15.-16. Juli 2019: Vortrags- und Workshopreihe über die „Auflösung des liberalen Konsenses“ (Freiburg)

Die Freiburger Professur für Politische Theorie lädt in Zusammenarbeit mit dem Colloquium politicum zu einer Vortrags- und Workshopreihe über die „Auflösung des liberalen Konsenses“ ein. In der von Hannah Riede und Karsten Schubert organisierten Reihe wird aus der Perspektive der kritischen Rechtstheorie nach aktuellen Krisen von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gefragt. Unter dem Titel „Die Demo als Revolte“ wird Dr. Tim Wihl (FU Berlin) in seinem Abendvortrag ausloten (Montag, 15.07.19, 18 Uhr c.t., HS 1119, KG I), wie Demonstrationen zu gesellschaftlichen Umbrüchen führen können.

Was macht eine Demonstration aus? Ihre Abgrenzung von einer Revolution oder Rebellion scheint auf den ersten Blick klar. Ist eine Demo schlicht mit einer kollektiven Meinungsäußerung gleichzusetzen? In dem Vortrag wird das Phänomen Demo vor dem Hintergrund der Demokratietheorie, der Menschenrechte und neuerer Revolutionstheorie eingeordnet. Tim Wihl zeigt, dass Demos Symbole der Gegenmacht sein können, die plebejische oder aber populistische Revolten befeuern.

Im anschließenden Workshop am Dienstag, 16.07., 10-13h wird Gelegenheit zur intensiven Diskussion eines Teils von Tim Wihls aktuellen Buchprojekt gegeben. Der noch unveröffentlichte Text stellt eine Theorie der Rechte als Kritik auf. Diskutiert wird, wie Rechte für gesellschaftskritische Projekte genutzt werden können und wie sie selbst Resultat von Widerstand und Revolten sind.
Anmeldungen zum Workshop bitte an sekretariat.riescher@politik.uni-freiburg.de.
Zu dieser und anderen Reihen im Colloquium politicum: https://www.studiumgenerale.uni-freiburg.de/cp/reihen.

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