CfP: „Sakrales Recht im säkularen Staat“ (Staatsverständnisse)

In der Nomos-Reihe „Staatsverständnisse“ ist ein Band zu „Sakrales Recht im säkularen Staat. Zur Rezeption islamischen Rechts in säkularen Verfassungsstaaten“ geplant. Die Herausgeberin Rike Sinder lädt ab sofort zur Einreichung von Beitragsvorschlägen ein. Der Band soll das Verhältnis von islamischem Recht und säkularen Verfassungsstaaten sowohl aus der Staatsperspektive als auch aus der Freiheitsperspektive ausloten. Willkommen sind unter anderem Beiträge zum internationalen Recht sowie rechtsvergleichende, (rechts)historische und (rechts)philosophische Beiträge. Die Frist für die Einreichung von Beitragsvorschlägen (max. 500 Wörter) ist der 30.04.2022 (rike.sinder@jura.uni-freiburg.de). Die Manuskripte sollen dann bis zum 30.10.2022 vorliegen. Detailliertere Infos enthält der Call for Papers.

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CfA: WiMi-Stelle in Erfurt (65%) im Kompetenznetz „Postcolonial Hierarchies in Peace & Conflict“

An der Universität Erfurt ist im Rahmen des vom BMBF geförderten Kompetenznetzes „Postcolonial Hierarchies in Peace & Conflict“ eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ausgeschrieben (13 TV-L, 65%). Das Kompetenznetz untersucht historisch geronnene postkoloniale Hierarchien in zeitgenössischen Konfliktdynamiken und deren Implikationen für eine zukünftige nachhaltige Konflikttransformation. Die*der Stelleninhaber*in arbeitet für den Erfurter Standort am Arbeitspaket „Sicherheitsgovernance und Friedenskonsolidierung“ mit. Die Stelle soll zum 01.04.2022 besetzt werden und ist bis zum 31.03.2026 befristet. Bewerbungen müssen bis spätestens 28.02.2022 gerichtet werden an: politische.theorie@uni-erfurt.de. Die vollständige Ausschreibung folgt nach dem Klick.

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CfP: Schwerpunktheft „UnDoing Epistemic Violence“

Das Journal für Entwicklungspolitik (JEP) lädt zur Einreichung von Vorschlägen für ein englischsprachiges Schwerpunktheft zum Thema „UnDoing Epistemic Violence“ ein, das sich mit dem Zusammenhang von Gewalt(freiheit) und kritischer Wissensproduktion beschäftigt. Das Heft behandelt die Frage nach Möglichkeiten und Grenzen von Gewaltfreiheit, Gewaltlosigkeit und Gewaltverzicht und fokussiert das Wechselspiel von post- und dekolonialen, feministischen, indigenen und anderen kritischen Epistemologien mit sozialen Bewegungen und Widerstand. Beiträge aus allen Disziplinen sind willkommen, die Gastherausgeberin Claudia Brunner freut sich ausdrücklich auch über Beiträge aus der politischen Theorie. Wer einen Beitrag vorschlagen möchte, kann bis zum 30. April 2022 ein Abstract einreichen (claudia.brunner@aau.at). Den Call for Papers gibt es hier.

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Workshop: „Myths – Politics, Aesthetics, Imagination“ (online)

Am 14. und 15. Februar findet ein von Paula Diehl (Kiel) und Mats Rosengren (Uppsala) organisierter Workshop zum Thema „Myths – Politics, Aesthetics, Imagination“ statt. Der Workshop ist interdisziplinär angelegt und soll einen Überblick über die aktuelle Forschung zu Mythen in einem weiten Verständnis des Begriffs geben: Mythen in Politik, Kunst, Fakten und Fiktion. Im Fokus stehen diese Fragen: Wie funktionieren Mythen? Was können wir mit ihnen machen? Können Mythen gemacht werden? Was können sie bewirken? Die Veranstaltung findet online statt und Interessierte können via Zoom teilnehmen. Erforderlich ist hierfür eine Registrierung bis spätestens 12. Februar (adaldrup@politik.uni-kiel.de). Das Programm findet sich hier.

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CfA: WiMi-Stelle (100%) in Kiel

Am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Kiel ist im Bereich Politikwissenschaft eine Stelle als wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in ausgeschrieben (13 TV-L, 100%). Die Stelle ist unbefristet und soll voraussichtlich zum 1. April 2022 besetzt werden. Die Lehrverpflichtung beträgt 12 Lehrveranstaltungsstunden, die unter anderem im Bereich politische Theorie und Ideengeschichte erbracht werden können. Bewerbungen müssen bis zum 21. Februar 2022 eingereicht werden. Die vollständige Ausschreibung gibt es hier.

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Tagung: „Decolonizing Epistemic Injustice“ (online)

Am 24. und 25. Februar findet eine vom Lehrstuhl für Politische Theorie der Universität Potsdam veranstaltete internationale Konferenz mit dem Titel „Decolonizing Epistemic Injustice“ statt (online). Die Tagung bringt Theorien epistemischer Ungerechtigkeit und dekoloniale Theorien in einen Dialog und hat das Ziel, die kritischen Perspektiven beider Theoriedebatten zu schärfen. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorab registrieren. Weitere Infos zu der Tagung sowie den Link für die Registrierung gibt es auf der Website des Lehrstuhls oder hier im PDF. Für Rückfragen steht Finja Pohl zur Verfügung (fipohl@uni-potsdam.de).

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CfA: Zwei WiMi-Stellen in Berlin/SFB „Intervenierende Künste“

In einem von Robin Celikates geleiteten Teilprojekt des neuen SFB 1512 „Intervenierende Künste“ sind am Institut für Philosophie der FU Berlin zwei WiMi-Stellen (Predoc) zu besetzen. Das Teilprojekt hat den Titel „Zwischen Öffnung und Schließung: Politische Bewegungen und künstlerische Intervention“ und ist an der Schnittstelle von Politischer Philosophie/Theorie, Cultural Studies und Social Movement Studies angesiedelt. Einmal geht es um das Unterprojekt “Präfigurative Intervention: Praktiken des Entwerfens und Verwerfens in antirassistischen Bewegungen“ und einmal um das Unterprojekt „Transgression und Immunisierung: Dynamiken des Umschlagens künstlerischer Interventionsformen in der Neuen Rechten“. Die Ausschreibungen mit genaueren Informationen zu den Stellen und Bewerbungsmodalitäten gibt es hier (Präfigurative Intervention) und hier (Transgression und Immunisierung). Die Bewerbungsfrist ist der 21.02.2022.

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Digitale Vortragsreihe „Politische Falschheiten“

Frieder Vogelmann (Frankfurt) veranstaltet eine digitale Vortragsreihe mit dem Titel „Politische Falschheiten. Diagnosen und Konzepte“. Die Reihe nimmt Gegenwartsdiagnosen in den Blick, die ein postfaktisches Zeitalter, die Rückkehr von Ideologien, oder den Aufschwung von Verschwörungstheorien feststellen. Mit welchen Konzepten lässt sich erfassen, welche Art der politischen Falschheiten heute wirksam sind? Was ist neu an der Art und Weise, wie gegenwärtig Politik mit Unwahrheiten gemacht wird – und wie sollte damit umgegangen werden? Los geht es am 2. Juni (18 Uhr). Das vollständige Programm ist online hier verfügbar. Wer teilnehmen möchte, muss sich vorher anmelden und erhält den Link dann jeweils am Tag des Vortrags.

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CfA: Juniorprofessur für Politische Theorie (Münster)

Am Institut für Politikwissenschaft der Universität Münster ist eine Juniorprofessur (W1 mit Tenure Track W3) für Politische Theorie ausgeschrieben. Bewerber*innen müssen in Forschung und Lehre im Bereich der Politischen Theorie ausgewiesen sein und einen Schwerpunkt im Bereich „Politik und Religion“ aufweisen, den sie mit den Themen „Demokratieforschung“ und/oder „Politik der Nachhaltigkeit“ kombinieren. Die Stelle soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt besetzt werden. Die Einstellung erfolgt zunächst befristet für drei Jahre und wird nach einer positiven Zwischenevaluation um weitere drei Jahre verlängert. Außerdem ist die Stelle mit einem Tenure Track-Verfahren auf W3 versehen. Die Frist für Bewerbungen ist der 18.06.2021. Zur Ausschreibung geht es hier.

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CfP: Konferenz „Verlorener Gründungsmoment“ (Jena)

Unter dem Titel „Verlorener Gründungsmoment – Die Erfurter Union als Ort einer friedlichen Staatswerdung?“ findet 2023 in Jena eine Konferenz statt, die die Erfurter Union aus ihrem Nischendasein in Diskursen über die Nationalstaatsgründung holen möchte. Dabei sollen (Dis-)Kontinuitäten von politischen Ideen und Konzepten wie Repräsentation, Partizipation, Konstitutionalisierung, Identität und Nation im Kontext der Zeit beleuchtet werden. Eingeladen sind Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, die Organisator*innen freuen sich ausdrücklich auch über Einsendungen aus der politischen Theorie und Ideengeschichte. Bewerbungen von Promovierenden sind besonders erwünscht. Die Frist für Beitragsvorschläge ist der 30.09.2021. Alle Infos gibt es im ausführlichen Call.

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