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	<title>theorieblog.de &#187; Normative Ordnungen</title>
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	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
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		<title>Mit Axel Honneth diskutieren (Berlin und Frankfurt)</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:06:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Passend zu unserem Honneth-Lesekreis - und als kleiner Lückenfüller für die Mini-Feiertagspause, die wir gerade nehmen &#8211; findet am 2. Februar 2012, 18 Uhr, an der HU Berlin (Audimax) eine Podiumsdiskussion mit Axel Honneth, Ute Frevert, Heiner Ganßmann und Christoph Möllers statt. Die Veranstaltung steht unter dem Titel &#8220;Die Gegenwart der Freiheit - Zeitdiagnose und Gesellschaftskritik in Axel Honneths &#8216;Das Recht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Passend zu unserem <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/lesekreis-axel-honneth-recht-der-freiheit/" target="_blank">Honneth-Lesekreis</a> - und als kleiner Lückenfüller für die Mini-Feiertagspause, die wir gerade nehmen &#8211; findet am 2. Februar 2012, 18 Uhr, an der HU Berlin (Audimax) eine Podiumsdiskussion mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Axel_Honneth" target="_blank">Axel Honneth</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ute_Frevert" target="_blank">Ute Frevert</a>, <a href="http://userpage.fu-berlin.de/~ganssman/" target="_blank">Heiner Ganßmann</a> und <a href="http://www.lehrstuhl-moellers.de/index.php?id=3" target="_blank">Christoph Möllers</a> statt. Die Veranstaltung steht unter dem Titel &#8220;Die Gegenwart der Freiheit - Zeitdiagnose und Gesellschaftskritik in Axel Honneths &#8216;Das Recht der Freiheit&#8217;&#8221;. Begleitend findet am 2.2 und 3.2 außerdem ein Buchworkshop  statt, für den aber eine separate Anmeldung erforderlich und die Plätze begrenzt sind. Infos zu beiden Veranstaltungen <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2012/01/Ankündigungstext_HonnethPodium.pdf">hier</a>.</p>
<p>Wer näher an Frankfurt als an Berlin ist, hat die Chance Honneth entweder im Rahmen seines <a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/alleveranstaltungen/1013-mittwoch-18-januar-2012-18-uhr-ct" target="_blank">Beitrags zur Ringvorlesung</a> am 18. Januar (18,15 Uhr, Hz3) oder auf einem Panel mit Joseph Vogl und Juliane Rebentisch im Rahmen der <a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/ausstellungsprojekt" target="_blank">Kunstausstellung &#8220;Demonstrationen. Vom Werden normativer Ordnungen&#8221; </a>(27.01, 19 Uhr, Frankfurter Kunstverein) zu sehen. Und für alle, die seine Thesen ortsungebunden diskutieren wollen, bleibt ja der <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/lesekreis-axel-honneth-recht-der-freiheit/" target="_blank">Lesekreis</a>.</p>
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		<title>Leibniz-Preis für Rainer Forst</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:01:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>susanne</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Rainer Forst]]></category>

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		<description><![CDATA[Frankfurt tut viel für die Geisteswissenschaften, und das macht sich offenbar bezahlt: Rainer Forst, Philosoph und Politikwissenschaftler, hat den renommierten Leibniz-Preis erhalten. Die Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft gilt als die angesehenste für deutsche Wissenschaftler_innen und ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Das ist nicht nur eine Menge Fördergeld für die geisteswissenschaftliche Forschung, sondern beweist auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frankfurt tut viel für die Geisteswissenschaften, und das macht sich offenbar bezahlt: Rainer Forst, Philosoph und Politikwissenschaftler, hat den renommierten Leibniz-Preis erhalten. Die Auszeichnung der Deutschen Forschungsgemeinschaft gilt als die <a href="http://www.dfg.de/gefoerderte_projekte/wissenschaftliche_preise/leibniz-preis/index.html">angesehenste für deutsche Wissenschaftler_innen</a> und ist mit 2,5 Millionen Euro dotiert. Das ist nicht nur eine Menge Fördergeld für die geisteswissenschaftliche Forschung, sondern beweist auch deren Wertschätzung in Zeiten, in denen die humanistischen Disziplinen an vielen Unis um ihr <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/05/middlesex-und-wir/">Existenzrecht</a> kämpfen: In Konkurrenz mit Natur- und Wirtschaftswissenschaften.<br />
<span id="more-5300"></span></p>
<p>Die Uni Frankfurt tritt bereits seit einigen Jahren mit dem Exzellenzcluster <a href="http://www.normativeorders.net/">&#8220;Die Herausbildung normativer Ordnungen&#8221;</a> in Erscheinung, dessen Sprecher Forst ist. Mit diesem und mit den Projekten Axel Honneths vom <a href="http://www.ifs.uni-frankfurt.de/people/honneth/">Institut für Sozialforschung</a> hat sich Frankfurt erneut zu einem Zentrum der Philosophie, Politischen Theorie und Gesellschaftskritik entwickelt. (Auf dem Theorieblog findet derzeit ein <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2011/12/honneth-lesekreis-3-das-negative-der-negativen-freiheit/">Lesekreis</a> zum neuen Buch von Honneth statt). Im Rahmen des Clusters &#8220;normative Ordnungen&#8221; finden regelmässig spannende Vorlesungsreihen, Vorträge und Workshops mit international renommierten Wissenschaftler_innen statt. Frankfurt könnte anderen Unis dabei durchaus als Vorbild dahingehend dienen, wie die Geisteswissenschaften, darunter die Philosophie, gestützt und gefördert werden können.</p>
<p>Werner Müller-Esterl, Präsident der Uni Frankfurt, <a href="http://www.muk.uni-frankfurt.de/news/hp/289_Leibniz-Preis/index.html">bezeichnete den Leibniz-Preis für Forst</a> als „hocherfreuliche Auszeichnung für einen Wissenschaftler, der die Profilbildung der Geistes- und Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität in den vergangenen Jahren entscheidend vorangebracht hat. Forst gehört zu den wichtigsten politischen Philosophen Deutschlands und hat sich durch seine Arbeiten ein herausragendes internationales Renommee erworben.“</p>
<p><a href="http://www.uni-frankfurt.de/fb/fb03/institut_2/rforst/">Forst</a> ist seit 2004 Professor für Philosophie und Politische Theorie an der Goethe-Universität. Neben seiner Sprechertätigkeit beim Exzellenzcluster ist er stellvertretender Sprecher der Kollegforschergruppe <a href="http://www.justitia-amplificata.de/">„Iustitia Amplificata“</a> und Mitglied des Direktoriums des Forschungskollegs Humanwissenschaften in Bad Homburg. Zugleich leitet er den von ihm aufgebauten internationalen MA-Studiengang &#8220;Politische Theorie&#8221;. In den eigenen Disziplinen bekannt geworden ist er bereits früh durch seine sehr kenntnisreiche und dichte Dissertation &#8220;Kontexte der Gerechtigkeit&#8221; (1996), in der sich mit Theorien des Liberalismus und des Kommunitarismus auseinandersetzt. Seine Habilitation zur Geschichte und zu Theorien der Toleranz (&#8220;Toleranz im Konflikt&#8221;, 2003) hat dann ein Konzept, das im ersten Buch schon angelegt war, weiter vorangetrieben: Nämlich das Recht auf Rechtfertigung, mit dem der Kantianer Forst an Habermas und Rawls anknüpft. Spätestens seit seiner eigenständigen Publikation dazu (<a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/das_recht_auf_rechtfertigung-rainer_forst_29362.html">&#8220;Das Recht auf Rechtfertigung&#8221;</a>, 2007), ist sein Name mit diesem Konzept verbunden, das besagt, dass Menschen in Rechtfertigungspraktiken eingebettet sind und dass die moralische Achtung diesem grundlegenden Recht auf Rechtfertigung geschuldet ist. Ein Ansatz, der zudem im jüngst erschienen Band &#8220;<a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/kritik_der_rechtfertigungsverhaeltnisse_29562.html" target="_blank">Kritik der Rechtfertigungsverhältnisse</a>&#8220;, gegen Kritiken verteidigt und weiter ausgebaut wurde.</p>
<p>Der Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft wurde bislang knapp 140 Wissenschaftler_innen vergeben, darunter allerdings nur neun Frauen. Vorherige Preisträger waren unter anderem Jürgen Habermas, also auch ein Frankfurter, sowie Manfred G. Schmidt. Den <a href="http://www.tagesschau.de/inland/leibniz110.html">Preis 2012</a> erhielten jetzt insgesamt elf Wissenschaftler_innen, darunter neun Männer und zwei Frauen. Von den elf Preisträgern kommen fünf aus den Lebenswissenschaften, drei aus den Naturwissenschaften, zwei aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und einer aus den Ingenieurwissenschaften. Verliehen werden die Preise am 27. Februar in Berlin. Ziel des Leibniz-Programms, das 1985 eingerichtet wurde, ist es laut Selbstbeschreibung der DFG, &#8220;die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern.&#8221; <a href="http://www.leibniz-publik.de/de/fs1/awardee_str-index/static.html" class="broken_link">Hier</a> können übrigens Publikationen der Leibniz-Preiträger abgerufen werden.</p>
<p>Der &#8220;Theorieblog&#8221; gratuliert Rainer Forst auf diesem Wege!</p>
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<p>P.S.: Wer jetzt neugierig geworden ist, auf das Werk Rainer Forsts, dem seien drei ganz aktuell erschienene und im Netz frei verfügbare Artikel ans Herz gelegt:</p>
<p><a href="http://psc.sagepub.com/content/37/9/965.full.pdf+html" target="_blank">Forst, Rainer (2011): “The Grounds of Critique. On the Concept of Human Dignity in Social Orders of Justification”, in Philosophy and Social Criticism 37 (9), 965-976.</a></p>
<p><a href="http://spptx.highwire.org/content/39/1/118.full.pdf+html" target="_blank">Forst, Rainer (2011): “The Power of Critique”, in Political Theory 39:1, 2011, S. 118-123. </a></p>
<p><a href="http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/volltexte/2010/8073/pdf/ForstGuentherDie_Herausbildung_normativer_Ordnungen._Zur_Idee_eines_interdisziplinaeren_Forschungsprogramms.pdf" target="_blank">Forst, Rainer; Günther, Klaus (2011): Die Herausbildung normativer Ordnungen. Zur Idee eines interdisziplinären Forschungsprogramms, in: dies. (Hg.): Die Herausbildung normativer Ordnungen: Interdisziplinäre Perspektiven, Frankfurt am Main: Campus, S.11-30.</a></p>
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		<title>Tagungsbericht „Das Politische Imaginäre“ in Frankfurt/Main</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 13:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bedeutung imaginativer Prozesse für die Konstitution politischer Ordnungen stand im Mittelpunkt eines Workshops, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freiheit und Gesetz“ an der Goethe-Universität Frankfurt/Main stattfand. Unterstützt wurde die Veranstaltung (21.-22- Oktober) von dem ansässigen Exzellenzcluster „Normative Orders“. Das Imaginäre, welches von den Teilnehmern vor allem als ästhetisch-schöpferisches Moment der Einbildungskraft zugeordnet wurde, entfaltet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung imaginativer Prozesse für die Konstitution politischer Ordnungen stand im Mittelpunkt eines Workshops, der im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Freiheit und Gesetz“ an der Goethe-Universität Frankfurt/Main stattfand. Unterstützt wurde die Veranstaltung (21.-22- Oktober) von dem ansässigen Exzellenzcluster „Normative Orders“. Das Imaginäre, welches von den Teilnehmern vor allem als ästhetisch-schöpferisches Moment der Einbildungskraft zugeordnet wurde, entfaltet dabei seine Wirkung jenseits der Dichotomie von Wirklichkeit und Vorstellung.<span id="more-5173"></span> Zu unscharf, um empirisch als bildhafte Repräsentation dauerhaft festgehalten zu werden und doch wirkmächtig in seinem Verhältnis zu den materiellen Reproduktionsverhältnissen einer Gesellschaft, verläuft das Imaginäre quer zu den Differenzen von Wahrheit und Fiktion. Folgt man Castoriadis, Lefort und Rancière, die mit ihren Überlegungen zu einer neuen theoretischen Ernsthaftigkeit des Imaginären in der politischen Philosophie beigetragen haben, so geht das imaginative Moment im Politischen nicht in der Sichtbarkeit von Repräsentationsverhältnissen auf, sondern schwankt zwischen Sichtbarkeit und Nicht-Sichtbarkeit und hat damit wesentlichen Anteil am Schwanken politischer Ordnungen. Politische Umbrüche sind daher nicht als Freimachen von Illusionen und Aufdecken der „wirklichen“ Verhältnisse zu verstehen, sondern sind selbst stets imaginär angeordnet. Da in demokratischen Verhältnissen die Besetzung und strukturelle Ordnung politischer Macht dauerhaft oder zumindest periodisch zur Disposition steht (Leforts „leerer Ort der Macht“), rückt hier die Bedeutung des Imaginären in eine prominente Position, insofern sich für die Erscheinungsweisen politischer Artikulation neue Beschreibungsformen eröffnen.</p>
<p>Ethel Matala de Mazza (Berlin) leitete in die Arbeiten des französischen Semiotikers Louis Marins über den Fabeldichter Jean de La Fontaine und die bildhaften Verkörperungsstrategien der Macht im politischen Repräsentationsverhältnis des Absolutismus ein. Sie machte dabei anhand der Fontaineschen Fabelkönige deutlich, dass Illusionierung und Desillusionierung von Allmacht unweigerlich zusammengehören. Das schöne Bild der Macht korrespondiert mit dem hässlichen Bild des königlichen Exempels, beschrieben als Coup oder Eklat. Dabei stehen sich nicht Fiktion und Wirklichkeit, göttliche Allmacht und sterblicher Körper gegenüber, sondern beide Bilder sind als Bilder imaginativ und real zugleich. Offen blieb bisweilen, wie diese nahezu „perfekte Logik“ des Absolutismus durchbrochen werden kann und welche Rolle das Imaginäre in der Neukonstituierung der Gesellschaft durch die Französische Revolution spielt.<br />
Hier setzte Oliver Marchart (Luzern) in seinem Vortrag über das „David´sche Moment“ der Revolution in Frankreich an. Der neoklassische Maler Jacques-Louis David kann als revolutionärer Repräsentant in doppelter Hinsicht verstanden werden: Als aktiver Revolutionär und „Parteikünstler“ sowie malender Kommentator der politischen Verhältnisse zwischen Terror und Neu-Konstitution. Die Enthauptung des Königs versinnbildlicht die unumkehrbare „Mutation“ der politischen Repräsentationsverhältnisse: Die Gesellschaft verbleibt kopflos, die Stelle der Macht bleibt latent leer und entzieht sich durch das demokratische Dispositiv einer permanenten Neubesetzung. Vereinheitlichende Momente sind nur noch imaginär, als „Repräsentation der Anwesenheit der Abwesenheit“ eines letzten Grundes des Sozialen möglich – und zwar, so Marcharts These, als ästhetisches Moment. </p>
<p>Eine materialistische Perspektive des Imaginären nahm Martin Saar (Frankfurt/Main) mit einem Beitrag über Politik und die Einbildungskraft bei Spinoza ein. Im Anschluss an Deleuze und Balke zeigte er Spinozas Vorreiterrolle für die Theorien des Unbestimmbaren des Sozialen auf. Trotz ihrer mechanistischen Prämissen lässt Spinozas Theorie der „epistemischen Psychodynamik“ Raum für Fehler, Ungenauigkeiten und Unschärfen. Dieses imaginäre Potential entfaltet sich dann in der Gesellschaft als Aufeinandertreffen von Körpern und verbindet sich mit der Möglichkeit reflexiver Mäßigung der eigenen Affektivität durch „epistemische Arbeit an sich selbst“. Es wurde anschaulich, wie Spinozas Erkenntnistheorie ins Praktisch-Politische gewendet werden kann, doch kam die Frage auf, ob dieser Übergang bei Übernahme der erkenntnistheoretischen Prämissen Spinozas schlüssig ist. </p>
<p>Weniger vermögenstheoretisch als „archäologisch“ trat Friedrich Balke (Weimar) dem Übergang von der Figur der fiktiven Person des Königs zur imaginären Gesellschaft entgegen. Die doppelte Figuration der königlichen Körpers bei Kantorowicz weicht der „Gesellschaft als imaginäre Institution“ bei Castoriadis. Im historischen Übergang von der fiktionalen Allmacht des Königs zur Fiktion der „unkonditionierten Dogmatik“ der Gesellschaft löst sich das Imaginäre aus seinen fundierungstheoretischen Fesseln und radikalisiert sich in einer Artistik von Symbolsprachen. Die fragile Dauerhaftigkeit instituierter Macht kann damit nicht mehr als staunend hingenommen werden.</p>
<p>Castoriadis stand auch im Zentrum des Beitrags von Gerhard Gamm (Darmstadt). Als neuzeitlicher Denker weiß Castoriadis um die Kontingenz theoretischer Erkenntnis und den Pragmatismus praktischer Erfahrung. Dennoch hält er an der Hoffnung auf eine revolutionäre Gesellschaft fest, allerdings ohne dabei den marxistischen Geschichtsdeterminismus aufzunehmen. Die „Autonomie Aller“, Bedingung und Ziel jeder revolutionären Praxis, bewahrt die Gesellschaft vor dem Zerfall in reine Kontingenz. Die Diskutanten waren sich weitestgehend einig, dass sich Castoriadis mit dem emphatischen Autonomie-Begriff eine begründungstheoretische Last aufhalst, unter der seine Konstruktion zusammenzubrechen droht. </p>
<p>Ähnlichen Begründungsschwierigkeiten sah sich auch Waltraud Meints-Stender (Hannover) in ihrem Vortrag über den Zusammenhang von politischer Freiheit und Einbildungskraft bei Hannah Arendt ausgesetzt. Schwierig ist hier weniger die transzendentale Begründung der Freiheit durch die Prinzipien der Natalität und Pluralität, sondern der Übergang vom präpolitischen Gründungsakt zur politischen Freiheit als Artikulation im öffentlichen Raum. Die Praxis der politischen Freiheit scheint von einer Ethik des Blickwechsels eingeschlossen, was jene zu voraussetzungsvoll erscheinen lässt, um die Exklusion derer, die vom Erscheinungsraum des Kommunikativen ausgeschlossen bleiben, zu vermeiden. </p>
<p>Einen Versuch, die Unangemessenheit bezüglich des Politischen bei Arendt zu überwinden, stellte Juliane Rebentischs (Offenbach) Vortrag über Erscheinungsweisen des Politischen dar. Der „Erscheinungsraum des Miteinander“ wird dabei einer möglichen Transformation geöffnet, in der Umverteilungen der Anerkennung politischer Subjekte nicht ausgeschlossen werden. Diese Volte gelang Rebentisch unter Heranziehung der Theorie des Politischen von Jacques Rancière. Dessen Trennung von „Polizei“ als Ordnungsregime des Sichtbaren und „Politik“ als Moment der Neustrukturierung der Sichtbarkeitsregime ermöglichen die Problematisierung des öffentlichen Raums und dessen Veränderbarkeit. </p>
<p>Isolde Charim (Wien) beschloss den Workshop mit ihren Überlegungen zum „demokratischen Glauben“ im Anschluss an Claude Lefort. Charim fragte, wie ein demokratisches Subjekt möglich ist, wenn es keine identitätsstiftende Mitte der Gesellschaft gibt, auf das sich das Subjekt beziehen kann. Ihre Antwort: Durch einen Glauben an etwas Imaginäres, an eine Bühne, auf der sich die gesellschaftlichen Konflikte darstellen, ohne auf Dauer gelöst zu werden. Dieser demokratische Glaube ist säkularer Glaube an eine Instanz, die so wenig göttlich wie allmächtig ist. Das hat zur Folge, dass das demokratische Subjekt ein Weniger an Identität aber ein Mehr an Möglichkeitssinn besitzt, eine Figuration, die an Rortys „liberale Ironikerin“ erinnert. </p>
<p><em>Jan Obracaj ist Doktorand am Konstanzer Exzellenzcluster “Kulturelle Grundlagen von Integration”. Er promoviert zum Verhältnis von Kontingenzbewusstsein und Demokratie.</em></p>
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		<title>CfP: &#8220;Critical Matter&#8221;, Internationale Graduiertenkonferenz in Frankfurt 2012</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 08:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach &#8220;The Futures of Critical Theory&#8221; (2009) und &#8220;Emerging Forms of Sociality&#8221; (2010) geht die internationale Graduiertenkonferenz Frankfurt mit dem Thema &#8220;Critical Matter&#8221; vom 31.05.-02.06.2012 in die dritte Runde. Den CfP und alle Details zur Konferenz gibt es hier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach &#8220;The Futures of Critical Theory&#8221; (2009) und &#8220;Emerging Forms of Sociality&#8221; (2010) geht die internationale Graduiertenkonferenz Frankfurt mit dem Thema &#8220;Critical Matter&#8221; vom 31.05.-02.06.2012 in die dritte Runde. Den CfP und alle Details zur Konferenz gibt es <a href="http://www.graduateconferencefrankfurt.de/index.php/call-for-papers" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Nachwuchskonferenz zur Dynamik normativer Ordnungen in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kommende Woche Freitag und Samstag, 18. und 19. November 2011,  steht die dritte Nachwuchskonferenz des Exzellenzclusters &#8220;Die Herausbildung normativer Ordnungen&#8221; in Frankfurt an. In insgesamt zwölf interdiszplinär besetzten Panels wird von mehr als fünfzig Nachwuchswissenschaftlern die Frage nach der Dynamik normativer Ordnungen diskutiert. Viel Politische Theorie, Philosophie und Rechtstheorie ist dabei selbstverständlich und in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommende Woche Freitag und Samstag, 18. und 19. November 2011,  steht die dritte Nachwuchskonferenz des <a href="http://www.normativeorders.net/" target="_blank">Exzellenzclusters &#8220;Die Herausbildung normativer Ordnungen&#8221;</a> in Frankfurt an. In insgesamt zwölf interdiszplinär besetzten Panels wird von mehr als fünfzig Nachwuchswissenschaftlern die Frage nach der <a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/nachwuchskonferenzen" target="_blank">Dynamik normativer Ordnungen</a> diskutiert. Viel Politische Theorie, Philosophie und Rechtstheorie ist dabei selbstverständlich und in den letzten beiden Jahren ging es stets spannend zu (hier unser <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/12/grenzen-ziehen-in-frankfurt-bericht-von-der-nachwuchskonferenz-norms-in-conflict-am-exzellenzcluster-3-5-12-2010/" target="_blank">Tagungsbericht vom Vorjahr</a>). Wer als Gast an der Veranstaltung teilnehmen will, ist aufgefordert, sich unter <a href="mailto:nachwuchskonferenz2011@normativeorders.net" target="_blank">nachwuchskonferenz2011@<wbr>normativeorders.net</wbr></a> kostenfrei anzumelden (dorthin auch alle Anfragen). Wer sich erstmal einfach nur für das Programm interessiert, wird <a href="http://www.normativeorders.net/media/downloads/nachwuchskonferenz/conference%20schedule.pdf" target="_blank">hier</a> fündig. Die Keynote in diesem Jahr kommt von Rainer Schmalz-Bruns.</p>
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		<title>Workshop: Respect and Public Justification (Darmstadt)</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 12:08:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am zweiten Dezember findet in Darmstadt ein Workshop zu &#8220;Respect and Public Justification&#8221; statt. Konkret geht es um die unterschiedliche Begründungen und Modi von Rechtfertigungsprozessen und diese werden an den zentralen Autoren der Debatte Gerald Gaus und Rainer Forst erörtert. Beide werden eine Keynote halten, bevor in zwei Panels dann nochmal vertiefend auf Konzeptionen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zweiten Dezember findet in Darmstadt ein Workshop zu &#8220;<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/11/Respect-and-Public-Justification.pdf">Respect and Public Justification</a>&#8221; statt. Konkret geht es um die unterschiedliche Begründungen und Modi von Rechtfertigungsprozessen und diese werden an den zentralen Autoren der Debatte <a href="http://www.gaus.biz/" target="_blank">Gerald Gaus</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Forst" target="_blank">Rainer Forst</a> erörtert. Beide werden eine Keynote halten, bevor in zwei Panels dann nochmal vertiefend auf Konzeptionen und Begründungen eingegangen wird. Die Anmeldung (an: <em>Martina Dingeldein (<a href="mailto:dingeldein@pg.tu-darmstadt.de" target="_blank">dingeldein@pg.tu-darmstadt.de</a></em>)) ist kostenfrei, aber notwendig, da es nur begrenzt Plätze gibt. Alle Infos nach dem Strich:<span id="more-4809"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Respect and Public Justification. </strong></p>
<p><strong>A workshop with Gerald Gaus and Rainer Forst </strong></p>
<p>Technical University of Darmstadt</p>
<p>December 2nd 2011</p>
<p>In a tradition that goes back to Kant, equal respect for persons requires – among other things – justifying our moral demands on them. Rainer Forst argues that this entails a fundamental right to justification and a correlative duty to justify all our morally relevant actions. This leads Forst to defend a discourse theory of justice and a deliberative model of democracy. From a liberal perspective, Gerald Gaus interprets the Kantian ideal of respect as a commitment to justify a collectively binding system of social morality to free and equal moral agents. In particular, the coercive authority of the state must be publicly justified insofar as it results in limitations on freedom.</p>
<p>These different starting points reflect on how Forst and Gaus interpret the aim and scope of public justification and understand related questions, such as the nature of reasonable pluralism, the relationship between public and private autonomy and the limits of democratic authority. This workshop is designed to address and discuss these and related themes emerging from the works of Rainer Forst and Gerald Gaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>For workshop registration please contact Ms Martina Dingeldein (<a href="mailto:dingeldein@pd.tu-darmstad.de" target="_blank">dingeldein@pd.tu-darmstad.de</a>) by November 15</em><em>th </em><em>2011. There is no fee but places are limited and registration is required</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Programme </strong></p>
<p><strong>December 2</strong><strong>nd </strong><strong>2011 </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>10:00 Intruduction: Prof. Peter Niesen (TU Darmstadt)</p>
<p>10:15 Keynote address: Prof. Gerald Gaus (University of Arizona): Conception Dependent Commitments and the Public Justification Principle.</p>
<p>Discussion</p>
<p>11:30 Coffee Break</p>
<p>11:45 Keynote address: Prof. Rainer Forst (University of Frankfurt am Main): The Right to Justification and the Idea of Public Reason.</p>
<p>Discussion</p>
<p>13:00 Lunch</p>
<p>14:15 <strong>Section 1 </strong></p>
<p>Chair: Enrico Zoffoli (TU Darmstadt)</p>
<p>Dr. Jonathan Quong (The University of Manchester): What is the Point of Public Reason?</p>
<p>Dr. Maria Paola Ferretti (TU Darmstadt): Pluralism and the Limits of Human Reason.</p>
<p>Discussion</p>
<p>15:45 Coffee Break</p>
<p>16:00 <strong>Section 2 </strong></p>
<p>Chair: Dr. Chiara Testino (University of Eastern Piedmont).</p>
<p>Prof. Steffen Ganghof (University of Potsdam): Public Reason and Democracy.</p>
<p>Dr. Emanuela Ceva (University of Pavia): Respect and Justification through Participation.</p>
<p>Discussion</p>
<p>17:30 Conferene ends</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Rechtstransfer und Rechtspluralismus: Jahrestagung des Normative-Orders-Cluster</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 11:25:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt/Main]]></category>
		<category><![CDATA[Normative Ordnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtspluralismus]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtstheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Verfassung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Frankfurter Exzellenzcluster &#8220;Normative Ordnungen&#8221; steht in der nächsten Woche die Jahrestagung an. Schwerpunkt liegt diesmal auf den rechtstheoretischen Aspekten des Ordnungsthemas, für Politische Theoretiker ist sowas aber ja auch immer interessant. Eingeläutet wird das Ganze am Donnerstag, 10. November 2011, mit einem Vortrag von Martin Loughlin über constitutional pluralism. Am Freitag sprechen neben vielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Frankfurter <a href="http://www.normativeorders.net/" target="_blank">Exzellenzcluster &#8220;Normative Ordnungen&#8221;</a> steht in der nächsten Woche die Jahrestagung an. Schwerpunkt liegt diesmal auf den rechtstheoretischen Aspekten des Ordnungsthemas, für Politische Theoretiker ist sowas aber ja auch immer interessant. Eingeläutet wird das Ganze am Donnerstag, 10. November 2011, mit einem Vortrag von Martin Loughlin über constitutional pluralism. Am Freitag sprechen neben vielen Clusterprofessuren auch noch Paul Schiff Berman und Jean Cohen. Das ganze Programm findet ihr <a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/jahreskonferenzen" target="_blank">auf der Webseite</a> oder nach dem Strich.<span id="more-4666"></span></p>
<p><strong>&#8220;Legal Cultures, Legal Transfer, and Legal Pluralism&#8221;</strong><br />
Fourth Annual Conference, Cluster of Excellence &#8220;The Formation of Normative Orders&#8221;<br />
10-12 November 2011</p>
<p>Thursday, 10.11.2011</p>
<p>18:00   Welcoming Address</p>
<p>18:15   Opening Lecture Martin Loughlin „Some reflections on the concept of constitutional pluralism”</p>
<p>Friday, 11.11.2011</p>
<p>10:00   Official Inauguration (Rainer Forst &amp; Stefan Kadelbach)</p>
<p>10:30   Panel I<br />
Chair: Christoph Menke<br />
Lecture Paul Schiff Berman „Global Legal Pluralism as a Normative Project”<br />
Lecture Klaus Günther „Normative Legal Pluralism and Its Discontents”</p>
<p>14:00   Panel II<br />
Chair: Annette Warner<br />
Lecture Michael Stolleis „Transfer normativer Ordnungen. Baumaterial für junge Nationalstaaten – ein Südosteuropa-Projekt”<br />
Lecture Jane Burbank „The Rights of the Ruled: Legal Process and Sovereignty in Imperial Russia”</p>
<p>16:30           Panel III<br />
Chari: Gunther Hellmann<br />
Lecture Jean Cohen „The Politics and Risks of the New Legal Pluralism”<br />
Lecture Jens Steffek „Law, Expertise, and the Legitimacy of International Governance“</p>
<p>19:00           Dinner</p>
<p>Saturday, 12.11.2011</p>
<p>10:00   Panel IV<br />
Chair: Stefan Kadelbach<br />
Lecture Christian Joerges „What is left of the ‘integration through law’ project?“ Lecture Alexander Peukert „Intellectual Property: The Global Spread of a Legal Concept”</p>
<p>12:00   Conference Concludes</p>
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		<title>Breaking the Norms &#8211; Konferenz zu Revolution, Metaethik und Feminismus in Frankfurt</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 14:47:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Moral Luck]]></category>
		<category><![CDATA[Normative Ordnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internationale Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters &#8220;Normative Ordnungen&#8221; in Frankfurt veranstaltet nächste Woche, am 06. und 07. Oktober 2011, eine Konferenz zum Thema &#8220;Breaking the Norms&#8220;. Der Ansatz ist bewusst eklektisch, klingt aber hochspannend. In insgesamt drei Workshops wird sich mit den Themen &#8220;Breaking the Norms NOW: Revolutions and beyond&#8221;, &#8220;Moral Luck als Testfeld der Metaethik&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.normativeorders.net/de/graduiertenprogramm" target="_blank">Internationale Graduiertenprogramm des Exzellenzclusters &#8220;Normative Ordnungen&#8221;</a> in Frankfurt veranstaltet nächste Woche, am 06. und 07. Oktober 2011, eine Konferenz zum Thema &#8220;<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/09/IGP-Conference-Breaking-the-Norms_Programme1.pdf">Breaking the Norms</a>&#8220;. Der Ansatz ist bewusst eklektisch, klingt aber hochspannend. In insgesamt drei Workshops wird sich mit den Themen &#8220;Breaking the Norms NOW: Revolutions and beyond&#8221;, &#8220;Moral Luck als Testfeld der Metaethik&#8221; und &#8220;Whither Feminism&#8221;  beschäftigt. Das sieht dann so aus, dass beispielsweise im ersten Workshop in zwei Panels historische und gegenwärtige Perspektiven auf Revolutionen sowie die Rolle externer Akteure erörtert werden (u.a. mit Wahlbeobachtern oder einem der Gründer von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Otpor" target="_blank">OTPOR</a>), bei der Metaethik die Debatte um <a href="http://plato.stanford.edu/entries/moral-luck/" target="_blank">Moral Luck</a> in metaethischer Richtung reflektiert wird (u.a. mit <a href="http://www.uni-muenster.de/KFG-Normenbegruendung/kuehler.html" target="_blank">Michael Kühler</a>, <a href="http://www.uni-goettingen.de/de/70296.html">Mario Brandhorst</a> und <a href="http://www.st-andrews.ac.uk/philosophy/dept/staffprofiles/?staffid=120" target="_blank">Jens Timmermann</a>) und der Workshop zum Feminismus aktuelle Herausforderungen des Feminismus wie die Selbst-Konzeption der Gender Studies oder die Debatten um die Neurowissenschaften aufnimmt (u.a. mit <a href="http://www.gender.soziologie.uni-muenchen.de/personen/professoren/villa_paula/index.html" target="_blank">Paula-Irene Villa</a> und <a href="http://www.roehampton.ac.uk/staff/NinaPower/" target="_blank">Nina Power</a>). Ein weites Feld, aber spannende Diskussionen dürften garantiert sein und schade, dass man nicht zu allem zeitgleich gehen kann. Das ganze Programm findet ihr <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/09/IGP-Conference-Breaking-the-Norms_Programme.pdf">hier</a> (und hier noch ein <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/09/breaking-the-norms_flyer.pdf">Flyer</a>). Das Ganze findet auf dem Westend-Campus statt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CfP: Sicherheitsbedrohung oder subversive Demokratisierung &#8211; Workshop zu Wikileaks</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 07:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratietheorie]]></category>
		<category><![CDATA[digitaler Aktivismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dissidenz]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Normative Ordnungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheitskultur]]></category>
		<category><![CDATA[Wikileaks]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema Wikileaks hat im letzten Jahr eine Menge Wirbel verursacht und man kann wahrlich nicht behaupten, dass es an meinungsstarken Beiträgen gefehlt hätte. Wahlweise wurde in der Whistleblowing-Plattform die Demokratisierung der Demokratie gesehen oder die Zerstörung des Fundaments friedlicher und verantwortlicher (Außen-)Politik. Mittlerweile hat sich der Pulverdampf etwas gelegt und es ist an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Thema Wikileaks hat im letzten Jahr eine Menge Wirbel verursacht und man kann wahrlich nicht behaupten, dass es an meinungsstarken Beiträgen gefehlt hätte. Wahlweise wurde in der Whistleblowing-Plattform die Demokratisierung der Demokratie gesehen oder die Zerstörung des Fundaments friedlicher und verantwortlicher (Außen-)Politik. Mittlerweile hat sich der Pulverdampf etwas gelegt und es ist an der Zeit für seriöse Reflexionen auf das Phänomen <em>Leaking</em> und seine Wirkungen. In Frankfurt soll dies im Rahmen eines eintägigen Workshops geschehen, der vom Forschungsprojekt &#8221;<a href="http://www.sicherheitskultur.org" target="_blank">Sicherheitskultur</a> <a href="http://www.sicherheitskultur.org" target="_blank">im Wandel</a>&#8221; und dem Exzellenzcluster &#8220;<a href="http://www.normativeorders.net/" target="_blank">Die Herausbildung normativer Ordnungen</a>&#8221; organisiert wird. Der Titel der Veranstaltung lautet &#8220;Leaking: Sicherheitsbedrohung oder subversive Demokratisierung?&#8221;  und sie wird am 09. November stattfinden. Dem Thema sollen dann sowohl aus normativen wie empirischen Perspektiven Interessantes abgewonnen werden und es besteht auch kein Zwang sich allein auf Assange und Wikileaks zu konzentrieren. Derzeit seid ihr aufgefordert Abstracts (500-750 Wörter) einzureichen. Stichtag ist der 15. September. Bitte sendet die Abstracts an alle drei Organisatoren: Christopher Daase (christopher.daase@normativeorders.net), Nicole Deitelhoff (nicole.deitelhoff@normativeorders.net) und Thorsten Thiel (thorsten.thiel@normativeorders.net) &#8211; full disclosure: Der Verfasser dieses Hinweises ist also Mitorganisator der Veranstaltung &#8211; und hier noch der Link zur <a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/Leakingworkshop-CfP.pdf">PDF mit einer ausführlicheren Version des Calls</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CfP: 3. Nachwuchskonferenz des Frankfurter Exzellenzclusters zur Dynamik normativer Ordnungen</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Aug 2011 15:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Dynamik]]></category>
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		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Nachwuchs]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Frankfurter Exzellenzcluster &#8220;Die Herausbildung normativer Ordnungen &#8221; wird es auch in diesem Jahr wieder eine große Nachwuchskonferenz geben (Bericht von der letztjährigen Konferenz). Sie findet vom 18. bis zum 20.  November statt und Thema der Konferenz ist &#8220;Die Dynamik normativer Ordnungen&#8220;. Auf insgesamt 15 Panels wird u.a. über Rechtspluralismus, die Gerechtigkeit des Rechts, Zukunftsbilder, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Frankfurter Exzellenzcluster &#8220;<a href="http://www.normativeorders.net/" target="_blank">Die Herausbildung normativer Ordnungen</a> &#8221; wird es auch in diesem Jahr wieder eine große Nachwuchskonferenz geben (<a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/12/grenzen-ziehen-in-frankfurt-bericht-von-der-nachwuchskonferenz-norms-in-conflict-am-exzellenzcluster-3-5-12-2010/" target="_blank">Bericht von der letztjährigen Konferenz</a>). Sie findet vom 18. bis zum 20.  November statt und Thema der Konferenz ist &#8220;<a href="http://www.normativeorders.net/de/veranstaltungen/nachwuchskonferenzen" target="_blank">Die Dynamik normativer Ordnungen</a>&#8220;. Auf insgesamt 15 Panels wird u.a. über Rechtspluralismus, die Gerechtigkeit des Rechts, Zukunftsbilder, ökologische Governance und die Umbrüche in der arabischen Welt diskutiert werden. Mit dem Call angesprochen werden NachwuchswissenschaftlicherInnen aus Philosophie, Rechtswissenschaft, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Ethnologie, Ökonomie, Soziologie und Theologie &#8211; aber Politische Theoretiker werden wie häufig in Frankfurt bestimmt einen signifkanten Anteil der Teilnehmenden stellen. Wer dabei sein möchte, ist aufgefordert sich bis zum 21. August  mit einem Abstract bei den jeweiligen Panelleiter zu bewerben. Weitere Infos und die PDF mit der Beschreibung aller 15 Panels (samt den Adressen der Ansprechpartner) findet ihr unter dem Strich.<span id="more-4101"></span></p>
<p><strong>Die Dynamik normativer Ordnungen<br />
</strong></p>
<p><strong>3. Nachwuchskonferenz des Exzellenzcluster &#8220;Die Herausbildung normativer Ordnungen&#8221;</strong></p>
<p>Übersicht der Panels (Download der PDFs für weitere Infos und die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner)</p>
<p><a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-a-causes-and-consequences-of-normative-dynamics-in-global-environmental-governance.pdf">A) Causes and consequences of norm(ative) dynamics in global  environmental governance</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-b-elemente-und-strategien-der-beharrung.pdf">B) Elemente und Strategien der Beharrung</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-c-gerechtigkeit-des-rechts.pdf">C) Gerechtigkeit des Rechts?</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-d-global-governance-as-public-authority-opposition-and-normative-change.pdf">D) Global Governance as Public Authority: Opposition and Normative Change</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-e-innovation-kommunikation-und-der-wandel-politischer-ordnungen.pdf">E) Innovation, Kommunikation und der Wandel politischer Ordnungen</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-f-interrupting-autocratic-rule-middle-east.pdf">F) Interrupting Autocratic Rule in the Middle east and North Africa</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-g-maritime-rume-als-arenen-normativer-dynamik.pdf">G) Maritime Räume als Arenen normativer Dynamik</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-h-mobile-akteure-und-post-koloniale-ordnungen.pdf">H) Mobile Akteure und (post-)koloniale Ordnungen</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-i-new-liberalism-and-ir.pdf">I) New Liberalism and International Relations</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-j-konomisches-denken-und-normative-umbrche.pdf">J) Ökonomisches Denken und normative Umbrüche</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-k-the-dynamic-relationship-between-legal-and-moral-rights-in-the-international-order.pdf">K) The Dynamic Relationship Between Legal and Moral Rights in the International Order</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-l-recht-in-bewegung-weltrecht-kolonialrecht-rechtsgeschichte.pdf">L) Recht in Bewegung: Die Ordnung des Rechtspluralismus in Weltrecht, Kolonialrecht und Rechtsgeschichte</a><br />
<a href="http://www.theorieblog.de/wp-content/uploads/2011/08/call-for-papers-panel-m-zukunftsbilder-und-ihr-einfluss-auf-die-normativen-ordnungen-der-gegenwart.pdf">M) Zukunftsbilder und ihr Einfluss auf die normativen Ordnungen der Gegenwart</a></p>
<p>Abstracts können zu einem oder mehreren der 13 geplanten Panels  eingereicht werden. Vorschläge für Forschungspapiere in deutscher oder   englischer Sprache sind bis zum 21. August 2011 erbeten und direkt an   die Chairs des jeweiligen Panels zu richten. Die Chairs entscheiden   sowohl über die Vortragssprache als auch über die Besetzung der Panels.   Falls nicht anders angegeben, sollten die Abstracts nicht mehr als 350   Wörter umfassen. Eine Entscheidung über die Annahme erfolgt bis zum 31.   August 2011.</p>
<p>Gäste sind herzlich willkommen und werden gebeten sich vorab mit Namen und Institution unter <a href="mailto:nachwuchskonferenz2011@normativeorders.net" target="_blank">nachwuchskonferenz2011@normativeorders.net</a> anzumelden.</p>
<p>Eine Konferenzgebühr ist nicht zu entrichten; zur Zeit ist es uns   allerdings leider auch nicht möglich, Reise- und Übernachtungskosten zu   tragen. Bei Bedarf bemühen wir uns jedoch um finanzielle Unterstützung.</p>
<p>Full Disclosure: Der Autor dieser Ankündigung ist Chair auf zwei Panels dieser Veranstaltung</p>
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