Heimat?!

Liebe Leser*innen!

Der große Rücklauf zu unserem Call for Blogposts hat uns sehr gefreut und wir freuen uns zugleich, in den nächsten vier Wochen eine vielfältige Auswahl kontroverser Beiträge zu veröffentlichen, die Begriff und Idee der Heimat aus ganz unterschiedlichen politiktheoretischen Perspektive beleuchten, wertschätzen oder kritisieren bzw. Potentiale und Grenzen ausleuchten.

Es werden in den folgenden Wochen jeweils zwei Texte erscheinen. Los geht es mit zwei grundlegenden Beiträgen von Tine Stein und Samuel Salzborn. In der Folge werden spezifischere Beiträge ideengeschichtliche und gegenwärtige theoretische Perspektiven auf unterschiedliche Aspekte des Heimatbegriffs eröffnen bzw. politische Dimensionen und Aspekte der Idee der Heimat reflektieren.

Alle Texte werden wir im Laufe der Zeit – nach dem Klick – in diesem Post vermerken, nicht zuletzt um die Navigation zu vereinfachen.

Wir laden euch an dieser Stelle zudem noch einmal besonders ein, aktiv mitzudiskutieren und die Debatte auch über die Texte hinaus weiterzuführen, um die Lebendigkeit und Relevanz der Politischen Theorie weit(er)hin deutlich zu machen.

Über Rückmeldungen zum Format freuen wir uns – nicht zuletzt, weil wir uns aufgrund der bisher positiven Rückmeldungen überlegen, es auch in Zukunft immer einmal wieder zu nutzen und zugleich weiterzuentwickeln.

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In eigener Sache: E-Mail-Benachrichtigungen derzeit nicht verfügbar

Liebe Abonnent*innen und Leser*innen,

aus technischen Gründen stehen unsere E-Mail-Benachrichtigungen derzeit leider nicht zur Verfügung. Wir hoffen, das Problem in Kürze zu beheben, und bleiben bis dahin hier auf dem Blog, auf Facebook und auf Twitter (@theorieblog) wie gewohnt online und verfügbar.

Euer Theorieblog-Team

Update (11.09.18): Das Problem ist behoben. Leider ist das von uns für den Email-Newsletter benutzte Plugin nicht mit technischen Aktualisierungen des restlichen Systems (Umstellung auf PHP 7.0) kompatibel. Für den Moment sollte die Zustellung der Emails wieder funktionieren, auf Dauer werden wir uns eine neue Lösung suchen müssen.

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Erinnerung: Call for Blogposts „Heimat!?“

Am 14. September endet die Frist für Antworten auf unseren Call for Blogposts zum Thema „Heimat!?“. Wir freuen uns weiterhin über Vorschläge, die Begriff und Idee der Heimat, die derzeit verbreitet und kontrovers diskutiert werden, pointiert aus unterschiedlichen ideengeschichtlichen, politiktheoretischen oder politikphilosophischen Perspektiven beleuchten und erkunden, wertschätzen und erhellen oder fundiert kritisieren.

Beiträge können die Form essayistischer Blogposts von 500 bis 1000 Worten Länge annehmen. Wir freuen uns aber auch über kurze Videos, Karikaturen oder Stellungnahmen in anderen Text- und Bildformen. Bitte schickt Eure Vorschläge an team@theorieblog.de. Über eine Veröffentlichung entscheidet dann die Redaktion.

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Herzlich willkommen, Verena!

Und noch eine Team-Bereicherung 2018! Wir dürfen euch unser neuestes Mitglied im Theorieblog-Team vorstellen – Verena Frick! Verena ist akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Göttingen. Sie war zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Bildung an der Universität Erfurt und Promotionsstipendiatin des Cusanuswerks. Verena wurde an der Universität Erfurt mit einer Arbeit zu den Staats- und Verfassungsdebatten der Staatsrechtslehre promoviert und arbeitet derzeit zur politischen Theorie des Konstitutionalismus, zum Verhältnis von Politik und Recht sowie zu aktuellen Fragen der Demokratietheorie.

In ihrem Auftaktbeitrag Mehr Recht bitte. Zur Lage politiktheoretischer Rechtsforschung  fragt Verena anhand politiktheoretischer Perspektiven auf Begriff, Funktion und Bedeutung von Recht nach dem Zustand und den Chancen von Rechtspolitologie in liberalen Demokratien.

Viel Freude damit und herzlich willkommen, Verena!

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Call for Blogposts: Heimat!?

“Heimat!” Der Begriff bzw. die Idee wird in jüngster Zeit in politischen Debatten und Auseinandersetzungen, aber auch in der weiteren Öffentlichkeit verstärkt verwendet und ist zugleich Gegenstand und Mittel heftiger Auseinandersetzungen. Politiker*innen unterschiedlicher Parteien haben den Begriff entdeckt, auch um die Sehnsucht der Bürger*innen “nach Sicherheit, nach Entschleunigung, nach Zusammenhalt und vor allen Dingen Anerkennung … nicht den Nationalisten zu überlassen”, wie es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ausgedrückt hat. Heimat – der Begriff soll hier guten Patriotismus von schlechtem Nationalismus scheiden, die Gefühle der Bürger*innen ernst nehmen, gesellschaftlicher Vielfalt Ausdruck geben, in die Zukunft weisen, aus der Sackgasse der Leitkultur-Debatte herausführen – und das am besten alles zugleich.

Soviel begriffspolitische Hoffnung macht gleichwohl misstrauisch. Denn der Begriff bleibt ambivalent. Er dient der Identifikation und der Abgrenzung, will Sicherheit vermitteln und ruft zugleich Unbehagen hervor: In einem jüngst zirkulierten offenen Brief mit dem Titel “Solidarität statt Heimat” etwa wandten sich die Unterzeichner*innen – darunter auch eine Reihe von Politiktheoretiker*Innen – gegen “weltfremde Phantasien […] wohligen Privatglücks” und warnten vor einer Diffusion rechten Gedankengutes in die politische Mitte. Vermittelnde Positionen – wie der Versuch den Begriff “Heimat” mit “Vielfalt” und “Weltoffenheit” zu assoziieren, so geschehen in einem Artikel von Ferda Ataman – laufen dagegen ihrerseits Gefahr, missverstanden zu werden: So hat ausgerechnet der neue Heimatminister Horst Seehofer den Artikel zum Anlass genommen, den Integrationsgipfel des Kanzleramtes zu boykottieren.

Haben wir es also mit einem neuen politischen Kampfbegriff zu tun? In begriffshistorischer Perspektive wird deutlich, dass eine gewisse Spannung dem modernen Begriffsverständnis bereits inhärent ist. Der moderne Begriff der Heimat zeichnet sich, so schreiben Edoardo Costadura und Klaus Ries in der Einleitung zu einem interdisziplinären Sammelband über “Heimat gestern und heute”, mindestens durch drei Faktoren aus: Er vereint räumliche, zeitliche, soziale und kulturelle Dimensionen, ist also multidimensional. Er kennzeichnet ein reaktives Phänomen, nämlich die Reaktion auf Modernisierungs- und Transformationsumbrüche und bringt nicht selten eine Verlusterfahrung zum Ausdruck. Und er ist zugleich ein Reflexionsbegriff, der eine kollektive oder individuelle Selbstreflexion markiert.

Vor diesem Hintergrund möchten wir uns im Spätsommer bzw. Herbst aus politiktheoretischer Perspektive mit dem Begriff der Heimat auseinandersetzen und laden deshalb dazu ein, Blogposts einzureichen, die das Thema bzw. die Idee pointiert aus unterschiedlichen ideengeschichtlichen, politiktheoretischen oder politikphilosophischen Perspektiven beleuchten und erkunden, wertschätzen und erhellen oder fundiert kritisieren:

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Datenschutz auf dem Theorieblog

Seit zwei Jahren ist die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Am 25. Mai dieses Jahres, also morgen, endet die in der Verordnung vorgesehene Übergangszeit, ab diesem Tag kommen die Vorgaben der DSGVO europaweit zur Anwendung. Auch für einen Wissenschaftsblog wie den Theorieblog entstehen daraus gewisse Verpflichtungen. Insbesondere sind wir nun gesetzlich verpflichtet, eine umfassende Datenschutzerklärung zu veröffentlichen. Diese enthält u.a. Hinweise zur Datenerfassung im Rahmen unseres Email-Newsletters und ist unter dem folgenden Link abrufbar:

http://www.theorieblog.de/index.php/datenschutz/

Wie unserer Datenschutzerklärung zu entnehmen ist, ist es seit jeher unser Anliegen, den Theorieblog technisch so zu gestalten, dass so wenige personenbezogene Daten wie möglich erfasst werden. Interessanterweise setzt dies ein nicht geringes Maß an technischer Kenntnis und Aufmerksamkeit voraus. Über Anmerkungen und Vorschläge zu unserer Datenschutzerklärung freuen wir uns sehr. Bitte sendet uns dazu am besten eine Email an team@theorieblog.de.

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Herzlich willkommen, Manon!

Wir hatten es im Weihnachtspost versprochen und heute ist es so weit: Wir dürfen euch unser neuestes Mitglied im Theorieblog-Team vorstellen – begrüßt mit uns Manon Westphal!

Manon ist Post-Doc am Lehrstuhl für Politische Theorie mit dem Schwerpunkt Politik und Religion an der Universität Münster. Sie hat ihre Dissertation über die Frage geschrieben, inwiefern agonale Demokratietheorien institutionelle Angebote machen können, um normative Dissense zu regulieren. Ihre Forschungsschwerpunkte umfassen dementsprechend die Konflikthaftigkeit moderner Gesellschaften, ihre politische Bewältigung und die institutionelle Erneuerung der Demokratie.

In ihrem Auftaktbeitrag fragt Manon, was die „realistische politische Theorie“ hierzu beisteuern kann. Wir freuen uns auf viele weitere Beiträge von Manon und sagen herzlich willkommen!

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Alle Jahre wieder: die Weihnachtspause

Wieder geht ein Jahr zu Ende und auch das Theorieblog-Team zieht es in die Weihnachtspause, um bei Plätzchen und Tee neue Ideen zu sammeln. Wir wünschen Euch allen schöne, erholsame Feiertage. Im neuen Jahr sind wir wieder für Euch da. Für den Januar versprechen wir Euch schon jetzt tolle Artikel, unter anderem – als Ausblick auf den DVPW-Kongress – über Grenzen (in) der Demokratie. Außerdem wartet auf Euch ein Beitrag zur ‚realistischen politischen Theorie‘ von einem neuen Team-Mitglied. Seid gespannt!

Aber auch wir sind gespannt, was das neue Jahr bringen wird. Wir freuen uns jederzeit über Debattenbeiträge, Veranstaltungshinweise und -besprechungen, Stellenausschreibungen und Lesenotizen. Jede*r von Euch kann uns Beiträge über team@theorieblog.de zukommen lassen! Wer dafür noch Inspirationen sucht, wird vielleicht bei einigen Highlights aus den zurückliegenden Monaten fündig, die wir unten gesammelt haben. In diesem Sinne wünschen wir Euch und uns eine schöne Zeit und ein gutes neues Jahr!

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Herzlich Willkommen, Svenja!

Das Blogteam bekommt wieder Zuwachs: Herzlich heißen wir Svenja Ahlhaus als neues Redaktionsmitglied willkommen! Svenja hat an der FU Berlin Politikwissenschaft studiert und dann im Master Politische Theorie in Frankfurt/Darmstadt sowie Legal and Political Theory am University College London. Sie ist seit 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Politische Theorie der Universität Hamburg. In ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie demokratietheoretische Vorschläge zur legitimen Rekonstituierung der Mitgliedschaftsgrenzen politischer Gemeinschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Internationalen Politischen Theorie und der Politischen Theorie des Mensch-Tier-Verhältnisses.

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Ein neues Design!

Der Theorieblog macht sich frisch für den Sommer! In den letzten Jahren haben wir immer schon mal hier und da ein bisschen was geändert. Immer drängender jedoch war der Gedanke, dass es langsam Zeit für grundlegendere Veränderungen ist. Und so haben wir die Winterpause genutzt, um die Umstellung auf ein neues Design vorzubereiten. Die Highlights aus unserer Sicht:

  • eine optimierte Darstellung für Smartphone und Tablet,
  • eine neue Menüstruktur (siehe rechts oben),
  • mehr Aufmerksamkeit für die inhaltlichen Beiträge, die nun auf der Startseite oben sowie in der Seitenleiste prominent hervorgehoben werden.

Wir hoffen, dass euch das neue Design gefällt. Weitere Vorschläge sind natürlich herzlich willkommen; ein bisschen werden wir in den nächsten Wochen sicher noch weiter feilen.

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