Zum Auftakt der Kritischen Hannah-Arendt-Gesamtausgabe: Ein Interview mit Barbara Hahn & Thomas Wild

Dieser Wochen erscheint mit Modern Challenge to Tradition das erste gedruckte Exemplar einer Kritischen Gesamtausgabe von Hannah Arendts Schriften. Eine Gelegenheit für theorieblog.de, Barbara Hahn und Thomas Wild, zwei Herausgeber*innen der Gesamtausgabe, zum Projekt zu befragen. Die Modern Challenge to Tradition wird für theorieblog.de zugleich von Christian Volk besprochen. In den kommenden Jahren wird theorieblog.de auf weitere Neuerscheinungen der Gesamtausgabe aufmerksam machen und freut sich insbesondere auf die ab 2019 geplante digitale Ausgabe der „Hybrid“-Version.
Zu diesen und weiteren Vorhaben und Merkmalen der Gesamtausgabe nun aber Barbara Hahn, Max Kade Foundation Chair in German Studies an der Vanderbilt University, und Thomas Wild, Chair des German Studies Department und Research Director am Hannah Arendt Centers des Bard College. (mehr …)

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2. Hermann Kantorowicz-Lecture (CAU, Kiel) – Hans-Peter Haferkamp über „Kantorowicz und die Historische Schule“

Am 18. Dezember 2018 findet in Kiel die zweite Hermann Kantorowicz-Lecture statt. Der Kölner Rechtshistoriker Hans-Peter Haferkamp wird über das Thema „Kantorowicz und die Historische Schule“ sprechen und dabei erläutern, warum es mit Kantorowiczs Antwort auf die selbstgestellte Frage: „Was ist uns Savigny? Nichts!“ nicht sein Bewenden haben kann. (mehr …)

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Michele Nicoletti: „Europa als Hamlet“ (5. Berliner Carl-Schmitt-Lecture; 19. Okt. 2018, Berlin-Mitte (Tieranatomisches Theater))

Unter dem Titel „Europa als Hamlet“ hält am Freitag, dem 19. Oktober, um 18 Uhr c.t., Michele Nicoletti die 5. Berliner Carl-Schmitt-Vorlesung.

Michele Nicoletti war bis Anfang 2018 Präsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Er ist seit 2001 ordentlicher Professor für Politische Philosophie an der Universität Trient und war für den Partito Democratico von 2013 bis 2018 Mitglied der italienischen Abgeordnetenkammer.

Der Titel des Vortrags – „Europa als Hamlet“ – ist eine berühmte Formulierung, die Paul Valéry am Ende des Ersten Weltkriegs verwendete, als er über die Trümmer des Konflikts nachdachte. In seinen Schriften hat Carl Schmitt mehrfach darauf hingewiesen, dass Europa nicht in der Lage sei zu entscheiden, ob es eine politische Einheit „sein oder nicht sein“ will. Das bedeutet, nach Hermann Heller, eine „Einheit der Entscheidung und Wirkung“. Eine kritische Auseinandersetzung mit Carl Schmitts Interpretationen der Geschichte Europas und dessen Rolle in der Geschichte der Zivilisation bietet heute nützliche Diskussionspunkte für die gegenwärtige Reflexion über die Veränderungen der Souveränität, über die Rolle Europas in der internationalen Szene und über seine unverzichtbare Beziehung zum Recht.

Der Vortrag ist der fünfte in der 2014 ins Leben gerufenen Reihe der Berliner Carl-Schmitt-Vorlesungen, die traditionsgemäß im Hörsaal des Tieranatomischen Theaters auf dem Charité-Campus der Humboldt-Universität stattfinden (Philippstraße 12/13, 10115 Berlin, Eingang Luisenstraße 56). Bisherige Vortragende waren Horst Bredekamp, Quentin Skinner, Jörg Baberowski und Dieter Grimm.

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Tagung: „Recht auf Nicht-Recht. Rechtliche Reaktionen auf die Juridifizierung der Gesellschaft“ (Justus-Liebig-Universität Gießen, 24.-25. September 2018).

Eine internationale und interdisziplinäre Tagung zum Thema „RECHT AUF NICHT-RECHT. Rechtliche Reaktionen auf die Juridifizierung der Gesellschaft“ veranstalten vom 24. bis 25. September 2018 Ino Augsberg (Hermann Kantorowicz-Institut für juristische Grundlagenforschung, CAU Kiel), Steffen Augsberg (Rudolf-von-Jhering-Institut für rechtswissenschaftliche Grundlagenforschung, JLU Gießen), Ludger Heidbrink (Philosophisches Seminar der CAU Kiel) an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Dabei wird die Frage im Mittelpunkt stehen, ob sich der Befund einer weitreichenden Juridifizierung „in das Recht selbst zurückzuspiegeln“ lässt, ob sich „also das Recht gegen sich selbst und seine zunehmende Überformung der Gesamtgesellschaft in Stellung“ bringt.

Beiträge werden u.a. erbracht von Ghazaleh Faridzadeh (Shahid Beheshti Universität Teheran), Petra Gehring (Universität Darmstadt), Vagias Karavas (Universität Luzern), Karl-Heinz Ladeur (Universität Hamburg), Sophie Loidolt (Universität Darmstadt), Greta Olson (Justus-Liebig-Universität Gießen), Fabian Steinhauer (Goethe-Universität Frankfurt/M.), Thomas Vesting (Goethe-Universität Frankfurt/M.), Dan Wielsch (Universität zu Köln) und Benno Zabel (Rheinische Wilhelms-Universität Bonn).

Wegen der begrenzten räumlichen Kapazitäten wird um vorherige Anmeldung unter augsberg@law.uni-kiel.de gebeten. Die vollständige Ankündigung findet sich hier.

 

 

 

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HU-Berlin: Juniorprofessur für „Sozialphilosophie/Kritische Theorie“ ausgeschrieben (Inst. für Philosophie)

An der Philosophischen Fakultät, Institut für Philosophie, der Humboldt-Universität Berlin ist eine Juniorprofessur für „Sozialphilosophie/Kritische Theorie“ zzgl. spezielleren Schwerpunkten ausgeschrieben (mit Tenure Track nach W2). Die Bewerbungsfrist läuft zum 27.09.2018 unter der Kennziffer JP/018/18. Der Ausschreibungstext folgt unten. (mehr …)

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CfP: „Mediale Formierung des Politischen. Zu Fake News, Personal Publics und Populismus“ (DVPW-AK Politik und Kultur, 13.-14. Dezember 2018, Universität Bielefeld)

Für den DVPW-Arbeitskreis Politik und Kultur richtet der Bereich „Theorie, Geschichte und Kultur des Politischen“ in Kooperation mit der Universität Siegen und mit dem Zentrum für Ästhetik (an) der Universität Bielefeld vom 13.-14. Dezember 2018 die Tagung Mediale Formierung des Politischen. Zu Fake News, Personal Publics und Populismus aus. Die Veranstalterinnen Paula Diehl (Universität Bielefeld) und Sigrid Baringhorst (Universität Siegen) bitten um Vorschläge; Details folgen nun: (mehr …)

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100%-Vertretungsstelle (befristet) an der FU Berlin (Lehrstuhl Gosepath – Praktische Philosophie). Bewerbung bis 10. September 2018.

Der Lehrstuhl für Praktische Philosophie der FU Berlin (Professur Gosepath) sucht nach Möglichkeit schon zum kommenden Wintersemesterbeginn die Vertretung einer vollen Mitarbeiter_innenstelle (13 TV-L FU), befristet bis zum August nächsten Jahres.

Die vollständige Ausschreibung findet sich hier, die Bewerbungsfrist läuft sehr kurzfristig, zum 10. September 2018.

 

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Herzlich willkommen, Verena!

Und noch eine Team-Bereicherung 2018! Wir dürfen euch unser neuestes Mitglied im Theorieblog-Team vorstellen – Verena Frick! Verena ist akademische Rätin a.Z. am Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Universität Göttingen. Sie war zuvor wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Politische Bildung an der Universität Erfurt und Promotionsstipendiatin des Cusanuswerks. Verena wurde an der Universität Erfurt mit einer Arbeit zu den Staats- und Verfassungsdebatten der Staatsrechtslehre promoviert und arbeitet derzeit zur politischen Theorie des Konstitutionalismus, zum Verhältnis von Politik und Recht sowie zu aktuellen Fragen der Demokratietheorie.

In ihrem Auftaktbeitrag Mehr Recht bitte. Zur Lage politiktheoretischer Rechtsforschung  fragt Verena anhand politiktheoretischer Perspektiven auf Begriff, Funktion und Bedeutung von Recht nach dem Zustand und den Chancen von Rechtspolitologie in liberalen Demokratien.

Viel Freude damit und herzlich willkommen, Verena!

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Call for Papers: „Die politische Theorie von Judith N. Shklar“ für Schwerpunktheft der Zeitschrift für Politische Theorie

Für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift für Politische Theorie (ZPTh) zum Thema „Die politische Theorie von Judith N. Shklar“ bitten Hannes Bajohr (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Berlin) und Rieke Trimçev (Institut für Politik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Greifswald) bis zum 28. Februar 2018 um Vorschläge (abstracts) für mögliche Beiträge. Der Call-Text lautet wie folgt: (mehr …)

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