CfP: MOPP-Sonderheft zu David Estlunds „Utopophobia“ (hg. v. P. Schink und A. Vesper)

Das Journal Moral Philosophy and Politics bittet um Beiträge zu einem Sonderheft, das sich David Estlunds „Utopophobia – On the Limits (if Any) of Political Philosophy“ widmet. Das Sonderheft wird von Philipp Schink (Bad Homburg) und Achim Vesper (Frankfurt) herausgegeben und soll sich ausgehend von Estlunds Verteidigung idealer Theorien damit auseinandersetzen, wie normative Standards in der Politik gedacht werden können. Beiträge (in Englisch) können bis zum 01. Mai 2021 eingereicht werden und sollten zwischen 3000 und 8000 Wörter umfassen. Einen ausführlichen Call gibt es hier.

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Digitale Ringvorlesung: „Wissenschaft und Öffentlichkeit in der Corona-Krise“

Das Zentrum für Wissenschaftstheorie an der Universität Münster lädt zur digitalen Ringvorlesung, die über die gesellschaftliche Dynamik der Corona-Pandemie und das Verhältnis von Wissenschaft und Öffentlichkeit reflektieren will. Zu Gast sind viele bekannte Referent:innen wie Rudolf Stichweh, Christoph Möllers, Michael Butter und Melanie Brinkmann. Die Veranstaltung findet jeweils donnerstags von 18.15-20.00 Uhr über Zoom statt. Die Organisatoren Fabian Anicker und Carsten Ohlrogge bitten um Anmeldung. Das ganze Programm gibt es hier.

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CfP: „Marginalized Meanings of Democracy“ (Special Issues, hrsg. v. A. Weiß und J.-P. Gagnon)

Das Journal of Democratic Theory will zwei Special Issues zum Thema „Marginalized Meanings of Democracy in the World“ veröffentlichen, die von Alexander Weiß und Jean-Paul Gagnon herausgegeben werden. Die Herausgeber bitten um Abstracts bis zum 15. Dezember 2020, die Beiträge wären ggf. zum 01. April 2021 einzureichen. Einen ausführlichen Call mit weiteren Informationen findet sich hier.

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CfP: „Dissoziation“ (Workshop mit Hartmut Rosa und Anita Horn, St. Gallen)

Am 08./09. April 2021 findet an der Universität St. Gallen (oder virtuell) ein Workshop zum Konzept der „Dissoziation“ statt, für den Beiträge eingereicht werden können. Der Workshop an der School for Economics and Political Science wird von Anita Horn veranstaltet und hat Hartmut Rosa als Gast geladen. Außerdem werden weitere geladene Keynotes gehalten. Die Idee des Workshops ist es, Funktion und Bedeutung von Dissoziationen für die Psychodynamik, Sozialpathologien und als Begriff der kritischen Sozialphilosophie zu diskutieren – ausgehend von jüngsten Debatten um Entfremdung und Überforderung, Digitalisierung und Identität. Bis zum 01.12.2020 können Abstracts in der Länge von 300-500 Wörtern (dt./engl.) eingereicht werden. Alle weiteren Informationen finden sich in dem ausführlichen Call oder auf der Website.

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CfP: „Privilegien – Was leistet der umstrittene Begriff?“ (Zeitschrift diskurs)

Die Zeitschrift diskurs bittet um Einsendungen zum Thema „Privilegien – Was leistet der umstrittene Begriff?“. Gesucht werden Beiträge, die sich zum Beispiel mit der Epistemologie, Ideen- und Theoriegeschichte des Begriffs beschäftigen, sich den Formen und Praktiken der Privilegienkritik widmen oder ihre normativen Dimensionen kritisch hinterfragen. Ein ausführlicher Call mit zahlreichen Anregungen und weiterführenden Informationen findet sich hier. Die Beiträge sollen bis 31. April 2021 eingereicht werden und 50.000 Zeichen nicht überschreiten.

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Für Kurzentschlossene: Online-Diskussion über die Philosophie der sozialen Demokratie mit Robin Celikates und Saskia Esken (12.10.2020)

Im Rahmen der Reihe „What’s Left?“, einem Austauschforum zwischen Philosophie und Politik, lädt die Friedrich-Ebert-Stiftung zur Livestream-Diskussion zwischen Robin Celikates (FU Berlin) und der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken. Sie diskutieren am 12.10.2020 ab 19:00 Uhr über die Philosophie der sozialen Demokratie und ob der ‚demokratische Sozialismus‘ eine Zukunftsvision zu bieten hat. Mehr Informationen gibt es unter https://www.fes.de/whatsleft.

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Gegen Solidarität! Zwei Modelle sozialen Zusammenhalts und die Corona-Krise

Solidarität hat sich spätestens seit Finanz- und ›Flüchtlingskrise‹ wieder als ein Schlagwort etabliert, um grassierende Ungerechtigkeiten zu thematisieren. Nicht ohne Grund hat der Theorieblog bereits im letzten Jahr eine große Debatte zu diesem Begriff geführt. Aber die Welle der Solidaritätsforderungen und -bekundungen, die uns seit Beginn der Corona-Krise entgegenschlägt, übersteigt dies noch einmal deutlich. Für Politiker:innen, Zeitungen und Wissenschaftler:innen scheint sich am Gelingen der Solidarität das gesellschaftliche Schicksal in der Corona-Krise zu entscheiden. Die WHO nennt ihre großangelegte Medikamentenstudie zur Bekämpfung des Virus »Solidarity Trial«, und der deutsche Ethikrat empfiehlt Solidarität und Verantwortung in der Corona-Krise. Kann man da überhaupt noch gegen Solidarität sein? (mehr …)

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Tagung: Akademisierung der Kritischen Theorie – Kritische Theorie der Akademisierung (Gießen, 25./26.01.)

Vor einiger Zeit hatten wir auf die Tagung „Drinnen und Draußen: Akademisierung der Kritischen Theorie – Kritische Theorie der Akademisierung“ hingewiesen, die am 25. und 26. Januar 2020  an der Universität Gießen stattfindet (Beschreibung siehe unten). Da der jüngst erfolgte Cyber-Angriff auf die Uni Gießen allerdings die dortige IT auf absehbare Zeit außer Gefecht gesetzt hat, dürfen wir im Namen der Veranstalter auf das aktualisierte Programm hinweisen, das hier zu finden ist – und unter anderem funktionierende Mail-Adressen zur Kontaktaufnahme aufweist.

Die Tagung widmet sich einer Kritischen Theorie der Universität und fragt gleichzeitig, ob und wie Kritische Theorie innerhalb des aktuellen Hochschulsystems möglich ist – und welche Räume es außerhalb der Universität gäbe. Veranstaltet wird die Tagung in Zusammenarbeit des studentischen Arbeitskreis zur Gastprofessur für kritische Gesellschaftstheorie mit dem aktuellen Gastprofessor Dennis Wutzke.

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Symposium: “Normativity Beyond the West: African and Arabo-Islamic Perspectives on Justice” (5./6.12., Münster)

Im Festsaal der Universität Münster findet am 05. und 06.12.2019 ein Symposium mit internationalen Gästen zu „Normativität jenseits des Westens“ statt. Es ist Teil des Forschungsprojektes „Diversität, Macht und Gerechtigkeit: Transkulturelle Perspektiven“ von Franziska Dübgen und Ina Kerner. Die Veranstalterinnen bitten um Anmeldung. Die nötigen Informationen dafür sowie das vollständige Programm finden sich hier.

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