Beiträge mit dem Schlagwort ‘Methoden’

Wikileaks und die Frage, ob man überhaupt etwas zu Afghanistan sagen sollte

30. Juli 2010, daniel

Im Anschluss an den Bericht von der Methodendiskussion unter den Ideengeschichtlern würde ich gerne eine weitere quasi-methodische Frage aufwerfen. Im Rahmen meiner Dissertation beschäftige ich mich mit der Legitimität internationaler Übergangsverwaltungen im Kontext von Nachkriegsgesellschaften. Sehr häufig werde ich daher auch auf Afghanistan angesprochen. Und in der Tat, obwohl die Konstellation dort nicht meiner Definition von Übergangsverwaltungen entspricht, stellen sich doch sehr ähnliche Fragen. So bin ich versucht, auch zu Afghanistan eine wohlbegründete Meinung zu äußern. Immer wieder überkommt mich dabei aber Zweifel, zuletzt durch die Veröffentlichung US-amerikanischer Militärdokumente via Wikileaks. Sollte man als politischer Theoretiker überhaupt etwas zu einem so zeitnahen Geschehen sagen, wenn doch die eigene Informationsgrundlage so ungewiss ist? (weiterlesen…)

Bericht vom Workshop „Ansätze und Methoden zur Erforschung politischer Ideen“ im Juli 2010 in Hamburg

29. Juli 2010, harald

Organisiert von Andreas Busen (Uni Hamburg), Alexander Weiß (Uni Hamburg) und Stefan Skupien (FU Berlin) fand am 16. und 17. Juli am Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg eine Zusammenkunft von etwa 50 Nachwuchswissenschaftlern statt. Der Workshop Ansätze und Methoden zur Erforschung politischer Ideen brachte, so das einhellige Urteil, durch vielfältigen Gedankenaustausch eine intensive Gegenwärtigkeit derjenigen Fragestellungen hervor, die jeden Forschenden im Bereich der Theorie und Ideengeschichte betreffen (hier eine erste gebloggte Reaktion auf die Tagung). (weiterlesen…)

Workshop ‘Ansätze und Methoden zur Erforschung politischer Ideen’

30. Juni 2010, maike

Am 16. und 17. Juli 2010 findet am Hamburger Institut für Politikwissenschaft ein interdisziplinärer Nachwuchsworkshop zu Ansätzen und Methoden der politischen Ideengeschichte statt. Hier ist das Programm.

CfP: Ansätze und Methoden zur Erforschung politischer Ideen

29. April 2010, maike

Ein Call zu einem sowohl ehrwürdigen als auch hochaktuellen Thema: Das Institut für Politikwissenschaft der Universität Hamburg veranstaltet am 16. und 17. Juli 2010 einen Nachwuchsworkshop zu Ansätzen und Methoden der politischen Ideengeschichte. Der Workshop soll der Etablierung eines langfristigen Forschungszusammenhangs dienen, die Vorstellung von „works in progress“ ist ausdrücklich erwünscht. Deadline ist der 30. Mai. Hier gibt’s den CfP.

Für Grenzgänger: Anmeldung zum Methodentreffen Qualitative Forschung

20. März 2010, thorsten

Für alle Theoretiker, die gelegentlich auch mit der empirischen Wirklichkeit in Kontakt kommen, könnte das 6. Berliner Methodentreffen am 16. und 17. Juli 2010 an der FU Berlin von Interesse sein. Neben der Möglichkeit eigene Forschungsprojekte vorzustellen und zu diskutieren, gibt es dort Einführungen in praktische Fragen qualitativer Forschung und die Vorstellung von Software und Webseiten zum Thema. Besonders interessant dürften aber die Workshops werden, z. B zu Cultural Studies, Focaultscher Diskursanalyse, Interviews oder partizipativer Beobachtung (Programm)

Wichtig: Die Anmeldung für das Methodentreffen findet online statt und man muss immer sehr schnell sein.  Dieses Jahr wird die Anmeldung am Dienstag, den 23. März, um 12 Uhr freigeschaltet. Wer teilnehmen will, sollte sich daher alsbald mit der Webseite vertraut machen und auch schon die Workshops raussuchen, an denen er teilnehmen will