Workshop: Verschränkungen (neu) denken. Öko-/feministische Perspektiven auf Natur, Mensch und Politik (Fankfurt an der Oder)

Am 16. Juli 2026 findet an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ein Workshop statt, der sich mit aktuellen öko-/feministischen, post-dualistischen und neuen materialistischen Ansätzen beschäftigt. Im Zentrum steht die Frage, welche theoretische und politische Relevanz feministische Philosophien, politische Ökologien und neuere materialistische Ansätze angesichts gegenwärtiger sozial-ökologischer Krisen besitzen. Der Workshop versteht sich als Versuch, die grundlegenden Verschränkungen von Natur, Körper, Wissen und Politik neu zu denken.

Ausgehend von unterschiedlichen theoretischen Traditionen – so etwa dekoloniale Feminismen, lateinamerikanische Ansätze, spekulative Theorie und new materialism – diskutieren die Beiträge, wie sich Macht- und Herrschaftsverhältnisse im Zusammenspiel von Körpern, Territorien und extraktivistischen Regimen artikulieren. Ebenso wird gefragt, wie situiertes Wissen zur Kritik globaler Ungleichheiten beitragen kann und welche Rolle spekulative Narrative für die politische Imagination alternativer Formen des Zusammenlebens menschlicher und nicht-menschlicher Akteur*innen spielen.

Beiträge von Miriam Schröder (Goethe-Universität Frankfurt / Institut für Sozialforschung), Elisa Thomaset (Humboldt-Universität zu Berlin) und Veronika von Wachter (TU Berlin) eröffnen hierzu unterschiedliche Zugänge und setzen Akzente zwischen Kritik, Theorieentwicklung und politischer Imagination.

Eine Übersicht findet sich hier.

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