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	<title>theorieblog.de &#187; Postnationale Konstellation</title>
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	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
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		<title>CfP: Globale Opposition</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 09:29:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der DVPW-Kongress 2012 in Tübingen (25.-28.9.2012)  - mit dem schönen Thema: Das Versprechen der Demokratie &#8211; wirft allmählich seine Schatten, genauer: seine Call for Papers, voraus. Ein erstes findet ihr weiter unten. Nicht direkt politische Theorie, aber zu &#8220;Globale Opposition? Postnationale Governance und ihre KritikerInnen&#8221; fällt sicher auch dem ein oder anderen hier was ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="https://www.dvpw.de/kongresse/dvpw-kongresse/dvpw2012.html" target="_blank">DVPW-Kongress 2012</a> in Tübingen (25.-28.9.2012)  - mit dem schönen Thema: <a href="https://www.dvpw.de/fileadmin/docs/Kongress2012/Kongress%202012%20-%20Inhalt.pdf" target="_blank">Das Versprechen der Demokratie</a> &#8211; wirft allmählich seine Schatten, genauer: seine Call for Papers, voraus. Ein erstes findet ihr weiter unten. Nicht direkt politische Theorie, aber zu &#8220;Globale Opposition? Postnationale Governance und ihre KritikerInnen&#8221; fällt sicher auch dem ein oder anderen hier was ein. Einsendeschluss für Beitragsvorschläge ist der 01. März 2012, Veranstalter sind die <a href="http://www.unibw.de/ib-sektion/front-page" target="_blank">IB-Sektion</a> und der <a href="http://sozialebewegungen.wordpress.com/" target="_blank">Arbeitskreis soziale Bewegungen</a>. Letzterer bietet auch noch zwei weitere interessante Calls für Leute, die zu Protest und Zivilgesellschaft forschen: <a href="http://sozialebewegungen.wordpress.com/2011/12/08/cfp-bewegungsforschung-auf-dem-dvpw-kongress-2012/" target="_blank">hier</a>.<span id="more-5293"></span></p>
<div><strong>Call for Papers: Globale Opposition? Postnationale Governance und ihre KritikerInnen</strong></div>
<div><em>Panel der Sektion Internationale Politik in Kooperation mit dem Arbeitskreis soziale Bewegungen auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft in Tübingen (25.‐28.9.2012)</em></div>
<div>Opposition gehört zu den Kernbegriffen der Demokratie. Eine funktionierende Opposition ist ein zentrales Element im Selbstverständnis demokratischer Gesellschaften. Was aber für den nationalen Rahmen gelten mag, ist in den an Bedeutung zunehmenden Räumen postnationaler Governance bestenfalls schwach definiert. Schon in dem einzigen direkt gewählten transnationalen Parlament, dem der EU, wird dies offensichtlich. Opposition formiert sich hier in wechselnden Allianzen. Aber besonders in internationalen Institutionen und Vertragsarrangements von der UNO über den Internationalen Währungsfond zu Freihandelszonen war eine Kontrolle durch VertreterInnen abweichender Interessen lange Zeit nicht vorgesehen.</div>
<div>Können Massenproteste anlässlich von Gipfeltreffen, die Kritik von Nichtregierungsorganisationen bei internationalen Konferenzen oder die Widersprüche benachteiligter Regierungen eventuell als Funktionsäquivalente einer transnationalen Opposition verstanden werden. Sei es die Delegitimation der G8 in Heiligendamm, die kritische Begleitung von internationalen Abkommen wie in Kopenhagen, oder der Abbruch von Verhandlungen wie in Cancun, transnationale Akteure artikulieren, wie Oppositionsfraktionen in nationalen Parlamenten, Kritik, sie skandalisieren Fehlentwicklungen und nehmen ‐direkt oder indirekt‐ auf Entscheidungen Einfluss. Diese postnationale Konstellation wirft alte und neue Fragen auf: Welchen Einfluss können und sollen transnationale Oppositionsakteure haben? Welchen Anspruch auf Legitimität können sie geltend machen? In welchen öffentlichen Arenen artikuliert sich eine Opposition ohne parlamentarische Institutionen? Wie reagieren internationale Institutionen auf Opposition, wie verändern sich Governance‐Konstellationen?</div>
<div>Für das Panel „Globale Opposition?“ auf dem Kongress der Deutschen Vereinigung für politische Wissenschaft in Tübingen (25.‐28.9.2012) laden die Sektion Internationale Politik und der Arbeitskreis soziale Bewegungen dazu ein, Vorschläge für mögliche Beiträge einzureichen. Die Beiträge können sich den skizierten Fragen entweder in einer demokratietheoretischen Perspektive nähern oder empirisch die Funktion und die Einflussmöglichkeiten transnationaler Oppositionsakteure untersuchen. Vorschläge nehmen Nicole Deitelhoff (<a href="mailto:nicole.deitelhoff@normativeorders.net" target="_blank">nicole.deitelhoff@<wbr>normativeorders.net</wbr></a>) und Simon Teune (<a href="mailto:teune@wzb.eu" target="_blank">teune@wzb.eu</a>) bis zum 1. März 2012 entgegen.</div>
<div><em>Zeitplan</em></div>
<div>1. März 2012 ‐ Letzter Termin für die Einreichung eines Vorschlages</div>
<div>31. März 2012 ‐ Entscheidung über die Zusammensetzung des Panels</div>
<div>31. August 2012 ‐ Einsendung einer Zusammenfassung des Vortrages bei der DVPW‐Geschäftsstelle</div>
<div>18. September 2012 ‐ Einsendung des Vortrags bei der DVPW‐Geschäftsstelle</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>CfA: Internationaler Konstitutionalismus in Florenz</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/07/cfa-internationaler-konstitutionalismus-in-florenz/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jul 2011 07:55:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das European University Institute in Florenz veranstaltet vom 20.-22.Oktober 2011 eine „doctoral training school“ zum Thema “The vices and virtues of international constitutionalism”.  Die Doctoral Training School ist Teil von COST Action 1003 ,International Law between Constitutionalisation and Fragmentation: the role of law in the post-national constellation”. Bewerberinnen und Bewerber werden daher gebeten nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das<a title=" European University Institute" href="http://www.eui.eu/Home.aspx" target="_blank"> European University Institute</a> in Florenz veranstaltet vom 20.-22.Oktober 2011 eine „doctoral training school“ zum Thema <em>“The vices and virtues of international constitutionalism”</em>.  Die Doctoral Training School ist Teil von <a title="COST" href="http://www.cost.esf.org/" target="_blank">COST </a>Action 1003 ,<em><a title="International Law between Constitutionalisation and Fragmentation: the role of law in the post-national constellation" href="http://www.il-cf.eu/" target="_blank">International Law between Constitutionalisation and Fragmentation: the role of law in the post-national constellation</a>”. </em>Bewerberinnen und Bewerber werden daher gebeten nicht nur ihr eigenes Promotionsprojekt zu skizzieren, sondern auch deutlich zu machen, inwiefern man an die Debatten zum Thema „law in the post-national constellation“ anschließt. Bewerbungen sollen bis zum 1.September 2011 eingereicht werden. Den kompletten Ausschreibungstext samt Kontaktadressen findet ihr <a title="hier" href="http://www.ejiltalk.org/call-for-applications-the-vices-and-virtues-of-international-constitutionalism/" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Konferenz: Domination across Borders (4.-5. Juli, Bad Homburg)</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 09:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die in Frankfurt beheimatete DFG-Kolleg-Forschergruppe &#8220;Justitia Amplificata&#8221; veranstaltet am 4. und 5. Juli 2011 eine Konferenz zum Thema &#8220;Domination Across Borders&#8220;. Ort der Veranstaltung wird das Forschungskolleg Humanwissenschaften in Bad Homburg sein. Das genaue Programm der von den Postdocs organisierten Tagung ist noch nicht bekannt gegeben , unter den Vortragenden werden aber John McCormick (Chicago),  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die in Frankfurt beheimatete DFG-Kolleg-Forschergruppe &#8220;<a href="http://www.justitia-amplificata.de/" target="_blank">Justitia Amplificata</a>&#8221; veranstaltet am 4. und 5. Juli 2011 eine Konferenz zum Thema &#8220;<a href="http://www.justitia-amplificata.de/conference-on-domination-across-borders.html" target="_blank" class="broken_link">Domination Across Borders</a>&#8220;. Ort der Veranstaltung wird das <a href="http://www.forschungskolleg-humanwissenschaften.de/" target="_blank">Forschungskolleg Humanwissenschaften</a> in Bad Homburg sein. Das genaue Programm der von den Postdocs organisierten Tagung ist noch nicht bekannt gegeben , unter den Vortragenden werden aber John McCormick (Chicago),  <a href="http://www.philosophy.northwestern.edu/people/faculty/mills.html" target="_blank">Charles Mills</a> (Northwestern) und <a href="http://www.mcgill.ca/politicalscience/faculty/lu/" target="_blank">Catherine Lu</a> (McGill and Freie Universitaet Berlin) sein. Mehr Überblick und sicher bald auch ein vollständiges Programm liefert <a href="http://www.justitia-amplificata.de/conference-on-domination-across-borders.html" target="_blank" class="broken_link">diese Webseite</a>. Für die Teilnahme ist eine Anmeldung nötig, diese erfolgt bei Mail an Frau Bignon: <a href="mailto:Bignon@em.uni-frankfurt.de" target="_blank">Bignon@em.uni-frankfurt.de</a></p>
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		<title>Jürgen Habermas in Berlin: Vortrag zur EU und zum Völkerrecht (16.6)</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 07:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Jürgen Habermas spricht &#8211; und zwar in Berlin, genauer an der HU, noch genauer: im Audimax, ganz genau: im Audimax der HU Berlin am Donnerstag, den 16.6, um 18 Uhr. Sein Vortrag ist überschrieben: &#8220;Die Krise der Europäischen Union im Lichte einer Konstitutionalisierung des Völkerrechts&#8221;. Es steht zu erwarten, dass Habermas hier an jene seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jürgen Habermas spricht &#8211; und zwar in Berlin, genauer an der HU, noch genauer: im Audimax, ganz genau: im Audimax der HU Berlin am Donnerstag, den 16.6, um 18 Uhr. Sein Vortrag ist überschrieben: &#8220;Die Krise der Europäischen Union im Lichte einer Konstitutionalisierung des Völkerrechts&#8221;.</p>
<p>Es steht zu erwarten, dass Habermas hier an jene seiner kleinen politischen Schriften anknüpft, die sich im Detail mit der <a href="http://library.fes.de/pdf-files/akademie/online/50332.pdf">postnationalen Konstellation</a> und der <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-8675.2008.00510.x/full">Konstitutionalisierung des Völkerrechts</a> auseinandergesetzt haben und diese zusammenführt mit jüngeren tagespolitischen Einwürfen, z.B. der viel diskutierten <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/europapolitik-merkels-von-demoskopie-geleiteter-opportunismus-1.1082536">Abrechnung mit Merkels Außenpolitik</a>, einer <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/mai/europa-und-die-neue-deutsche-frage">Debatte über Europa und die neue deutschen Frage</a>, dem emphatischen <a href="http://www.zeit.de/2010/21/Europa-Habermas">Aufruf &#8220;Wir brauchen Europa&#8221;</a> sowie der <a href="http://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2007/mai/europa-vision-und-votum">Auseinandersetzung mit den Referenden zum Verfassungsvertrag</a> und dem irischen <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/krise-der-europaeischen-union-ein-lob-den-iren-1.188850" target="_blank">Nein zu Lissabon</a> (in jüngerer Zeit gibt es zudem viele Versuche in der Sekundärliteratur, die europa- und völkerrechtliche Position Habermas&#8217; in Bezug auf dessen Gesamtwerk zu verorten &#8211; beispielsweise von <a href="http://journals.cambridge.org/action/displayAbstract?fromPage=online&amp;aid=586080" target="_blank">McCormick</a>, <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1467-8675.2009.00549.x/abstract" target="_blank">Parker</a>, <a href="http://ept.sagepub.com/content/3/3/293.abstract" target="_blank">Turner</a>, <a href="http://ept.sagepub.com/content/8/2/141.abstract" target="_blank">Lacroix</a>, <a href="http://www.informaworld.com/smpp/content~db=all~content=a714007699" target="_blank">Grewal</a>, <a href="http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1046/j.1351-0487.2003.00348.x/full" target="_blank">Fine/Smith</a>). Kommunikatives Handeln darf also erwartet werden -wir wünschen allen eine gute Diskussion.</p>
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		<title>Sieben Ringvorlesungen in Frankfurt</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/04/sieben-ringvorlesungen-in-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 10:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer noch nicht weiß, wie er diesen Sommer seine Zeit rumkriegen möchte (und zufällig in Frankfurt oder Umgebung lebt), für den gibt es jede Menge Ringvorlesungen mit spannenden Vortragenden und ganz viel Politischer Theorie. Folgende sieben Themenkomplexe werden umzingelt:  Postsäkularismus (Exzellenzcluster &#8220;Normative Ordnungen&#8220;) / Thinking through the Transnational (Forum Transnational) / Kritische Soziologie (Institut für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Wer noch nicht weiß, wie er diesen Sommer seine Zeit rumkriegen möchte (und zufällig in Frankfurt oder Umgebung lebt), für den gibt es jede Menge Ringvorlesungen mit spannenden Vortragenden und ganz viel Politischer Theorie. Folgende sieben Themenkomplexe werden umzingelt: <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Ringvorlesung-Post%C3%A4kularismus1.pdf"> Postsäkularismus</a><strong><span style="color: blue;"> </span></strong> (Exzellenzcluster &#8220;<a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/alleveranstaltungen">Normative Ordnungen</a>&#8220;) / <a href="http://www.gesellschaftswissenschaften.uni-frankfurt.de/index.pl/forum_transnational">Thinking through the Transnational</a> (Forum Transnational) / <a href="http://www.ifs.uni-frankfurt.de/veranstaltungen/index.htm">Kritische Soziologie</a> (Institut für Sozialforschung) / <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/04/Gute-Arbeit-Weltweit.pdf">Gute Arbeit Weltweit</a> (Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen) / <a href="http://www.cgc.uni-frankfurt.de/cgc-lehre-kolloq.shtml">Genderspiel &#8211; Geschlechterverhältnisse im Sport</a> (<a href="http://www.cgc.uni-frankfurt.de/cgc-centrum.shtml" target="_blank">Cornelia Goethe Centrum</a>) / <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/04/2011-07-13_ringvorlesung_apokalyptik2.pdf">Apokalyptik, Fundamentalismus und die neue Weltordnung</a> (<a href="http://www.fritz-bauer-institut.de/">Fritz Bauer Institut</a>) und die allsemestrige Reihe des <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/04/FHG-Leporello-SS2011-03.pdf">Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften</a>. Zu der illusteren Sprecherschar zählt unter anderem: Charles Taylor, Friedrich Wilhelm Graf,  Carla Freeman, Thomas Lemke, Sabine Hark,  Eva Senghaas-Knobloch, Uta Ruppert, Micha Brumlik, Bassam Tibi, &#8230; Last but not least: Quentin Skinner &#8211; der spricht allerdings schon heute (27.04) abend und zwar um 18:15 Uhr im Casino 1.801.</div>
<div>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 0.0001pt; line-height: normal;"><span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;amp;amp;"> </span></p>
</div>
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		<title>CfA: 2 x Postdoc in Oxford</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/02/cfa-2-x-postdoc-in-oxford/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 14:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach Harvard am Morgen jetzt noch Oxford am Nachmittag: Im Projekt &#8221;State of the State&#8220; werden zwei zweijährige Fellowships ausgegeben. Offen ist das Ganze für Politikwissenschaftler, aber auch Rechtwissenschaftler, Soziologen, Geschichtler und so. Die neuen Fellows sollen im September 2011 an Fragen der Transformation des Staates zu arbeiten beginnen und wer dabei sein will, sollte sich bis zum 28. Februar beworben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Harvard am Morgen jetzt noch Oxford am Nachmittag: Im Projekt &#8221;<a href="http://www.politics.ox.ac.uk/index.php/research-projects/anglo-german-project.html">State of the State</a>&#8220; werden zwei zweijährige Fellowships ausgegeben. Offen ist das Ganze für Politikwissenschaftler, aber auch Rechtwissenschaftler, Soziologen, Geschichtler und so. Die neuen Fellows sollen im September 2011 an Fragen der Transformation des Staates zu arbeiten beginnen und wer dabei sein will, sollte sich bis zum 28. Februar beworben haben. Alle Infos <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/02/call-for-applications-fellowships-2011.pdf">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>CfP: Workshop zu Democratic Global Governance in St. Gallen</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/02/cfp-workshop-zu-democratic-global-governance-in-st-gallen/</link>
		<comments>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/02/cfp-workshop-zu-democratic-global-governance-in-st-gallen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:55:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CfP]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Postnationale Konstellation]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. und 10. Juni findet in St. Gallen ein Workshop zu Internationalen Organisationen und den diese umgebenden Legitimitätsfragen statt. Deadline für Abstracts ist der 1. März. Die Konferenz klingt ganz attraktiv, da interdiszplinär, Journalveröffentlichung angedacht und auch Kostenübernahmen könnten möglich sein. Viel Erfolg also bei den Bewerbungen. Alle Infos unter dem Strich. The Causes, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 9. und 10. Juni findet in St. Gallen ein Workshop zu Internationalen Organisationen und den diese umgebenden Legitimitätsfragen statt. Deadline für Abstracts ist der 1. März. Die Konferenz klingt ganz attraktiv, da interdiszplinär, Journalveröffentlichung angedacht und auch Kostenübernahmen könnten möglich sein. Viel Erfolg also bei den Bewerbungen. Alle Infos unter dem Strich.<span id="more-2694"></span></p>
<p><strong>The Causes, Consequences, and Democratic Legitimacy of International<br />
Institutions</strong></p>
<p>Kick-Off Workshop of the Research Program &gt;Global Democratic Governance&lt;<br />
University of St. Gallen, St. Gallen, Switzerland<br />
June 9-10, 2011</p>
<p>We invite submissions for the first workshop on the causes, consequences,<br />
and democratic legitimacy of international institutions, to be held in St.<br />
Gallen, Switzerland, June 9-10, 2011. The two-day workshop will bring<br />
together political scientists, economists, and scholars from law and other<br />
disciplines to address interdisciplinary issues regarding the causes,<br />
effects, and the desirability of the increased delegation of decision-making<br />
authority to international governmental and non-governmental institutions.</p>
<p>Topics to be addressed include:</p>
<p>-      The democratic legitimacy of international institutions</p>
<p>-      The effects of globalization on governance at the national level</p>
<p>-      The causes, consequences, and effectiveness of different types of<br />
international institutions</p>
<p>-      The designs and normative implications of international governance<br />
arrangements</p>
<p>-      Transparency and accountability of international institutions</p>
<p>-      Globalization and the future of international governance arrangements</p>
<p>Submission of Papers</p>
<p>Both empirical and theoretical papers will be considered. Please submit<br />
abstracts of no more than 500 words together with your full contact details<br />
as a pdf-file to the two workshop organizers (see e-mail addresses below).<br />
The deadline for submissions is March 1, 2011. Decisions on acceptance of<br />
submitted papers will be communicated by mid-March. Final papers are to be<br />
circulated two weeks before the workshop.</p>
<p>Workshop Format</p>
<p>The number of paper presenters will be limited to about 30, and we aim for a<br />
mix of established and junior scholars. There is no registration or workshop<br />
fee. Coverage of travel and accommodation costs may be possible, but is yet<br />
to be determined. The publication of select papers as a special journal<br />
issue is planned.</p>
<p>Please send submissions or any questions you may have to the workshop<br />
organizers:</p>
<p>Andreas von Staden<br />
Assistant Professor of International Organization<br />
<a href="mailto:andreas.vonstaden@unisg.ch">andreas.vonstaden@unisg.ch</a></p>
<p>Samia Costa<br />
Assistant Professor of Political Economy<br />
<a href="mailto:samia.costa@unisg.ch">samia.costa@unisg.ch</a></p>
<p>[via IB-Liste]</p>
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		<title>CfP: Financialization and Everyday Life</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jan 2011 15:20:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[CfP]]></category>
		<category><![CDATA[Postnationale Konstellation]]></category>
		<category><![CDATA[WZB]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Irmgard Coninx Stiftung ruft &#8211; zusammen mit WZB und HU &#8211; auch dieses Jahr wieder zum runden Tisch über transnationale Fragen auf. Das Thema ist etwas spezieller, es soll um &#8220;Financialization and Everyday Life&#8221; gehen. Was das heißen soll, erläutert ein Background Paper. Alle weiteren Infos zu der im Juni stattfindenden und bis zum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Irmgard Coninx Stiftung ruft &#8211; zusammen mit WZB und HU &#8211; auch dieses Jahr wieder zum runden Tisch über transnationale Fragen auf. Das Thema ist etwas spezieller, es soll um &#8220;Financialization and Everyday Life&#8221; gehen. Was das heißen soll, erläutert ein <a href="http://www.irmgard-coninx-stiftung.de/fileadmin/user_upload/pdf/financialization/Background_Paper.pdf">Background Paper</a>. Alle weiteren Infos zu der im Juni stattfindenden und bis zum 27. März um Papiere bittenden Veranstaltung findet ihr <a href="http://www.irmgard-coninx-stiftung.de/index.php?id=271">hier</a> oder unter dem Strich. Zusätzlicher Anreiz übrigens: Man kann im Anschluss an die Konferenz noch ein 3-Monats-Research-Stipendium am WZB erhalten und Reise und Unterkunft in Berlin werden generell bezahlt.</p>
<p><span id="more-2559"></span></p>
<div id="col3_content"><a id="c475"></a></div>
<div><strong>Financialization and Everyday Life</strong></div>
<p>The 14th Berlin Roundtables on Transnationality conducted by the Irmgard Coninx Foundation, the Social Science Research Centre Berlin and Humboldt-University Berlin,  25 – 29 June 2011</p>
<p>Topic</p>
<p>The recent financial crisis has once more revealed the power financial markets hold over everyday life. The financial and especially the credit and loan system has lost its reputation as a driving force for economic growth. It now increasingly stands for the ongoing dispossession of the middle classes and even more of already vulnerable populations. From a broader perspective, however, this is only one aspect of the ongoing financialization. In fact, many have argued that financialization has given the average citizen unprecedented power over corporations through political consumerism and shareholder activism. And corporations respond to these new demands through large CSR programs and codes of conduct.</p>
<p>The 14th Berlin Roundtables seeks to address the financialization beyond a narrow economic framework as a social, political and cultural process in the advanced industrial countries, as well as in transitional societies and developing countries and at a variety of levels – local, national, and regional. The conference will be divided into two workshops:</p>
<p><strong>Workshop I</strong> ‘Deconstructing Credit and Money in Neoliberalism: Power, Culture, and History’ chaired by Jane Guyer (Anthropology, Johns Hopkins University) and Susanne Soederberg (Global Development &amp; Political Studies, Queen’s University, Canada) and</p>
<p><strong>Workshop II</strong> ‘Financialization and Corporate Social Responsibility: Consumers and Investors as the New Policymakers?’ chaired by Boris Holzer (Sociology, University of Bielefeld) and Bryane Michael (Economics, Stockholm School of Economics)</p>
<p>For further information, please see the Background Paper.</p>
<p>Based on an international essay competition, approximately 30 applicants will be invited to discuss their research and practical ideas with prominent scholars at one of Europe&#8217;s leading research institutions. The Roundtables will be accompanied by evening lectures.</p>
<p><strong>Application Procedure</strong></p>
<p>The call for papers extends to scholars (max. up to 5 years after Ph.D.) and practitioners. Please submit your paper (maximum 3500 words including footnotes and bibliography), an abstract (max. 300 words), a narrative biography and a CV using the online submission form on the Foundation’s website. Submission deadline is <strong>27 March 2011</strong>. Please note that co-authorship and already published papers will not be accepted.</p>
<p>The workshop will be held at the Social Science Research Centre Berlin (WZW) 25 – 29 June 2011. Travel and accommodation expenses for participants will be covered by the Irmgard Coninx Foundation. All participants are expected to actively participate during the full three days of this workshop.</p>
<p><strong>Irmgard Coninx Research Grant</strong></p>
<p>After the conference, a jury will award up to two three-month fellowships among the workshop participants to be used for research and academic networking in Berlin at the WZB. The grant includes a monthly stipend of 1,000 Euro plus accommodation in Berlin.</p>
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		<title>Tagungsbericht: &#8220;Capturing the Political&#8221;</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2010/11/tagungsbericht-capturing-the-political/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 13:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>manuel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagungsberichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bayart]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[das Politische]]></category>
		<category><![CDATA[Depolitisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Foucault]]></category>
		<category><![CDATA[Postnationale Konstellation]]></category>
		<category><![CDATA[Staatlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Politik lediglich im Rahmen des Nationalstaats verstehen zu wollen, das scheint im Zuge der Globalisierung nicht mehr auszureichen. Vor diesem Hintergrund versammelte sich am 21.-23. Oktober 2010 eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, um der Frage nachzugehen, wie man das Politische heutzutage eigentlich erforschen kann und sollte. Zu dieser Tagung hatten Ina Kerner (HU Berlin), Klaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Politik lediglich im Rahmen des Nationalstaats verstehen zu wollen, das scheint im Zuge der Globalisierung nicht mehr auszureichen. Vor diesem Hintergrund versammelte sich am 21.-23. Oktober 2010 eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, um der Frage nachzugehen, wie man das Politische heutzutage eigentlich erforschen kann und sollte.</p>
<p>Zu dieser Tagung hatten Ina Kerner (HU Berlin), Klaus Schlichte (Bremen) und Daria Isachenko (Uni Magdeburg) in die Berlin Graduate School of Social Sciences der Humboldt-Universität geladen (das Programm findet sich <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/08/konferenz-das-politische-jenseits-des-staates-berlin-21-23-oktober/">hier</a>). Der Veranstaltungsort wies damit eine eigene politische Geschichte auf, da das Gebäude einst die königliche Tierarzneischule der preußischen Kavallerie und später das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten der DDR beherbergte, wie Klaus Schlichte in seiner Eröffnungsrede hervorhob.<span id="more-2276"></span></p>
<p>Damit wurde der Grundstein für die Leitfragen der Tagung gelegt: Welche Geschichtlichkeit hat das Politische? Wer definiert überhaupt, was politisch ist und wie verändern sich die Bereiche dessen, was als politisch angesehen wird? Wenn Politik nur Sprechblasen und Tintenkleckse sind, welche Rolle spielen dann diejenigen Dinge, über die niemand sprechen mag? Und zu guter Letzt: Wie erforscht man das Politische eigentlich empirisch?</p>
<p>In dieser Form wurde somit über derartige Grundsatzfragen resümiert, die ansonsten nur selten thematisiert werden. Die Referenten aus dem Bereich der Politischen Theorie und den Internationalen Beziehungen waren somit zunächst angehalten, herauszuarbeiten, wie sich das Politische in ihrer Forschung darstellt. In der Diskussion verwies Ina Kerner zunächst darauf, dass der Begriff des Politischen in der politischen Theorie lange Zeit nicht zu den am stärksten umkämpften Begriffen gehörte.Die Kollegen in den Internationalen Beziehungen ergänzten, dass in ihrer Disziplin in Deutschland hierüber ebenso wenig diskutiert wird, klassische Fragen wie etwa nach dem guten Leben überhaupt nicht gestellt werden und die English School hier nur wenig bekannt ist. Der Bedarf an Austausch war damit groß und in den Vorträgen zeigten sich später als inhaltliche Schwerpunkte unterschiedliche Perspektiven auf Staatlichkeit und auf theoretischer Ebene eine Vorliebe für den Theoretiker Michel Foucault.</p>
<p>In dem Überblick über den Stand der Forschung machte <a href="http://www.reginakreide.de/">Regina Kreide</a> (Uni Gießen) sich jedoch zunächst einmal für die kritische Theorie stark und rief dazu auf, Politik als einen Prozess der Erneuerung anzusehen, in dem politische Institutionen immer wieder neu in Frage gestellt werden. Als zentralen Punkt stellte sie dem Verständnis von Politik als Handeln dichotomisch eine institutionelle Definition gegenüber. So ist Politik im Sinne Hannah Arendts ein gemeinschaftliches Handeln, das seinen Zweck in sich selbst findet. Demgegenüber stellt sich Politik in systemtheoretischer Perspektive lediglich als eine Funktion dar, um für andere Teilsysteme verbindliche Entscheidungen herzustellen. Politik kann jedoch nur dann verstanden und gestaltet werden, wenn Diversität und Konflikt nicht vermieden werden und Politik als ein Prozess angesehen wird, der Institutionen mit politischem Handeln verknüpft.</p>
<p>Diese Verknüpfung behandelte <a href="http://socialsciences.exeter.ac.uk/politics/staff/heathershaw/">John Heathershaw</a> (University of Exeter) in seinem Vortrag über die Art und Weise, wie Staatlichkeit in Tajikistan virtuell konstruiert wird. Heathershaw ging damit der Frage nach, wie zentralasiatische Staaten zur gleichen Zeit sowohl stark als auch schwach sein können. Auf der einen Seite wird die Form von Staatlichkeit dort als materiell dysfunktional dargestellt, auf der anderen Seite betonen jedoch auch einige Autoren, wie eine Form von virtueller Staatlichkeit symbolisch geschaffen wird. Die in diesen Debatten vorherrschenden Dichotomien bezüglich Territorialität (innen/außen), Hierarchie (Staat/Gesellschaft) und Materialität (Institution/Vorstellung) hält Heathershaw allerdings wenig gewinnbringend für eine Analyse von dem, was Staatlichkeit in dieser Region bedeutet.</p>
<p>Vielmehr untersuchte er, wie diese Fantasien von Staatlichkeit über bestimmte Praktiken in die Welt gebracht und dort verbreitet werden. Diese Fantasien stehen in hartem Kontrast zu der Vorstellung eines gescheiterten Staates und zeichnen das Bild eines patriarchalischen Staats, der für seine Bürger sorgt. Durch symbolische Akte wie die Inszenierung von Parlamentswahlen, die feierliche Übernahme der Grenzkontrolle oder der Bau eines Wasserkraftwerks wird dieses Bild von Staatlichkeit sowohl in der Gesellschaft als auch im Kontakt mit der internationalen Ebene verankert.</p>
<p><a href="http://www.iniis.uni-bremen.de/homepages/schlichte/index.php">Klaus Schlichte</a> bezog sich in seinem Vortrag stark auf <a href="http://www.ceri-sciencespo.com/cerifr/cherlist/bayart.php">Jean-Francois Bayart</a>, dessen Beitrag er in dessen Vertretung vorstellte. (Die französischen Gäste wurden nämlich auf ihre Weise mit dem Politischen konfrontiert – wegen den bestreikten Treibstoffdepots mangelte es an den Flughäfen schlicht an Kerosin.) Ausgehend von den Konzepten Max Webers zeichnete Klaus Schlichte zunächst einen Raum der Politik, der sich zwischen dem Kampf um Macht und der Legitimation von Machtpositionen in Form von Herrschaft bewegt.</p>
<p>Anknüpfend an Bayarts Buch <a href="http://politybooks.com/book.asp?ref=9780745636672">&#8220;Global Subjects&#8221; </a>argumentierte Schlichte ferner, dass es entscheidend ist, wie Herrschaftssubjekte im Sinne von Foucault weltweit in unterschiedlicher Weise geschaffen werden. Denn wenn die Formen der politischen Ordnung mit den Formen der Subjektivierung übereinstimmen, dann verwandelt sich Macht in Herrschaft. Der Staat ist damit lediglich eine von vielen Ordnungen, in denen dies stattfindet. Wie die Bildung von Subjektivitäten geschieht, muss jedoch historisch über Typen und Genealogien rekonstruiert werden, da die Ausprägung von Lebensstilen nicht über formale Kausalitäten erfasst werden kann. Als Problematik bleibt hingegen die Frage, wie diese Subjektivitäten erforscht werden können und was dabei möglicherweise aus dem Blick gerät.</p>
<p>Zuletzt stach Dieter Kerwer (TU München) mit seinem Beitrag über die versteckte Macht in globalen Standards deutlich hervor. Dies war vor allen Dingen der Fall, weil er sich in seiner empirischen Forschung auf das eher depolitisierte Gebiet der Finanzmärkte konzentrierte. Mit Ansätzen aus der Organisationssoziologie zeigte er, inwiefern internationale Akteure über die Verbreitung und Annahme von selbstverpflichtenden Regeln des &#8220;Best practice&#8221; in verdeckter Weise Macht ausüben.</p>
<p>Wie dies genau funktioniert wurde in drei Hypothesen zusammengefasst. So wird diese Macht erstens über Sachexpertise ausgeübt, die aus Gründen der Wissensasymmetrie schwer angreifbar ist. Als Beispiel wurden Ratingagenturen genannt, die ihre Entscheidungen verdeckt in Commitees fällen, wobei deren Entscheidungsgründe intransparent bleiben. Die Evaluierten fügen sich am Ende jedoch immer dieser Bewertung, da sie diese nicht grundsätzlich infrage stellen. Daher folgt in der zweiten Hypothese, dass &#8220;standard setters&#8221; insoweit mächtig sind, wie ihre Standards von anderen befürwortet und etwa durch Zertifizierungen, &#8220;Blacklisting&#8221; und rechtliche Mittel durchgesetzt werden. Zuletzt wird angenommen, dass diese Akteure ihren Einfluss in dem Grad ausweiten, wie sich ihre Legitimität erhöht.</p>
<p>Kerwer fügte jedoch am Schluss hinzu, dass es ebenso &#8220;standard setters&#8221; gibt, die bei der Verbreitung ihrer Normen scheitern. Letztlich, so Kerwer, beziehen diese Organisationen ihre Macht aus einer Depolitisierung bestimmter Politikbereiche, die dann mit einer aus der jeweiligen Sachexpertise gewonnenen Deutungsmacht übernommen werden. Hervorgehoben wurde, dass selbst in dem Fall, wo diese Depolitisierungsstrategien im Zuge der Finanzkrise Risse zeigten, eine Politisierung lediglich in klassischen Foren wie dem Parlament oder Gipfeln und nicht direkt im Feld selbst stattfindet.</p>
<p>&#8211;</p>
<p><a href="http://www.bgss.hu-berlin.de/docpro/students/winkelkotte">Manuel Winkelkotte</a> ist Doktorand an der Berlin Graduate School of Social Sciences der HU Berlin.</p>
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		<title>Konferenz: Das Politische jenseits des Staates (Berlin, 21.-23. Oktober)</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2010/08/konferenz-das-politische-jenseits-des-staates-berlin-21-23-oktober/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 14:05:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[das Politische]]></category>
		<category><![CDATA[Postnationale Konstellation]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein Call for Papers diesmal, aber der Hinweis auf eine sehr interessante Konferenz: Vom 21.-23. Oktober wird in Berlin über &#8220;Capturing the political. How to analyze power beyond the state&#8221; diskutiert werden. Die von Ina Kerner, Klaus Schlichte und Daria Isachenko organisierte Konferenz stellt sich dabei Fragen wie  was den globalen politischen Raum kennzeichnet und wie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Call for Papers diesmal, aber der Hinweis auf eine sehr interessante Konferenz: Vom 21.-23. Oktober wird in Berlin über &#8220;Capturing the political. How to analyze power beyond the state&#8221; diskutiert werden. Die von Ina Kerner, Klaus Schlichte und Daria Isachenko organisierte Konferenz stellt sich dabei Fragen wie  was den globalen politischen Raum kennzeichnet und wie er konstituiert wird, was Politisierung und Depolitisierung in diesem Kontext bedeuten und welche Praktiken und Akteure auf den Raum und die Politik in ihm einwirken. Die Keynote hält Jean-Francois Bayart (Paris) zum Thema: <em>“Le politique”: Gramsci and Foucault in Africa</em>. Andere Vortragende sind u.a. Regina Kreide (Gießen), John Heathershaw (Exeter) oder Ronen Palan (Birmingham) und ganz grundsätzlich fällt die weitgefächerte Herangehensweise positiv auf. Ausführliche Infos und das vorläufige Programm: <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2010/08/Capturing-the-Political_Berlin1.pdf" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>Achtung: Wer teilnehmen will, muss sich registrieren und zwar bis zum 19. September bei: <a href="mailto:stefanie.sanftenberg@ovgu.de">stefanie.sanftenberg@ovgu.de</a></p>
<p><span id="more-1625"></span></p>
<div><strong>The concept of the political (Thursday, October 21)</strong></div>
<div><strong> </strong>13:30 Opening remarks:</div>
<p>Ina Kerner, HU Berlin; Klaus Schlichte, University of Magdeburg</p>
<p>14:00 <em>The external conditions of political possibility</em></p>
<p>RJB Walker, University of Victoria, British Columbia</p>
<p>15:00 <em>Politicization: changing semantics of the “political” in political</em></p>
<p>Regina Kreide</p>
<p>16:00 COFFEE BREAK</p>
<p>16:30 <em>Locating the political in political anthropology (preliminary title)</em></p>
<p>Madeleine Reeves, University of Manchester</p>
<p>17:30 KEYNOTE SPEECH: <em>“Le politique”: Gramsci and Foucault in Africa</em></p>
<p>Jean-Francois Bayart, CNRS, Paris</p>
<p>20:00 DINNER</p>
<div><strong>Concepts of the political in contest (Friday, October 22)</strong><strong> </strong>10:00 Opening statements:</div>
<p>Benjamin Herborth, University of Frankfurt/M.</p>
<p>Daria Isachenko, University of Magdeburg</p>
<p>10:30 <em>(Title to be announced)</em></p>
<p>Ronen Palan, University of Birmingham</p>
<p>11:30 COFFEE BREAK</p>
<div>12:00 <em>The urban sublime: the political and the inauthentic city</em></div>
<p>Chad Thompson, Nipissing University, Ontario</p>
<p>13:00 <em>A comparative political ecomomy of domination</em></p>
<p>Beatrice Hibou, CNRS, Paris</p>
<p>14:00 LUNCH BREAK</p>
<p>15:30 <em>Fantasies of politics: rethinking signs of the state in Central Asia</em></p>
<p>John Heathershaw, University of Exeter</p>
<p>16:30 <em>Reclaiming political space in Cyprus (preliminary title)</em></p>
<p>Costas Constantinou, Keele University</p>
<p>17:30 COFFEE BREAK</p>
<p>18:00 Summary and discussion, Input: Klaus Schlichte</p>
<p>20:00 DINNER</p>
<div><strong>The globality of concepts (Saturday, October 23)</strong><strong> </strong>10:00 <em>Following rules: global standards as hidden power</em></div>
<p>Dieter Kerwer, TU Munich</p>
<p>11:00 <em>Transnational cooperation and the effects of global</em></p>
<p>Ina Kerner, HU Berlin</p>
<p>12:00-13:00 LUNCH BREAK</p>
<p>13:00–14:30 Summary and discussion with opening statements by:</p>
<p>Benjamin Herborth, Goethe-University, Frankfurt/M.</p>
<p>Klaus Schlichte, University of Magdeburg</p>
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