CfP: Digitale Unsouveränität

Für eine kommende Ausgabe der Zeitschrift Augenblick zum Thema „Digitale Unsouveränität“ werden Beiträge aus den Medien-, Kultur- und Sozialwissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen gesucht, die die Frage nach Praktiken kritischer digitaler Unsouveränität behandeln: nach Kritik, die Beteiligung, Situierung und Betroffenheit als Erkenntnisbedingung präzisiert; nach Praxen, die Abhängigkeit als politische Alltäglichkeit und Privileg als unsouveräne Verantwortung ernst nehmen und daraus Strategien, Verfahren und Formen der (De-)Subjektivierung entwickeln.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie kritische, queerfeministische und/oder intersektionale Perspektiven auf digitale Medien unter den Bedingungen von Plattformmacht, KI, digitaler Gewalt, Militarisierung und gesellschaftlicher Polarisierung neu gedacht werden können. Gesucht werden Beiträge, die sich etwa mit digitalen Öffentlichkeiten, algorithmischen Infrastrukturen, Medienpraktiken, Erinnerungskulturen oder Formen von Widerstand und Handlungsfähigkeit auseinandersetzen.

Bei Interesse bitten die Herausgeberinnen um Abstracts (ca. 200 Wörter, inkl. Kurz-CV mit max. 150 Zeichen). Deadline ist der 30. September 2026.
Auf Basis der Abstracts planen die Herausgeberinnen einen Autor*innen-Workshop. Bei Rückfragen sind die beiden Herausgeberinnen Laura Mücke (lamuecke[at]uni-mainz.de) und Elisa Linseisen (elisa.linseisen[at]hfbk-hamburg.de)  per E-Mail erreichbar.

Ein ausführlicher CfP findet sich hier.

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