Autorenname: Susanne Schmetkamp

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: Zeitschrift dis|kurs sucht Beiträge

Für die Ausgabe 1-2012 sucht die Zeitschrift dis|kurs noch Beiträge. Im Unterschied zu früheren Ausgaben, handelt es sich dieses Mal um ein thematisch „offenes Heft“, demnach sind Beiträge aus dem gesamten Spektrum der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen. Einsendeschluss für Artikelvorschläge ist der 15. April 2012.

Jobs & Stipendien

FernUni Hagen: PostDoc-Stelle in Philosophie

In der Philosophie der FernUniversität in Hagen ist ab dem 15.3.2012 eine Stelle mit einem/r wissenschaftlichen Mitarbeiter/in zu besetzen. Die 100%-Stelle, die der Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, Lehrgebiet Philosophie I, angegliedert ist, ist auf drei Jahre mit möglicher Verlängerung angelegt. Bewerbungsfrist ist der 20.01.2012.

Debatte

Leibniz-Preis für Rainer Forst

Frankfurt tut viel für die Geisteswissenschaften, und das macht sich offenbar bezahlt: Rainer Forst, Philosoph und Politikwissenschaftler, hat den renommierten Leibniz-Preis erhalten. Die Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft gilt als die angesehenste für deutsche Wissenschaftler_innen und ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Das ist nicht nur eine Menge Fördergeld für die geisteswissenschaftliche Forschung, sondern beweist auch deren Wertschätzung in Zeiten, in denen die humanistischen Disziplinen an vielen Unis um ihr Existenzrecht kämpfen: In Konkurrenz mit Natur- und Wirtschaftswissenschaften.

Alte Veranstaltungen und CfP, Debatte

„Schlimmer als Krieg“: Daniel Goldhagen über Genozid

Genozid ist eine lange geplante und systematische Abschlachtung unerwünschter Völker. So lautete eine der fast schon trivialen, aber dafür nicht weniger treffenden und aufrüttelnden Thesen Daniel Goldhagens. Diese vertrat der Politikwissenschaftler und Holocaust-Forscher Ende Oktober an der Universität Basel: Denn Genozid scheint das zentrale Leitmotiv des 20. und 21. Jahrhundert zu sein, das mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Gegenwehr erfordert als es bisher der Fall ist. …

Debatte

Kant als Unternehmensberater

Die Kritik der reinen Vernunft ist, zugegeben, trocken. Und nicht gerade einfach. Es sei denn, man übersetzt ihren Inhalt mal etwas plastischer und aktueller, so wie es Simone Dietz versucht: Demnach arbeiten Sonja Sinnlichkeit und Volker Verstand für die Erkenntnis-GmbH. Und Immanuel Kant rettet als Unternehmensberater die Firma… Dietz, Professorin für Praktische Philosophie in Düsseldorf, erklärt die KrV einmal anders hier.

Debatte

Bin Ladens Tötung gerechtfertigt?

Avishai Margalit schreibt in seiner „Politik der Würde“, dass selbst der schlimmste Verbrecher noch moralische Rechte und das Recht auf Achtung seiner Würde besitzt. Begründen tut er dies u.a. mit der These der „radikalen Freiheit“, sein Leben doch noch zum Guten zu wenden. Osama Bin Laden hat diese Möglichkeit nun nicht mehr, es ist allerdings auch fraglich, ob er diese „Freiheit“ genutzt hätte… aber das ist hier nicht die Frage, sondern: Ist die Tötung Bin Ladens eigentlich ethisch gerechtfertigt oder hätte man ihn vor ein Strafgericht stellen müssen, um – nach Margalit – anständig oder gerecht zu sein? Unsere Philosophie-Kollegin Anna Goppel vom Ethikzentrum Zürich, die sich mit Terrorismus befasst, wurde zur ethischen Rechtfertigbarkeit der Tötung auf NZZ Online befragt.

Alte Veranstaltungen und CfP

Prantl und die Apfelbaum-Demokratie

Die repräsentative Demokratie in Deutschland lasse sich mit einem Apfelbaum vergleichen, sagt Heribert Prantl, bekannt für seine herausragenden Leitartikel in der Süddeutschen Zeitung: Über die Jahre recht gut gewachsen, erweise sie sich an der einen oder anderen Stelle als verdorrt und krankheitsanfällig. Was das heißt und wie man dagegen angehen kann, darüber spricht der be- und anerkannte Journalist am Freitag, 13. Mai, am Philosophischen Seminar der Uni Basel. Prantl, der seit 2010 auch Honorarprofessor an der Rechtsfakultät der Universität Bielefeld ist, will unter dem Titel „Die Apfelbaum-Demokratie. Lob der Unruhe: Wie die Bürger neu politisiert werden“ diskutieren, wie Demokratien leistungsfähiger gemacht werden können und wie sich Legitimitätslücken schliessen lassen. Zu den neuen Elementen gehörten neben Schlichtung und Mediation auch direktdemokratische Instrumente wie Bürgerentscheide. Hier gibt es den entsprechenden Flyer_Vortrag_Prantl.

Alte Veranstaltungen und CfP

Responsive Ethik: Meisterkurs mit Waldenfels

Die Ver-Antwortung gegenüber dem Fremden steht im Mittelpunkt eines Meisterkurses mit dem Phänomenologen Bernhard Waldenfels vom 19. bis 23. September in Berlin. Unter dem Titel „Antwort auf das Fremde. Grundzüge einer responsiven Phänomenologie“ veranstaltet das Forschungsinstitut für Philosophie Hannover den Kurs, der dort ja bereits Tradition hat: Zuletzt gab es einen Meisterkurs mit Axel Honneth, über den wir hier berichtet haben. Adressaten der Kurse sind Nachwuchswissenschaftler. Bewerbungsschluss zur Teilnahme ist der 6. Juni.

ZPTh-Debatte

„Würde ist nicht nur ein Wort“ – Bernd Ladwigs ZPTH-Artikel in der Diskussion

Wie in der letzten Woche angekündigt gibt es nun einen Kommentar zu Bernd Ladwigs Aufsatz „Menschenwürde als Grund der Menschenrechte? Eine Kritik an Kant und über Kant hinaus“, der in der ersten Ausgabe der neuen Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTH) erschienen ist.

Angesichts der Komplexität des Textes von Bernd Ladwig ist auch der Kommentar etwas länger als der übliche Blog-Beitrag geworden. Vielleicht lohnt sich an dieser Stelle noch mal der Hinweis, dass ihr über einen Klick auf das Drucker-Symbol rechts unter der Überschrift () aller Blog-Beiträge eine für den Druck optimierte Version des Textes abrufen könnt.

Der Kommentar soll einen Auftakt für die Diskussion liefern. Bernd Ladwig wird dann im Laufe der nächsten Tage auf den Kommentar sowie auf eure hoffentlich zahlreichen Fragen und Anmerkungen reagieren. Und damit zum Text: …

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