Der Arbeitskreis Interdisziplinäre Konservatismusforschung lädt zur Einreichung von Beiträgen für die interdisziplinäre Tagung Konservatismus und Kapitalismus – Ziemlich beste Freunde? ein. Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Februar 2027 am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin/ der Ludwig-Maximilians-Universität München statt.
Im Mittelpunkt der Tagung steht die historische und systematische Frage nach dem spannungsreichen Verhältnis von Konservatismus und Kapitalismus seit dem 19. Jahrhundert. Obwohl beide Begriffe häufig als eng miteinander verbunden wahrgenommen werden, zeigt ein historischer Blick, dass ihr Verhältnis von Ambivalenzen, Konflikten und Wandlungsprozessen geprägt ist. Die Tagung möchte diese Entwicklung mit besonderem Fokus auf Deutschland und die USA aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven beleuchten.
Gesucht werden Beiträge aus den Politik-, Sozial- und Geschichtswissenschaften, die sich mit Ideen und Diskursen, sozialen Strukturen und Ordnungen oder kulturellen Praktiken im Kontext von Konservatismus bzw. Kapitalismus befassen. Willkommen sind insbesondere Vorträge zu Themen wie Eigentum, Ökologie, Nation, Moral, Leistung, Verantwortung, Ungleichheit, Technologie, Religion, Geschlecht oder Staatlichkeit sowie zu historischen und gegenwärtigen Formen konservativer Kapitalismuskritik sowie zu den transatlantischen Verflechtungen konservativen Denkens.
Interessierte werden gebeten, ein Abstract (max. 1.000 Wörter, inkl. Kurzlebenslauf) bis zum 10. August 2026 an konservatismusforschung[at]uni-goettingen.de zu senden.
Ein ausführlicher Call findet sich hier.
