Ende des vergangenen Jahres ist in Constellations ein Artikel von Claus Offe mit dem Titel “Governance: An Empty Signifier” erschienen. Der Artikel an sich ist lesenswert, wenn auch nicht in Gänze überzeugend. Noch mehr hat mich aber gefreut, dass ich durch den Artikel auf ein schon 2004 erschienenes Buch von Claus Offe mit dem Titel “Selbstbetrachtung aus der Ferne. Tocqueville, Weber und Adorno in den Vereinigten Staaten” aufmerksam geworden bin. Selbst gerade aus den USA zurückgekehrt, habe ich das Buch direkt bestellt und gerade zu Ende gelesen.
Offe zeichnet nach, wie die drei Denker aus ihrer je eigenen Perspektive die USA wahrgenommen haben und welche Schlussfolgerungen sie aus diesem Bild für Europa gezogen haben. Interessant ist dabei der Vorschlag, die verschiedenen Zeitdiagnosen in vier Kategorien aufzuteilen: (weiterlesen…)