Lehre politischer Theorie unter Zeitdruck: Innovative Methoden gesucht

Die Lehre von politischer Theorie, Philosophie und Ideengeschichte hat in den letzten 50 Jahren zwei signifikante Veränderungen erfahren: Zum einen hat die Ausweitung der Universitäten und der verbreiterte Zugang in den 1970ern den Elfenbeinturm numerisch demokratisiert. Zum anderen hat die Bachelorreform der 2000er und die Anpassung an den Bologna-Prozess die Anforderungen an die Studiengänge erheblich gestrafft, einmal abgesehen von den Reformen und Stellenkürzungen innerhalb der Disziplinen. Die zu lesende Textmenge, die Aneignung des Kanons, auch über extra-curriculare Lesekreise, um in den Diskussionen mithalten zu können, haben sich jedoch nicht verändert. Wie lässt sich unter der zunehmenden Studierendenzahl und den BA-Anforderungen Lehre innovativ gestalten, um die Spannung zu bearbeiten, die sich aus den Arbeitsbedingungen und den Ansprüchen ergeben?Nehmen wir an, dass wir als Lehrende das Wohl der größtmöglichen Menge an Studierenden im Auge haben, befriedigt und angeregt aus einem Seminar zu gehen und die Gestaltung und den Verlauf nicht einigen wenigen ‚üblichen Verdächtigen‘ zu überlassen, die ohnehin an Text und Diskussion interessiert sind. Fünf Rahmenbedingungen werden dann die Lehre textintensiver Seminare in den nächsten Jahren prägen. Dazu zählt sowohl der Zeitdruck, dem Lehrende und Studierende unterliegen (1), als auch die wachsende Zahl an SeminarteilnehmerInnen (2). Weiterhin lässt sich bezweifeln, dass Lehre bisher als integraler Bestandteil postgradualer Ausbildung voll anerkannt ist, obwohl ein Minimum an pädagogischen Kenntnissen auch die Lehre von textintensiven Seminaren erheblich verbessern kann (3). Schließlich bleibt nach dem Einfluss von Interdisziplinarität (4) und das Internet (5) auf neue Lehrmethoden zu fragen.

 

Textlektüre unter Zeitdruck

1. Zeitaufwendige Lektüre kollidiert mit engen B.A.-Studienplänen. Natürlich stellt die politische Theorie keine Ausnahme dar, wenn es um die Aufmerksamkeitsökonomie (Konzentration und Wissen) Studierender geht. Der Lesestoff lässt sich aber am wenigsten mit einem Schnelllesekurs abarbeiten. Die engen Studienpläne, die vor allem zu Ende des Semesters zumeist im Mont Klamott der Klausuren münden, die Anstrengung in sechs Semestern einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss zu erhalten, beschränken die verfügbare Zeit für Lektüre, Reflexion und Lesekreise. Hinzu kommt, dass ca. zwei Drittel der Studierenden für ihren Unterhalt während des Studiums arbeiten. Laut der 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, summieren sich zur Studienzeit von 36 Stunden noch ca. 13,5 Stunden pro Woche. Welche Freiräume sollten die jeweiligen Fachbereiche daher erwirken, oder reichen die in den Studiengängen festgeschriebenen Wahlpflichtfächer als Vertiefung für Interessierte bereits aus? Ein Teil dieser Auslastung lässt sich durch innovative Lehrmethoden auffangen. Das strukturelle Defizit von Instituten und Universitäten muss dagegen weiter auf politischem Weg geregelt werden, um dem Stress der DozentInnen zwischen Prüfung, Lehre, Forschung und Privatleben etwas entgegenzusetzen.

 

Überfüllte Seminare

2. Die Seminare werden immer größer, auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Ein Grund dafür sind die großen Zahlen der Studienanfänger im vergangenen Wintersemester 2011/12. Gleichzeitig entwickelt sich das Betreuungsverhältnis fächerübergreifend negativ, weil strukturelle Entwicklungen der Universitäten mit dem Anstieg an Studierenden nicht mitziehen. Im Durchschnitt kommen derzeit 60 Studierende auf eine/n HochschullehrerIn. Darüber hinaus ist das bundesweite Betreuungsverhältnis an den Universitäten vor allem in den Fächergruppen Sprach- und Kulturwissenschaften (2010: Eine Lehrkraft / 23,1 Studierende) als auch den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (1:30,1) ausgesprochen hoch. Neben strukturellen Problemen müssen also pädagogische Aspekte in den Blickpunkt rücken, die fruchtbare Methoden mit vollen Seminarräumen jenseits der Frontalmethode und ohne Preisgabe der Übung zur Kritik versprechen.

 

Gute Lehre ist Trumpf

3. Im breiten Spektrum universitärer Weiterbildungsdienstleistungen finden sich immer mehr pädagogische Angebote und das völlig zu Recht. Denn weit mehr als fahrlässig ist die Einstellung, dass a) eine einzige Lehrveranstaltung als Qualifizierung für gute Lehre in der Akademie ausreiche und b) Kenntnisse dafür nebenbei autodidaktisch angeeignet werden sollen oder könnten. Das nährt nicht nur das Bild, dass Forschung höher gewertet wird als Lehre, sondern kann auch zur Überforderung der Lehrenden selbst führen. Die zentralen Fragen solcher hochschuldidaktischer Angebote drehen sich deshalb um das eigene Lehrverständnis (bin ich Experte, Helfer oder Facilitator) und den Werkzeugkasten, mit Hilfe dessen sich die klassische, oft beklagte Methode ‚Referat+Diskussion+Hausarbeit‘ auflockern lässt. Im emanzipatorischen Sinne lässt sich deshalb fragen, mit welchen Methoden die NutzerInnen dieses Blogs als Lehrende arbeiten und welche ‚funktionalen Äquivalente‘ für die klassischen Hausarbeiten oder Referate vor allem in textintensiven Seminaren erprobt wurden. Wird es, aus Zeitnot und pädagogischen Gründen, vielleicht zu einer fruchtbaren Renaissance des Essays kommen? Oder ist die klassische Referatssituation die letzte Bastion der Dozierenden, mit ihrer eigenen Zeitnot umzugehen und deshalb unumgänglich?

 

Jenseits der Fächergrenzen

4. Interdisziplinarität wird in der Lehre weiter zunehmen. Vor allem im Bereich der externen Lehraufträge bestehen Möglichkeiten zu ungewohnten Kooperationen, die viel häufiger Seminare unter Einbeziehung verschiedener Kontexte anbieten. PhilosophInnen, SozialwissenschaftlerInnen oder KunsthistorikerInnen mit je eigenen Lern- und Lehr-Gewohnheiten arbeiten zukünftig zusammen und tragen damit ihre Sozialisation in interdisziplinär ausgestatteten Graduiertenschulen und Forschungszusammenhängen in die Lehre des nächsten Jahrzehnts. Wo entstehen die fruchtbarsten Methodenkombinationen und welche Grenzen sind der interdisziplinären Hochschulpädagogik gesetzt?

 

Texte, Bilder und das Internet

5. Obwohl politische Philosophie und ihre Schwesterdisziplinen Ideengeschichte und politische Theorie textzentriert sind, eröffnen sich interdisziplinär und technisch neue Möglichkeiten. So lassen sich die multimedialen Formen des Internets nicht nur für Textproduktionen von Studierenden (Wikis, Rezensionen, Audio-Dokumentationen, Bildarchive) nutzen, sondern erleichtern auch den Schritt über Fächergrenzen hinweg. Was sagen etwa Dürers Bilder oder die Darstellungen absolutistischer Herrschaft für die Theorie Bodins oder Hobbes aus? Fruchtbare Allianzen ergeben sich dann z.B. zwischen politischer Theorie, Ideengeschichte und Bildwissenschaft, wie es Jörg Probst schon 2010 auf einer Tagung vorgeschlagen hat. Hier schließt sich nun die Fragen an, wie die Textzentriertheit durch die Analyse anderer Medien aufgelockert werden kann und sich dadurch neue Impulse in der Lehre setzen lassen, die jenseits von Unterhaltungskultur die Begegnung mit DenkerInnen erleichtern. Zum anderen lässt sich fragen, wie Studierende selbst die neuen Medien nutzen können, um Lernerfolge zu protokollieren und über den Seminarrand hinaus zu diskutieren (wie etwa im von Ulrike Höppner auf der gleichen Tagung vorgestellten www.theoriewiki.org).

 

Stefan Skupien promoviert im Rahmen des Graduiertenkollegs „Verfassungen jenseits des Staates“. Seine (interdisziplinären) Lehrerfahrungen reichen von Veranstaltungen am Otto-Suhr-Institut, dem Politikinstitut der Universität Kassel bis zur Afrikanistik der Humboldt-Universität.

 

Ein Kommentar zu “Lehre politischer Theorie unter Zeitdruck: Innovative Methoden gesucht

  1. Hallo Stefan Skupien,
    erst einmal vielen Dank für diesen Beitrag (und auch Dank ans theorieblog-Team, dass ihr diesen veröffentlicht habt).

    Viele der skizzierten Probleme wurde offenbar (zu) wenig Zeit und Raum gegeben, um sich diesen zuzuwenden. Ich möchte versuchen, einige Antworten vorzuschlagen, welche sich aus dem bisherigen Studium bzw. aus Erfahrungen heraus, die ich als Studierender und Tutor in politikwissenschaftlichen Kursen gemacht habe, ergeben. Deshalb noch eins vorweg:
    Ich sehe die hohe Zahl an Studierender sowohl positiv als auch negativ. Erst kürzlich las ich, dass in Adornos Vorlesung „Einleitung in die Soziologie“ von 1968 mehr als 600 Studierende saßen (Adorno 1968: 10). Dies sind Zahlen wie heute. Das sagt natürlich nichts über die Qualität der Lehrveranstaltungen an sich, doch zeigt sie, dass hohe Studierendenzahlen weder per se negativ zu sehen sind, noch automatisch auf die BA-MA-Reform zurückzuführen sind; auch wenn dies in einigen Fällen so sein mag.
    Zu den fünf genannten Punkten möchte ich folgende Ergänzungen und Anregungen geben:
    1) Textlektüre ist immens wichtig und ich kann in dieser Hinsicht nur die kurze Begrüßungsrede von Prof. Ulrich Bröckling am Leipziger Politikinstitut von 2007 empfehlen, der den Studierenden empfahl, neben Hobbes, Rousseau, Marx, Arendt auch Belletristik wie Kafka, Thomas Mann oder Brecht zu lesen (vgl. Bröckling 2007). In vielen Fällen lassen sich da ebenso gut (politiktheoretische) Inhalte vermitteln wie in den „Klassikern“. Wieso also nicht mal diese Kombination aus Belletristik und Wissenschaft direkt in der Lehre ausprobieren?
    Zudem stellt sich die Frage aus studentischer Perspektive (v. a. im BA): Was ist sinnvoller? Immer nur die Kerngedanken von Machiavelli, Weber, Habermas auf 20-30 Seiten kennenlernen oder sich doch eher mal auf eine_n Autor_in einlassen und einen Lektürekurs zu besuchen, um ein Gesamtbild zu bekommen? Beides hat natürlich seine Vorteile. Meine interessantesten Seminare waren bisher die, die inhaltlich nicht versuchten, eine zweite Vorlesung zu konzipieren, sondern die sich bewusst thematisch eingeschränkt haben. (Ich nenne zwei Seminar: Zum einen „Freiheit und Kapitalismus“ bei Karsten Malowitz und zum anderen „Adornos Kritische Theorie der Gesellschaft“ bei Jan Sparsam). Dort entwickelten sich nicht nur spannende Diskusionen, sondern viele Seminarteilnehmer_innen waren auch bereit, längere Texte zu lesen. Im letzten Seminar empfanden es viele Teilnehmer_innen als sehr gut, dass pro Text Leitfragen vorgegeben wurden (z. B. Wie fasst Adorno das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft? oder Warum ist Wertfreiheit laut Adorno nicht möglich?).
    Überdies kann es nützlich sein, wenn Studierende die Textlektüre mitbestimmen können, indem 2-3 Termine, später im Semester, offen gehalten werden. Studierende können Vorschläge unterbreiten, was gelesen werden soll bzw. können selbst Texte heraussuchen und Input-Referate vorbereiten. So bezieht man sie stärker in die Seminarplanung mit ein und fördert gleichzeitig ihr Interesse (auch hier habe ich wieder eine gute Erfahrung im erstgenannten Seminar gemacht, wo eine Sitzung zur politiktheoretischen Diskussion des Grundeinkommens genutzt wurde, welche so nicht vom Dozierenden geplant war).
    2) Hier kann ich nur zustimmen und möchte betonen, dass trotz der Masse der Studierenden auf deren Heterogenität geachtet werden sollte. Die Alters- und Sozialstruktur, v. a. der BA-Studierenden, hat sich fundamental verändert was erhebliche Auswirkungen auf die Vermittlung politiktheoretischer und politisch-philosophischer Inhalte hat. Wer noch nie von Aristoteles gehört hat oder Hobbes und Rousseau ins 19. Jahrhundert einordnen würde, dem fällt es schwerer, für dieses Fach Begeisterung und Interesse zu entwickeln. Die Hürden, sich dieses Wissen anzueignen, sind aus meiner Sicht etwas höher als z. B. für das politische System der BRD. Das Vor- und Alltagswissen ist einfach ausgeprägter, was wiederum den Zugang zu Definitionen, was z. B. eine Partei ist, vereinfacht.
    3) Ich stimme vollkommen zu und möchte deswegen auf verschiedene Vermittlungskonzepte verweisen, die ich kennengelernt habe. Eine studentische Podiumsdiskussion kann helfen verschiedene Inhalte pointiert und auf einander bezogen zu vermitteln und dabei trotzdem eine Diskussion zustande zu bekommen. Wieso nicht die Frage stellen: „Freiheit ohne Gleichheit – Gleichheit ohne Freiheit?“ und diese aus verschiedenen ideengeschichtlichen Perspektiven heraus diskutieren zu lassen. Sprich, die_der Dozierende gibt einen kurzen Input und dann bereiten sich 4-5 Studierende mit spezifischen Texten vor (plus eine Moderationsleitung). Das Publikum (Rest des Seminars) kann sich einmischen und Fragen stellen. Schließlich wird ein Resümee gezogen. In eine ähnliche Richtung ginge der Vorschlag, Kontroversen schreiben zu lassen (welche derzeit selbst in den Blick geraten wie Alber/Sigmund (2010) und Kneer/Moebius (2010) sehr gut zeigen). Sprich die eine Hälfte der Studierenden nimmt die Pro-Seite ein und die anderen die der Kontrahenten und durch (kurze) Beiträge sollen sie ihre Standpunkte darlegen. Schließlich werden sie als Grundlage genommen und im Seminar diskutiert. Debatten wie die des Werturteilsstreits oder Positivismusstreits waren nicht nur wegweisend, sondern lassen auch viel Raum, um viele Ideen und Personen vorstellen und diskutieren zu können, die man sonst eher über „trockene“ Texte kennenlernen würde. Das Essay kommt zweifelsohne wieder und hier scheint man sich nicht nur wieder an den US-Universitäten zu orientieren, welche das wohl seit langem praktizieren, sondern man versucht den Studierenden einen anderen Stil anzugewöhnen, der auch kritisch zu sehen ist. Trotzdem sind Essays sehr gute Möglichkeiten, um eine eigene These zu entwickeln, sich kontrovers mit einem Thema auseinandersetzen und dabei schließlich die These argumentativ zu untermauern. Die angesprochene klassische Struktur (Referat-Diskussion oder Frontalunterricht) des Seminar finde ich hingegen eher unpraktisch. Ich würde sehr für eine Diskussionskultur im Seminar plädieren. Oft übernehmen Seminare eher die Akkumulationskultur der Vorlesung (Aufsaugen des Referatsinhaltes und schließlich auf die Anregungen der_s Dozierenden warten und dabei selbstverständlich alles mitschreiben).
    4) Auch hier kann ich zustimmen. Alle Forschungsprojekte, Graduiertenkollegs und allen voran die Sonderforschungsbereiche zeigen, dass ein Verharren in den Schranken der Disziplin unsinnig ist. Dies sollte sich auch für die Seminarkonzeption durchsetzen. Es ist aus meiner studentischen Perspektive sehr fruchtbar, wenn verschiedene Disziplinen aufeinander treffen und ihr Wissen teilen. Natürlich kommt es da zu Diskussionen, aber ein Seminar sollte ebendies auffangen können. Zudem könnten so zwei Dozierende ein Seminar leiten, sich die Arbeit teilen, die wissenschaftliche Vernetzung verbessern und auch die Grenzen zwischen den Disziplinen und ihren Studierenden offener gestalten. Die Erfahrung aus einem Seminarbesuch zwischen einem Historiker und einem Japanologen zu „Japan und Russland am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts“ waren für mich sehr anregend.
    5) Schließlich zum letzten Punkt kann ich die Einbeziehung neuer Medien in die Lehre voll unterstützen. Es gibt immer mehr Möglichkeiten sich politisch-philosophische Inhalte anzuhören und –sehen (vgl. Internetadressen unten). Es sei nur daran erinnert, dass zahlreiche Diskussionsrunden in den 1960ern bis 1980ern im Fernsehen übertrugen wurden, welche man zumeist in Ausschnitten oder gar komplett auf diversen Videoplattformen finden kann. Oder Dokumentationen zu Leben und Wirken von Philosoph_innen aus dem 20. Jahrhundert. Auch aktuellere Reden und Vorträge von Wissenschaftler_innen werden meist aufgezeichnet und können im Netz angeschaut werden. Wieso also immer einen Text lesen?
    So könnte schließlich auch mit medien- und sprachwissenschaftlichen Methoden gearbeitet werden, um sich wichtige Passagen anzueignen bzw. diese näher zu analysieren. Zudem bieten viele Internetportale der Universitäten (z. B. stud.ip) diverse Möglichkeiten, um „Diskussionsforen“ im Seminar zu öffnen, damit ein steter Austausch auch abseits des Seminars stattfinden kann. Dies muss jedoch direkt beworben und durch die_den Dozierenden gefördert werden, dass sich schließlich eine partizipative Seminarstimmung „ausbreitet“.
    Zudem gibt es einige Dozierende, die bloggen und wo sich Studierende beteiligen können Ein Seminar kann die direkte Konfrontation unterschiedlicher Meinungen verhindern oder es bleibt einfach nicht genug Zeit darauf einzugehen. Ein Blog als offenes und unmittelbares Medium kann auch helfen Diskussionshierarchien unter den Studierenden abzubauen.

    Auch wenn ich im Vergleich eher wenig Lehrerfahrung habe, welche sich durch meinen Status als Studierender nochmal besonders gestaltet, hoffe ich doch, einige Anregungen und Vorschläge skizziert zu haben, welche zur weiteren Diskussion und zum Austausch anregen.

    Quellen:
    *Adorno, Theodor W. (1968): Einleitung in die Soziologie (1968). In: Gödde, Christoph (Hrsg.) (1993), Nachgelassene Schriften. Abteilung IV: Vorlesungen. Band 15. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 10.
    *Albert, Gert/Sigmund, Steffen (Hrsg.) (2010): Soziologische Theorie kontrovers. Sonderheft 50, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.
    *Bröckling, Ulrich (2007): Auf jede Antwort eine Frage. In: Leviathan 35 (4), 560-565.
    *Kneer, Georg/Moebius, Stephan (Hrsg.) (2010): Soziologische Kontroversen. Beiträge zu einer anderen Geschichte der Wissenschaft vom Sozialen. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.

    Internetadressen:
    *http://www.izkt.de/index.php/cat/87/aid/355/title/Erstmals_online:_Podcasts_aus_der_Reihe_Kulturtheorien, (Zugriff am 06.04.2012)
    *http://conversations.berkeley.edu/ (Zugriff am 06.04.2012).

    (Stefan Wallaschek, Master-Studierender in Politikwissenschaft an der Universität Bremen)

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