Service

Jobs & Stipendien

Rübermachen als Visiting Scholar

Auslandserfahrung sammeln, die Stars der Zunft treffen, Sprachkenntnisse perfektionieren oder einfach mal ein halbes Jahr Ruhe zum schreiben (oder ausgehen) zu haben, all das sind sehr gute Gründe um sich während oder nach der Dissertation für ein oder zwei Semester ins Ausland zu verabschieden. Für Gastwissenschaftler ohne Professur gibt es an den allermeisten englischen und amerikanischen Unis den Status des Visiting Scholars oder Visiting Fellows, mit dem in der Regel keine Verpflichtungen, aber auch wenig Privilegien verbunden sind.  Wer vor allem Leute kennenlernen und in Ruhe arbeiten möchte, dürfte damit sehr gut fahren. Aber wie kommt man an seine Wunsch-Uni, wann muss man sich kümmern und wer soll das ganze bezahlen? Es folgt ein Erfahrungsbericht, der helfen soll, die ersten Fragen zu beantworten. Da ich nur in einem Land (USA) und einer Uni (Columbia) war, sind meine Erfahrung wohl kaum repräsentativ. Allerdings hab ich den Eindruck, dass es an den meisten Unis in der englischsprachigen Welt ähnlich läuft. Ergänzungen gerne in den Kommentaren! …

Debatte, Jobs & Stipendien

Getting Published – Wenn man denn will

Obwohl das Veröffentlichen eigener Arbeiten in der Wissenschaft einen so zentralen Stellenwert einnimmt, gibt es erschreckend wenig Hilfestellung zu diesem Thema. Daher hier der Hinweis auf zwei wirklich gute und frei verfügbare Texte: Zum einen Publishing in Academic Journals von Keith Dowding, und zum anderen Publishing Advice for Graduate Students von Thom Brooks. Aus der Einleitung zu letzterem Text:

There are any number of reasons behind our wanting to publish, whether for professional advancement or personal satisfaction. Perhaps the largest obstacle to achieving publications is the lack of good practical advice on both how work is selected for publication and how the publishing world operates more generally. This essay is an attempt to rovide just this in a clear, jargon-free way.

Und schließlich, auch wenn mir dazu gerade kein eleganter Brückenschlag einfällt, noch der link zu einem Klassiker der amerikanischen Blog-Szene: Der Autor von Journeyman: Getting Into and Out of Academe geht hier der Frage nach, ob es auch jenseits der Uni attraktive Arbeitsfelder für Geisteswissenschaftler gibt. Eine gut geschriebene Anregung, auch mal über Alternativen nachzudenken.

Service

Wechselt Axel Honneth nach New York?

Einer knappen Pressemitteilung des Philosophy Departments der Columbia University ist zu entnehmen, dass der Frankfurter Philosoph Axel Honneth nächstes Jahr eine Professur in New York antreten wird. Zum Wintersemester 2011 soll Honneth den „newly established Jack B. Weinstein Chair in the Humanities“ übernehmen.  Ob das ein permanenter, temporärer oder Teilzeitabschied von Frankfurt ist, läßt sich anhand der kurzen Meldung  nicht beurteilen.  Ein Wechsel von Honneth wäre auf jeden Fall der wichtigste deutsche Transfer nach New York seit Beckenbauer. Wer weiß mehr?

Update: Brian Leiter weiß mehr:

It is expected that he will move full-time to Columbia a few years thereafter. (Honneth will come up against the mandatory retirement age in the German system circa 2014.)

Jobs & Stipendien

Doktorandenstipendien an der Uni Erfurt

Zum 1. April 2010 vergibt die Universität Erfurt bis zu vier Stipendien für Doktoranden/-innen (Landesgraduiertenförderung Thüringen) für herausragende Promotionsvorhaben auf dem Gebiet der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung. Gefördert werden können sowohl Einzelvorhaben als auch Projekte, die im Rahmen der strukturierten Promotionsprogramme an der Universität Erfurt stattfinden.

Mehr Informationen zur Ausschreibung gibt es hier:
http://www.uni-erfurt.de/forschung/aktuelles/meldungen/stipendien/

[via Email-Verteiler der DVPW-Theorie-Sektion]

Service

Kommunikatives Handeln in 140 Zeichen

Jürgen Habermas gibt’s jetzt auch bei Twitter! Allerdings sind gewisse Zweifel an der Authentizität des Autors angebracht, Mitteilungen von maximal 140 Zeichen scheinen mir kein besonders habermasianisches Medium zu sein.  Aber wer auch immer da zwitschert, mir gefallen die Tweets!

Update: Leider waren die Zweifel angebracht, es war ein falscher Habermas. Mit wie viel investigativen Aufwand das ermittelt wurde kann man hier nachlesen und nachhören. Zumindest scheint die Stimme am anderen Ende der Leitung der echte Jürgen Habermas zu sein.

In eigener Sache, Twitter-Rückschau

Willkommen beim Theorieblog!

Das Theorieblog ist ein neues Blog für Politische Theorie und Philosophie. Uns, dem Team, geht es darum, ein Forum für die deutschsprachige Theorie-Community im Netz zu schaffen – einen Ort, wie wir ihn bisher vermisst haben. Hier sollen Informationen ausgetauscht, eigene und fremde Arbeiten diskutiert und tagespolitische Ereignisse aus der Perspektive der Politischen Theorie und Philosophie kommentiert werden. Was uns (oder euch) im Laufe der Zeit wichtig wird, kommt dazu.
Wir wollen uns dabei bewusst nicht eingrenzen: weder auf bestimmte Denker, Theorien oder Traditionen noch auf eine fixe politische Meinung oder Richtung. Vielmehr soll das Theorie-Blog einen Treffpunkt bieten für alle, die sich für Politische Theorie, Ideengeschichte oder Politische Philosophie interessieren. Schwerpunkte mögen sich durch Autoren, Leser und Kommentatoren mit der Zeit ergeben, aber allein Pluralität, Kreativität und Offenheit sollen die wenigen Maximen dieses Blogs bilden. …

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