Übermorgen: Wie politisch kann und darf die Politische Philosophie sein?

Für sehr Kurzentschlossene: Bereits diesen Donnerstag diskutieren Thomas Pogge, Rainer Forst und Stefan Gosepath über die Frage, wie politisch die politische Philosophie sein kann und darf. Los geht es um 16.15 Uhr, Veranstaltungsort ist das Institut für Philosophie der FU Berlin (Thielallee 43). Den Ankündigungstext gibt es nach dem Klick:

Einem gängigen Verständnis nach geht es in der Politischen Philosophie um die normative Reflexion der Grundlagen des politischen Zusammenlebens. Inwieweit ist philosophische Expertise aber auch mit Bezug auf aktuelle politische Fragen gegeben? Inwiefern ist sie gefragt oder gar gefordert? Dürfen bzw. sollten sich Philosophen auch in den öffentlichen Diskurs einmischen, wenn es um ganz konkrete Vorschläge für gerechtigkeitsfördernde Reformen geht (z.B. solche Reformen, die den weltweiten Zugang zu Grundgütern und damit die Situation von Menschen in extremer Armut verbessern)? Wenn ja: Wie können Philosophen hier ihre Expertise am besten geltend machen? Welche Anwendungsprobleme müssen gegebenenfalls berücksichtigen werden, wenn sich Philosophen im interdisziplinären Verbund mit anderen Experten in den öffentlichen Diskurs einbringen?

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