Neuer Blog: What is it like to be a Woman in Philosophy

Wir haben zwar schon kurz via Twitter auf diesen neuen Blog hingewiesen, das Projekt lohnt aber in jedem Fall noch einmal eine ausführlichere Würdigung. What is it like to be a Woman in Philosophy veröffentlichte ausschließlich kurze  Beobachtungen und Anekdoten der Leserinnen und Leser, die die Position von Frauen im philosophischen Betrieb sehr persönlich und pointiert  reflektieren. Die Macherinnen fassen ihr Vorhaben selber wie folgt zusammen:

„This blog is devoted to short observations (generally fewer than 300 words) sent in by readers, about life as a woman in philosophy. Some of these will undoubtedly be tales of the sexism, conscious and unconscious, that remains. But we hope that others will be tales of ways that improvements have been (or are being) made. Many will be written by women in philosophy. But we hope that not all will be– for others in philosophy also know some important things relevant to what it’s like to be a woman in philosophy. They know, for example, what men in philosophy say to each other when the women aren’t there.“

Die eingesandten Erfahrungsberichte handeln von sexuellen Belästigungen über unverhohlenen Sexismus bis hin zu den subtilsten Formen unbewusster Diskriminierungen, die von niemanden gewollt werden, aber trotzdem geschehen.  Der Effekt dieser unkommentierten, polyphonen Sammlung ist erstaunlich: Aus den bisher  gut 20 Post, die seit der Gründung des Blogs Mitte September erschienen sind, ergibt sich ein eindringliches  Porträt der Gemengelage im Geschlechterverhältnis, das mir nicht nur für die akademische Philosophie treffend erscheint. Was denkt ihr?

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