Beiträge mit dem Schlagwort ‘Politikwissenschaft’

Tikvah Post Doctoral Fellowship in Religion, Ethics, and Politics

7. Januar 2011, chris

Noch bis zum 21. Januar 2011 läuft die Ausschreibung der Princeton University für eine Postdoc-Stelle im Bereich Religion, Ethik und Politik. Nähere Infos findet ihr hier.

CfP: Ästhetik und Politik

6. Januar 2011, susanne

Ästhetische Fragen rücken in jüngster Zeit vermehrt in den Fokus der politischen Philosophie. Umgekehrt befassen sich Ästhetiker zunehmend mit dem Zusammenhang von Kunst und Politik. Diesen Trend aufgreifend veranstaltet die Nordic Society of Aesthetics im Mai eine Konferenz zu diesem Themenpaar: Aesthetics and Politics findet vom 26. bis 28. Mai an der Royal Danish Academy of Arts in Kopenhagen statt. Abstracts von maximal 200 Wörtern können bis 15. Februar eingereicht werden. (weiterlesen…)

Nachwuchsförderung in Politik- und Sozialwissenschaft

4. Januar 2011, susanne

Vernetzung ist eines der Schlagworte, man möchte fast sagen: Unworte unserer Zeit. Networking, das Spinnen eines Netzes, durch das man dann nicht mehr hindurchfällt, ist das A und O heutiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Das hat natürlich auch sein Gutes, es ist aber vor allem zu einem zwingenden Unternehmen geworden, dem man sich, möchte man Karriere machen, kaum mehr entziehen kann. Und da man sich bekanntlich nicht früh genug üben kann, gründen engagierte Studierende in Osnabrück nun eine “Deutsche Nachwuchsgesellschaft für Politik- und Sozialwissenschaft”, die jungen, angehenden Forschenden schon während des Studiums Webfäden in die Hand geben soll. Am 26. Januar will die neue Gesellschaft ihr Programm vorstellen, sich offiziell gründen, und lädt dazu alle Interessenten ein. (weiterlesen…)

CfP: Global Governance an der Hertie-School

15. November 2010, daniel

Heute ist ja was los. Gerade bekam ich den CfP für einen Workshop an der Hertie School zum Thema “Governance as Public Authority: Structures, Contestation, and Normative Change”. Eines der drei Panel soll sich dabei auch mit normativen Fragen beschäftigen:

How similar and dissimilar are conceptions of legitimate government in the domestic and global contexts? Which paradigms are emerging, which are being buried? To what extent have they found a legal form? What are the main lines of contestation?

Alle Infos gibt es hier.

Konkurrenz belebt das Geschäft – Die EPSA ist da

14. September 2010, cord

Wie ich gerade auf dem hervorragenden politikwissenschaftlichen Blog PoliSciZurich gelernt habe, gibt es seit Kurzem eine neue europäische Standesorganisation für PolitikwissenschaftlerInnen, die European Political Science Association (EPSA). Neben Kongressen, Workshops und allgemeinem Networking ist auch eine eigene Zeitschrift geplant, die es an Impact und Reputation mit den großen amerikanischen Journals aufnehmen soll. Die EPSA tritt damit in offene Konkurrenz zum European Consortium for Political Research (ECPR)  von dem sie sich nicht nur organisatorisch (individuelle statt institutionelle Mitgliedschaft) sondern wohl auch inhaltlich unterscheiden will: der Fokus der EPSA soll eindeutig auf der quantitativen Sozialforschung liegen.  Ob die (normative) Politische Theorie im Selbstverständnis der EPSA überhaupt eine Rolle spielen wird, bleibt daher abzuwarten (weiß jemand mehr?). Weitere Details kann der geneigte Leser hier und hier auf PoliSciZurich nachlesen oder direkt bei der EPSA auf deren Homepage, Facebook- und Twitter-Account.

Neu im Netz II: Beiträge zur Staatsdiskussion

24. August 2010, maike

Der digitale Gründungsboom in der deutschen Politikwissenschaft setzt sich fort: Mit www.staatsdiskussion.de ist soeben ein weiteres Projekt online gegangen. Auf der Website werden die Working Papers der von Samuel Salzborn und Rüdiger Voigt herausgegebenen Reihe “Staat – Souveränität – Nation. Beiträge zur aktuellen Staatsdiskussion” im Volltext zur Verfügung gestellt. Ziel und Anliegen des Projekts ist es, die staats- und souveränitätstheoretische Diskussion zu intensivieren und einem breiteren Publikum vorzustellen. Das erste Paper ist bereits online und hier abrufbar.

Neu im Netz: Portal Ideengeschichte und PW-Portal

12. August 2010, cord

In der deutschen Politikwissenschaft lässt sich in den letzten Wochen eine Art digitaler Gründungsboom beobachten: Auf einer Domain der Universität Marburg betreibt das Team um Thomas Noetzel, Jörg Probst und Remko Leemhuis seit Kurzem ein interdisziplinäres Portal für ideengeschichtliche Politikforschung, auf dem neben Rezensionen und Essays auch eine Bilddatenbank zur politischen Ideengeschichte angeboten werden soll. Außerdem gibt es eine Rubrik “Zombie des Monats“, was sich auf jeden Fall vielversprechend anhört, auch wenn mir noch nicht ganz klar ist, welchen Zombiebegriff die Autoren vertreten (nach der Typologie von David Chalmers kann man zwischen dem klassisch-haitianischen, dem Hollywood- und dem philosophischen Zombie unterscheiden…). Noch findet sich zwar relativ wenig Content auf der Seite, das Projekt sieht aber bereits jetzt sehr spannend aus. (weiterlesen…)

„Contextual turn“ in der politischen Philosophie? Rückblick auf die IWM International Summer School „Religion in Public Life“

26. Juli 2010, ulrike

„Religion in Public Life“ lautete das Thema der diesjährigen IWM International Summer School in Philosophy and Politics des Wiener Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (IWM). Zwei Wochen lang, vom 4. bis 17. Juli, diskutierten 40 DoktorandInnen, Postdocs und ProfessorInnen aus aller Welt in Cortona (Italien) über die Zusammenhänge von Politik, Religion, Öffentlichkeit, Demokratie und Moderne. Für die vier thematisch spezialisierten Seminare lässt sich im Rückblick neben dem offiziellen Thema der Summer School eine weitere übergeordnete Fragestellung formulieren: Wieviel historische und soziologische Empirie verträgt die politische Philosophie? Besonders deutlich wurde das in dieser Frage zum Ausdruck kommende Spannungsverhältnis zwischen universellen Prinzipien einerseits und partikularen kulturellen, historischen und sozialen Kontexten andererseits in Debatten über die Kritik an der Vorstellung einer einheitlichen Moderne, das Verhältnis von Religion und Demokratie und die demokratische Auseinandersetzung in der Öffentlichkeit pluralistischer Gesellschaften. (weiterlesen…)

Konferenz: Religion in der Weltpolitik (Berlin)

17. Juni 2010, thorsten

Der Berliner Arbeitskreis “Religion und Politik” veranstaltet am 28. Juni 2010 von 15-18 Uhr eine kleine Konferenz zur Frage des Zusammenhangs von Religion und Weltpolitik. Die Tagung hat den Titel “Religion in World Affairs: Transatlantic Perspectives”, wird in englischer Sprache gehalten und findet  im Reutersaal  (Seminargebäude am Hegelplatz, Dorotheenstraße 24) statt. Das erste Panel mit José Casanova, Craig Calhoun und Esra Özyürek diskutiert Fragen zu “Religious Pluralism, Immigration, and Politics”, das zweite Panel mit Thomas Banchoff, Peter Katzenstein und Marcia Pally setzt sich mit “Religion and Foreign Policy” auseinander.

CfP: Politics in Strange Places

1. Juni 2010, maike

Das Oxforder Centre for Political Ideologies richtet am 18. September 2010 einen Nachwuchsworkshop zum Thema “Politics in strange places: breaking the boundaries of the definition of the political” aus. Deadline für abstracts ist der 10. Juli, hier findet sich der Call.