Beiträge mit dem Schlagwort ‘Menschenrechte’

Master “Human Rights and Democratisation” – jetzt bewerben

1. Februar 2012, ulrike

Das European Inter-University Centre for Human Rights and Democratisation (EIUC) in Venedig hat die Bewerbungsrunde für den Jahrgang 2012/13 seines einjährigen Master-Programms eröffnet. Das European Master’s Programme in Human Rights and Democratisation (E.MA) ist laut EIUC

“an intensive one-year advanced master’s programme aimed at educating 90 professionals in human rights, democracy, peace and development. The programme offers an action- and policy-oriented approach to learning which combines interdisciplinary perspectives with skills building activites.”

Bewerbungsschluss ist der 31. März. Mehr Details nach dem Klick.

Heute Abend: Vortrag von Samantha Besson an der FU Berlin zu Menschenrechtskonflikten

31. Januar 2012, cord

Für Kurzentschlossene: Heute Abend wird die Völkerrechtlerin und politische Philosophin Prof. Samantha Besson (Université Fribourg, derzeit Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin) einen Vortrag zu “Conflicts on Human Rights” an der FU Berlin halten. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Colloquiums “Theorie und Philosophie der Politik” (Prof. Bernd Ladwig) von 18-20 Uhr am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin, Ihnestraße 21, Hörsaal B, statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Call for Contributions: Decolonizing Enlightenment

20. Januar 2012, thorsten

Unter der Herausgeberschaft von Nikita Dhawan ist für Anfang 2013 eine Buchveröffentlichung mit dem Titel “Decolonizing Enlightenment: Transnational Justice, Human Rights and Democracy in a Postcolonial World” geplant. Der Sammelband soll in der Buchreihe des Arbeitskreises “Politik und Geschlecht” erscheinen. Wer zum Thema etwas beitragen kann, ist aufgefordert bis zum 01. März 2012 ein Paper Proposal einzusenden, die fertigen Papiere sollen dann bis zum 01. Oktober vorliegen. Eine Beschreibung des Buchprojekts und eine Auflistung der Themenfelder zu denen Beiträge erwünscht sind, findet ihr unter dem Strich. (weiterlesen…)

„Schlimmer als Krieg“: Daniel Goldhagen über Genozid

14. November 2011, susanne

Genozid ist eine lange geplante und systematische Abschlachtung unerwünschter Völker. So lautete eine der fast schon trivialen, aber dafür nicht weniger treffenden und aufrüttelnden Thesen Daniel Goldhagens. Diese vertrat der Politikwissenschaftler und Holocaust-Forscher Ende Oktober an der Universität Basel: Denn Genozid scheint das zentrale Leitmotiv des 20. und 21. Jahrhundert zu sein, das mehr Aufmerksamkeit und vor allem mehr Gegenwehr erfordert als es bisher der Fall ist. (weiterlesen…)

CfP: Menschenrechtsschutz in Glasgow

8. September 2011, thorsten

Im Juni 2012 (18. und 19.) findet in Glasgow eine Konferenz mit dem schönen Oberthema “Protecting Human Rights: Duties and Responsibilities of States and Non-State Actors” statt. Es wird eine Keynote von Henry Shue geben und sich mit Themen beschäftigt, wie Rechte, Pflichten und Verantwortlichkeit zusammenhängen oder wie das Verhältnis von Handeln und Pflicht aussieht. Bis zum 01. November ist Zeit sich zu bewerben. APSA und ISA sind die Ausrichter, die Bewerbung läuft daher unter Rückgriff auf das ISA Submission System. Was das heißt, wie es funktioniert und was es mit der Konferenz sonst so auf sich hat findet sich im vollständigen Call auf der Konferenzwebseite

Rückblick: Die EIUC-Sommerakademie „Human Rights and the Cosmopolitan Idea(l)“ in Venedig

25. Juli 2011, ulrike

Vom 11. bis 16. Juli veranstaltete das European Inter-University Centre for Human Rights and Democratisation (EIUC) in Venedig zum zweiten Mal die Venice Academy of Human Rights. Rund 40 TeilnehmerInnen aus der ganzen Welt diskutierten hier unter der Überschrift „Human Rights and the Cosmopolitan Idea(l)“ mit Abdullahi Ahmed An-Na’im, David Held, Onuma Yasuaki und Boavaentura de Sousa Santos sowie mit Mary Robinson, ehemals Staatspräsidentin Irlands und UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, die Problematik der Universalität der Menschenrechte. Ein Thema, das die Vorträge und Diskussionen über die ganze Woche hinweg prägte, war die Doppelmoral westlicher Länder im Hinblick auf die Skandalisierung von Menschenrechtsverletzungen, und eine der wichtigsten Botschaften in dieser Woche war: „The understanding of the world by far exceeds the Western understanding of the world“ (B. de Sousa Santos). (weiterlesen…)

Balakrishnan Rajagopal am Wiko (13. Juli)

5. Juli 2011, thorsten

Balakrishnan Rajagopal spricht am Mittwoch, den 13. Juli, um 19 Uhr am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Der Vortrag trägt den Titel “Right to the City as a Human Right” und wird – wie immer wenn Rajagopal vorträgt – eine äußerst interessante Perspektive auf Recht, internationale Politik und politische Theorie bieten. Die Veranstaltung wird vom Forschungsverband Recht im Kontext und dem Forum Transregionale Studien ausgerichtet, ist  zudem Teil des SIAS Summer Institute Regulating the World Society: Law, Governance, and the Quest for Global Justice”. Hier der Link zur PDF mit allen Infos. Die Veranstaltung erfordert eine Anmeldung.

Bin Ladens Tötung gerechtfertigt?

3. Mai 2011, susanne

Avishai Margalit schreibt in seiner “Politik der Würde”, dass selbst der schlimmste Verbrecher noch moralische Rechte und das Recht auf Achtung seiner Würde besitzt. Begründen tut er dies u.a. mit der These der “radikalen Freiheit”, sein Leben doch noch zum Guten zu wenden. Osama Bin Laden hat diese Möglichkeit nun nicht mehr, es ist allerdings auch fraglich, ob er diese “Freiheit” genutzt hätte… aber das ist hier nicht die Frage, sondern: Ist die Tötung Bin Ladens eigentlich ethisch gerechtfertigt oder hätte man ihn vor ein Strafgericht stellen müssen, um – nach Margalit – anständig oder gerecht zu sein? Unsere Philosophie-Kollegin Anna Goppel vom Ethikzentrum Zürich, die sich mit Terrorismus befasst, wurde zur ethischen Rechtfertigbarkeit der Tötung auf NZZ Online befragt.

Workshop: Human Dignity, Human Rights and the Cosmopolitan Idea (Frankfurt)

28. April 2011, thorsten

Ein möglicherweise interessanter Workshop für alle, die sich mit Kosmopolitismus, Menschenwürde und Menschenrechten aus einer stärker philosophischen, auch ideengeschichtlichen Ecke beschäftigen, findet am 6. und 7. Mai in Frankfurt statt. Eine Anmeldung scheint erforderlich, alle Infos und die Sprecher unter dem Strich (weiterlesen…)

CfP: Politische Theorie in Warwick

21. April 2011, thorsten

Anfang Juli findet in Warwick eine Konferenz zur Politischen Theorie statt. Zwei Keynotes – von Katrin Flikschuh (LSE) “On the Cogency of Human Rights” und von Andrew Williams (Barcelona) “Equality: Ex Post or Ex Ante” – geben zumindest eine ungefähre Vorstellung vom thematischen Zuschnitt. Wer teilnehmen will, hat noch bis zum 6. Juni Zeit, einen Abstract einzureichen. Alle Infos unter dem Strich: (weiterlesen…)