Podiumsdiskussion: „Thinking at the Limit: Soziale Bewegungen und kritische Theorieproduktion“, Potsdam

Seit jeher stehen poststrukturalistische Theorien und soziale Bewegungen in engem Austausch miteinander. Theoriebildung wird von sozialen Bewegungen und Protesten geprägt, u.a. von den Neuen Sozialen Bewegungen der 1970er, migrantischen Kämpfen und dem Klimastreik. Zugleich finden Begriffe, Argumente und Denkansätze, die theoretisch entwickelt wurden, Eingang in die Praktiken und das Vokabular von Sozialen Bewegungen, um z.B. die machtdurchdrungene Produktion von Identitäten und gesellschaftlichen Realitäten kritisieren zu können. Trotz dieser engen Beziehungen zwischen sozialen Bewegungen und Theorie ist eine poststrukturalistische Bewegungsforschung im deutschsprachigen Raum unterrepräsentiert.

Anlässlich dessen organisiert das DFG-Netzwerk POPMAP (Poststrukturalistische Protest- und Bewegungsforschung: Ein multiperspektivischer Analyseansatz) am 14. September 2026 von 18.30-20.00 Uhr ein öffentliches Gespräch in Potsdam. Unter der Moderation von Fabian Schubert (Universität Potsdam) werden drei Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen kritisch-feministischen Traditionen des Poststrukturalismus zusammenkommen: Martha Zapata Galindo (FU Berlin), Isabell Lorey (Kunsthochschule für Medien Köln) und Friederike Habermann (Hochschule Darmstadt).

Ausdrücklich eingeladen sind auch Aktivist:innen und politisch interessierte Menschen mit einem nicht-akademischen Hintergrund. Im Anschluss wird es Getränke und Snacks geben. Mehr Informationen sind hier zu finden.

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