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Honneth-Lesekreis (1) Honneths geschichtsteleologische Rekonstruktion sozialer Freiheit

Einleitung (Gerechtigkeitstheorie als Gesellschaftsanalyse), Teil I (Die negative Freiheit und ihre Vertragskonstruktion) und Teil II (Die reflexive Freiheit und ihre Gerechtigkeitskonzeption) (S. 14-80) 

Die Politische Theorie ist eine besonders selbstreflexive Disziplin. Mehr noch als ihre Kollegen in anderen Fachbereichen stellen politische Theoretiker turnusmäßig die Methoden und Ziele ihrer Disziplin in Frage. So lautet eine vielfach geäußerte Kritik, dass die Politische Theorie zu ahistorisch und normativ verfahre, wenn sie sich an abstrakten Gedankenspielen ergötze, anstatt die politische Realitäten in den Blick zu nehmen. Der Tenor dieser Kritik lautet somit: Zuviel Theorie, zu wenig Politik. Andererseits ernten diejenigen, die sich komplexen historischen Fallstudien oder tagespolitischen Fragen zuwenden, nicht weniger Kritik, da sie — so der bekannte Vorwurf — vermeintlich zu wenig theoretische Tiefe zeigen. Ob sie nun zeitlos oder zeitgebunden verfahren, es scheint als könnten politische Theoretiker es ihren Kollegen nie recht machen.

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Lesekreis zu Axel Honneths „Recht der Freiheit“

Wir freuen uns, ein neues Format auf dem Theorieblog präsentieren zu dürfen: einen virtuellen Lesekreis! Einige kennen die Idee vielleicht schon von Public Reason. Unser Lesekreis wird sich sich mit Axel Honneths „Das Recht der Freiheit“ beschäftigen und startet am 20. November. Ein großer Dank geht an Andreas Busen, der das Ganze angestoßen und organisiert hat.

Alle Infos zum Ablauf und Mitmachen gibt es ab sofort auf dieser Seite. Hier werden die einzelnen Lesekreis-Beiträge später auch verlinkt sein. Also: Buch besorgen (oder aus dem Regal nehmen), lesen und mitdiskutieren!

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