Call: Philosophicum Lech schreibt Tractatus-Essaypreis 2021 aus

Bis zum 26. März 2021 können deutschsprachige Essays, veröffentlicht in den Jahren 2020 und 2021, die relevante philosophische Fragen und originelle Denkansätze für eine breitere Öffentlichkeit verständlich diskutieren, beim Philosophicum Lech für den mit 25 000 € dotierten Tractatus-Preis für philosophische Essayistik eingereicht werden. Weitere Informationen zur Ausschreibung, zur Jury und zum Bewerbungsprozess finden sich hier oder nach dem Klick.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des 24. Philosophicums Lech statt, das sich vom 22. bis zum 26. September 2021 in Lech am Arlberg mit dem Thema „Als ob! Die Kraft der Fiktion“ auseinandersetzt.

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CfP „Human Rights Responsibilities beyond the State“ (MPIL Heidelberg)

Am 10. und 11. Juni 2021 findet ‚am‘ Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg ein Online-Workshop zum Thema „Human Rights Responsibilities beyond the State. Pushing the Boundaries of Public and Private“ statt. Janne Mende und Anneloes Hoff heißen Beiträge aus unterschiedlichen Fachbereichen willkommen, die die Bedeutung nicht-staatlicher Akteure, beispielsweise von Unternehmen, zivilgesellschaftlichen und internationalen Organisationen für das internationale Menschenrechtsregime diskutieren. Ein besonderer Fokus soll dabei auf der Auseinandersetzung mit der dichotomen Unterscheidung von ‚öffentlich‘ und ‚privat‘ liegen. Bewerbungen für den Workshop – Abstracts (ca. 350 Worte) und ein kurzer Lebenslauf – können bis zum 15. Februar 2021 an publicprivate@mpil.de gesendet werden. Weitere inhaltliche und organisatorische Hinweise finden sich im Call unter diesem Link.

 

 

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„Covid 19. Ein Mosaik.“ – Lehrprojekt und Online-Ausstellung

Die digitale Ausstellung „Covid 19. Ein Mosaik. Politiken des Lebens in der Corona-Krise“ eröffnet politiktheoretische Blicke – von Biopolitik bis Solidarität – auf Gesellschaft und Politik in der Pandemie. Die Grundkonzeption der Ausstellung geht auf ein Seminar zu politiktheoretischen Perspektiven auf die Corona-Krise zurück am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bremen angeboten hat. Das Ergebnis des Lehrprojekts, das von Gundula Ludwig und Philipp Schulz geleitet wurde, ist somit in Kooperation mit Studierenden entstanden. Ihre Arbeiten werden ergänzt mit Beiträgen von Aktivist*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen wie der Black Community Foundation Bremen, Ende Gelände, FAU Bonn, Mission Lifeline, Seebrücke, Together we are Bremen und anderen. So entsteht ein vielfältiges Mosaik zur Corona-Krise, das eine Brücke zwischen aktivistischem und akademisch-kritischem Wissen schlägt und die vielschichtigen Aspekte der ungleichen Politiken des Lebens in der Corona-Krise sichtbar macht.

Die Beteiligten laden jede*n zu einem Besuch ein, denn die Ausstellung mit Podcasts und Präsentationen der Studierenden ist online frei zugänglich: https://www.covid19-mosaik.de.

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CfP: Pandemie, Protest und Populismus (Konferenz in Leipzig)

„Verunsicherung und Verwerfungen des Politischen nach Corona“ stehen im Fokus einer Konferenz, die am 16. und 17. September 2021 am Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig stattfindet. Sie nimmt in einer Situation, in der gesellschaftliche Konfliktlinien im Pandemie-Kontext besonders sichtbar werden, politischen Protest, Reaktionen von Rechtspopulist:innen und Anti-Corona-Protest-Bewegungen in den Blick und diskutiert ihre Zusammenhänge und Wechselspiele. Für die interdisziplinäre Analyse und Diskussion werden nun Beiträge gesucht, „die Diskurse, metapolitische Strategien und politische Interventionen analysieren und ihren sozioökonomischen und kulturellen Resonanzboden in den Blick nehmen.“ Willkommen sind insbesondere Beiträge von zivilgesellschaftlichen Akteur:innen sowie aus der Parteien-, Protest-, Bewegungs-, Gouvernementalitäts- und Einstellungsforschung. Beitragsvorschläge (Abstract max. 500 Wörter) können bis zum 31. Januar 2021 an papropo@posteo.de gesendet werden. Bitte beachten: Zusätzlich bitten die Organisatoren um einen Kurzlebenslauf. Der komplette Call mit weiteren Informationen findet sich unter diesem Link. Die im Call genannten Themenschwerpunkte sind nach dem Klick noch einmal gesondert aufgeführt. (mehr …)

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CfP: Themenschwerpunkt „Schöne neue Arbeitswelt“ in der Zeitschrift Berliner Debatte Initial

„Digitale Arbeit zwischen Entfremdung und Emanzipation“ steht im Fokus eines geplanten Themenschwerpunkts zu neuen Arbeitswelten in der Zeitschrift Berliner Debatte Initial. Beiträge sollen Phänomene und Folgen der Digitalisierung in der Arbeitswelt, die nicht zuletzt durch die Corona-Krise beschleunigt bzw. weiter vorangetrieben werden, beleuchten. Willkommen sind insbesondere Beiträge aus der Sozialphilosophie und der Politischen Philosophie, die das Potential ideologiekritischer oder neomarxistischer Ansätze für ein Verständnis der gegenwärtigen Wandlungsprozesse aufzeigen, zum anderen – gerne international vergleichende oder interdisziplinäre – sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Beiträge, die öffentliche und fachliche Diskurse über die digitale Transformation der Arbeit untersuchen und in Beziehung setzen zu faktischen Entwicklungen. Beitragsvorschläge mit Abstract (max. 3000 Zeichen) müssen bis zum 15.02.2021 bei der Redaktion eingehen. Fertig werden müssen angenommene Beitrage bis Ende Juni 2021. Der komplette Call mit weiteren Anhaltspunkten und Informationen findet sich unter diesem Link.

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Berlin Legal Theory Seminar 2020/21

Update: Die Sitzung am 28.1 mit Manuel Bastias Saavedra beginnt erst um 19 Uhr!

 

Organisiert vom Law and Society Institute und in Kooperation mit dem Lehrstuhl Theorie der Politik der HU Berlin diskutiert das Berlin Legal Theory Seminar in diesem Semester  Grundlagenfragen des Rechts aus einer interdisziplinären Perspektive. Rechtsphilosophische, rechtstheoretische und rechtshistorische Grundlagenfragen stehen genauso zur Debatte wie Fragen von Recht und Gesellschaft sowie Fragen nach der Bedeutung von Recht in sozialen, politischen, ökonomischen, ökologischen Transformationsprozessen. Nach dem Auftakt durch Dana Schmalz im November steht vor Weihnachten noch der Vortrag von Malte-Christian Gruber (Luzern) zu „Recht im Posthumanismus“ an (17. Dezember). Im neuen Jahr folgen Vorträge von Isabel Feichtner (Würzburg) zu „Law and Value“ (25. Februar 2021) und Isabelle Ley (Berlin/Heidelberg) zur Unterscheidung von öffentlichem und privatem Recht (25. März 2021). Die Sitzungen finden jeweils von 18 bis 21 Uhr via Zoom statt und externe Gäste sind herzlich eingeladen. Das komplette Programm findet sich noch einmal hier und hier.

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Vorträge und Gespräche rund um die „Die Krise der Arbeit“ in Berlin

Das Jahresthema 2020/21 des Humanities and Social Change Center an der Humboldt-Universität zu Berlin lautet „Die Krise der Arbeit“ und stellt Arbeit aus politiktheoretischer bzw. sozialphilosophischer Perspektive zur Diskussion. Dabei werden immer wieder Videos mit Debattenbeiträgen veröffentlicht. Im November fand eine Diskussion zur Demokratisierung der Arbeit mit drei Organisatorinnen des Aufrufs #democratizingworkNeera Chandhoke (Delhi), Isabelle Ferreras (Brüssel/Harvard) und Lisa Herzog (Groningen) statt. Seit heute ist ein Gespräch mit Frigga Haug und Julia Fritzsche zu „Die Krise der Sorgearbeit überwinden“ verfügbar. Weitere Veranstaltungen werden folgen – darunter auch die Benjamin Lectures von Axel Honneth zu „Der arbeitende Souverän. Eine demokratische Theorie der Arbeitsteilung“ im Juni.

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CfP: Themenheft zu Populismus in der Zeitschrift Philokles

Die Zeitschrift für populäre Philosophie PHILOKLES plant, in ihrem nächsten Themenheft den Populismus in den Blick zu nehmen. Willkommen sind dazu nicht nur Beiträge „zu systematischen und ethischen Fragen, sondern auch zur Beziehung zwischen Populismus und Philosophie sowie zu ideengeschichtlichen Fragen, die die Wurzeln des Populismus betreffen“. Abstracts (500-800 Worte) müssen bis zum 15.01.21 die Redaktion erreichen. Die fertigen Beiträge sollen 6000 bis 9500 Worte umfassen und für ein philosophisch interessiertes, mit der akademischen
Philosophie aber eher unvertrautes Publikum gut lesbar und verständlich sein. Der vollständige Call findet sich unter diesem Link.

 

 

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Zwei Vorträge in Gießen

Im Rahmen des Gießener Politische Theorie Kolloquiums und der Sektion „Menschenrechte und Demokratie“ des Gießener Graduiertenzentrums für Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften (GGS) finden zwei Vorträge statt, zu denen auch Nicht-Gießener herzlich eingeladen sind:
An diesem Mittwoch, den 16. Dezember 2020, trägt Frieder Vogelmann vor zu „Critical Theory and Political Epistemology. Six Theses on Untruth in Politics“. Los geht es um 18.15 Uhr. Im neuen Jahr steht dann am 20. Januar 2021 ein Vortrag von Gundula Ludwig auf dem Plan: „‚Politik ist nichts Weiter als Medizin im Großen.‘ Zur Bedeutung von Körperpolitiken in der Genealogie der Demokratie“. Start ist dann schon um 17.15 Uhr. Die Zugangsdaten werden nach Anmeldung bei Hannes Kaufmann (hannes.s.kaufmann@sowi.uni-giessen.de) verschickt.

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CfA: Mitarbeiterstelle (50%) in Gießen

An der Professur für Praktische Philosophie der Justus-Liebig-Universität Gießen (Elif Özmen) ist ab 01.04.2021 die Stelle einer/s wissenschaftlichen Mitarbeiter*in (TVL 13, 50%, 3 Jahre) zu besetzen. Zu den Aufgaben gehört die Mitarbeit in Forschung und Lehre, Möglichkeiten zur wissenschaftlichen und hochschuldidaktischen Weiterbildung sind gegeben. Zu den Anforderungen gehören u.a. ein abgeschlossenes Philosophiestudium und vertiefte Kenntnisse entweder in der zeitgenössischen politischen Philosophie oder der theoretischen Ethik. Bewerbungsfrist ist der 10.01.2021. Erwartet werden die üblichen Unterlagen und eine 10-seitige Schreibprobe. Alle weiteren Informationen finden sich online unter diesem Link.

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