CfP der „Femina Politica“ zum Thema „Corona-Krise der Gesundheitssysteme. Feministische, intersektionale und dekoloniale Perspektiven“

Die Femina Politica. Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft“ wünscht Beitragsvorschläge zum Thema „Corona-Krise der Gesundheitssysteme. Feministische, intersektionale und dekoloniale Perspektiven“ bis zum 31.5.2022.

Insbesondere Beiträge zu folgenden Fragekomplexen sind gefragt:

  • Wie wirkt sich die Pandemie und ihre Regulierung auf intersektionale Ungleichheitsverhältnisse im Gesundheits- und Care-Sektor aus? Welche Folgen hat die Pandemie für informelle Sorgeverhältnisse und Global Care Chains? Was sind die Folgen einer globalen Gesundheitskrise, die vorrangig auf der Ebene von Nationalstaaten reguliert wird?
  • Wie spiegelt sich die Geschlechterpolitik internationaler Organisationen (z.B. WHO oder Weltbank) in der Pandemiebekämpfung wider? Welchen Einfluss hat etwa die Politik der EU auf intersektional-feministische Ungleichheitsverhältnisse in den Gesundheitssystemen?
  • Was bedeutet die Pandemie für Arbeitskämpfe und Arbeitsbedingungen im Gesundheits- und Pflegesektor in unterschiedlichen Ländern weltweit? Welche feministischen Perspektiven ergeben sich aus den Folgen der Pandemie auf Care und Gesundheitswesen? Welche Erkenntnisse ergeben sich für eine intersektionale und dekolonial-feministische Theoriebildung. Welche Politiken haben Länder im Globalen Süden in ihrem Umgang mit der Pandemie verfolgt? Welche Folgen haben eurozentristische Wissensregime und die Steuerung der Pandemie auf globale Gesundheit und Vulnerabilitäten?
  • Was lernen wir aus dekolonialen feministischen Perspektiven auf die Epistemologie von Pandemien?

Weitere Informationen finden sich hier auf Deutsch, hier auf Englisch.

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