Alle Jahre wieder: Weihnachtspause!

“Endlich Pause!”, denkt sich der Eisbär. Auch wenn der Schnee auf sich warten lässt, ist es Zeit, die Augen zu zu machen, die Seele baumeln zu lassen und auszuruhen. Bis zum 7. Januar 2026 schläft unser Eisbär durch, hat euch zur Überbrückung vorher allerdings noch einen Überblick über die Highlights des Jahres 2025 zusammengestellt:

  • Auch hatten wir in diesem Jahr wieder zwei spannende ZPTh-Debatten im Angebot – und diesmal haben gleich zwei unserer Redaktionsmitglieder selbst kommentiert und mitdiskutiert: Im Zentrum der ersten Debatte standen Hannes Kuchs Überlegungen zu einer „Wirtschaftsdemokratie als Einübungspraxis“. In ihrem Kommentar „Dispositionen lassen sich nicht im Fabriktor ablegen“ und seiner Replik darauf diskutierten Theresa Gerlach und Hannes Kuch über die subjektbildende Kraft ökonomischer Institutionen. Gegenstand unserer zweiten ZPTh-Debatte war Dirk Jörkes Aufsatz „Nietzscheanische Argumentationsfiguren in der Demokratiekritik Arendts“. In seinem Kommentar „Keine Demokratie- sondern Gesellschaftskritik“ und seiner darauffolgenden Replik debattierten Tobias Albrecht und Dirk Jörke die Frage, ob Hannah Arendt eine überzeugte Demokratin war. 
  • Anlässlich seines 100. Geburtstags diskutierten Ina Kerner, Nicki K. WeberJeanette Ehrmann, Michaela Bstieler und Thomas BedorfViktoria Huegel, Vanessa Thompson verschiedene Aspekte des Werkes von Frantz Fanon: Die Beiträge reichten von der Bedeutung Fanons für die Politische Theorie, über ein Close-Reading von der erlebten Erfahrung des Schwarzen sowie Sylvia Wynter als Leserin von Fanon, zu einer politisch-phänomenologischen Perspektive auf Fanon und zur radikalen Imagination in Gewalt und Tanz, bis hin zur Aktualität Fanons in Zeiten faschistischer Konjunkturen.

Was viele Leser:innen wahrscheinlich auch gemerkt haben: Im Jahr 2025 hat es beim Theorieblog das ein oder andere Mal technisch arg geruckelt. Auch aktuell funktioniert der Versand unseres Newsletters per Mail noch nicht wieder wie gewohnt. Im Hintergrund haben fleißige Wichtel das immer wieder weitgehend hingekriegt und sie bleiben am Werk, um bald langfristige Lösungen zu präsentieren. Währenddessen träumt der Eisbär – kein digital native – bereits von einer schönen neuen Welt, in der der Newsletter wieder einwandfrei funktioniert, ja der Blog sich insgesamt in ein neues und elegantes Gewand kleidet. Darauf können wir uns alle dann in 2026 freuen. 

Wir als Redaktion bedanken uns an dieser Stelle herzlich bei den Autor:innen der genannten sowie aller anderen Beiträge, die wir an dieser Stelle nicht einzeln erwähnen können. Sie haben den Blog auch in diesem Jahr wieder mit Inhalt gefüllt und lesenswert gemacht.
Wir bedanken uns auch bei allen, die uns mit Informationen zu Veranstaltungen, Ausschreibungen und Calls for Papers sowie der Verbreitung unserer Inhalte unterstützt haben, sowie bei allen Leser:innen, die uns ob schon lang oder erst seit Kurzem gewogen bleiben.
Wir freuen uns darauf, die gute Zusammenarbeit im nächsten Jahr weiterzuführen.  

Nun wünschen wir frohe und erholsame Weihnachtstage, eine schöne Zeit zwischen den Jahren und alles Gute, Glück und Gesundheit für das neue Jahr 2026.
Wir sind ab dem 7. Januar 2026 wieder wie gewohnt für Euch da und freuen uns, wenn Ihr uns auch im neuen Jahr weiterhin als Leser:innen, Kommentator:innen und Autor:innen begleitet. 

  

Andreas Busen, Anna Meine, Ann-Kathrin Koster, Caner Doğan, Katja Reuter, Manon Westphal, Oliver Weber, Ragna Verhoeven, Sebastian Huhnholz, Theresa Gerlach, Tobias Albrecht, Verena Frick und Vincent August 

3 Kommentare zu “Alle Jahre wieder: Weihnachtspause!

  1. https://www.theorieblog.de/index.php/2025/05/unverbunden-unverstanden-unveraenderbar-einsamkeit-als-politisches-problem/

    lautet der link zu brücks beitrag, ist oben falsch verlinkt.

    und zur „einsamkeit“ gilt es zu bedenken, dass sie als sozialphänomen womöglich deshalb so in den blick rückt, weil sie den allg. stratifizierungstendenzen folgt, also auch an ihrem gegenpol höchster u. tiefster kontaktzahlen/-zeiten, auch bei feiern u. festen etc., weiter auseinandergeht, und damit identifizierbarer wird als ehedem. begriffe wie „feierkultur“ u.ä. gehen der reflexion auf „einsamkeit“ bis zu 4 dekaden voraus.

    frohes neues!

  2. Hallo Dominikus Schmidt,

    vielen Dank für den Hinweis, ich habe den Link korrigiert!

    Danke, ebenfalls frohes Neues!

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