CfP: Phänomenologie und das Politische

Vom 13.–16. September 2017 findet in Hagen die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung statt. Thema der Tagung ist: Die Phänomenologie und das Politische und der Call erörtert, dass es um eine Analyse der Politisierungstendenzen der Gegenwart unter Rückgriff auf die Erfahrungsperspektive phänomelogischer Forschung gehen soll. Wer an der Tagung als aktiver Redner_in teilnehmen möchte, hat noch bis zum 15.02 Zeit, sich mit einem 500-Wort-Abstract zu bewerben (an Steffen Herrmann richten). Alle Infos und eine Beschreibung der Konferenz und ihres Anliegens hier in der PDF oder unter dem Strich.

Die Phänomenologie und das Politische
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für phänomenologische Forschung
FernUniversität in Hagen, 13.–16. September 2017

Call for Papers

Die Gegenwart politisiert sich. Die Krise Europas, die Konjunktur des Populismus, Flucht und Migration sowie die Rolle der internationalen Finanz- und Ordnungssysteme haben die politischen Verhältnisse wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Klassische und postklassische phänomenologische Ansätze tragen vielfach zur Erschließung, Analyse und Problematisierung des Feldes des Politischen bei, auch wenn die Phänomenologie hier an ihre Grenzen getrieben wird.

Mit ihrer Fokussierung auf die Erfahrungsperspektive erlauben phänomenologische Ansätze einen Zugriff auf politische Haltungen, Einstellungen und Affekte, die sie in ihrer Genese und Charakteristik zu durchdringen vermögen. Sie lenken das Augenmerk auf die Genese politischer Institutionen und Prozesse. Ihre Analysen des politischen Raumes zeigen auf, unter welchen Bedingungen Subjekte überhaupt erst als Akteure erscheinen und ihre Stimme erheben können. Ihre postfundamentalistische Herangehensweise erlaubt es, politische Kämpfe und Wandlungsprozesse begrifflich systematisch zu fassen. Und schließlich legt die Phänomenologie ethische und praktische Aporien und Paradoxien frei, die mit der Konstitution des politischen Raumes unvermeidlich einhergehen.

Die Tagung diskutiert das Problemfeld mit internationalen GastrednerInnen sowie in acht thematischen Sektionen, auf die sich alle interessierten WissenschafterInnen bewerben können. Ausführliche Informationen sind im Anhang zu finden.

Bitte senden Sie Vorschläge in Form eines etwa 500 Wörter umfassenden Abstracts für einen Vortrag von max. 30 Minuten bis zum 15.02.2017 an den Generalsekretär der DGPF, Dr. Steffen Herrmann: steffen.herrmann@fernuni-hagen.de<mailto:steffen.herrmann@fernuni-hagen.de>. Die Auswahl der Beiträge treffen die Sektionsleitungen. Geben Sie daher bitte die Sektion an, auf die Sie sich mit ihrem Vorschlag bewerben.

Den Auftakt der Jahrestagung der DGPF macht der Workshop „Traditionslinien der Phänomenologie“ am 13. September 2017. In drei Sektionen (I. Klassische Phänomenologie (Brentano bis Heidegger), II. Französische Phänomenologie, III. Grenzen der Phänomenologie) können ohne thematische Einschränkungen phänomenologische Forschungsprojekte (insbes. Dissertationen) präsentiert und diskutiert werden. Die Sektionen des Workshops werden u.a. von Mitgliedern des Beirats der DGPF geleitet. Vorschläge für einen Vortrag können in gleicher Form und auf demselben Wege wie für die thematisch fokussierte Tagung beim Generalsekretär eingereicht werden.

http://www.phaenomenologische-forschung.net/call-for-papers-die-phaenomenologie-und-das-politische-hagen/

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