Tagung: Die Fabrikation von Demokratie (Duisburg-Essen)

Vom 5.-6. Dezember 2019 findet an der Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg) die Tagung „Die Fabrikation von Demokratie. Baustellen performativer politischer Repräsentation“ statt. Sie geht davon aus, dass die empirische Demokratieforschung Demokratie als eine vorgängige Ordnung konzeptualisiert und daher den kontinuierlichen Wandel von Praxis und Kultur der Demokratie nicht gut erfassen kann. Sie sucht daher nach einer neuen Form von deskriptiv-analytischer Demokratieforschung im Rahmen eines konstruktivistischen Forschungsdesigns. Die Tagung wird von Prof. Dr. Renate Martinsen (Duisburg-Essen) und Prof. Dr. Jan-Peter Voß (Berlin)  im Rahmen der DVPW-Arbeitskreise „Konstruktivistische Theorien der Politik“ sowie „Politik, Wissenschaft und Technik“ organisiert. Das Programm findet sich hier, Hinweise zur Anreise gibt es hier und es wird um Anmeldung bis 02. Dezember gebeten (hiwi-martinsen[at]uni-due.de).

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CfA: 50%-Stelle am Lehrstuhl für Politische Theorie und Demokratieforschung (Uni Leipzig)

Am Lehrstuhl Politische Theorie und Demokratieforschung von Ireneusz Karolewski an der Uni Leipzig ist zum 1. Januar 2020 eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter ausgeschrieben. Die Stelle (50% EG 13) ist vorerst auf 2 Jahre befristet und kann ggf. um 3 Jahre verlängert werden. Sie dient der Promotion. Als weitere Aufgabe nennt die Ausschreibung die Mitarbeit in der Forschung der Professur, Lehre und die Mitkoordination des M.A.-Studiengangs European Integration in East Central Europe. Bewerbungen können bis zum 29. November 2019 eingereicht werden. Kontaktdaten und weitere Informationen finden sich hier.

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CfP: „Criticism of religion in the early Enlightenment and the associated change in the understanding of nature and normativity“

Am 27./28. Februar 2020 findet in Frankfurt (Main) ein Workshop zur Religionskritik in der Aufklärung statt. Die Veranstalter*innen Oliver Lembcke und Eva Buddeberg bitten dafür um Vortragsvorschläge von max. 500 Wörtern bis zum 15. Dezember 2019. Der Workshop geht von der neueren Forschung zum Verhältnis zwischen Säkularisierung und Moderne und zwischen Aufklärung und Christentum aus, durch die alte Fragen neu beleuchtet werden können: Was war historisch gesehen das Programm von Religionskritik? Welche Relevanz hat dies für die Gegenwart? Und wie verhält sich „die“ Aufklärung dazu? Einen ausführlichen Call, die Kontaktdaten und weitere Informationen finden sich hier.

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Tagung: „Die Demokratie und ihre Feinde“ (06./07.12.)

Die Deutsche Gesellschaft zur Erforschung des politischen Denkens (DGEPD) veranstaltet am 06. und 07. Dezember eine Tagung zum Thema „Die Demokratie und ihre Feinde“. Sie wird in Kooperation mit der Universität Vechta und der Katholischen Akademie Stapelfeld organisiert und findet in Cloppenburg statt. Auf der Tagung sollen die aktuellen Gefährdungen der Demokratie von innen und außen untersucht werden, um daraufhin nach Abwehrmöglichkeiten der Demokratie zu fragen. Dafür kommen Beiträge aus Philosophie, Politik-, Geschichts- und Rechtswissenschaft zusammen. Alle Informationen zu Programm und Anmeldung finden sich hier.

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CfP „Digitale Dystopien“ (Berliner Debatte Initial)

Für einen Themenschwerpunkt „Digitale Dystopien“ im Frühjahr 2020 bittet die Redaktion der Berliner Debatte Initial um Einreichungen. Gesucht werden einerseits literatur‐ und kulturwissenschaftliche Analysen und Vergleiche dystopischer Romane, Filme und Games, andererseits aber auch sozial- und politikwissenschaftliche, philosophische und rechtliche Betrachtungen zur Technikentwicklung und ihren Auswirkungen für den Einzelnen und die Gesellschaft sowie zu deren politischer Diskussion. Einen ausführlichen CfP findet ihr hier. Einreichungen mit Arbeitstitel und Abstract (auf Deutsch, max. 3.000 Zeichen) sind bis zum 15.07.2019 möglich; nach der Auswahl werden die fertigen Beiträge zum 30.11.2019 fällig.

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CfA: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Lehrstuhl von Hartmut Rosa

Am Lehrstuhl „Allgemeine und theoretische Soziologie“ von Hartmut Rosa in Jena ist zum 01. April 2019 eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in zu besetzen. Es handelt sich um eine Promotionsstelle mit 62,5% und 2 LVS Lehrverpflichtung. Sie ist zunächst auf 3 Jahre befristet. Die gesamte Ausschreibung findet ihr hier. Bewerbungen sind bis zum 07.02.2019 möglich.

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Workshop: „Zur digitalen Transformation von Öffentlichkeit“ (Dresden)

Am 17. und 18.01.2019 findet in Dresden der Workshop „Trolle, Stürme, Wolken, Blasen, Zwitschern und ein neues Unbehagen. Zur digitalen Transformation von Öffentlichkeit“ statt. Hier soll diskutiert werden, welche Folgen die strukturelle Transformation für den Begriff von Öffentlichkeit haben könnte und mit welchen Prämissen, Konzepten und Methoden sich unter den Bedingungen der Digitalisierung sinnvoll über Öffentlichkeit nachdenken lässt. Die Veranstaltung ist am SFB 1285 „Invektivität. Konstellationen und Dynamiken der Herabsetzung“ und der Professur für Rechts- und Verfassungstheorie angesiedelt. Alle Informationen zu Ort, Programm und Redner*innen finden sich hier.

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Diskussion: Krise, Kritik und Zukunft des Sozialstaats (Berlin)

Am 09.01.2019 diskutieren Claus Offe und Stephan Lessenich Fragen der Krise, Kritik und Zukunft des Sozialstaats. Die Veranstaltung findet von 18-21 Uhr in der „Vierten Welt“ (Adalbertstraße 4, Berlin) statt. Organisiert wird die Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Critical Theory in Context“ vom Lehrstuhl für Sozialphilosophie und dem Center for Humanities and Social Change an der HU. Der Eintritt ist frei und weitere Informationen gibt es hier.

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Vortrag: „Demokratie und Urteilskraft im digitalen Zeitalter“ (Frankfurt)

Am 9. Januar 2019 findet der letzte Vortrag der IfS-Veranstaltungsreihe »Demokratie und Wahrheit« zu den Frankfurter Positionen 2019 mit Prof. Dr. Susanne Lüdemann zum Thema »Demokratie und Urteilskraft im digitalen Zeitalter. Am Beispiel von Chemnitz« statt. Die Literaturwissenschaftlerin Susanne Lüdemann untersucht die medialen Ereignisse in Chemnitz nach dem gewaltsamen Tod von Daniel H. am 27. August 2018 und nimmt sie zum Anlass für einige grundsätzliche Überlegungen zum Verhältnis von Demokratie und Urteilskraft im digitalen Zeitalter. Der Vortrag beginnt um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek Frankfurt am Main. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Termine und Informationen gibt es auf dem Vortragsflyer, dem Plakat und der Webseite der Veranstaltungsreihe oder auch auf Facebook.

Am 1. Februar folgt im Übrigen die Lange Nacht der Sozialforschung im MMK1 mit Kurzvorträgen von u. a. Michael Butter, Petra Gehring, Katharina Hoppe, Oliver Marchart, Martin Saar, Christiane Schnell, Martin Seel, Jasmin Siri, Felix Trautmann und Paula-Irene Villa.

 

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