theorieblog.de-Colloquium über „Naturzustand und Barbarei“ mit Oliver Eberl und Philip Manow

Unser Digitalkolloquium „Naturzustand und Barbarei“ fand am 21. Juni 2021 statt. Zur gemeinsamen Diskussion gestellt wurde die Seiten 1-45 und 179-238 von Oliver Eberls „Naturzustand und Barbarei. Begründung und Kritik staatlicher Ordnung im Zeichen des Kolonialismus“. Der Hamburger-Editions-Verlag stellte diesen Ausschnitt freundlicherweise zur Verfügung. Vielen Dank dafür! (Achtung: Der download ist/war nur vorübergehend möglich und nicht mit der „Leseprobe“ identisch).

Es kommentierten und diskutierten zunächst Philip Manow und Oliver Eberl, die Moderation übernahm Sebastian Huhnholz, die technische Organisation Philipp Tubbe. Vielen Dank allen Beteiligten! Einen Mitschnitt der Veranstaltung findet sich unten. Für weitere und bereits erfolgte Diskussionen verweisen wir gern auch auf BUCHFORUM „Naturzustand und Barbarei“ des Hamburger blogs 100×100.

Oliver Eberl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Leibniz-Universität Hannover und Privatdozent an der Technischen Universität Darmstadt. Er vertrat vier Semester die Professur Politische Theorie und Ideengeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Forschungsschwerpunkte liegen in der Politischen Theorie, Demokratietheorie, Gesellschaftstheorie und Politischen Ideengeschichte. Außerdem ist er Ko-Leiter des von der Gerda-Henkel Stiftung geförderten Projekts Der Blick nach unten. Soziale Konflikte in der Ideengeschichte der Demokratie.

Philip Manow ist Parteienforscher, Ideenhistoriker und Politischer Theoretiker. Er hält die Professur für Vergleichende Politische Ökonomie am Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen und ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Neben seinen auch öffentlich stark diskutierten Publikationen über Populismus und die (Ent-)Demokratisierung der Demokratie ist für den Themenkomplex „Naturzustand und Barbarei“ vor allem die Monographie Politische Ursprungsphantasien. Der Leviathan und sein Erbe maßgeblich geworden, die neben anderen Arbeiten die Ikonographie und Metaphorik politischer Symbole erforscht.

Sebastian Huhnholz ist akad. Rat a.Z. und kommissarischer Leiter des Arbeitsbereichs Politische Theorie und Ideengeschichte am Institut für Politikwissenschaft der Leibniz-Universität sowie Mitglied des theorieblog-Redaktionsteams. Er wurde am Sonderforschungsbereich „Transformationen der Antike“ und an der LMU München von Karsten Fischer und Herfried Münkler über politische Imperiumstheorien promoviert und interessiert sich schon darum für ideengeschichtliche Barbarenmotive. Derzeit forscht er über Demokratietheorien der Staatsfinanzierung und deren Politische Ikonographie.

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