In der Münsteraner Philosophie ist ab Anfang Oktober oder November 2026 ein 3-jähriges Postdoktorand:innen-Stipendium zu vergeben. Verortet ist es im Rahmen des von der Gerda Henkel Stiftung bewilligten interdisziplinären Forschungsprojekts „Vulnerabilität und Kritik. Widersprüche demokratischer Praxis“, das an drei Standorten – München, Münster und Frankfurt – angesiedelt ist und eine immanente Kritik des demokratischen Umgangs mit Geflüchteten anstrebt. Das Teilprojekt in Münster widmet sich „Vulnerabilitätsproduktion in der Geflüchtetenpolitik westlicher Demokratien“. Vorausgesetzt ist eine abgeschlossene Promotion im Fach Philosophie oder einer benachbarten Disziplin, gewünscht werden Kenntnisse z.B. der Migrationsethik, kritischer Theorie, der Demokratietheorie, konzeptioneller Debatten über Vulnerabilität und/oder … Bewerbungsschluss ist der 21. Juni 2026. Die kompletten Informationen zu Projekt und Bewerbungsverfahren finden sich auch noch einmal nach dem Klick.
Ausschreibung für ein 3-jähriges Postdoc-Stipendium im Rahmen des GHS-Teilprojekts „Vulnerabilitätsproduktion in der Geflüchtetenpolitik westlicher Demokratien“ (Münster)
Ab dem 1.10 oder 1.11.2026 ist ein 3-jähiges Postdoktorand:innen-Stipendium im Rahmen des von der Gerda Henkel Stiftung bewilligten interdisziplinären Forschungsprojekts „Vulnerabilität und Kritik Widersprüche demokratischer Praxis“ zur Bewerbung ausgeschrieben. Das Gesamtprojekt ist an drei Standorten angesiedelt (Hochschule für Philosophie in München, Universität Münster, Goethe-Universität Frankfurt) und wird von Michael Reder, Franziska Dübgen und Benno Zabel geleitet.
Im Rahmen des Teilprojekts an der Universität Münster mit dem Thema „Vulnerabilitätsproduktion in der Geflüchtetenpolitik westlicher Demokratien“ ist ein drei-jähriges Stipendium zu vergeben. Voraussetzung ist eine abgeschlossene Promotion im Fach Philosophie oder einer benachbarten Disziplin.
Gewünscht sind Kenntnisse einer oder mehrerer der folgenden Bereiche bzw. Methoden:
- Migrationsethik
- Kritischen Theorie
- Demokratietheorie,
- konzeptionellen Debatte über Vulnerabilität.
- partizipative Forschung
- kritische Migrationsstudien
- phänomenologische Ansätze
Das Ziel des Teilprojekts besteht darin, eine immanente Kritik des demokratischen Umgangs mit Geflüchteten durchzuführen. Dazu sollen die Ansprüche einer auf Menschenrechten basierenden liberalen Politik mit Formen der Vulnerabilisierung von Asylsuchenden durch staatliche Behörden, Unterbringung und Gesetzesvorgaben konfrontiert werden. Methodisch nutzt das Teilprojekt partizipative Forschungsansätze, indem es die Darstellung und Interpretation der Vulnerabilisierungsprozesse an die lebensweltlichen Erfahrungen und den aktiven Widerstand von Betroffenen zurückbindet, ohne dabei auf die kritische Distanz der sozialphilosophischen Deutung zu verzichten.
Es wird eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Teilprojekten in Frankfurt und München angestrebt.
Bewerbungsschluss ist der 21. Juni 2026. Fragen zum Projekt und Bewerbungen (Anschreiben, CV und eine einschlägige Veröffentlichung) richten Sie bitte an sich bitte an Prof. Franziska Dübgen (fduebgen[at]uni-muenster.de).
