CfA: Postdoc-Stelle 75% am IASS in Potsdam zum Thema Nachhaltigkeit

Das Institute for Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) in Potsdam schreibt eine Stelle in dem von Patricia Nanz geleiteten Forschungsprojekt „Futurisation of Politics“ aus. Die Ausschreibung richtet sich explizit an BewerberInnen aus dem Bereich der politischen Theorie und Philosophie. Die Promotion sollte abgeschlossen oder zumindet schon erkennbar fortgeschritten sein. Deadline für die Bewerbung ist der 27.11.2017, alle Details gibt es hier (pdf).

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CfP: Anarchistische Perspektiven (Gießen)

Am Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) findet am 19. Januar ein Workshop zu “Anarchistische Perspektiven in der spätmodernen Sozialtheorie” statt. Als eingeladene Spaker werden u.a. Olaf Briese und Daniel Loick teilnehmen. Der Workshop soll sich mit den im Kontext politischen Aktivismus erzeugten anarchistischen Ideen der letzten Jahren und ihrer Theoriefähigkeit auseinandersetzen. Beiträge – ausdrücklich auch von studentischcer Seite oder in unüblichen Formaten – müssen bis zum 15.12 vorgeschlagen werden. Alle Infos entnehmt bitte hier dem Call als PDF.

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CfP: Phoenix Philosophy

Das in Berlin gegründete studentische Online-Magazin Phoenix Philosophy (Auftritt bei Twitter / Facebook) steht kurz vor dem zweiten Heft (Heft 1 lässt sich hier nochmal ansehen). Wer sich beteiliggen möchte: Gesucht werden Essays zu aktuellen Herausforderungen und philosophischen Perspektiven. Eingereicht werden müsse diese bis zum 01.12.2017. Alle Infos entnehmt doch bitte dem Call als PDF oder unten weiterlesen.

 

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Mit Rechten reden: Arendt-Edition

Am 12. und 13. Oktober fand am Hannah Arendt Center for Politics and Humanities am Bard College die Konferenz “Crises of Democracy: Thinking in Dark Times” statt. Um diese bzw. genauer um die Einladung von Marc Jongen als Vortragender entspinnt sich derzeit eine öffentliche Diskussion. Jongen ist Mitglied der jüngst gewählten AfD Bundestagsfraktion und wurde von der FAZ 2016 als Parteiphilosoph der AfD porträtiert. Die Veranstaltung ist in Gänze hier anzusehen, Jongens Vortrag sowie die Erwiderung von Ian Buruma und die anschließende Diskussion mit dem Publikum gibt es hier als Video. Im Anschluss an die Veranstaltung  begann eine Initiative einen mittlerweile veröffentlichten offenen Brief zu formulieren.

Bereits vor dessen Veröffentlichung nahm der Direktor des Hannah Arendt Centers, Roger Berkowitz, Stellung und verteidigte die Entscheidung, Jongen einzuladen. Neben dem offenen Brief, der von sehr viele politischen Philosophen und Arendt-Kennern unterzeichnet ist, gibt es auf Medium noch eine separate Diskussion, in der zunächst Patchen Markell die Einladung Jongens durch Berkowitz Einladung kritisiert, ohne sich aber dem offenen Brief anzuschließen. Auf diese liegt mittlerweile auch eine weitere Erwiderung von Berkowitz vor, unter der Antwort sammeln sich zudem weitere Stellungnahmen. Die Diskussion ist sicher auch im deutschen Kontext von großem Interesse, da es neben Fragen der freien Meinungsäußerung und der Universität als Ort des Streits unterschiedlicher Sichtweisen, um generelle Dinge wie die Politik offener Briefe, den Diskurs mit Rechten, die Rolle von Twitter für den politischen Diskurs und die Frage der Position/Vereinnahmung Hannah Arendts geht.

– Update: Neue Replik von Corey Robin auf Berkowitz –

– Update 2: Roger Berkowitz hat auf den offenen Brief reagiert: Sein Statement findet ihr: hier

– Update 3: Christian Volk im Interview mit dem Deutschlandfunk zu Einladung und offenen Brief: hier

– Update 4: Artikel von John Ganz in The Baffler, der auf Einladung, Vortrag und Arendts Engagement abstellt: hier

– Update 5: In der ZEIT hat Hannes Bajohr einen Überblick und Bewertung der Auseinandersetzung veröffentlicht: hier

– Update 6: Weitere Überblicke/ Stellungsnahmen zur Debatte in Frankfurter Rundschau (hier) und Frankfurter Allgemeine Zeitung (noch nicht online verfügbar, Geisteswissenschaften, 8.11) –

– Update 7: Ian Buruma, der auf der Konferenz Jongen kommentierte, hat seine Sicht der Kontroverse aufgeschrieben: hier

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Zwei neue Namen und zwei Abschiede – Veränderungen beim Theorieblog

Einige haben es sicher schon gemerkt: Der Blog ist ständig in Bewegung und wir begrüßen heute ganz herzlich und offiziell Andreas Busen und Tobias Albrecht als neueste Mitglieder unserer Redaktion.
Tobias hat in Aachen, Darmstadt und Frankfurt Politische Theorie studiert. Er ist Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und promoviert am Arbeitsschwerpunkt für Politische Theorie und Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt. In seinem Dissertationsprojekt bringt er die kritische Theorie Theodor W. Adornos mit dem politischen Denken Hannah Arendts ins Gespräch. Den Aufschlag zu seiner Mitarbeit im Redaktionsteam hat er im Juni mit einer Lesenotiz zu Grit Straßenberger Hannah Arendt. Zur Einführung gemacht. Wir freuen uns auf viele weitere spannende Beiträge.
Andreas hat in Augsburg und Oxford Politikwissenschaft studiert. Er ist seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Olaf Asbach in Hamburg und wurde dort auch letztes Jahr promoviert. Andreas arbeitet zu republikanischer Theorie, Gerechtigkeit, Nationalismus und Solidarität, hat zudem zusammen mit Alexander Weiß einen Band zu Methoden der Erforschung des politischen Denkens verantwortet. Auf dem Blog ist er schon lange als Gastautor bekannt und hat unter anderem den ersten unserer Lesekreise zu Axel Honneths „Recht der Freiheit“ koordiniert. Seine Mitarbeit im Redaktionsteam wird er heute Vormittag mit einer Lesenotiz zu Timothy Goerings Ideengeschichte heute einläuten. Wir sind gespannt.

Wir freuen uns sehr, dass Andreas und Tobias in Zukunft regelmäßig mitschreiben, koordinieren und Verantwortung übernehmen. Euch ein herzliches Willkommen!

Dass beide bei ihrem Einstieg große, große Fußstapfen vorfinden, liegt daran, dass zwei unserer ältesten Mitstreiter das Redaktionsteam leider verlassen, dem Blog aber natürlich trotzdem fest verbunden bleiben: Angela Marciniak und Cord Schmelzle haben viele Jahre den Blog geprägt, Cord war gar einer seiner Gründer im Januar 2010. Wir möchten uns bei beiden für all ihre Beiträge und Einwürfe und vor allem auch für den Einsatz und die Zeit bedanken, die sie in das Projekt gesteckt haben. Wir bleiben Euch freundschaftlich verbunden und werden immer mal wieder anklopfen, um euch zu Gastbeiträgen zu animieren.

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CfP: Politik der Biomedizin

Kathrin Braun (Universität Hannover) und Helene Gerhards (Universität Duisburg-Essen) von der DVPW-Themengruppe „Konstruktivistische Theorien der Politik“ veranstalten im November die interdisziplinäre Tagung “Neues aus Biopolis? Die Politik der Biomedizin – theoretische Reflexionen und empirische Annäherungen“. Abstracts können bis zum 15.9. eingereicht werden, den vollständigen Call gibt es hier.

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“Unterwerfung der Welt? Probleme europäischer Globalgeschichte 1415-2015” Meisterkurs in Berlin

Vom 9. bis 13. April 2018 veranstaltet die Humboldt-Universität unter dem Titel “Unterwerfung der Welt? Probleme europäischer Globalgeschichte 1415-2015“ einen Meisterkurs mit dem Freiburger Historiker Wolfgang Reinhard. Der Kurs wird von Hans Joas begleitet und richtet sich an Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen, die ihr Promotions- oder Habilitionsprojekt mit Bezug zum Thema des Meisterkurses vorstellen wollen. Bewerbungsfrist ist der 30. Juli 2017. Weitere Informationen sind hier zu finden.

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4 Doktorandenstellen: Migration und Demokratie (Duisburg-Essen)

Im neuen MERCATOR Forum – Migration und Demokratie sind vier weitere Stellen ausgeschrieben. Diesmal an der Universität Duisburg-Essen. Die Forschungsgruppe dort wird von Andreas Blätte und Andreas Niederberger geleitet und sich insbesondere mit den parlamentarischen Weisen der Bearbeitung von migrationsrelevanten Fragen in verschiedenen europäischen Parlamenten befassen. Dabei sollen sowohl mit Blick auf Annahmen in der Diskussion über die Deliberative Demokratie die Effekte von unterschiedlichen Beratungsmodi untersucht werden, wie auch der Zusammenhang zwischen der Wahl einer jeweiligen politischen Bearbeitung von Fragen und Policies bzw. deren Erfolg. Die Ausschreibungen der insgesamt vier 50%-Stellen findet ihr hier (Blätte) und hier (Niederberger). Die Bewerbungsfrist ist der 27.07.

P.S.: Aktuell sind auch noch die bis zu 12 Stellen (auch Postdocs) in Dresden (hier der Link) – Bewerbung bis 20.07.

 

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March for Science – nicht nur in den USA

Viele haben schon davon gehört, viele aber auch nicht. Deshalb an dieser Stelle die wichtigsten Infos zum March for Science: Am 22. April werden Menschen auf der National Mall in Washington DC sowie auf mehr als 400 Demonstrationen weltweit ihre Kritik an aktuellen politischen Entwicklungen und ihre Wertschätzung für die Wissenschaften zum Ausdruck bringen. Grundlegende Hintergrundinformationen zu Idee und Ziel der Veranstaltungen finden sich auf der amerikanischen Homepage https://www.marchforscience.com/. Auch in Deutschland wird es in einer ganzen Reihe von Städten Demonstrationen geben – zwischen München und Kiel, Frankfurt, Bonn und Berlin. Infos zu Ziel, Unterstützer_innen sowie alle Orte und Zeiten gibt das Internet preis. Wer uns aus Großbritannien oder Frankreich  oder anderen Teilen Europas und der Welt folgt, wird im Internet ebenfalls fündig. Getwittert wird unter dem Hashtag #ScienceMarch.

Während viele Aktionen rund um diese Initiativen naturwisenschaftlich geprägt sind, freuen wir uns über die Zusendung von Fotos von politiktheoretischen, sozialwissenschaftlichen oder philosophischen Plakaten oder Aktionen und posten die Besten später gerne auch hier auf dem Blog.

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