Das Zentrum liberale Moderne lädt heute, Donnerstag, 17. Juli, zu einem Fachgespräch mit Philip Manow nach Berlin ein. Die Veranstaltung widmet sich den blinden Flecken des Liberalismus und stellt die Frage, inwiefern Populismus als vitalisierende – vielleicht auch legitime – Reaktion auf eine zunehmende Entpolitisierung verstanden werden kann. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr und findet im Tieranatomischen Theater in Berlin statt. Näheres und Anmeldung hier.
Autor: Oliver Weber
Tagung: Von der Krise der ökonomischen Wissenschaft zur Krise des politischen Denkens? (Koblenz)
Vom 11. bis 13. September 2025 findet an der Hochschule für Gesellschaftsgestaltung Koblenz eine Tagung mit barockem Titel, aber hochaktuellem Gegenstand statt: „Von der Krise der ökonomischen Wissenschaft zur Krise des politischen Denkens? Das neoliberale Wirtschaftsdenken als Ausdruck des Niedergangs wissenschaftlicher Kategorienbildung und Bedrohung der politischen Urteilskraft“. Die Veranstalter Walter O. Ötsch, Oliver Schlaudt und Patrick Makal freuen sich über Anmeldungen an die E-Mailadresse walter.oetsch@liwest.at
Das Tagungsprogramm kann hier eingesehen werden.
CfA: Fachtagung der Deutschen Nachwuchgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft (Bochum)
Vom 5. bis 7. September 2025 wird an der Ruhr-Universität Bochum die 11. studentische Fachtagung der Deutschen Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft in Kooperation mit dem FSR Sozialwissenschaften unter der Überschrift „Sozialwissenschaft in Zeiten des Zusammenbruchs“ stattfinden. Willkommen sind Beiträge von Bachelor- und Masterstudierenden sowie Promovierenden (in der Anfangsphase) aus allen Politik- und Sozialwissenschaften. Möglich sind Vorträge zu den Themenbereichen: „Demokratische Regression“, „digitale Infrastruktur und Demokratie“, „Die Zukunft des Sozialstaats“ uvm. Abstracts mit maximal 300 Wörtern auf Deutsch oder Englisch können zusätzlich zu einer kurzen Selbstbeschreibung bis zum 15. Juni 2025 an fachtagung@dngps.de gesendet werden. Die allgemeine Konferenzsprache ist Deutsch, Vorträge können auch auf Englisch gehalten werden. Die Teilnahme ist sowohl für Mitglieder als auch Nicht-Mitglieder der DNGPS kostenfrei. Für Panelist*innen, die Mitglied in der DNGPS sind, besteht die Möglichkeit einer Fahrtkostenübernahme durch die DNGPS. Weitere Informationen hier.
Author-meets-critics Workshop: „Wirtschaft, Demokratie und liberaler Sozialismus“ (Potsdam)
Konferenz: „Decolonizing Epistemologies: Learning from and with Social Movements in Brazil” (Berlin)
Am 14. und 15. November organisiert der Lehrstuhl Theorie der Politik an der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Pontifical Catholic University of Rio de Janeiro eine Konferenz zum Thema: „Decolonizing Epistemologies: Learning from and with Social Movements in Brazil“. Es geht um Fragen wie: Wie kann man sich dem Prinzip der Rechtsstaatlichkeit aus der Perspektive derjenigen nähern, die unter rassistischer staatlicher Gewalt und Umweltzerstörung leiden und sich dagegen wehren? Was bedeuten Begriffe wie „Konstitutionalismus“, „Gerechtigkeit“ und „Recht“, wenn man eine „weiße, eurozentrische Perspektive“ durch feministische oder indigene Sichtweisen ersetzt? Veranstaltungsort ist das Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentru
Frankfurter Dagmar-Westberg-Vorlesungen: Christine M. Korsgaard über Kants praktische Philosophie
Von 4. bis 6. November 2024 wird die amerikanische Philosophin Christine M. Korsgaard die diesjährigen Dagmar-Westberg-Vorlesungen an der Goethe-Universität Frankfurt am Main halten. Ihr Werk widmet sich unter anderem der Rechtfertigung menschlicher Würde, einer Grundlegung richtigen Handelns und der Begründung des moralischen Status von Tieren. In den Frankfurter Dagmar-Westberg-Vorlesungen geht sie in drei Vorträgen zentralen Fragen der Praktischen Philosophie Kants nach: Der erste Vortrag beschäftigt sich mit dem unvergleichlichen Wert des Individuums und ergründet, was es eigentlich heißt, „Zweck an sich selbst“ zu sein. Der zweite Vortrag ist dem Zusammenhang von richtigem und gutem Handeln gewidmet und weist als wesentliches Kennzeichen deren Autonomie aus. Im dritten Vortrag wird schließlich Moralität als Bedingung von Freiheit thematisch. Die Vorlesungen finden jeweils von 18 bis 20 Uhr am Campus Westend (Haus Normative Ordnungen, Raum EG 01) statt.
Workshop: „Kapitalismus und unsichere Positionen von Minderheiten“ (Gießen)
Am 4. und 5. November 2024 wird an der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen des SFB „Dynamiken der Sicherheit“, des Politische Theorie Kolloquiums und der GGS Sektion „Menschenrechte und Demokratie“ ein Workshop unter dem Titel „Kapitalismus und unsichere Positionen von Minderheiten. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus durch die Brille materialistischer Kritik betrachtet“ stattfinden. Im Workshop soll herausgearbeitet werden, auf welche Weise kapitalistische Akkumulations- und Subjektivierungsformen berücksichtigt werden müssen, um den Besonderheiten von Antisemitismus, Rassismus und Antiziganismus in der Theoriebildung gerecht zu werden. Um Anmeldung bis zum 28.10.2024 wird gebeten an: anna-sophie.schoenfelder[at]sowi.uni-giessen.de. Weitere Informationen hier.
Workshop: „Exceptions in the Italian New Right“ (Berlin)
Am 23.10. (10—13 Uhr) veranstaltet der Sonderforschungsbereich „Intervenierende Künste“ an der Freien Universität Berlin eine Veranstaltung zur (italienischen) Neuen Rechten. Anhand des gegenwärtigen italienischen Rechtsextremismus sollen Besonderheiten, aber auch Kontinuitäten in Diskurs, Politikstil und Performanz ‚neuer‘ und ‚alter‘ Rechter analysiert werden. In diesem textbasierten Workshop wird Anna Migliorini, Philosophin an der Universität Florenz mit Arbeitsschwerpunkt auf politischer Philosophie und Ästhetik, ihre Forschung zu zeitgenössischen rechtsextremen Bewegungen in Italien vorstellen. Dabei wird sie sich insbesondere auf die Frage konzentrieren, inwiefern diese Bewegungen in der Geschichte der italienischen bzw. europäischen rechtsextremen Bewegungen eine Ausnahmeerscheinung darstellen und inwiefern ihre strategische Beziehung zum „Ausnahmezustand“, der von Walter Benjamin und Carl Schmitt einschlägig theoretisiert wurde, in dieser Hinsicht als Unterscheidungsmerkmal dienen könnte. Da vorher eine Textgrundlage verschickt wird, bitten die Veranstalter um Anmeldung unter clara.hirschhausen@fu-berlin.de. Weitere Infos auf der Veranstaltungswebsite.
CfA: Der Philosophie-Blog „Praefaktisch“ sucht Verstärkung
„Prae|faktisch“ ist ein seit über 6 Jahren bestehender Blog und hat sich zu einem wichtigen Medium der deutschsprachigen Philosophie entwickelt. Nun sucht das Team Verstärkung. Wer Interesse hat, den Blog weiterzuentwickeln, kann sich bis 15. November 2024 unter blog[[at]]praefaktisch.de melden. Das Team freut sich über eine Kontaktaufnahme mit kurzen Hinweisen zur Person und zur Motivation. „Prae|faktisch“ ist ein privates Blogprojekt ohne Sponsoren oder sonstige Einnahmen, daher ist mit dieser Tätigkeit auch keine Vergütung verbunden.
CfA: Dortmund Philosophical Disputes on Economic Justice
Von 12. bis 13. Juni 2025 veranstalten Peter Königs, Christian Neuhäuser, Lea Prix und Dick Timmer an der TU Dortmund eine Konferenz unter dem Titel „Dortmund Philosophical Disputes on Economic Justice“. Die Keynotes werden von Miranda Fleischer (San Diego) und Nicholas Vrousalis (Rotterdam) gehalten. Es sollen grundsätzliche Fragen der ökonomischen Gerechtigkeit adressiert werden. Die Idee der Konferenz ist es, die Debatte über politische Grenzen hinweg zu fördern. So sollen Wissenschaftler mit unterschiedlichen politischen Ansichten – ob liberal egalitär, libertär, sozialistisch, konservativ – zusammenkommen, um gemeinsam das Verständnis von wirtschaftlicher Gerechtigkeit zu fördern. Abstracts können bis zum 10. Januar eingereicht werden. Alle weiteren Informationen hier.
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