um den Besonderheiten von Antisemitismus, Rassismus und Antiziganismus in der Theoriebildung gerecht zu werden. Um Anmeldung bis zum 28.10.2024 wird gebeten an: anna-sophie.schoenfelder[at]sowi.uni-giessen.de. Weitere Informationen hier.

Veranstaltungen & CfP

Vortrag zur Auto-Ikone Jeremy Benthams in Münster

Ein wenig etwas Anderes und jahreszeitlich nicht ganz Unpassendes gibt es für ideengeschichtlich und theoretisch Interessierte nächste Woche in Münster: Michael Quinn (London) spricht über „Corpses as instruments of well-being. Jeremy Bentham’s Auto-Icon and the status of dead bodies“. Es geht dabei um die wissenschaftlichen und öffentlichen Auseinandersetzungen um die ‚Auto-Icon‘ des 1832 verstorbenen Philosophen, dessen mumifizierter Körper bis heute im University College London ausgestellt ist. Los geht es am Dienstag, 29.10.24, um 18.15 Uhr, im Hörsaalgebäude des Exzellenzclusters (Johannisstr. 1), Raum JO 1. Weitere Infos zum Vortrag wie zum Themenjahr „Körper und Religion“ des Exzellenzclusters finden sich online hier.

Veranstaltungen & CfP

Workshop: „Exceptions in the Italian New Right“ (Berlin)

Am 23.10. (10—13 Uhr) veranstaltet der Sonderforschungsbereich „Intervenierende Künste“ an der Freien Universität Berlin eine Veranstaltung zur (italienischen) Neuen Rechten. Anhand des gegenwärtigen italienischen Rechtsextremismus sollen Besonderheiten, aber auch Kontinuitäten in Diskurs, Politikstil und Performanz ‚neuer‘ und ‚alter‘ Rechter analysiert werden. In diesem textbasierten Workshop wird Anna Migliorini, Philosophin an der Universität Florenz mit Arbeitsschwerpunkt auf politischer Philosophie und Ästhetik, ihre Forschung zu zeitgenössischen rechtsextremen Bewegungen in Italien vorstellen. Dabei wird sie sich insbesondere auf die Frage konzentrieren, inwiefern diese Bewegungen in der Geschichte der italienischen bzw. europäischen rechtsextremen Bewegungen eine Ausnahmeerscheinung darstellen und inwiefern ihre strategische Beziehung zum „Ausnahmezustand“, der von Walter Benjamin und Carl Schmitt einschlägig theoretisiert wurde, in dieser Hinsicht als Unterscheidungsmerkmal dienen könnte. Da vorher eine Textgrundlage verschickt wird, bitten die Veranstalter um Anmeldung unter clara.hirschhausen@fu-berlin.de. Weitere Infos auf der Veranstaltungswebsite.

Veranstaltungen & CfP

CfA: Dortmund Philosophical Disputes on Economic Justice

Von 12. bis 13. Juni 2025 veranstalten Peter Königs, Christian Neuhäuser, Lea Prix und Dick Timmer an der TU Dortmund eine Konferenz unter dem Titel „Dortmund Philosophical Disputes on Economic Justice“. Die Keynotes werden von Miranda Fleischer (San Diego) und Nicholas Vrousalis (Rotterdam) gehalten. Es sollen grundsätzliche Fragen der ökonomischen Gerechtigkeit adressiert werden. Die Idee der Konferenz ist es, die Debatte über politische Grenzen hinweg zu fördern. So sollen Wissenschaftler mit unterschiedlichen politischen Ansichten – ob liberal egalitär, libertär, sozialistisch, konservativ – zusammenkommen, um gemeinsam das Verständnis von wirtschaftlicher Gerechtigkeit zu fördern. Abstracts können bis zum 10. Januar eingereicht werden. Alle weiteren Informationen hier.

Veranstaltungen & CfP

Frankfurter Adorno-Vorlesungen: „Rethinking the Penal State“

Vom 27. bis 29. November wird der Soziologe Loïc Wacquant an der Goethe-Universität Frankfurt die diesjährigen Adorno-Vorlesungen halten. Die Vorlesungen stehen unter dem Titel: „Rethinking the Penal State“. Wacquant verknüpft an drei Abenden sozialtheoretische, historisch-vergleichende und ethnografische Ansätze, um strafrechtliche Praktiken als Kernfunktion des Staates zu untersuchen. Durch den Einsatz von Polizei, Gerichten und Gefängnissen, so die These, kuratiert der strafende Staat Kriminalität; er hält sozialmoralische Abweichungen in Schach, verwaltet städtische Marginalität und definiert die Grenzen von Staatsbürgerschaft. Wacquant argumentiert daher dafür, den strafenden Staat in den Mittelpunkt einer politischen Soziologie zu rücken, die sich für Fragen von Klasse, Ethnizität und urbanem Raum interessiert. …

Veranstaltungen & CfP

Workshop „The Liberalism of Fear in Times of Democratic Distrust” (Frankfurt)

Am 21. und 22. November 2024 veranstalten Rieke Trimçev (Erlangen) und Amadeus Ulrich (Frankfurt) in Frankfurt einen Workshop zu „The Liberalism of Fear in Times of Democratic Distrust“. Im Fokus des Workshops stehen die demokratietheoretischen Ressourcen, die sich aus und mit Judith Shklars Denken gewinnen lassen, sowie deren Potenzial, Reflektionen zu gegenwärtigen Herausforderungen der Demokratie zu bereichern. Die Keynote wird Jan-Werner Müller (Princeton) halten. Das vollständige Workshop-Programm ist hier einsehbar. Interessierte können sich bis zum 15.11.2024 anmelden unter office@normativeorders.net.

Veranstaltungen & CfP

Online-Vorlesungsreihe zur Kritischen und Politischen Phänomenologie

Im kommenden Wintersemester findet eine Online-Vorlesungsreihe zur Kritischen und Politischen Phänomenologie statt, die sich mit aktuellen Krisen und politischen Fragen im Bereich der Naturverhältnisse beschäftigt. Dabei wird versucht, ein interdisziplinäres Verständnis der dynamischen Beziehungen zwischen menschlicher Erfahrung und der „natürlichen“ Welt zu entwickeln, indem klassische und zeitgenössische phänomenologische Ressourcen genutzt und mit Themen wie der mehr-als-menschlichen Welt, der Umweltpolitik oder dem Aktivismus konfrontiert werden. Die Vorlesungsreihe, die von Philosoph*innen der TU Darmstadt, der FernUniversität in Hagen und der Universität zu Köln organisiert wird, steht allen Interessierten offen. Los geht es am 14. Oktober mit einem Vortrag von Sophie Loidolt, Gerhard Thonhauser und Steffen Herrmann. Das Programm mit Zoom-Link und weiteren Informationen findet sich hier.

Veranstaltungen & CfP

Vernetzungstreffen der DGPhil-AG „Philosophie und Diversität“ in Münster

Die Vorstands-AG „Philosophie und Diversität“ in der Deutschen Gesellschaft für Philosophie setzt sich dafür ein, die deutschsprachige Philosophie in Forschung, Lehre und ihren verschiedenen Institutionen nachhaltig zu diversifizieren. Dabei geht es sowohl um die Gegenstände, die erforscht oder gelehrt werden, als auch um die Perspektiven, aus denen heraus dies geschieht, sowie um die Akteur*innen, die in den Einrichtungen (z.B. an den Universitäten) und Organen (z.B. in Zeitschriften) zu Wort kommen. Wer morgen nicht auf dem DVPW-Kongress in Göttingen, sondern auf dem DGPhil-Kongress in Münster ist, hat Gelegenheit, die Arbeit der AG kennenzulernen. Am Dienstag, den 24.9., findet erst ein moderiertes Gespräch über die Themen und Anliegen der AG statt (9 bis 11 Uhr). Anschließend lädt die AG zu einem Vernetzungstreffen ein (18 bis 19 Uhr). Alle genaueren Infos finden sich im Kongress-Programm.

Veranstaltungen & CfP

Workshop: Oligarchische Finanzmärkte – gefesselte Demokratie? (Darmstadt)

Am 21. und 22. November 2024 veranstalten Dirk Jörke, Janosch Prinz und Oliver Weber einen Workshop an der TU Darmstadt, der sich dem „Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und potentiell oligarchischer Finanzmacht“ widmet. Wie blickt die Politische Theorie auf das Verhältnis von Demokratie und Finanzmärkten? Kann deren Erscheinung als heutiger Ausdruck ideengeschichtlich bekannter oligarchischer Machtansprüche gedeutet werden? Welche programmatischen Angebote zur Verhältnisbestimmung von Demokratie und Kapital lassen sich ideengeschichtlichen Beiträgen entnehmen? Was bietet hier die aktuelle politische Philosophie? Teilnehmer werden um eine Anmeldung per Mail an oliver.weber[at]tu-darmstadt.de gebeten. Das Programm kann hier eingesehen werden.

Veranstaltungen & CfP

Konferenz „After Autonomy: Toward a Decolonial Aesthetics and the Question of Minor Relationalities“ (Wien)

Vom 26.-27.09.2024 findet in der Akademie der bildenden Künste in Wien eine Konferenz zum Thema „After Autonomy: Toward a Decolonial Aesthetics and the Question of Minor Relationalities“ statt. Die von Katja Diefenbach, Çiğdem Inan, Ruth Sonderegger und Pablo Valdivia Orozco organisierte Konferenz widmet sich der Frage, welches soziale und politische Potenzial ästhetischen Praktiken innewohnt, um der vielfältigen Gewalt des racial capitalism zu widerstehen. Die These der Konferenz ist, dass philosophische Reflexionen über Alternativen zur kolonial-kapitalistischen Gesellschaft auch Konzepte des An/Ästhetischen, Un/Sinnlichen und Un/Wahrnehmbaren betrachten müssen. Gleichzeitig gilt es, die höchst ambivalente und gewaltgeschichtliche Rolle zu reflektieren, die der Diskurs der westlichen Ästhetik bei der Konstituierung und Rechtfertigung kolonial-kapitalistischer Nationalstaaten und ihrer Subjektivierungsdynamiken gespielt hat. Das Konferenzprogramm ist hier einsehbar. Wer teilnehmen möchte, soll sich vorab anmelden unter valdivia@europa-uni.de.

Veranstaltungen & CfP

CfP: Workshop „Authoritarian Attachment Dynamics of Late-Stage Capitalism“ (Hildesheim)

Vom 06.-07.12.2024 findet an der Universität Hildesheim ein Workshop zum Thema „Authoritarian Attachment Dynamics of Late-Stage Capitalism“ statt. Nachgegangen werden soll der These, dass Erich Fromms Theorie eine Betrachtung des komplexen Zusammenspiels zwischen individueller Psychologie, gesellschaftlicher Dynamik und sozialen Bindungen ermöglicht, das dem Autoritarismus und rechtsextremen Dynamiken und Ideologien in heutigen Gesellschaften innewohnt. Der Workshop richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aus den Bereichen Politikwissenschaft, Sozialwissenschaften und Philosophie, die sich für die Verbindung von Erich Fromms Denken mit anderen Theorien interessieren. Den ausführlichen Call for Papers gibt es hier. Beitragsvorschläge können bis zum 07.10.2024 an Agnes Wankmüller (wankmu01@ads.uni-passau.de) und Mareike Kajewski (kajewski@uni-hildesheim.de) geschickt werden.

Nach oben scrollen