Tagung „Migration und Integration“ in Essen

Am 14 und 15.3.2019 veranstaltet das Nachwuchsnetzwerk des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) am Campus Essen seine erste Frühjahrstagung. Das InZentIM Nachwuchsnetzwerk ist ein Zusammenschluss von Forscher*innen der Universität Duisburg-Essen, die sich aus verschiedenen disziplinären Perspektiven mit Fragen der Migration und Integration beschäftigen. Die Tagung will die vielfältigen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich sichtbar zu machen und zu deren weiteren Institutionalisierung beizutragen. Als Keynote-Speaker haben Anna Meine, Karim Fereidooni und Ludger Pries zugesagt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Um Anmeldung wird bis 3.3.2019 gebeten; alle ausführlichen Informationen finden sich hier.

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Juristische Staatstheorie in kulturwissenschaftlicher Absicht. Thomas Vestings „Staatstheorie“ in der Diskussion

Was in der Politikwissenschaft inzwischen zum state of the art gehört, nämlich dass die einst mit viel Verve betriebene Verabschiedung des Staates nunmehr selbst zu verabschieden ist, erhitzt in der staatsrechtlichen Nachbardisziplin bis heute die Gemüter. Der Staatsbegriff wird dort gerade von einer jüngeren Generation gern als Ausweis nationaler Introvertiertheit des deutschen Staatsrechts, internationales Rezeptionshindernis staatsrechtlicher Forschung sowie Relikt vordemokratischer Traditionsbestände dargestellt. Daher darf man das gerade erschienene Studienbuch von Thomas Vesting, überschrieben mit dem schlichten Titel „Staatstheorie“, als Ausrufezeichen verstehen.

Mit disziplinären Querelen hält sich der Autor indes nicht lange auf, sondern schickt seiner Studie die Klarstellung voran, dass ohne die Ordnungs- und Stabilisierungsleistungen, wie sie der moderne Staat erbracht hat und immer noch erbringt, auch künftig kein dauerhaftes friedliches Zusammenleben zwischen Menschen möglich sein wird. Wie der Staat diese Leistungen im Zeitalter der Globalisierung weiter erbringen kann, wie sich seine Rolle dabei wandelt und vor allem was das für die Theorie des Staates bedeutet, war Gegenstand der Diskussionen eines Kolloquiums zum Thema „Staatstheorie im 21. Jahrhundert“, das am 13. Dezember 2018 am Frankfurter Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte anlässlich des Erscheinens des Buchs im Beisein des Autors stattgefunden hat und von Ino Augsberg, Ricardo Campos und Uwe Volkmann organisiert wurde.

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Vortrag Micha Brumlik „‚Alle Welt sei untertan der Obrigkeit!‘ Wie demokratietauglich sind Religionen?“ (Frankfurt)

Am 12. Dezember 2018 spricht Micha Brumlik im Rahmen der IfS-Vortragsreihe »Demokratie und Wahrheit« zu den Frankfurter Positionen 2019 zum Thema »Alle Welt sei untertan der Obrigkeit!« Wie demokratietauglich sind Religionen?«. Die Rückkehr von Religionen auf die weltpolitische Bühne ist Anlass, die Frage nach der Demokratieverträglichkeit von Religion erneut zu stellen. Micha Brumlik diskutiert die These, wonach sich die (monotheistischen) Religionen mit ihrer gebieterischen Unterscheidung zwischen Wahrheit und Unwahrheit, Ge- und Verbotenem im Ernstfall nicht in den demokratischen Rechtsstaat einfügen lassen. Alle Informationen zum Vortrag finden sich gebündelt hier.

Den Abschluss der Reihe bildet der Vortrag von Susanne Lüdemann zum Thema »Demokratie und Urteilskraft im digitalen Zeitalter. Am Beispiel von Chemnitz« am 9. Januar 2019. Alle Vorträge der Vortragsreihe beginnen um 19.30 Uhr in der Zentralbibliothek Frankfurt am Main. Die Teilnahme ist kostenfrei. Alle Termine und Informationen zu der Vortragsreihe finden sich hier.

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Tagung „Mediale Formierung des Politischen“ des AK Politik und Kultur (Bielefeld)

Am 13. und 14. Dezember 2018 findet an der Universität Bielefeld eine Tagung zum Thema „Mediale Formierung des Politischen. Zu Fake News, Personal Publics und Populismus“ statt. Die Tagung wird veranstaltet von dem Bereich „Theorie, Geschichte und Kultur des Politischen“ und dem Zentrum für Ästhetik der Universität Bielefeld  in Kooperation mit der Universität Siegen. Es handelt sich hierbei um eine Veranstaltung des DVPW-Arbeitskreises „Politik und Kultur“.

Das Programm und alle weiteren Informationen finden sich hier.

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Tagung „Menschen, Körper, Rechte“ der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens (Tutzing)

Am 4. und 5. Dezember 2018 findet an der Akademie für Politische Bildung in Tutzing eine Tagung zum Thema „Menschen, Körper, Rechte“ statt. Die Tagung wird von Peter Nitschke (Vechta) und Michael Spieker (Tutzing) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des Politischen Denkens organisiert.

Alle Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich hier.

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Vortrag „Sexism and Misogyny: Poisons for Democratic Politics“ von Martha Nussbaum (München)

Am 17. Dezember 2018 hält Martha Nussbaum einen Vortrag zum Thema „Sexism and Misogyny: Poisons for Democratic Politics“ an der Hochschule für Politik in München. Ängste unterschiedlichster Art verunsichern die heutigen Demokratien und begünstigen die Zunahme von Populismus. Ein wichtiger Bereich sind dabei die Geschlechterrollen. Martha Nussbaum beleuchtet in ihrem Vortrag die Auswirkungen der heutigen Misogynie und argumentiert, dass diese ihre Wurzeln in der Angst hat, die in drei verschiedenen Zwischenemotionen ihren Ausdruck findet: Wut, Neid und Ekel.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos, es wird jedoch um Anmeldung gebeten. Alle ausführlichen Informationen dazu finden sich hier.

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CfP „Democracy and Gender“ Hamburg

Von 11. bis 13. September 2019 wird am Hamburger Institut für Sozialforschung eine Tagung zum Thema „Democracy and Gender: The Legitimation of Power in Modern Societies“ stattfinden. Die Tagung untersucht den Zusammenhang von Demokratisierung und Demokratieverständnissen, politischer Legitimität und Veränderungen der Geschlechterverhältnisse in historischer, praktischer und theoretischer Perspektive.

Vorträge wurden bereits zugesagt von Anna Becker (Zürich), Frank Bösch (Potsdam), Birte Förster (Bremen), Gundula Ludwig (Bremen), Birgit Sauer (Universität Wien), Rudolf Stichweh (Luzern), Barbara  Stollberg-Rilinger (Berlin), Georgina Waylen (Manchester) und Dawn Teele (Pennsylvania).

Die Organisator*innen Hedwig Richter und Clara Maier freuen sich über Vorschläge von nicht mehr als 350 Wörtern; Abstracts können bis 6. Februar 2019 an clara.maier@his-online.de gesendet werden. Der ausführliche Call findet sich hier.

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CfP „Die Krise des demokratischen Rechtsstaats im 21. Jahrhundert“ Junges Forum Rechtsphilosophie (Salzburg)

Von 24. bis. 26. April 2019 findet an der Paris-Lodron Universität Salzburg die 27. Tagung des Jungen Forums Rechtsphilosophie (JFR) statt. Das Thema der Tagung lautet „Die Krise des demokratischen Rechtsstaats im 21. Jahrhundert – oder: wie sich die Geschichte gegen ihr Ende wendet“; der ausführliche Call und alle Informationen finden sich hier.

Interessierte Nachwuchswissenschaftler*innen (d.h. vom Studium bis zur Berufung) sind eingeladen, ein Abstract (maximal 800 Wörter) einzureichen. Bewerbungen aus den Rechtswissenschaften, der Politikwissenschaft, Philosophie, Psychologie und Soziologie sind willkommen. Ausgewählte Beiträge werden in einem Beiheft des „Archiv für Rechts-und Sozialphilosophie“ (ARSP) veröffentlicht.

Das Abstract (anonymisiert, Dateiname: „Nachname_Abstract“), ein maximal einseitiger Lebenslauf sowie die Angabe, ob man bereits auf einer JFR-Tagung vorgetragen hat, werden bis zum 1. Dezember 2018 an jfr2019@sbg.ac.at erbeten. Die Rückmeldung erfolgt bis spätestens 15. Dezember 2018.

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Tagung „New Directions in Global Justice“ (FU Berlin)

An 6. und 7. Dezember 2018 findet an der FU Berlin die Tagung „New Directions in Global Justice“ statt. Die internationale Tagung verfolgt das Ziel, politische Theoretiker*innen und Philosoph*innen, die im Bereich globale Gerechtigkeit forschen, mit empirisch arbeitenden Kolleg*innen ins Gespräch zu bringen. Dabei soll es insbesondere um die Frage gehen, wie Gerechtigkeit historisch und gegenwärtig konzeptualisiert, institutionalisiert und praktiziert werden kann. Die Konferenz wird gemeinsam von der Kolleg-Forschergruppe „Justitia Amplificata“ (FU Berlin und Goethe-Universität Frankfurt) und der Forschungsgruppe Globale Gerechtigkeit am Yan P. Lin Centre (McGill University, Montreal) organisiert.

Interessierte sind herzlich eingeladen, alle Informationen zu der Tagung finden sich hier.

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CfP Konferenz „Ways forward for Democracy: (Digital) Potentials, Mobilizations, Strategies“ (München)

Von 24.07. bis 26.07.2019 findet an der Hochschule für Politik in München eine Konferenz zum Thema „Ways forward for Democracy: (Digital) Potentials, Mobilizations, Strategies“ statt. Die Organisator*innen Lisa Herzog, Martin Oppelt und Justo Serrano freuen sich über Einreichungen im Umfang von 400 Wörtern. Einsendungen werden bis zum 31. Januar 2019 angenommen, der Bescheid über die Annahme ergeht bis Mitte Februar 2019. Der Call mit allen Informationen findet sich hier.

Als Sprecher*innen haben bisher Paula Irene Villa (München), Regina Kreide (Gießen), Fatima Kastner (Köln), Robin Celikates (Amsterdam), Oliver Flügel-Martinsen (Bielefeld), Daniel Innerarity (Basque Country) und Roberto Frega (Paris, Berlin) zugesagt.

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