3 Post-Docs am WZB gesucht: Die politische Soziologie des Kosmopolitismus und Kommunitarismus

 Das Wissenschaftszentrum Berlin schreibt derzeit gleich drei volle Post-Doc Stellen aus. Alle drei  sind im Projekt „Die politische Soziologie des Kosmopolitismus und Kommunitarismus“ angesiedelt und klingen auch für politische Theoretiker sehr passend. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 30.10.2010, alles weitere unter dem Strich…

Postdocs am WZB

Das WZB sucht für das WZB-Brückenprojekt „Die politische Soziologie
des Kosmopolitismus und Kommunitarismus“ im Schwerpunkt
Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie

drei wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

für drei Jahre mit der regelmäßigen Arbeitszeit von z. Zt. 39
Std./Woche. Das Projekt vernetzt die Abteilungen „Demokratie:
Strukturen, Leistungsprofil und Herausforderungen“ (Direktor: Wolfgang
Merkel), „Migration, Integration, Transnationalisierung“ (Direktor: Ruud
Koopmans), „Transnationale Konflikte und Internationale Institutionen“
(Direktor: Michael Zürn) und das WZB Rule of Law Center. Untersucht
werden politische Cleavages, die in Verbindung mit den normativen
Ordnungen Kosmopolitismus und Kommunitarismus stehen und im Kontext von
Migration, politischer Internationalisierung und Neoliberalismus
sichtbar werden. Dabei werden die Einstellungen von Eliten und
Bevölkerung zu Denationalisierungstendenzen beleuchtet sowie
Politisierungs- und Depolitisierungsprozesse und deren Auswirkungen auf
die Qualität demokratischer Regime analysiert. Neben konzeptioneller
Arbeit wird die Systematisierung existierender empirischer Forschungen
und die Erhebung neuer empirischer Daten angestrebt. Eine
Kurzdarstellung des Projektvorhabens finden Sie auf der Webseite des
Schwerpunkts unter http://www.wzb.eu/zkd/skk/.

Aufgaben:
Selbständige Forschung, konzeptionelle und empirische Arbeiten sowie
eigenständige Veröffentlichungen zu mindestens einem der folgenden Bereiche:
• politische Theorie (Kommunitarismus und Kosmopolitismus)
• politische Soziologie (cleavages; Parteiensoziologie; politische
Mobilisierung; Migration)
• Internationale Beziehungen (Internationale Institutionen;
Denationalisierung; Europäisierung)
• Komparatistik (Populismus- und Demokratieforschung in Europa oder
Lateinamerika)

Voraussetzungen: Exzellent abgeschlossene Promotion in Politik-, Sozial-
oder Rechtswissenschaften; vertiefte Kenntnisse und eigene
Forschungsarbeiten zu den genannten Forschungsfeldern; sehr gute
Methoden-Kenntnisse der empirischen Sozialforschung; Teamfähigkeit;
ausgezeichnetes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen (Deutsch,
Englisch und eine weitere Fremdsprache).

Vergütung: bis zu Entgeltgruppe TVöD 14.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Das WZB fordert Frauen und Personen mit Migrationshintergrund
ausdrücklich zur Bewerbung auf.

Bitte senden Sie keine Originaldokumente, da eine Rücksendung der
Bewerbungsunterlagen nicht erfolgt.

Einstellungsbeginn ist flexibel, aber erfolgt spätestens zum 1.07.2011.
Bewerbungen werden bis zum 30.10.2010 erbeten an:

Wissenschaftszentrum Berlin
für Sozialforschung gGmbH
Editha von Colberg
Reichpietschufer 50
10785 Berlin

[via IB-Liste]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.