<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>theorieblog.de &#187; Rechtstheorie</title>
	<atom:link href="http://www.theorieblog.de/index.php/tag/rechtstheorie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.theorieblog.de</link>
	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:33:25 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Podiumsdiskussion und Buchpräsentation: Feministische Rechtswissenschaft in Berlin</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/podiumsdiskussion-und-buchpraesentation-feministische-rechtswissenschaft-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/podiumsdiskussion-und-buchpraesentation-feministische-rechtswissenschaft-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 09:17:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtswissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=5211</guid>
		<description><![CDATA[Am 12. Dezember 2011 findet in Berlin in der Juristischen Fakultät (Raum E25)  eine Podiumsdiskussion zu Stand und Ausblick der feministischen Rechtswissenschaften statt. Es diskutieren Sarah Elsuni (HU Berlin), Sabine Hark (TU Berlin) und Doris Liebscher (Antidiskriminierungsbüro Sachsen). Gegenstand der Diskussion wird sein, wie man ungeachtet der immer erfolgreicheren Integration feministischer Perspektiven in die Rechtswissenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 12. Dezember 2011 findet in Berlin in der Juristischen Fakultät (Raum E25)  eine Podiumsdiskussion zu Stand und Ausblick der feministischen Rechtswissenschaften statt. Es diskutieren <a href="http://baer.rewi.hu-berlin.de/Dr.%20S.%20Elsuni" target="_blank">Sarah Elsuni</a> (HU Berlin), <a href="http://www.zifg.tu-berlin.de/menue/mitarbeiter_innen/prof_dr_sabine_hark/" target="_blank" class="broken_link">Sabine Hark</a> (TU Berlin) und Doris Liebscher (<a href="http://www.adb-sachsen.de/" target="_blank">Antidiskriminierungsbüro Sachsen</a>). Gegenstand der Diskussion wird sein, wie man ungeachtet der immer erfolgreicheren Integration feministischer Perspektiven in die Rechtswissenschaft auf Veränderungen und Differenzierungen des Gegenstands selbst reagieren soll und kann, insbesondere wie mehrdimensionale und intersektionelle Diskriminierung sich erfassen lassen. Anlass der Veranstaltung ist das Erscheinen der zweiten Auflage des Studienbuchs &#8220;<a href="http://www.feministisches-studienbuch.de/" target="_blank">Feministische Rechtswissenschaften</a>&#8220;. Alle Infos unter dem Strich oder <a href="http://www.feministisches-studienbuch.de/book-release" target="_blank">hier.<span id="more-5211"></span></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Podiumsdiskussion: Quo vadis? Feministische Rechtswissenschaft</strong><br />
<strong>angesichts mehrdimensionaler und intersektionaler Lebensrealitäten</strong></p>
<p>12. Dezember 2011, 18.00 -20.00 Uhr</p>
<p>Humboldt-Universität zu Berlin Juristische Fakultät, Altes Palais<br />
(Kommode), Raum E 25, Unter den Linden 9</p>
<p>Die Institutionalisierung der Feministischen Rechtswissenschaft hat in<br />
den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht und ihre Erkenntnisse<br />
finden Eingang in den juristischen Kanon, ob in der Dogmatik, in den<br />
Grundlagenfächern oder auf rechtspolitischer Ebene. Gleichzeitig setzt<br />
sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass es keine einheitliche Gruppe<br />
„der Frauen“ gibt. Die Lebensrealitäten, die das Recht in ganz<br />
unterschiedlicher Weise beeinflusst, sind vielschichtig und mit der<br />
Kategorie Geschlecht nur ungenügend erfasst. Sexuelle Identitäten,<br />
rassistische Zuschreibungen, ableistische Barrieren, ungleiche<br />
Einkommensverhältnisse, verschiedene Lebensalter und Aufenthaltsstatus<br />
spezifizieren lebensweltliche Erfahrungen und die sozialen Positionen<br />
der Betroffenen. Wie lässt sich feministische Rechtswissenschaft<br />
angesichts von interdependenten Hierarchisierungen begreifen und<br />
betreiben? Welche neuen Forschungsfragen und welche rechtspolitischen<br />
Forderungen ergeben sich aus den Einsichten in die Wirkungsweise<br />
mehrdimensionaler und intersektioneller Diskriminierung?</p>
<p>Mit Ihnen und Euch und den Autor_innen des Studienbuchs Feministische<br />
Rechtswissenschaft diskutieren:</p>
<p>Dr. Sarah Elsuni, Lehrstuhl für Öffentliches Recht &amp;<br />
Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin</p>
<p>Prof. Dr. Sabine Hark, Leiterin des Zentrum für Interdisziplinäre<br />
Frauen- und Geschlechterforschung der Technischen Universität Berlin</p>
<p>Doris Liebscher, Antidiskriminierungsbüro Sachsen, Mitautorin des Studienbuchs</p>
<p>Moderation:</p>
<p>Dr. Lena Foljanty, Referendarin , Frankfurt am Main, Herausgeberin und<br />
Mitautorin des Studienbuchs</p>
<p>Dr. Ulrike Lembke, Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Legal<br />
Gender Studies an der Universität Hamburg, Herausgeberin und<br />
Mitautorin des Studienbuchs</p>
<p>Im Anschluss an die Diskussion freut sich das Autor_innenkollektiv mit<br />
Euch und Ihnen anzustoßen. Wir feiern das Erscheinen der zweiten,<br />
grundlegend überarbeiteten Auflage des Studienbuchs Feministische<br />
Rechtswissenschaft. Das Einführungswerk in die Legal Gender Studies<br />
behandelt historische und theoretische Grundlagen und reflektiert die<br />
Bedeutung von „Geschlecht“ in Rechtswissenschaft, Rechtspraxis und<br />
Rechtspolitik. Neu im Buch: nationales und internationales<br />
Antidiskriminierungsrecht, Migration, Geschlecht und Recht sowie<br />
intersektionale Aspekte. (Nomos, 2. Aufl. 2011, 342 S., 24,– €, ISBN<br />
978-3-8329-6855-7, weitere Informationen:<br />
<a href="http://www.feministisches-studienbuch.de/" target="_blank">www.feministisches-<wbr>studienbuch.de</wbr></a>).</p>
<p>Die Veranstaltung wird präsentiert und unterstützt vom Institut für<br />
interdisziplinäre Rechtsforschung, Law and Society Institut Berlin.</p>
<p>Wir freuen uns auf Euer und Ihr Kommen!</p>
<p>Das Autor_innenkollektiv</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/podiumsdiskussion-und-buchpraesentation-feministische-rechtswissenschaft-in-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Rechtstransfer und Rechtspluralismus: Jahrestagung des Normative-Orders-Cluster</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/rechtstransfer-und-rechtspluralismus-jahrestagung-des-normative-orders-cluster/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/rechtstransfer-und-rechtspluralismus-jahrestagung-des-normative-orders-cluster/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt/Main]]></category>
		<category><![CDATA[Normative Ordnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspluralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=4666</guid>
		<description><![CDATA[Im Frankfurter Exzellenzcluster &#8220;Normative Ordnungen&#8221; steht in der nächsten Woche die Jahrestagung an. Schwerpunkt liegt diesmal auf den rechtstheoretischen Aspekten des Ordnungsthemas, für Politische Theoretiker ist sowas aber ja auch immer interessant. Eingeläutet wird das Ganze am Donnerstag, 10. November 2011, mit einem Vortrag von Martin Loughlin über constitutional pluralism. Am Freitag sprechen neben vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frankfurter <a href="http://www.normativeorders.net/" target="_blank">Exzellenzcluster &#8220;Normative Ordnungen&#8221;</a> steht in der nächsten Woche die Jahrestagung an. Schwerpunkt liegt diesmal auf den rechtstheoretischen Aspekten des Ordnungsthemas, für Politische Theoretiker ist sowas aber ja auch immer interessant. Eingeläutet wird das Ganze am Donnerstag, 10. November 2011, mit einem Vortrag von Martin Loughlin über constitutional pluralism. Am Freitag sprechen neben vielen Clusterprofessuren auch noch Paul Schiff Berman und Jean Cohen. Das ganze Programm findet ihr <a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/jahreskonferenzen" target="_blank">auf der Webseite</a> oder nach dem Strich.<span id="more-4666"></span></p>
<p><strong>&#8220;Legal Cultures, Legal Transfer, and Legal Pluralism&#8221;</strong><br />
Fourth Annual Conference, Cluster of Excellence &#8220;The Formation of Normative Orders&#8221;<br />
10-12 November 2011</p>
<p>Thursday, 10.11.2011</p>
<p>18:00   Welcoming Address</p>
<p>18:15   Opening Lecture Martin Loughlin „Some reflections on the concept of constitutional pluralism”</p>
<p>Friday, 11.11.2011</p>
<p>10:00   Official Inauguration (Rainer Forst &amp; Stefan Kadelbach)</p>
<p>10:30   Panel I<br />
Chair: Christoph Menke<br />
Lecture Paul Schiff Berman „Global Legal Pluralism as a Normative Project”<br />
Lecture Klaus Günther „Normative Legal Pluralism and Its Discontents”</p>
<p>14:00   Panel II<br />
Chair: Annette Warner<br />
Lecture Michael Stolleis „Transfer normativer Ordnungen. Baumaterial für junge Nationalstaaten – ein Südosteuropa-Projekt”<br />
Lecture Jane Burbank „The Rights of the Ruled: Legal Process and Sovereignty in Imperial Russia”</p>
<p>16:30           Panel III<br />
Chari: Gunther Hellmann<br />
Lecture Jean Cohen „The Politics and Risks of the New Legal Pluralism”<br />
Lecture Jens Steffek „Law, Expertise, and the Legitimacy of International Governance“</p>
<p>19:00           Dinner</p>
<p>Saturday, 12.11.2011</p>
<p>10:00   Panel IV<br />
Chair: Stefan Kadelbach<br />
Lecture Christian Joerges „What is left of the ‘integration through law’ project?“ Lecture Alexander Peukert „Intellectual Property: The Global Spread of a Legal Concept”</p>
<p>12:00   Conference Concludes</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/11/rechtstransfer-und-rechtspluralismus-jahrestagung-des-normative-orders-cluster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CfP: “Reconsidering Democracy: (New) Theories, Policies and Social Practices”</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/09/cfp-reconsidering-democracy-new-theories-policies-and-social-practices/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/09/cfp-reconsidering-democracy-new-theories-policies-and-social-practices/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaftstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Konferenz]]></category>
		<category><![CDATA[Politische Theorie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Slowenien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=4574</guid>
		<description><![CDATA[Das „Central and Eastern European Forum for Young Legal, Social and Political Theorists“ veranstaltet am 23./24. März 2012 seine 4. Jahreskoferenz. Die Konferenz wird in Celje (Slowenien) stattfinden und trägt den Titel “Reconsidering Democracy: (New) Theories, Policies and Social Practices”. Bis zum 15. Dezember 2011 läuft noch der Call for Papers und die Anmeldung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das „<a title="Central and Eastern European Forum for Young Legal, Social and Political Theorists" href="http://www.cee-forum.org/" target="_blank">Central and Eastern European Forum for Young Legal, Social and Political Theorists</a>“ veranstaltet am 23./24. März 2012 seine 4. Jahreskoferenz. Die Konferenz wird in Celje (Slowenien) stattfinden und trägt den Titel “Reconsidering Democracy: (New) Theories, Policies and Social Practices”. Bis zum 15. Dezember 2011 läuft noch der <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/09/CfP_CEEForum_Celje2012.pdf">Call for Papers</a> und die <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/09/AppForm_CEEForum_Celje2012.doc">Anmeldung</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/09/cfp-reconsidering-democracy-new-theories-policies-and-social-practices/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Völkerrecht im Kontext. Ein Rückblick auf die Konferenz &#8220;Lauterpacht and Beyond&#8221; &#8220;</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/09/volkerrecht-im-kontext-ein-ruckblick-auf-die-konferenz-lauterpacht-and-beyond/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/09/volkerrecht-im-kontext-ein-ruckblick-auf-die-konferenz-lauterpacht-and-beyond/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>karin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Lauterpacht]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtskulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=4418</guid>
		<description><![CDATA[Dass bei der Entstehung des modernen Völkerrechts zahlreiche deutsch-jüdische Autoren federführend wirkten, untersuchte eine Konferenz mit dem Titel &#8220;Lauterpacht and Beyond &#8211; Jewish-German Authorship and the History of International Law&#8220;, die am 12. September an der Berliner Humboldt-Universität stattfand und einen historischen Blick auf völkerrechtliche Diskussionen vom Ende des 19. bis in die Mitte des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass bei der Entstehung des modernen Völkerrechts zahlreiche deutsch-jüdische Autoren federführend wirkten, untersuchte eine Konferenz mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/09/RK-Plakat-HLBeyond1.pdf">Lauterpacht and Beyond &#8211; Jewish-German Authorship and the History of International Law</a>&#8220;, die am 12. September an der Berliner Humboldt-Universität stattfand und einen historischen Blick auf völkerrechtliche Diskussionen vom Ende des 19. bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts warf. Ungewöhnlich ist diese Perspektive, herrscht doch an juristischen Fakultäten oft eine unzureichende historische Kontextualisierung juristischer Traditionen vor. Dem setzte die Konferenz, organisiert von der Rechtswissenschaftlerin Reut Y. Paz (Berlin), eine detailgenaue Analyse einzelner Akteure, ihrer Rechtstheorien und Biografien entgegen.<span id="more-4418"></span></p>
<p>Viele deutschsprachige Völkerrechtler teilten eine spezifisch jüdische Erfahrung, vor deren Hintergrund sie sich von nationalen Ansätzen entfernten und internationale Fragestellungen entwickelten. Diese Hypothese wurde an einzelnen Protagonisten des Völkerrechts untersucht: Etwa an den „Philosophen“ Hans Kelsen, Georg Jellinek, Lassa Oppenheim und Erich Kaufmann, welche die Debatten zwischen den 1870er und 1930er Jahren bestimmten; oder an den „Praktikern“ Isaak Breuer, Fritz Bauer, Marie Munk und Eric Stein, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg pragmatischen Fragestellungen zuwandten. Gleichsam als Klammer stand abschließend das Werk von Hersch Zvi Lauterpacht im Mittelpunkt, der in beiden Perioden wirkte.</p>
<p>Prominentester „Philosoph“, der die rechtstheoretische Diskussion der ersten Hälfte des  20. Jahrhunderts von Wien aus bestimmte, ist Hans Kelsen (1881-1973). Vor allem zwei Aspekte hob Jochen von Bernstorff (Tübingen) an dessen Theorie hervor: Seine Verteidigung eines autonomen und reinen Rechts und seine intensive Auseinandersetzung mit dem Völkerrecht. Mit seiner reinen Rechtslehre reagierte Kelsen auf traditionelle Rechtstheoretiker, die politischen Ideologien folgten oder versuchten, rechtliche Normen als naturgegebene Essenzen zu beschreiben &#8211; beide Ansätze hielt Kelsen für tendenziös. Gegen den Reduktionismus setzte er eine komplexe Rechtslehre, die das staatliche Rechtssystem basierend auf wertneutralen und objektiven Normen beschrieb. Dieses staatliche Rechtssystem sah er außerdem als partielles System internationaler Normen und wertete so das Völkerrecht auf. Weniger seine jüdische Herkunft als die Erfahrung in der multiethnischen Habsburgermonarchie nannte von Bernstorff, um Kelsens Theorien zu verorten: Kelsen schrieb seine Rechtslehre in einem Vielvölkerreich, in dem es kein gemeinsames kulturelles Band gab und stattdessen „neutrale“ und „objektive“ Normen eine Grundlage des Rechts schaffen sollten.</p>
<p>Als „Pionier der transnationalen Rechtsentwicklung“ (siehe <a href="http://www.faz.net/artikel/C30703/europa-liess-ihn-nicht-los-30478761.html">Kemmerer 2011</a>) beschrieb Alexandra Kemmerer (Berlin) den „Praktiker“ Eric Stein (1913-2011), ein Völkerrechtsspezialist mit einem Schwerpunkt auf europäischen Rechtsfragen. Aus einer jüdischen Familie im böhmischen Holice stammend, studierte Stein Rechtswissenschaft an der Prager Karls-Universität. Nach der deutschen Besatzung in die Vereinigten Staaten emigriert, schloss er Studien in amerikanischem Recht an der University of Michigan Law School an. Anschließend arbeitete er für das U.S. State Department, vorwiegend in der UN-Abteilung und als Berater für europäische Politik. Ab 1956 lehrte er als Professor für Völkerrecht an der Universität in Michigan. Auch für Eric Stein nannte Kemmerer weniger seine jüdische Erfahrung als die verlängerte habsburgische Realität &#8211; als Mitglied der tschechischen Minderheit umgeben von der deutschen Mehrheit &#8211; als prägend für sein Wirken.</p>
<p>Gleichsam als Scharnier zwischen den „Philosophen“ und den „Praktikern“ fungierte das Werk des aus Galizien stammenden Rechtswissenschaftlers Hersch Zvi Lauterpacht (1897-1960), diskutiert von Martti Koskenniemi (Helsinki). Mit seiner Dissertation an der Universität Wien zu Mandaten im Völkerrecht nahm Lauterpacht zunächst an der Wiener Diskussion der Zwischenkriegszeit teil. 1923 emigrierte er nach Großbritannien und trieb seine akademische Karriere an der London School of Economics and Political Science voran. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs wandte er sich verstärkt praktischen Fragen des Völkerrechts zu, etwa als Mitglied der British War Crime Executive in Nürnberg. Später wirkte er an einem Konzept der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel mit, und 1954 wurde er zum Richter des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag gewählt. Seine jüdische Herkunft verteidigte er offen als zionistischer Aktivist in L‘viv / Lemberg, und auch in Wien wirkte er leitend in jüdischen Studentenvereinigungen. Seine zionistischen Ansichten wichen später liberalen und kosmopolitischen Ideen.</p>
<p>Ob und inwiefern das moderne Völkerrecht maßgeblich von deutschsprachigen Juden geprägt wurde, führte zu einem lebhaften Schlagabtausch nach den eher nüchtern vorgetragenen Präsentationen entlang einzelner Biografien. Reut Y. Paz (Berlin) betonte, man dürfe bei der Beschreibung der Entstehung des Völkerrechts nicht vor religiösen Bildern zurückschrecken, seien diese jüdischen, protestantischen oder islamischen Ursprungs: Eine spezifische „jüdisch-deutsche Identität“ bestimmte die Entstehung des Völkerrechts entscheidend. Michael Stolleis (Frankfurt am Main) plädierte hingegen dafür, weniger eine „jüdische Identität“ zu betonen &#8211; sonst laufe man Gefahr, die nationalsozialistische Terminologie zu wiederholen.</p>
<p>Während die These eines jüdischen Einschreibens in das moderne Völkerrecht lediglich bei Hersch Zvi Lauterpacht Konturen erhielt, fiel hingegen auf, dass viele der besprochenen Protagonisten eine „habsburgische Erfahrung“ teilten. Kemmerer sprach von einer „kolonialen Erfahrung“ der Tschechen unter den Deutschen und Cindy Daase (Leipzig) allgemein von einem „Dasein als Minderheit“ im Vielvölkerreich. Ein solcher Einfluss der habsburgischen Realität auf die Entstehung des Völkerrechts erscheint mir, und auch weiteren <a href="http://verfassungsblog.de/vlkerrecht-und-judentum/">Rezensenten</a>, äußerst spannend: Offenbar inspirierte die Vielschichtigkeit der multiethnischen Monarchie dazu, in komplexen Rechtsordnungen zu denken und internationale Fragestellungen zu entwickeln.</p>
<p>Die Konferenz war ein Workshop des Berliner <wbr>Postdoktorandenprogramms &#8220;<a href="http://www.forum-transregionale-studien.de/forum/projekte-am-forum/rechtskulturen.html?L=3D1" target="_blank">Rechtskulturen</a>&#8220;. &#8220;Rechtskulturen&#8221; ist ein Projekt am &#8220;<a href="http://www.forum-transregionale-studien.de/index.php" target="_blank">Forum Transregionale Studien</a>&#8221; und eine Intiative des Berliner Forschungsverbundes &#8220;<a href="http://www.wiko-berlin.de/index.php?id=425" target="_blank">Recht im Kontext</a> &#8221;, der im Oktober 2009 seine Tätigkeit aufgenommen hat und am Wissenschaftskolleg zu Berlin angesiedelt ist. Ziel des Netzwerks ist es, das Recht im Kontext seiner Nachbardisziplinen zu verorten und mit Geistes- und Sozialwissenschaften in ein Gespräch zu bringen.</wbr></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Karin Rolle studierte Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig, der University of California Davis (USA) und der Univerzita Karlova Prag sowie International Relations an der London School of Economics and Political Science. Als Stipendiatin der Robert Bosch Stiftung realisierte sie Kultur- und Bildungsprojekte für NGOs in Mittel- und</em> Südosteuropa.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/09/volkerrecht-im-kontext-ein-ruckblick-auf-die-konferenz-lauterpacht-and-beyond/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Konferenz zur Geschichte des Völkerrechts (Berlin)</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/08/konferenz-zur-geschichte-des-volkerrechts-berlin/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/08/konferenz-zur-geschichte-des-volkerrechts-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 07:16:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[HU Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[judentum]]></category>
		<category><![CDATA[Kelsen]]></category>
		<category><![CDATA[Martti Koskenniemi]]></category>
		<category><![CDATA[Recht und Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtskulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=4248</guid>
		<description><![CDATA[Am Montag, den 12. September 2011, findet an der Juristischen Fakultät der HU-Berlin eine eintägige Konferenz zur deutsch-jüdischen Rechtstradition und deren Bedeutung für die Entwicklung des Völkerrechts statt. Die Konferenz steht unter dem Titel &#8220;Lauterpacht and Beyond: Jewish/German Authorship and the History of International Law&#8221; und es werden unter anderem Koskenniemi, Stolleis, Crawford, Sands, Grimm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag, den 12. September 2011, findet an der Juristischen Fakultät der HU-Berlin eine eintägige Konferenz zur deutsch-jüdischen Rechtstradition und deren Bedeutung für die Entwicklung des Völkerrechts statt. Die Konferenz steht unter dem Titel &#8220;Lauterpacht and Beyond: Jewish/German Authorship and the History of International Law&#8221; und es werden unter anderem Koskenniemi, Stolleis, Crawford, Sands, Grimm und andere sprechen. Anlass der Konferenz ist die Neuauflage eines Klassikers der Völkerrechtsliteratur, der Studie „The Function of Law in the International Community“ von Hersch Lauterpacht. Das Thema ist weniger speziell als es klingt und nicht nur wegen der großen Namen dürfte es interessante Diskussionen geben. Mehr Infos auf der <a href="http://www.forum-transregionale-studien.de/forum/presse/presse-details/rechtskulturen-workshop-lauterpacht-and-beyond-jewishgerman-authorship-and-the-history-of-international-law-am-montag-12-september-2011-an-der-humboldt-universitaet-zu-berlin/1448f6e8cd049832da282db1de075c00.html">Webseite</a> oder hier im <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/RK-Plakat-HLBeyond.pdf">Programm</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/08/konferenz-zur-geschichte-des-volkerrechts-berlin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Programm der Tagung &#8220;Ethisierung des Rechts&#8221; erschienen</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/programm-der-tagung-ethisierung-des-rechts-erschienen/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/programm-der-tagung-ethisierung-des-rechts-erschienen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jul 2011 08:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg i.Br.]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=4098</guid>
		<description><![CDATA[Wie schon mal als CfP angekündigt, findet am 29. und 30. September in Freiburg eine Tagung zum Thema &#8220;Ethisierung des Rechts&#8221; statt. Mittlerweile gibt es nun ein Programm, das sich hier einsehen lässt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schon mal als CfP <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2011/04/cfp-Ethisierung-des-rechts-grundlagen-gefahren-und-chancen-in-interdisziplinarer-perspektive/" target="_blank">angekündigt</a>, findet am 29. und 30. September in Freiburg eine Tagung zum Thema &#8220;Ethisierung des Rechts&#8221; statt. Mittlerweile gibt es nun ein Programm, das sich <a href="http://www.ethisierungrecht.de/" target="_blank">hier</a> einsehen lässt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/programm-der-tagung-ethisierung-des-rechts-erschienen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CfP: Verfassung und Transendenz</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/cfp-verfassung-und-transendenz/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/cfp-verfassung-und-transendenz/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2011 15:02:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[CfP]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Transzendenz und Gemeinsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassungsrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=3972</guid>
		<description><![CDATA[Die DVPW-Themengruppe „Verfassung und Politik“ veranstaltet gemeinsam mit dem SFB 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“ eine Tagung zum Thema  „Verfassung und Transzendenz“. Die Tagung findet am 25.-26. November 2011 an der TU Dresden statt. Vorschläge für Beiträge können zusammen mit einem kurzen Exposé von max. einer Seite bis zum 29. August 2011 eingereicht  werden. Nähere Informationen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a title="DVPW-Themengruppe „Verfassung und Politik“" href="https://www.dvpw.de/nc/gliederung/themengruppen.html" target="_blank">DVPW-Themengruppe „Verfassung und Politik“</a> veranstaltet gemeinsam mit dem <a title="SFB 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“" href="http://www.sfb804.de/" target="_blank">SFB 804 „Transzendenz und Gemeinsinn“</a> eine Tagung zum Thema  „Verfassung und Transzendenz“.<span id="more-3972"></span> Die Tagung findet am 25.-26. November 2011 an der TU Dresden statt. Vorschläge für Beiträge können zusammen mit einem kurzen Exposé von max. einer Seite bis zum 29. August 2011 eingereicht  werden. Nähere Informationen über den Call for Papers findet ihr <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/07/Verfassung-und-Transzendenz-cfp1.pdf">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/cfp-verfassung-und-transendenz/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kant zwischen Liberalismus und Republikanismus &#8211; Tagung in Dresden</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/05/kant-zwischen-liberalismus-und-republikanismus-tagung-in-dresden/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/05/kant-zwischen-liberalismus-und-republikanismus-tagung-in-dresden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 May 2011 08:10:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[Kant]]></category>
		<category><![CDATA[Liberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Republikanismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=3538</guid>
		<description><![CDATA[Am 06. und 07. Juni 2011 findet in Dresden eine Kant-Tagung statt, die sicher einige Leser interessiert. Der Titel lautet &#8220;Zwischen Liberalismus und Republikanismus. Über die transzendenten Ressourcen der kantischen Republik&#8221;. Die von Oliviero Angeli im Namen des Sonderforschungsbereichs &#8220;Transzendenz und Gemeinsinn&#8221; organisierte Konferenz darf dabei unter anderem Enno Rudolph, Sandra Seubert, Peter Niesen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 06. und 07. Juni 2011 findet in Dresden eine Kant-Tagung statt, die sicher einige Leser interessiert. Der Titel lautet &#8220;Zwischen Liberalismus und Republikanismus. Über die transzendenten Ressourcen der kantischen Republik&#8221;. Die von Oliviero Angeli im Namen des Sonderforschungsbereichs &#8220;<a href="http://www.sfb804.de/">Transzendenz und Gemeinsinn</a>&#8221; organisierte Konferenz darf dabei unter anderem Enno Rudolph, Sandra Seubert, Peter Niesen und Lea Ypi zu ihren Sprechern zählen. Die Tagung ist kostenfrei, erfordert aber eine Anmeldung. Die Anmeldeadresse, alle Informationen und das Programm: <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/05/sfb804_h_kant_folder_web.pdf">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/05/kant-zwischen-liberalismus-und-republikanismus-tagung-in-dresden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Veranstaltung in Bielefeld zu „Ambivalenzen der Opferzuwendung des Strafrechts“</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/05/veranstaltung-in-bielefeld-zu-%e2%80%9eambivalenzen-der-opferzuwendung-des-strafrechts%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/05/veranstaltung-in-bielefeld-zu-%e2%80%9eambivalenzen-der-opferzuwendung-des-strafrechts%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 May 2011 14:45:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Strafrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=3506</guid>
		<description><![CDATA[Ralf Kölbel bat mich, auf eine Tagung am Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) hinzuweisen, bei der es vom 14. bis zum 15. September um „Ambivalenzen der Opferzuwendung des Strafrechts“ gehen wird. Mehr Informationen gibt es hier und nach dem Klick: Wie in beinahe der gesamten westlichen Welt wurden während des vergangenen Vierteljahrhunderts auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jura.uni-bielefeld.de/lehrstuehle/koelbel/" target="_blank">Ralf Kölbel</a> bat mich, auf eine Tagung am Bielefelder Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) hinzuweisen, bei der es vom 14. bis zum 15. September um „Ambivalenzen der Opferzuwendung des Strafrechts“ gehen wird. Mehr Informationen gibt es <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2011/09-14-Barton.html" target="_blank">hier</a> und nach dem Klick:<span id="more-3506"></span></p>
<blockquote><p>
Wie in beinahe der gesamten westlichen Welt wurden während des vergangenen Vierteljahrhunderts auch in Deutschland das materielle und das formelle Strafrecht in einem umfassenden Maße umstrukturiert, um Verbrechensopfer in verschiedenster Weise besser vor Straftaten, deren nachteiligen Folgen und den Belastungen des Strafprozesses zu schützen. Dieses Programm ist prima vista von erheblicher Plausibilität. Dennoch wird es aus einer kritisch-kriminologischen Warte gleichzeitig als ein scheinlegitimatorisches Unternehmen gedeutet. In erster Linie ziele der Opferschutz vielmehr auf die soziale Konsensfähigkeit eines punitive turns und sorge für die Akzeptanz eines wiedererstarkenden sanktions- und ausschließungsorientierten Strafrechts. Die Tagung am Bielefelder ZiF wird die Berechtigung beider Sichtweisen erwägen und deren Pro und Kontra anhand einer (empirischen) Bestandsaufnahme prüfen. Zum Tagungskonzept und den Vorträgen (aus den Bereichen der Rechtspsychologie, der Viktimologie, der Neurowissenschaften sowie der Strafrechtswissenschaft und -praxis) näher unter <a href="http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2011/09-14-Barton.html" target="_blank">http://www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2011/09-14-Barton.html</a>.<br />
Bei Interesse an einer Teilnahme, die auf Einladung der Veranstalter möglich ist, melden Sie sich bitte unter sbarton@uni-bielefeld.de oder ralf.koelbel@uni-bielefeld.de.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/05/veranstaltung-in-bielefeld-zu-%e2%80%9eambivalenzen-der-opferzuwendung-des-strafrechts%e2%80%9c/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CfP: „Ethisierung des Rechts – Grundlagen, Gefahren und Chancen in interdisziplinärer Perspektive“</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/04/cfp-ethisierung-des-rechts-grundlagen-gefahren-und-chancen-in-interdisziplinarer-perspektive/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/04/cfp-ethisierung-des-rechts-grundlagen-gefahren-und-chancen-in-interdisziplinarer-perspektive/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 16:36:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[CfP]]></category>
		<category><![CDATA[Freiburg i.Br.]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.theorieblog.de/?p=3247</guid>
		<description><![CDATA[Die Forschungsgruppe „Demokratische Legitimation ethischer Entscheidungen“ am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau ein Symposium mit dem Titel „Ethisierung des Rechts – Grundlagen, Gefahren und Chancen in interdisziplinärer Perspektive“ am 29. und 30. September 2011 in Freiburg. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Forschungsgruppe „<a href="http://www.mpil.de/ww/de/pub/organisation/forschungsgruppe.cfm" target="_blank">Demokratische Legitimation ethischer Entscheidungen</a>“ am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht in Heidelberg veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau ein Symposium mit dem Titel „Ethisierung des Rechts – Grundlagen, Gefahren und Chancen in interdisziplinärer Perspektive“ am 29. und 30. September 2011 in Freiburg. Den CfP mit allen Infos gibt es <a href="http://www.mpil.de/ww/de/pub/organisation/content20237.cfm" target="_blank" class="broken_link">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/04/cfp-ethisierung-des-rechts-grundlagen-gefahren-und-chancen-in-interdisziplinarer-perspektive/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

