Autorenname: Andreas Antić

Service

Neue DGPhil-Forschungsarbeitsgemeinschaft „Politische Philosophie und politische Theorie“

Im Rahmen des XXIII. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Philosophie (DGPhil) fand am 1. Oktober in Münster ein Auftakttreffen zur Gründung der neuen Forschungsarbeitsgemeinschaft (FAG) „Politische Philosophie und politische Theorie“ statt, die ihre Arbeit zum 1. Januar 2015 aufnehmen wird. Erfreulich ist, dass damit ein institutioneller Ort geschaffen wird, der die vielfältigen Diskussionen und verstreuten Aktivitäten zur politischen Philosophie zusammenführen und zu einer besseren Vernetzung der Beteiligten und Interessierten beitragen kann. …

Alte Veranstaltungen und CfP

Tagung zur Wirkungsgeschichte der antiken Politischen Philosophie in Graz

Am 13. und 14. November 2014 findet an der Karl-Franzens-Universität in Graz die Tagung “Ordnung in der Gemeinschaft. Zur Wirkungsgeschichte der antiken Politischen Philosophie” statt. Dort wird der Frage nachgegangen, wie attraktiv die antike Politische Philosophie heute noch sein kann: Können wir die platonischen und aristotelischen Lehren in unserer heutigen liberalen Demokratie überhaupt als ernstzunehmende Theorievorschläge betrachten? Aus welchen Gründen scheint der politische Aristotelismus wesentlich attraktiver zu sein als der politische Platonismus?

Organisiert wird die Veranstaltung vom 2013 gegründeten österreichischen Zweig der Gesellschaft für antike Philosophie. Hier geht es direkt zur Tagungswebsite und zum ausführlichen Programm.

Alte Veranstaltungen und CfP

XXIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie 2014 in Münster

Vom 28. September 2014 bis zum 2. Oktober 2014 findet der XXIII. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Philosophie mit dem Titel „Geschichte – Gesellschaft – Geltung“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Die Plenar- (Philip N. Pettit, Carl Friedrich Gethmann, Francesca Menegoni, Ryosuke Ohashi) und Abendvorträge (Robert B. Pippin, Julian Nida-Rümelin, Ludwig Siep) richten ihren Schwerpunkt in diesem Jahr auf die Relevanz der deutschen Sprache als Wissenschaftssprache in der Philosophie sowie auf die Bedeutung der Philosophiegeschichte einerseits und zentraler Autoren und Traditionslinien der Deutschen Philosophie andererseits für die Beantwortung systematischer Gegenwartsfragen der Philosophie. Die Sektion „Politische Philosophie“ wird in diesem Jahr von Elif Özmen geleitet. Hier gibt es eine ausführliche, vorläufige Übersicht aller Sektionen und Kolloquien.

Am Mittwoch, den 1. Oktober, findet von 10.15 – 13.15 Uhr ein Auftakttreffen zu einer neuen Forschungsarbeitsgemeinschaft der DGPhil zum Thema „Politische Philosophie und politische Theorie“ statt. Die neue FAG, die zum 1. Januar 2015 gegründet werden soll, wurde initiiert angesichts der öffentlichen Rolle, die der Philosophie in Bezug auf die konzeptionellen und ethischen Fragen der Entwicklung der Demokratie zukommt, aber auch angesichts der Tatsache, dass die politische Theorie in den politikwissenschaftlichen Instituten und Departments in Deutschland zunehmend ausdünnt.

Die Anmeldung für den Kongress zum Online-Tarif (10 Euro günstiger als die Registrierung vor Ort) ist noch bis zum 15. September möglich. Es gibt auch Tagestickets vor Ort. Die Abendvorträge sind öffentlich und ohne Eintritt.

Service

Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Diskursforschung“ in Augsburg

Der enorme Anstieg öffentlich zugänglicher Kommunikation in allen Bereichen der Gesellschaft hat die Möglichkeiten und Anwendungsfelder empirischer Diskursforschung erweitert und ihre wissenschaftliche Relevanz erhöht. Die Uni Augsburg, die mit der 2013 gegründeten „Zeitschrift für Diskursforschung“ einen Schwerpunkt in diesem aufstrebenden Bereich setzt, bietet seit dem letzten Wintersemester den forschungsorientierten Masterstudiengang „Sozialwissenschaftliche Diskursanalyse“ an. Dieser ist an der Schnittstelle von Soziologie und Politikwissenschaft angesiedelt und widmet sich der Herausbildung diskursiver Wissensordnungen und Handlungsmuster. Angesichts der enormen Vielzahl neuer Akteure und Perspektiven, die in der Selbstverständigung einer digital vernetzten Öffentlichkeit ihren Platz beanspruchen, ist ein eigener Studiengang, der die vertiefte Auseinandersetzung mit alten und neuen Methoden und Theorien der Diskursforschung im Sinne einer „Wirklichkeitswissenschaft“ anbietet, begrüßenswert.

Bewerbungen können bis zum 30. Juni des Jahres für das folgende Wintersemester eingereicht werden. Weitere Informationen zum Studiengang und zu den Bewerbungsvoraussetzungen gibt es auf der Webseite der Uni Augsburg und in diesem Flyer.

Jobs & Stipendien

CfA: Kurzzeit-Stipendien in Berlin/Ankara zur Verfassungspolitik in der Türkei

Die Berliner Humboldt-Universität bietet in Kooperation mit der Bilkent Üniversitesi in Ankara Kurzzeit-Stipendien (1-6 Monate) für Doktoranden und Postdocs, die im weitesten Sinn zum Thema „Constitutional Politics in Turkey“ arbeiten. Auch Master-Studenten, die sich im Abschluss ihres Studiums befinden, können sich bewerben. Das Projekt ist offen für verschiedene Disziplinen (Jura, Politikwissenschaft, Soziologie) und insbesondere für Verfassungstheoretiker interessant, die keine Angst vor der Praxis haben. Hier geht es zum ausführlichen CfA mit allen weiteren Informationen.

Debatte, Lehre

E-Learning für die Politische Theorie – Chancen und Stolpersteine

Digitale Werkzeuge verändern die Hochschullehre, und das nicht nur durch MOOCs, sondern durch eine Vielzahl neuer Instrumente und Techniken des Lehrens und Lernens. In den nächsten sechs Monaten erscheinen an dieser Stelle verschiedene Beiträge zum Thema E-Learning und Lehre in der Politischen Theorie (und darüber hinaus). Die Reihe verfolgt vor allem zwei Ziele: Erstens werden verschiedene neuere Tools und Techniken des E-Learning vorgestellt und auf ihren Ertrag für die Lehre der Politischen Theorie innerhalb der Sozialwissenschaften hin befragt. Zweitens gehen die Beiträge der Kontroverse um die neuen Möglichkeiten nach und bieten Anhaltspunkte, wie Blended Learning als Balance zwischen E-Learning und Präsenz-Lehre funktionieren kann. Wir wollen die technischen Möglichkeiten ausleuchten – und sie entmystifizieren. …

Debatte

Wie Michael Sandel im Hörsaal das Sokratische Gespräch belebt

Michael Sandel hat kürzlich an der Freien Universität in Berlin eine öffentliche Vorlesung gehalten. Anlass war die Vorstellung seines letzten Buches „What Money Can’t Buy: The Moral Limits of Markets“. Der Hörsaal war bereits lange vor Beginn so überfüllt, dass kurzerhand eine Videoübertragung in den benachbarten Hörsaal eingerichtet wurde. Der große Andrang war weniger auf das Thema der Vorlesung zurückzuführen, als auf die seltene Gelegenheit, den „Rockstar“-Philosophen live zu erleben. Aber was an Michael Sandel so fasziniert und neugierige Studentinnen auf der ganzen Welt in Massen in seine Vorlesungen treibt, offline wie online, hat weniger mit ihm als Person zu tun, sondern mit seinen Fragen und seiner Art, diese Fragen zu stellen, genauer: mit seiner didaktischen Methode, um die es mir hier geht. …

Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: ECPR Joint Sessions of Workshops

Vom 10. bis 15. April 2014 finden in Salamanca die 42. Joint Sessions of Workshops des European Consortium for Political Research statt. Hier findet Ihr die Liste der 25 Workshops, für die man sich bis zum 1. Dezember 2013 mit einem Paper bewerben kann.

Beiträge aus der politischen Theorie sind u.a. in folgenden Workshops explizit erwünscht:

  • Authority and Control in International Organisations
  • Beyond Supply and Demand: Gender and Political Recruitment in Comparative Perspective
  • Climate Ethics and Climate Economics
  • Constitutionalising Security: The Case of the EU
  • Contemporary Meanings of Party Membership
  • Democratic Regressions: Patterns and Causes
  • Gender, Representation, and Power in the Executive Branch
  • Resources, Abilities, Motivation and What Else? Studying Inequalities in Political Knowledge in Democratic Systems
  • Sharing Natural Resources in Times of Climate Change: Justice, Culture and Natural Resource Governance
  • Systematising Comparison of Democratic Innovations: Advanced Explanations of the Emergence, Sustenance and Failure of Participatory Institutions
  • The Evolution of Parliamentarism and its Political Consequences
Alte Veranstaltungen und CfP

CfP: The Ethics of Poverty Alleviation

Am Salzburger Zentrum für Ethik und Armutsforschung findet am 28. und 29. August 2014 eine internationale Konferenz zum Thema „The Ethics of Poverty Alleviation“ statt. Als Keynote Speaker haben bereits Sabina Alkire (Oxford) und Darrel Moellendorf (Frankfurt) zugesagt. Ausführliche Informationen zur Konferenz gibt es hier. Die Deadline des CfP endet 31. Januar 2014.

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