Nachwuchsförderung in Politik- und Sozialwissenschaft

Vernetzung ist eines der Schlagworte, man möchte fast sagen: Unworte unserer Zeit. Networking, das Spinnen eines Netzes, durch das man dann nicht mehr hindurchfällt, ist das A und O heutiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das hat natürlich auch sein Gutes, es ist aber vor allem zu einem zwingenden Unternehmen geworden, dem man sich, möchte man Karriere machen, kaum mehr entziehen kann. Und da man sich bekanntlich nicht früh genug üben kann, gründen engagierte Studierende in Osnabrück nun eine „Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft“, die jungen, angehenden Forschenden schon während des Studiums Webfäden in die Hand geben soll. Am 26. Januar will die neue Gesellschaft ihr Programm vorstellen, sich offiziell gründen, und lädt dazu alle Interessenten ein.

Eines der Ziele der Gesellschaft ist nach eigenen Angaben, dass bereits während des Studiums mehr Erfahrungen im Bereich des praktischen wissenschaftlichen Arbeitens gesammelt werden, und zwar nicht nur in der üblichen Form von Seminarteilnahmen, von wissenschaftlichem Schreiben oder Referaten, sondern in der Organisation und Durchführung von Fachtagungen, der Teilnahme von Studierenden an Call for Papers sowie in Form von Vorträgen der Studierenden vor einem größeren Publikum.

Darüber hinaus sollen die Studierenden – und das ist sicher sinnvoll – noch stärker aus der Praxis lernen: Es ist angedacht, Persönlichkeiten aus vielfältigen Bereichen der politischen und sozialwissenschaftlichen Arbeit zu speziellen Tagungen einzuladen, die dann aus ihrer beruflichen Praxis berichten. Auch aus dem Bereich der politischen Erwachsenenbildung, der Psychologie und anderen beruflichen Feldern sollen Erfahrungsberichte zusammengetragen werden, die den Studierenden neben der wissenschaftlichen Forschung auch die Vernetzung zu konkreten Berufen ermöglichen sollen.

Kooperationspartner des Ganzen sind verschiedene Alumni-Netzwerke, Berufsverbände und Fachgesellschaften der Politik- und Sozialwissenschaft. Rückfragen zum genauen Ort des Gründungstreffen bitte an Julia Griemens (dngps.os@googlemail.com) richten.

5 Kommentare zu “Nachwuchsförderung in Politik- und Sozialwissenschaft

  1. Guten Tag,

    die Idee ist sehr gut. Es ist auh eine Bereicherung für die an politishen Themen interessiert sind. Ich kann nur unterstützen.

    mit freundlihen Grüßen

  2. Liebe Birane,
    falls du mehr Informationen möchtest, lass mir Bitte einfach eine Email (dngps.os@googlemail.com) zukommen.

    Viele Grüße

    Julia

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