CfP Democracy and Its Critics: Ancient and Modern (Oxford)

Die Political Thought Specialist Group der Political Studies Association
veranstaltet am 22. Oktober in Oxford eine Konferenz zum Thema „Democracy and Its Critics: Ancient and Modern“. Abstracts sollten bis zum 30. April bei Dr. Evangelia Sembou (evangelia.sembou@hotmail.com) und Dr. Zenon Stavrinides (z.stavrinides@leeds.ac.uk) eingegangen sein. Genauere Informationen zur Konferenz erfahrt ihr nach dem Strich.
DEMOCRACY AND ITS CRITICS: ANCIENT AND MODERN

Most of the countries of the world are now democracies in that they have representative governmental institutions controlled by freely elected officials which operate under the rule of law and guarantee a wide array of individual rights, including equality and non-discrimination, personal liberty, freedom of expression, association and conscience, fair trials and a variety of social benefits. If a country’s democratic system works tolerably well, the large majority of its citizens would not want to live under a very different political system, such as an absolute monarchy, communism, fascism, one-party dictatorship or anarchism, and this provides some indication of the relationship between citizenry and democracy. Nevertheless, in the past century or so democracies have had their critics and in some cases powerful enemies who have argued that democracy does not provide society the security, economic development, welfare and the other goods it ‘really’ needs. Some critics, for example, argue that modern liberal democracy is not a ‘real’ democracy as power is actually exercised not by the people, but by an oligarchy or a bureaucratic elite, and they compare this system unfavourably with the direct democracy of Athens and other Greek city-states in the 5th and 4th centuries BC where the body of citizens actually participated, on an equal footing, in making decisions on public issues. However, ancient democracy also had its critics, including great thinkers like Plato and Aristotle. Similar republican forms of government in ancient Rome also had their critics and enemies.

The aim of the conference is to bring together and encourage discussion among scholars who are interested in the main features of ancient and modern forms of democracy, and seek to assess the purposes and methods of their governments by reference to the wishes and needs of the people.

Papers are invited that deal with any of the above issues. Please send an abstract to BOTH Evangelia Sembou (evangelia.sembou@hotmail.com) and Zenon Stavrinides (z.stavrinides@leeds.ac.uk) by 30 April 2011.

6 Kommentare zu “CfP Democracy and Its Critics: Ancient and Modern (Oxford)

  1. Vorsicht bei diesem CfP, dahinter steht offenbar Erich Kofmel, ein selbsternannter „Professor“ (siehe hier: http://www.sussexcentre.org/ ), der in der akademischen Community als Windbeutel verschrien ist. Die beiden genannten Organisatoren haben keine offizielle Verbindung zur Oxford, ob es tatsächlich eine „Political Thought Specialist Group“ bei der „Political Studies Association“ gibt, und ob die Organisatoren dazu gehören, kann ich nicht überprüfen. Falls jemand genauere Informationen hat, kann er sie gerne hier posten.

  2. Lieber Detlef von Daniels, danke für Deinen Kommentar. Über die mögliche Verbindung zu Erich Kofmel kann ich nichts sagen. Eine institutionelle Verbindung zwischen Oxford und der Konferenz besteht natürlich nicht, allerdings ist St Hugh’s College als Austragungsort im Gespräch. Die erwähnte Political Studies Specialist Group gibt es tatsächlich und ich selbst stand schon mit einer der Organisatoren in Kontakt. Von daher sind diese Zweifel nach meiner Einschätzung unbegründet. Trotzdem vielen Dank!

  3. Lieber Detlef von Daniels,

    ich bestätige Ihnen, daß es keine Verbindung unserer Konferenz zu Erich Kofmel gibt. Ich kenne Kofmel nicht. Ich habe meine Doktorarbeit an der Universität Oxford geschrieben und St. Hugh’s College ist mein Oxford College. Deswegen wird unsere Konferenz in Oxford statt finden. Außerdem habe ich politische Theorie und Philosophie an der Universität Oxford (2000, 2003-2007) gelehrt. Informatione über die „Political Thought Specialist Group“ der „Political Studies Association of the United Kingdom“ können Sie am folgenden Website finden:

    http://www.psa.ac.uk/spgrp/39/polthought.aspx.

    Unsere Verfassung:
    http://www.psa.ac.uk/SpGrpConstn/Political_Thought.pdf.

    Ich bin Mitglied der folgenden Vereinigungen: Hegel Society of Great Britain, Political Studies Association of the United Kingdom, Britain and Ireland Association for Political Thought, Hegel Society of America, European Society for the History of Political Thought, Internationale Hegel-Vereinigung und Association for Political Theory (APT).

    Ich habe Aufsätze über Hegel, sowie über Hegel und Foucault geschrieben. Außerdem habe ich drei Bücher (ein Buch über Hegels Phänomenologie des Geistes; und zwei Bücher über politische Philosophie, Modern Theories of Politics und Plato’s Political Philosophy) geschrieben, die bald veröffentlicht werden.

    Unsere Konferenz ist über Demokratietheorien sowie Kritiker der Demokratie. Ich weiß nicht warum Sie glauben, wir haben eine Verbindung mit Erich Kofmel.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. Evangelia Sembou
    Convenor, Political Thought Specialist Group of the Political Studies Association of the United Kingdom

  4. Lieber Herr von Daniels, liebe Frau Sembou,
    ich nehme an, dieses Missverständnis ist dadurch entstanden, dass der (sehr spannend klingende!) Workshop auf Herrn Kofmels sehr zweifelhaftem Blog des sogenannten „Sussex Centre“ gepostet wurde. Dort werden offenbar auch regelmäßig fiktive Konferenzen angekündigt, was die Veranstaltung in Oxford nun möglicherweise ins falsche Licht rückt.
    Beste Grüße, Eva Hausteiner

  5. Liebe Evangelia Sembou,

    in diesem Fall entschuldige ich mich für die Unterstellung. Der erste vorläufige CfP, den ich vor einigen Wochen gesehen hatte (noch ohne genaues Datum), war gleich auf dem Blog von Erich Kofmel zu sehen, der sonst nur eigene Veranstaltungen ankündigt. Leider hat Kofmel das Thema „Anti-Democratic Thought“ bzw. „Democracy and its Critics“ so sehr mit seinem Namen in Verbindung gebracht, dass andere sinnvolle Beiträge ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen werden. Inhaltlich hört sich die Ankündigung jedenfalls vielversprechen an.

    Beste Grüßte

    Detlef von Daniels

  6. Ok. „Democracy and Its Critics“ bedeudet nicht notwendig „Anti-democratic Thought“ (obwohl Kofmel das Thema so verstehen würde). Das Thema der Konferenz ist zwar Demokratietheorien, aber wir akzeptieren auch Abstracts/Beiträge über verschiedene Kritike der demokratischen Theorie oder Praxis. Ich habe diese Konferenz auch auf der PHILOS-L, der ecpr-theory Liste, sowie auf dem Blog „Public Reason“ angeküdigt. Mir scheint dass Erich Kofmel meine Ankündigung gelesen hat, und dann hat er die Konferenz auf seinem Blog gepostet (he copied it and pasted it). Es kann sein. Wie ich schon gesagt habe, kenne ich Kofmel nicht. Ich kenne auch nicht seinem Blog und, auf jeden Fall, habe ich oder die „Political Thought Specialist Group“ of the „Political Studies Association of the United Kingdom“ keine Verbindung zu ihm. Ich hoffe, dass ich die Sache erklärt habe.

    Die Organisatoren glauben, das dieses Thema wichtig ist, wegen der Entwicklungen im Nordafrika (Ägypten, Tunesien, Libyen usw.).

    Wir freuen uns auf eure Beiträge.

    Viele Grüsse

    Dr. Evangelia Sembou
    Convenor, Political Thought Specialist Group of the Political Studies Association of the United Kingdom

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