Tagung „Vermittlung in den Internationalen Beziehungen“ des DVPW-Arbeitskreises Soziologie der IB (AKSiB)

Zur Tagung „Vermittlung in den Internationalen Beziehungen“ des DVPW-Arbeitskreises Soziologie der IB (AKSiB) laden Frank Gadinger, Nele Kortendiek und Janne Mende am 14. und 15. November 2019 an die Justus-Liebig-Universität Gießen ein. Das interdisziplinär ausgerichtete Programm findet sich hier. Die Organisator*innen bitten um eine Anmeldung bis zum 10. Oktober.

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Reminder: Das Programm der Herbst-Sektionstagung in Hamburg – Zügige Buchung empfohlen!

„Politische Theorie und Politische Philosophie in Wissenschaft und Öffentlichkeit“ – lauten Titel und Thema der von Peter Niesen, Svenja Ahlhaus, Matthew Braham und Stefan Gosepath organisierten DVPW-Sektionstagung, die vom 17. bis zum 19.09.2019 an der Universität Hamburg stattfindet. Am Dienstag geht es um die Stellung der Politischen Theorie und Politischen Philosophie im Wissenschaftssystem, Außenperspektiven auf die politische Theorie und Philosophie in Deutschland sowie das Verhältnis zwischen Theorie und Philosophie ganz grundsätzlich. An Tag 2 liegt der Fokus auf aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen: auf Fragen nach dem Verhältnis von Wirtschaft und Gerechtigkeit bzw. Demokratie sowie auf Herausforderungen der Digitalisierung. Und schließlich geht es am Donnerstagvormittag um politische Theorie und Philosophie in der Praxis/Öffentlichkeit. Das vollständige Programm findet sich hier online. (Hinweis: Das Programm wurde aktualisiert. Die hinterlegte Datei haben wir entsprechend am 11. Juli ausgetauscht.)

Wichtig: Da in Hamburg zur Zeit der Konferenz zugleich Festival-Zeit ist, sind Schlafmöglichkeiten ein knappes Gut. Alle Interessierten sollten sich deshalb möglichst umgehend um ihre Unterbringung kümmern.
Die Veranstalter*innen bitten ihrerseits um Anmeldung bei kim.kristin.henningsen@uni-hamburg.de bis zum 3. September.

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CfP „Wie relevant ist die Politikwissenschaft?“

Die erste Thementagung der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) widmet sich vom 12.-14. Dezember 2019 der Frage „Wie relevant ist die Politikwissenschaft?“ und somit den Themen des Wissenstransfers und der gesellschaftlichen Wirkung von Forschung und Lehre. Zu den Schwerpunkten der Auseinandersetzung sollen dabei zum Beispiel das Verhältnis von Politikwissenschaft und Herrschaftslegitimation sowie die Beziehung von politischer Öffentlichkeit und Wissenschaft gehören. Alle, die im Dezember an der Goethe-Universität Frankfurt dabei sein möchten, können bis zum 1. September 2019 Abstracts (nicht mehr als 700 Wörter) einreichen. Alle weiteren Informationen zu Inhalt wie Organisation finden sich im Call for Papers – hier und nach dem Klick.

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CfP: Vermittlung in den internationalen Beziehungen

In Kooperation mit der sozialwissenschaftlichen Sektion des Gießener Graduiertenkollegs Normen und Wandel in der Weltpolitik beschäftigt sich die Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises „Soziologie der internationalen Beziehungen“ am 14. und 15. November 2019 in Gießen mit dem vielfältigen Thema „Vermittung in den internationalen Beziehungen“. Da auf der Tagung theoretisch-konzeptuelle, methodische und empirische Fragen ihren Platz haben sollen, sind den Organisator*innen Frank Gradinger, Nele Kortendiek und Janne Mende explizit auch Beiträge aus der (Internationalen) Politischen Theorie und der Wissenschaftstheorie willkommen. Abstracts (ca. 300 Wörter) sind bis zum 30.06.2019 einzureichen, die angenommenen Kurzpapiere (2-3 Seiten) werden am 01.11.2019 fällig. Der vollständige Call findet sich hier oder auch nach dem Klick.

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Europawahl 2019: Entscheidungen über die institutionelle Architektur der EU?!

Diesmal genügt es nicht, nur auf eine bessere Zukunft zu hoffen.
Diesmal müssen wir alle Verantwortung übernehmen.

So lautet die Einleitung zur Kampagne „Diesmal wähle ich“, mit der das Europäische Parlament zur Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai 2019 aufruft. Das Video der Kampagne, in der Neugeborene die Hauptrollen spielen, endet mit der Aufforderung: „Choose the Europe you want me to grow up in.” Die Europawahl 2019 wird hier und auch in der weiteren Diskussion als Schicksalswahl für die EU präsentiert.

Dem entspricht einerseits der Eindruck, dass inhaltliche Entscheidungen auf europäischer Ebene – von Klimaschutz über Steuergesetzgebung bis Außenpolitik – aktuell stärker im Fokus stehen als bei früheren Europawahlen. Andererseits ist das grundsätzliche Bekenntnis für oder gegen die EU prominent in den Europawahlprogrammen präsent. Fragen und Antworten zur institutionellen Architektur der EU, die über ein einfaches Ja oder Nein zur europäischen Integration hinausgehen, nehmen allerdings in der Diskussion oft eine nachgeordnete Position ein. Wie die unterschiedlichen Elemente der europäischen Mehrebenenordnung voneinander abhängen und zusammenspielen (sollen), bleibt meist vage

Die Europawahl ist ein Anlass und Schauplatz für Auseinandersetzungen über europäische Politik und die EU. In der Wahl selbst kulminieren aber auch eine Reihe von Spannungslinien zwischen zwischenstaatlichen, transnationalen und supranationalen Ordnungslogiken. Sie beruhen auf unterschiedlichen Verständnissen demokratischer Legitimation, insbesondere der Unionsbürgerschaft, und prägen die Rollen sowie die Verhältnisse der europäischen Institutionen zueinander. Die damit verbundenen Fragen der institutionellen Architektur stellen sich vor allem bei Änderungen der EU-Verträge. Gerade weil die unterschiedlichen Ordnungslogiken der EU bei der Europawahl aufeinandertreffen, wird ihre Balance aber auch durch die anstehenden Entscheidungen beeinflusst. (mehr …)

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Drei Stellen am Centre Marc Bloch, Berlin

Am deutsch-französischen Forschungszentrum Centre Marc Bloch in Berlin sind derzeit drei unterschiedliche Stellen ausgeschrieben.
Zur Vorbereitung eines kollektiven und interdisziplinären Forschungsprojektes, das sich mit den wirtschaftlichen Dynamiken der Globalisierung Europas und den sich daraus ergebenden politischen und sozialen Problemen und Konfliktfeldern befassen soll:
(1) eine BMBF-finanzierte Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – ab 1. Mai 2019, Vollzeit, zunächst auf 3 Jahre befristet, EG 13 TV-L – und
(2) eine Stelle als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in – zunächst befristet von 1. Mai 2019 bis 30. April 2020, Vollzeit, EG 13 TV-L.
Beide Stellen sind für Promovierte aller Sozial- und Geisteswissenschaften offen. Voraussetzungen sind darüber hinaus u.a. Fähigkeiten zum eigenverantwortlichen Arbeiten, Organisations- und Teamfähigkeit sowie Kenntnisse der deutschen und französischen Sprachen. Bewerbungsfrist für beide Stellen ist der 1. April 2019. Die Ausschreibung für diese Stellen findet sich hier.

(3) Darüber hinaus ist eine Doktorandenstelle (0,65%, EG 13 TV-L) ausgeschrieben, die zunächst ab 1. Mai 2019 auf 12 Monate befristet ist, aber zweimal um jeweils ein Jahr verlängert werden kann. Das geplante Promotionsvorhaben soll sich in einen der Forschungsschwerpuntke des CMB – 1. Staat, Recht und politischer Konflikt, 2. Mobilität, Migration und räumliche Neuordnung, 3. Dynamiken und Erfahrungen der Globalisierung und 4. Kritisches Denken im Plural – einfügen und auch hier sind neben einem abgeschlossenen Master-Studium (oder Äquivalent) gute Kenntnisse des Deutschen und Französischen vorausgesetzt. Bewerbungsfirst ist ebenfalls der 1. April 2019. Die Ausschreibung für die Doktorandenstelle findet sich hier.

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Programm zur Tagung „Die neuen Kulturkämpfe“

Am 27. und 28. März findet auf dem Campus Griebnitzsee in Potsdam die nächste Tagung des DVPW-Arbeitskreises „Politik und Kultur“ statt. Thema sind diesmal die „neuen Kulturkämpfe“ und die Panel stellen ‚Kultur‘-Konzepte, kulturelle Konfliktlinien, Schauplätze von Kulturkämpfen, ihre internationalen Kontexte sowie Moderationen und Lösungsvorschläge zur Debatte. Den Abendvortrag mit einem Blick aus dem Osten Europas auf die politische Sprengkraft der Kultur hält Zaal Andronikashvili. Das vollständige Programm findet sich hier. Interessierte werden bis zum 22. März um eine formlose Anmeldung gebeten.

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CfA Postdoc-Stelle, Praktische Philosophie, Bern

Am Institut für Philosophie der Universität Bern, Abteilung Praktische Philosophie (Anna Goppel), ist eine Postdoc-Stelle (75%) ausgeschrieben. Die Stelle ist auf 18 Monate befristet; geplanter Vertragsbeginn der 1. November 2019. Da neben eigener Forschung die Mitarbeit an einem Drittmittelantrag Teil der Aufgaben ist, besteht ggf. bei erfolgreicher Antragstellung die Möglichkeit auf eine längerfristige Beschäftigung. Kandidat*innen müssen eine Promotion in Philosophie, einen Forschungsschwerpunkt im Bereich der politischen Philosophie bzw. der normativen oder angewandten Ethik sowie sehr gut Englischkenntnisse mitbringen und Freude an Diskussionen und Arbeit im Team haben. Bewerbungsfrist ist der 20. März 2019 . Die vollständige Ausschreibung findet sich hier (Deutsch und Englisch) und nach dem Klick.

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CfP „Weitermachen!“ Tagung zum 40. Todestag von Herbert Marcuse (Frist: 3. März)

Am 22. Juni 2019 findet in der Ada- und Theodor-Lessing-Volkshochschule in Hannover unter dem Motto „Weitermachen!“ eine Tagung zum 40. Todestag von Herbert Marcuse statt, die die gegenwärtige Relevanz von Marcuses Werk thematisiert und sich dabei insbesondere mit seinem Nachlass auseinandersetzen will. Neben Beiträgen von Ingrid Gilcher-Holtey, Rolf Pohl, Roger Behrens, Maria Tsenekidou sind weitere Akademiker*innen und/oder Aktivist*innen eingeladen sich für Panel zu den Themen (1) Kunst und Befreiung, (2) Philosophie und Psychoanalyse, (3) Die Studentenbewegung und ihre Folgen, (4) Ökologie und Gesellschaftskritik oder (5) das Abschusspanel zum Thema „Erneuter Versuch über die Befreiung – Herbert Marcuse und soziale Bewegungen heute“ zu bewerben. Abstracts mit max. 500 Wörtern sollten dazu bis zum 3. März 2019 an weitermachen-tagung@riseup.net gesendet werden.
Am 23. Juni 2019 wird es zudem ein Vernetzungstreffen für Marcuse-Interessierte geben. Interessierte können sich dazu bei Organisator*innen melden. Der vollständige Call findet sich hier.

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CfP Modelle Radikaler Demokratie (DGS-Sektion Politische Soziologie)

„Modelle Radikaler Demokratie“ – So heißt das Panel der Sektion Politische Soziologie auf der diesjährigen DGS-Regionalkonferenz bzw. der Abschlusskonferenz des DFG-Kollegs Postwachstumsgesellschaft, die unter dem Titel „Great Transformation: Die Zukunft moderner Gesellschaften“ vom 23. bis 27. September 2019 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena stattfindet. Das Panel hat das Ziel neben den Werken der einschlägigen Stichwortgeber der Debatte auch alternative Ansätze, z.B. aus dem Postwachstumsdiskurs, zu diskutieren und – will zugleich vor allem einen „Fokus auf institutionelle Umsetzungen, mithin auf die […] Betrachtung, Entwicklung oder Kritik praktischer Modelle“ legen. Vortragsvorschläge von ca. 1 Seite – auch von politischen Theoretiker*innen – sind bis zum 1. April 2019 bei den Organisatoren Ulf Bohman und Paul Sörensen willkommen. Der vollständige Call mit ausführlicherer thematischer Einordnung findet sich hier.

 

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