Filmvorführung und Podiumsdiskussion zum Arabischen Frühling in Berlin

Unter der Überschrift „Visions of the Unfulfilled: How and Where Does Protest Culture Push the Arab Spring?“ findet am nächsten Dienstag, 19. November, 19 Uhr, an der FU Berlin (Raum L 113, Seminarzentrum, Silberlaube) eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion statt. 

In seinem Film „My Makhzen and Me“ dokumentiert der junge Marokkaner Younes Belghazi, was sich seit den Revolten in Nordafrika und dem Mittleren Osten geändert hat, aber auch wie die alten Zustände das Leben in seinem Land immer noch prägen. In der anschließenden Diskussion stehen jene normativen Konzepte im Zentrum, die im Arabischen Frühling essenziell waren und sind: Freiheit, Gerechtigkeit und Würde. Haben diese Vorstellungen den Arabischen Frühling beeinflusst – normativ und praktisch? Welche Wirkung hat die Protestkultur auf die Politik und vice versa? An der Diskussion, die von Sarah Dornhof (FU) moderiert wird, nehmen neben dem Filmemacher auch Hadir Elmahdawy (Journalistin und Aktivistin), Dr. Mahmoud Bassiouni (Exzellenzcluster „Normative Orders“, Goethe-Universität Frankfurt) sowie Prof. Dr. Moustafa Kamel El-Sayed (Faculty of Economics and Political Science, Cairo University) teil.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des internationalen Workshops „Invitation to Discourse – Normative Concepts in Transformation in the Arab Spring and Beyond“ (auf den wir bereits hier hingewiesen hatten) für junge Akademiker aus Deutschland und Ägypten statt, der vom Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin in Kooperation mit der Cairo University und dem Exzellenzcluster „Normative Orders“ der Goethe-Universität Frankfurt am Main ausgerichtet wird. Diskussion und Film finden in englischer Sprache statt. Alle Informations auf einen Blick gibts es auch auf diesem Poster.

 

 

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