Konferenz „Crisis and Transformation“ des Centre for Social Critique der HU Berlin (4.-5. Juni 2026)

Vom 4. bis 5. Juni 2026 veranstaltet das Centre for Social Critique der HU Berlin die internationale Konferenz „Crisis and Transformation“ mit Teilnahme u.a. von Debaditya Bhattacharya, Manuela Bojadžijev, Jay Bernstein, Mario Candeias, Robin Celikates, Dipesh Chakrabarty, Maeve Cooke, Rodrigo Cordero, Silke van Dyk, Alex Demirović, Veronica Gago, Rahel Jaeggi, Jan-Philipp Kruse, Stephan Lessenich, Frank Nullmeier, Isette Schuhmacher, Philipp Staab, Joseph Tainter, Adam Tooze, Isabella Weber, Markus Wissen und Joseph Vogl.

Seit der Finanzkrise von 2007/2008 reißt die Kette der global wahrgenommenen Krisen nicht ab. Entsprechend ist allerorten und in den verschiedensten Registern von Krisen, Mehrfachkrisen und drohenden Katastrophen die Rede. Auch die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Krise als Begriff und Phänomen hat neuen Aufwind erfahren. Trotz dieses Revivals ist der Krisenbegriff bis heute analytisch unscharf. Deshalb diskutieren wir bei der Tagung nicht nur den Stand der ökologischen und ökonomischen Krisentheorien, sondern untersuchen auch ganz grundsätzlich das analytisch-kritische Erklärungspotential des Krisenkonzepts für aktuelle gesellschaftliche Transformationen: Welche konzeptionelle Rolle spielen Krisen für das Verständnis von gesellschaftlichen Veränderungsprozessen? Wie veralten sich Krisen zur Blockade von Veränderungen und Problemlösungen? Wie greifen Krisen ineinander und verdichten sich zu Gesellschaftskrisen? In welchem Verhältnis stehen Krisen und soziale Kämpfe?

Die Konferenz findet am 4. Juni von 10:00 bis 20:00 Uhr und am 5. Juni von 10:00 bis 18:30 Uhr im Auditorium des Grimm-Zentrum statt (Geschwister-Scholl-Str. 1–3, 10117 Berlin). Alle weiteren Informationen finden sich auf der CTB-Eventseite: https://criticaltheoryinberlin.de/event/crisis-and-transformation/

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