Autorenname: Caner Dogan

Veranstaltungen & CfP

CfA: (Postdoc-)Stipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ (Halle)

Im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ an der Martin-Luther-Universität in Halle ist ein einjähriges Forschungsstipendium zum Thema „Gemeinsinn zwischen Ästhetik und Politik“ für Postdocs ausgeschrieben. Das Stipendium dient der Erforschung des frühneuzeitlichen Konzepts des Gemeinsinns, des Common Sense‘ und soll sich der Debatte um dieses Konzepts widmen. Wie steht es beispielsweise zu möglichen Nachbarkonzepten der Solidarität, der Anerkennung oder des Respekts? Welche (politischen) Institutionen bilden den Gemeinsinn ab? Ist der Gemeinsinn modernen pluralen Demokratien ein sinvollerweise zu bedenkendes Konezpt? In welchem Verhältnis stehen Gemeinsinn, Kunst und Gesellschaft/Politik? Diese und weitere Fragen können Gegenstand der Forschungsarbeit im Rahmen des Stipendiums sein.

Mit dem Stipendium soll eine Kooperation auch mit anderen im Forschungsschwerpunkt „Aufklärung – Religion – Wissen“ Forschenden ermöglicht werden. Bewerber*innen sollen eine angestrebte wissenschaftliche (Aufsatz-)publikation zum Thema vorschlagen und im Rahmen ihres Forschungsstipendiums eine wissenschaftliche Veranstaltung organisieren. Weitere Veranstaltungen für ein breiteres Publikum sind möglich. Das Stipendium umfasst €2200,- monatlich. Zzgl. können ein Familienzuschlag ermöglicht werden. Veranstaltungs- und publikationsbezogene Sachmittel sind ebenso vorhanden.

Die Bewerbung kann bis zum 15. Juli 2026 an margitta.drosdziok(at)arw.uni-halle.de gerichtet werden. Weitere Informationen gibt es in der detaillierten Ausschreibung sowie bei robert.buch(at)arw.uni-halle.de.

Service, Veranstaltungen & CfP

CfA: WiMi-Stelle, Postdoc, 100% (Würzburg)

Am Institut für Politikwissenschaft und Soziologie der Universität Würzburg wird zum 01. Oktober 2026 eine WiMi-Stelle, 100% ausgeschrieben. Vorausgesetzt ist eine abgeschlossene Promotion. Die Stelle ist hat 10 SWS Lehrdeputat, das insbesondere die Vorlesung „Einführung in die Politische Theorie“ einschließt. Unter der Voraussetzung, dass durch Jobsharing ganztägig Aufgaben wahrgenommen werden können, ist die Stelle auch teilzeitfähig. Befristet ist sie auf zwei Jahre.

Bewerbungen können bis zum 15. Juli 2026 an vorstand-ips(at)uni-würzburg gerichtet werden. Nähere Informationen und eine detaillierte Stellenausschreibung sind, wie immer, zu finden hinter roten Worten.

Service

Book Launch: „Überschreitungen der Subjektlogik“ (Bremen), 24.06.26

Am 24. Juni 2026 findet in an der Universität Bremen ein Booklaunch von Nicola Mühlhäußers „Überschreitungen der Subjektlogik“ statt. Mit unter anderem Gilles Deleuze und Félix Guattari arbeitet sie über eine Kritik des Subjekts hinaus an einer Überwindung des Subjektdenkens. Daniel Loick wird den Abend einleiten und darauf wird es ein Gespräch zwischen der Autorin und Dagmar Comtesse geben. Moderiert wird das Gespräch von Martin Nonhoff. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr und findet im Gebäude GW2, Raum B 2.890 der Universität Bremen statt. Eine Online-Teilnahme ist ebenso möglich. Weitere Informationen und einen Teilnahmelink zur Onlinteilnahme finden sich auf der Veranstaltungsseite.

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CfA: Universitätsassitent*in (Praedoc, 30h/Woche) in Wien

Am Institut für Politikwissenschaft in Wien ist eine Stelle als Universitätsassistent*in (Praedoc, 30h/Woche) zu besetzen. Neben den üblichen Tätigkeiten liegt im Profil der Stelle auch die Mitwirkung am Aufbau einer Medienplattform für politische Theorie. Die Stelle ist auf vier Jahre ausgelegt, vorerst auf anderthalb Jahre befristet, aber mit folgender Verlängerung. Inhaltliche Rückfragen können an Oliver Marchart (oliver.marchart(at)univie.ac.at) gerichtet werden.

Die Stelle soll zum 01.12.2026 besetzt werden. Detaillierte Informationen zum Stellenprofil finden sich hier in der Ausschreibung sowie im Karriereportal der Universität Wien. Bewerbungen können über das Portal über die Schaltfläche „Jetzt bewerben“ eingereicht werden.

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Adorno Vorlesung von Melinda Cooper „Anachronism in Our Times“ (Frankfurt am Main)

Vom 18. bis zum 20.11.26 hält Melinda Cooper die diesjährige Adorno Vorlesung in Frankfurt am Main. Melinda Cooper arbeitet zu der Geschichte des Kapitalismus und zu den Wechselwirkungen einer kapitalistischen Wirtschaftsweise zu „class“, „gender“ und „race“. An drei Abenden wird sie zu den vielfältigen regressiven Tendenzen unserer Jetztzeit sprechen. Die einzelnen Themen sind „Patrimonial Capitalism“ (18.11.), „Fascism as Revolutionary Conservatism“ (19.11.), „Patriarchy Resurgent“ (20.11.). Die Vorlesungen beginnen je um 18:30 Uhr und finden im Hörsaal IV, Campus Bockenheim statt.

Ein Plakat findet sich hier hinter dem Klick. Detaillierte Informationen sind zudem der Internetseite des Instituts für Sozialforschung zu entnehmen.

Jobs & Stipendien, Service

Diverse Stellen an der neueingerichteten Professur „Philosophy, Politics and Economics“ (HHU, Düsseldorf)

An der Heinrich Heine Universität in Düsseldorf wird die Alexander von Humboldt Professur „Philosophy, Politics and Economics“ eingerichtet. Dafür sind zwei Assistent-Professor-Stellen (100%) sowie ein Postdoctoral Fellowship (100%) und ein Doctoral-Researcher-Stelle (65%) zu besetzen. Es gibt eine weiche Bewerbungsfrist für alle Stellen bis zum 03.07.26. Bewerbungen können unter Angabe des Betreffs „PPE-HHU: Application“ an admin.ppe(at)hhu.de gerichtet werden. Fragen können an Michael Moehler gerichtet werden. Näheres zu den Stellenprofilen sowie zum Bewerbungsprozess sind zu finden hinter dem Klick hier.

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CfP: Workshop „Philosophie des Hungers“ I 08–09.10.26 (Köln)

Für Freunde des interdisziplinären Austauschs: Vom 08–09.10.26 findet der Workshop „Philosophie des Hungers“ an der Universität Köln statt. Neben grundlegenden körper- und philosophisch-anthropologischen sollen unter anderem auch moralphilosophische und für die politische Theorie relevante Fragestellungen diskutiert werden, etwa die gesellschaftspolitische Relevanz existenzieller Grundbedürfnisse, ihre Rolle in Fragen politischer (In-)Stabiltät, mithin auch ihre Bedeutung für soziale und politische Ordnungen.

Der Workshop wird von Manuel Schulz und Thiemo Breyer organisiert. Abstracts von round about 300 Wörtern können bis zum 31.07.26 an manuel.schulz(at)uni-koeln.de gerichtet werden. Nähere Informationen und einen detaillierten Call sind wie immer hinter einem Klick zu finden, und zwar: hier.

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CfA: Workshop „Counterrevolution and Democratic Transformation“ I St. Gallen I 22.10.26

Am 22.06.26 findet an der Universität St. Gallen der Workshop „Counterrevolution and Democratic Transformation“ statt. In ihm soll verhandelt werden, inwiefern Maßnahmen des Ausnahmezustands in heutigen Demokratien zum Mittel werden, um permanente autoritäre Strukturen zu errichten. Besonders im Vordergrund steht dabei das Konzept der „Counterrevolution“ von Bernard Harcourt, der selbst auch anwesend sein und eine Keynote halten wird.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Doktorand*innen und Postdoktorand*innen. Bis zum 31.07.26 können Abstracts von 300–500 sowie eine Kurzbio von 100–200 Wörtern an Damian Nussbaumer (damian.nussbaumer(at)unisg.ch) Leire Urricelqui (leire.urricelqi(at)unisg.cg) gerichtet werden. Der Workshop wird auf Englisch abgehalten. Näheres und einen detaillierten CfA finden sich hier.

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Workshop: Aufweisendes Denken – Aufweisendes Handeln. Philosophische Perspektiven auf politische Narration und demokratische Präfiguration, 21.–22.01.2027, Berlin.

Vom 21.–22.01.27 veranstalten Stefan Herrmann und Sergej Seitz den Workshop „Aufweisendes Denken – Aufweisendes Handeln“ in Berlin. Dort sollen narrative und rhetorische Formen politischen Handelns, eben als „aufweisendes“ gegenüber diskursiv begründendem Handeln, in den Mittelpunkt gerückt werden. Als weiteren Schlüsselbegriff aufweisenden Handelns begreifen sie ‚Präfiguration‘ im Sinne einer narrativ-kreativen Formulierung von politischen Zukunftsvorstellungen. Theoretische Referenzrahmen für eine solche Perspektive könnten eine politische Phänomenologie, die Kritische Theorie, postfundamentalistische Ansätze sowie analytische Epistemologien bilden.

Abstracts von ca. 300 Wörtern können bis zum 31.07.26 bei Stefan Herrmann (stefan.herrman(at)fernuni-hagen.de) und Sergej Seitz (sergej.seitz(at)univie.ac.at) eingereicht werden. Die Beiträge sollen überdies in einem Special Issue einer einschlägigen Zeitschrift veröffentlicht werden. Einen detaillierten Call und weitere Informationen gibt es hier.

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CfP: Repräsentationen und Re-Präsentationen von Sexarbeit – Band 1 der Schriftenreihe „Studien zu Sexarbeit und Repräsentation“

Unter dem Titel „Repräsentationen und Re-Präsentationen von Sexarbeit“ soll der erste inter- und transdisziplinäre Band der Schriftenreihe aus den „Studien zu Sexarbeit und Repräsentation“ erscheinen. Der Call deckt ein breites Spektrum an Themen ab, die das Repräsentationsgeschehen mit Blick auf Sexarbeit erforschbar machen sollen: Öffentliche oder gruppenspezifisch geprägte Bilder von Sexarbeit, Weisen der Wissensprduktion bei Sexarbeit, Machtfragen, Methodenfragen bei der Erarbeitung entpsrechender Fragen, um nur einiges zu nennen.
Dabei werden explizit Beiträge aus der Politischen Theorie begrüßt; daneben auch diverse Beitragsformate, darunter auch aktivistische, künstlerische, multimodale, partizipative und kollaborative Formate.
Beitragsvorschläge können mit einem Abstract von 300–500 Wörter bis zum 15.07.2026 an Arne Dreßler (arne.dressler(at)uni-hamburg.de), Marlen Löffler (marlen-simone.loeffler(at)iu.org), Sabrina Stranzl (stranzl(at)if k.ac.at) oder Lisa Waegerle (Lisa.Waegerle(at)hs-bochum.de) gerichtet werden. Den Call mit detaillierten Informationen gibt es hier.

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