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	<title>theorieblog.de &#187; Internet</title>
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	<description>Ein Forum für politische Theorie und Philosophie</description>
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		<title>Re:publica 2011 oder wie &#8220;so-called Nerds&#8221; über Gesellschaft reden</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 06:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thorsten</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn der Nachbar auf dem iPad surft (der Linke wie der Rechte), die Zuhörer beim Vortrag den Blick immer abwechselnd zwischen Laptop und Smartphone pendeln lassen und man beim Verlassen des Saals über Club-Mate-Flaschen stolpert, dann ist man wohl kaum auf einer klassischen wissenschaftlichen Konferenz gelandet. Weit wahrscheinlicher ist, dass man sich auf der re:publica [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Nachbar auf dem iPad surft (der Linke wie der Rechte), die Zuhörer beim Vortrag den Blick immer abwechselnd zwischen Laptop und Smartphone pendeln lassen und man beim Verlassen des Saals über Club-Mate-Flaschen stolpert, dann ist man wohl kaum auf einer klassischen wissenschaftlichen Konferenz gelandet. Weit wahrscheinlicher ist, dass man sich auf der <a href="http://re-publica.de/11/" target="_blank">re:publica</a> befindet, Deutschlands größter Bloggerkonferenz. Denn auch Blogger, Twitterer, Netzaktivisten, Digital Natives und Social-Media-Nerds wissen den face2face Austausch zu schätzen und treffen sich dazu im großen Rahmen jährlich in Berlin. Organisiert wird die re:publica von den Größen der deutschen Netzpolitik – <a href="http://www.spreeblick.com" target="_blank">Spreeblick</a>,<a href="http://www.newthinking.de/" target="_blank"> newthinking</a> und <a href="http://www.netzpolitik.org" target="_blank">Netzpolitik.org</a>. Warum das politische Theoretiker interessieren sollte? Ganz einfach: Auf der re:publica wird nicht nur (genauer: überhaupt nicht) Quellcode ausgetauscht, sondern es findet ein offener, sehr politischer Austausch über die Chancen und Risiken der digitalen Gesellschaft statt. Und deshalb nun ein kurzer Überblick über trendige Themen und interessante Einsichten für politische Theoretiker in vier <a href="http://support.twitter.com/articles/314917-das-neue_twitter-was-sind-hashtags" target="_blank">Hashtags</a>.<span id="more-3337"></span></p>
<p>#digitalactivism: Viel diskutiert wurde, ganz jenseits von <a href="http://www.guardian.co.uk/commentisfree/2011/mar/07/facebook-twitter-revolutionaries-cyber-utopians" target="_blank">Netzutopismus</a>, der Zusammenhang von politischen Revolutionen und digitalem Aktivismus. Die Bedeutung sozialer Netzwerke in den arabischen Revolutionen ordnete <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/egyptian-protests-and-social-media-use-in-egypt/" target="_blank">Noha Atef</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=updEGjNky40&amp;feature=related" target="_blank">Video</a>) ein.  Versucht wurde  auch Lehren für digitalen Aktivismus in westlichen Demokratien zu ziehen. Natürlich sieht die digitale Avantgarde im Netz die zentrale Form der Kommunikation, der Bewusstseinsbildung und zur Herstellung von globalen Öffentlichkeiten, doch niemand ließ sich dazu hinreißen, die neuen Medien selbst zum Subjekt oder zur hinreichenden Bedingung sozialen Wandels zu verklären. Vielmehr wurde der Kontext ihres Einsatzes analysiert und eben auch Probleme und Risiken der Infrastruktur kontrovers diskutiert. Wie die feministische <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qt5hrZ2_3kQ" target="_blank">Netzaktivistin Jaclyn Friedman</a> sagt, <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/how-feminist-digital-activism-is-like-the-clitoris/" target="_blank">digitaler Aktivismus ist wie guter Sex</a>: es kommt nicht allein auf den Stimulus an, sondern auf ein ganzheitliches Verständnis, bei dem Technik in vielerlei Hinsicht zentral, aber eben nie alles ist. Andere Vorträge arbeiteten sich an Fragen wie Mobilisierung und Aufmerksamkeitsgenerierung ab. <a href="http://re-publica.de/11/blog/person/solana-larsen/" target="_blank">Solana Larsen</a> stellte das wunderbare Blogprojekt „<a href="http://globalvoicesonline.org/" target="_blank">Global Voices</a>“ vor, das Aufmerksamkeit und Ausdauer bei der Berichterstattung aus und für Weltregionen mitbringt, die die ereigniszentrierten Massenmedien lange aufgegeben haben. Etwas klassischer ging es im Workshop zur Enquete-Kommission „<a href="http://www.bundestag.de/internetenquete/" target="_blank">Internet und Gesellschaft</a>&#8221; des Deutschen Bundestages um die Frage wie (und auch mit welchen Schwierigkeiten) die Öffentlichkeit als 18. Sachverständiger mit eigenem Stimm- und Antragsrecht über die digitale Schnittstelle adhocracy eingebunden werden kann. Die Kontroversen um das Projekt wurden dabei ebenso deutlich wie die Offenheit und Ernsthaftigkeit aller Beteiligten.</p>
<p>#publicprivacy: Auch das Verhältnis von Privatsphäre und Öffentlichkeit war ein wiederkehrendes Thema. <a href="http://waste.informatik.hu-berlin.de/46halbe/" target="_blank">Constanze Kurz</a> stellte sich Fragen zu ihrem neuen Buch &#8220;<a href="http://datenfresser.info/" target="_blank">Die Datenfresser</a>&#8220;, in dem es um Datensammlung durch Unternehmen und Staat geht, wie man sich dagegen schützen kann und was das mit digitaler Mündigkeit zu tun hat. Das <a href="http://collaboratory.de/home" target="_blank">I&amp;G Co:llaboratory</a>, ein von Google unterstützter ThinkTank, stellte seine laufende Initiative zu Privatheit und Öffentlichkeit vor, in der Experten Szenarien entwickeln, wie das Verhältnis zwischen beiden künftig gestaltet sein kann, wie sich das Private verändert und wie viel Privates erhalten bleiben muss, um Öffentlichkeit zu ermöglichen. Jens Best, Jörg Blumtritt, Benedikt Köhler und Hanno Rauterberg setzten sich, sicherlich wenig systematisch, dafür umso einprägsamer, mit der &#8220;<a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/die-illusion-vom-%C3%B6ffentlichen-raum/" target="_blank">Illusion des öffentlichen Raums</a>&#8221; auseinander. Wenn private Plattformen wie Facebook zu Substituten für tatsächlich öffentlichen Raum werden, birgt das häufig kleingeredete Gefahren. <a href="http://jilliancyork.com/">Jillian C. York</a> untersuchte genau das konkreter an der Frage nach dem ‚Content Policing‘ in der ‚Quasi-Public-Sphere‘  (auch als <a href="http://jilliancyork.com/2010/09/21/policing-content-in-the-quasi-public-sphere-2/" target="_blank">Paper</a> und <a href="http://www.flickr.com/photos/frauleinschiller/5630891498/" target="_blank">Illustration</a> erhältlich). Denn die scheinbar offenen und weiten Räume der Kommunikation in sozialen Netzwerken werden von privaten Unternehmen geschaffen und reguliert. Neben der Hervorhebung erwartbarer Interessenkonflikte war besonders Jillian C. Yorks kritische Darstellung der Suche nach ausgewogenen Lösungen lohnenswert. Sie problematisierte wie und warum auch so gut klingende Lösungen wie die Selbstregulierung der Gemeinschaften durch Melden problematischer Inhalte (und deren Entfernung) oder die Klarnamenpolitik von Facbook besonders für Aktivisten problematisch sind. Das eine, weil es ein Einfallstor für das Entfernen jedweder missliebiger Inhalte dient, und das andere, weil es, obwohl inkonsistent angewendet, AktivistInnen gefährden kann.</p>
<p>#wikileaks: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Domscheit-Berg" target="_blank">Daniel Domscheidt-Berg</a>, charismatischer Aussteiger bei Wikileaks, stellte ohne direkte Erwähnung von Assange oder Wikileaks sein neues Projekt <a href="http://openleaks.org/" target="_blank">OpenLeaks</a> vor, das stärker auf die  Kontextualisierung zu veröffentlichender Information und die enge Zusammenarbeit von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Whistleblower">Whistleblowern</a>, klassischen Medien und NGOs setzt. Die anschließende <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/leaking-transparency/#day14" target="_blank">Expertendiskussion</a> über die Zukunft des Leakens und das Verhältnis von Internet und Printmedien ging jedoch alsbald in Plattitüden unter. Dem komplexen Zusammenhang von Geheimnis und Öffentlichkeit oder den Besonderheiten des Netzmediums näherte sich das Panel unzureichend. Im Workshop von <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/whistleblower/" target="_blank">Guido Strack zu Whistleblowing</a> als Praxis hingegen gelang es, die Frage aus der Fokussierung auf Wikileaks herauszulösen und die Praxis in ihren juristischen und moralischen Dimensionen zu analysieren. Schlussendlich konnten so notwendige und konkrete <a href="http://www.whistleblower-netzwerk.de/" target="_blank">Handlungsempfehlungen</a> für die rechtliche Sicherung der Möglichkeiten couragierter Kritik vorgestellt werden.</p>
<p>#digitaleGesellschaft: Und letzendlich ging es eben auch um das große Ganze. Einen grandiosen Publikumserfolg hatte <a href="http://www.omnisophie.com/" target="_blank">Gunter Dück</a> mit seinem Vortrag über „Das Internet als Gesellschaftsbetriebssystem“ (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MS9554ZoGu8" target="_blank">Video</a>). In einer gelungen Mischung aus Ironie, Ernsthaftigkeit, Stand-up comedy und immer an der Lebenswelt des Netzes stellt er die Frage, was oder wie der Mensch ist und sein kann.  Und zeigte dabei, dass eben nicht nur über die digitale, sondern über die Gesellschaft als Ganze zu reden sein wird. Wenn das Wissen im Netz ist, sind andere Kompetenzen, Einstellungen und Umgangsformen nötig, und die Herausforderung besteht darin, „alle mitzunehmen“. Ob der auf der re:publica vorgestellte <a href="http://digitalegesellschaft.de/" target="_blank">Verein Digitale Gesellschaft e.V.</a> zur Bewältigung dieser Herausforderung beitragen kann, wurde zumindest einmal kontrovers diskutiert. Die <a href="http://www.netzpolitik.org/2011/bewegendes-mein-erster-rant-uberhaupt/" target="_blank">heftigen Debatten</a> entzündeten sich dabei vor allem an der Frage, welche Legitimität ein solcher Verein haben kann, ob es <a href="http://books.google.com/books?id=Fo8670cvUZYC&amp;pg=PA94&amp;lpg=PA94&amp;dq=saward+unelected+representatives&amp;source=bl&amp;ots=2PayGKGdBn&amp;sig=thzl7DzUmKv-PJUHynpHju8M6k8&amp;hl=de&amp;ei=RDisTcjOKsPBswa406C5BQ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CBkQ6AEwAA#v=onepage&amp;q&amp;f=false">ungewählte Repräsentanten</a> geben kann und wenn ja, wen sie nun repräsentieren. Und damit bewegte sich die Diskussion der Netzgemeinde mal locker im Kernbereich der politischen Theorie, wenn auch unfreiwillig und größtenteils unbewusst.</p>
<p>Blogger Mathias Richel bringt es in seiner <a href="http://blog.mathias-richel.de/2011/04/15/republica11-–-vom-engagement-und-enpowerment-uber-meine-deine-unsere-verantwortung/">Rückschau </a>denn auch auf den Punkt, wenn er sagt, dass es bei dieser re:publica um Engagement, Empowerment und die Verantwortung für das große Ganze ging. Und es ist insofern keineswegs ein Zufall, dass auch Platon, Habermas, Foucault und andere immer wieder Erwähnung fanden. Ein Grund mehr, dass auch Experten zu diesen Themen sich in die netzpolitische Debatte einmischen sollten. Und weil es ja schade wäre, durch den Bericht anzufüttern und dann doch nichts bieten zu können: viele der Sessions der re:publica sind <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=re%3Apublica+2011&amp;aq=f" target="_blank">im Netz als Video</a> einsehbar. Die Diskussion kann also weitergehen.</p>
<p><em><a href="http://www.singlethoughts.eu" target="_blank">Ulrike Höppner</a> forscht zu Machttheorie und findet, dass das Netz da ganz neue Fragen aufwirft. Darum war sie auch froh, einige ihrer Ideen dazu <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/power-in-the-digital-age/" target="_blank">auf der re:publica 2011</a> einem kleinen aber feinen Publikum präsentieren zu können. Hat Spaß gemacht!</em></p>
<p><em>Thorsten ist im Theorieblog-Team. Dieser Artikel wurde über Twitter vereinbart und abgesprochen  :-)</em></p>
<p><em><a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/"><img style="border-width: 0;" src="http://i.creativecommons.org/l/by-nc-sa/3.0/de/88x31.png" alt="Creative Commons Lizenzvertrag" /></a><br />
Aus gegebenem Anlass steht dieses Werk unter einer <a rel="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/de/">Creative Commons Namensnennung-Nicht-kommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Deutschland Lizenz</a></em></p>
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		<title>Diesen Samstag: Diskutiert mit uns über Blogs und Wissenschaft!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 18:51:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits angekündigt, betätigen wir uns am kommenden 9. April ausnahmsweise einmal nicht nur virtuell, sondern laden ein zu einem Workshop zum Thema &#8220;Blogs in den Sozialwissenschaften&#8221; an der HU Berlin. Für Kurzentschlossene sind noch ein paar wenige Plätze frei; eine vorherige Anmeldung bei uns (team@theorieblog.de) ist nötig. Hier nochmals das Programm (mit einem geringfügig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2011/03/der-theorieblog-ladt-ein-blogs-in-den-sozialwissenschaften-9-april-berlin/">angekündigt</a>, betätigen wir uns am kommenden 9. April ausnahmsweise einmal nicht nur virtuell, sondern laden ein zu einem Workshop zum Thema &#8220;Blogs in den Sozialwissenschaften&#8221; an der HU Berlin. Für Kurzentschlossene sind noch ein paar wenige Plätze frei; eine vorherige Anmeldung bei uns (team@theorieblog.de) ist nötig. Hier nochmals das Programm (mit einem geringfügig korrigierten Zeitplan):<span id="more-3155"></span></p>
<p><strong>Blogs in den Sozialwissenschaften – Stand und Perspektiven</strong><br />
Workshop am 9. April 2011<br />
Humboldt-Universität zu Berlin<br />
Institut für Sozialwissenschaften (Universitätsstr. 3b, Raum 002)</p>
<p><strong>10:30 Uhr:         Begrüßung und Vorstellung</strong></p>
<p><strong>11.00 – 12:45 Uhr:      Zwischen Aktualität, Reflexivität und Polarisierung – Was macht einen guten Blogbeitrag aus?</strong></p>
<p><em>Leitfragen:     Was heißt wissenschaftlich bloggen?<br />
Fußnoten und Reaktionszeiten: Blogs zwischen Feuilleton, wissenschaftlichem Beitrag und spontaner Äußerung?<br />
Der richtige Stil: Leseransprache, aber wie?</em></p>
<p>12.45 – 13:30 Uhr:     Mittagssnack</p>
<p><strong>13:30 – 15:15 Uhr:     Blogs und ihre Leser – Von den Schwierigkeiten der Kommunikation</strong></p>
<p><em>Leitfragen:         Welche LeserInnen, welche Öffentlichkeit?  Wissenschaftsblogs vernetzen: Soziale   Netzwerke, Wissenschaftsportale,  Blogroll?<br />
Des Lesers Meinung: Der richtige Umgang mit Kommentaren?<br />
Der schöne Blog: Die Bedeutung von visuellen Elementen?</em></p>
<p><strong>15:30 – 17:30 Uhr:     Blogs als Mittler, Blogs als Foren, Blogs als Sprachrohr – Wissenschaftsblogs und ihre Öffentlichkeit</strong></p>
<p><em>Leitfragen:         Die Rolle von Blogs in der Fachdiskussion?<br />
Blogs und das politische Element: Wie viel Meinung, wie viel Abstand?<br />
Verändern Blogs die Wissenschaft, wissenschaftliches Schreiben, wissenschaftliche Kommunikation?</em></p>
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		</item>
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		<title>Konf.: Intellektuelle, Wissenschaft und das Internet</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/01/konf-intellektuelle-debatten-wissenschaft-und-das-internet/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 08:27:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Essen findet vom 14. bis 15. Februar die Tagung &#8220;Öffentlichkeit, Medien und Politik &#8211; Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation&#8221; statt. Besprochen werden sollen folgende spannenden Fragen: Auf welche Weise beeinflussen und verändern jedoch die sich gegenwärtig herausbildenden digitalen Medien die gesellschaftliche Bedeutung der &#8220;public intellectuals&#8221;? Gelingt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Kulturwissenschaftlichen Institut der Universität Essen findet vom 14. bis 15. Februar die Tagung &#8220;Öffentlichkeit, Medien und Politik &#8211; Intellektuelle Debatten und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Kommunikation&#8221; statt. Besprochen werden sollen folgende spannenden Fragen:</p>
<blockquote><p>Auf welche Weise beeinflussen und verändern jedoch die sich gegenwärtig herausbildenden digitalen Medien die gesellschaftliche Bedeutung der &#8220;public intellectuals&#8221;? Gelingt es diesen, sich auch in den neuen Medien als einflussreiche Interpreten herausfordernder Problemlagen zu etablieren, oder aber mindern die kommunikativen Strukturen der Blogs und Foren die Chancen ihrer öffentlichen Einflussnahme? Macht sich in ihnen vielleicht sogar ein unterschwelliger Anti-Intellektualismus breit, der die historisch tradierte Rolle von Intellektuellen als Akteure der Zivilgesellschaft infragestellt bzw. zugunsten neuer Formen der Wissenskommunikation unterläuft?<span id="more-2595"></span></p></blockquote>
<p>Ob die Strukturen von Blogs und Foren die Chancen öffentlicher Einflussnahme mindert &#8211; das interessiert natürlich nicht nur uns, sondern eine Reihe von Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen, so etwa Claus Leggewie (Gießen), Jens Hacke (Hamburg) und Christoph Bieber (Gießen), der den Abendvortrag hält. Also, auf nach Essen &#8211; die Anmeldung ist bis zum 7. Februar über maria.klauwer@kwi-nrw.de möglich.</p>
<p>Das vollständige Programm:</p>
<blockquote><p>Montag, 14. Februar</p>
<p>15:30 &#8211; 16:00<br />
Begrüßung und Einführung<br />
Claus Leggewie und Gudrun Gersmann</p>
<p>16:00 &#8211; 18:30<br />
Podiumsdiskussion: &#8220;J&#8217;accuse&#8221; per Twitter? Intellektuelle im digitalen<br />
Zeitalter<br />
(Moderation: Gudrun Gersmann)</p>
<p>Jens Hacke,  Hamburg (Impulsreferat)<br />
Ute Daniel, TU Braunschweig<br />
Stefan Münker, Universität Basel<br />
Anne Roth, Annalist Berlin<br />
Mike Sandbothe, Hamburg</p>
<p>18:30 &#8211; 20:00 Uhr<br />
Abendvortrag<br />
Christoph Bieber, Universität Gießen<br />
Metamorphosen des politischen Intellektuellen</p>
<p>20:00 Uhr<br />
Empfang im KWI</p>
<p>Dienstag, 15. Februar</p>
<p>9:00 &#8211; 10:15 Uhr<br />
Autorschaft und kollaboratives Publizieren: Wissenschaft und &#8216;Werk&#8217; im<br />
digitalen Zeitalter<br />
(Moderation: Friedrich Jaeger)</p>
<p>Gerhard Lauer, Universität Göttingen<br />
Die Geburt des Autors aus den Daten. Urheberschaft im<br />
Petabyte-Zeitalter</p>
<p>Daniela Pscheida, Universität Halle-Wittenberg<br />
Wissensmo(nu)mente. &#8211; Fünf Thesen zum &#8216;Werk&#8217; im digitalen Zeitalter</p>
<p>10:15 &#8211; 11:30 Uhr<br />
Qualitätsstandards und institutionelle Kontexte digitaler<br />
Wissenschaftskommunikation<br />
(Moderation: Cornelius Puschmann)</p>
<p>Gregor Horstkemper, Bayrische Staatsbibliothek München<br />
Orientierung, Recherche, Zugang: Klassische Bibliotheksaufgaben neu<br />
definiert</p>
<p>Jochen Johannsen, HBZ Köln<br />
Rechnung 2.0 &#8211; Ökonomische Aspekte digitaler Wissenschaftskommunikation</p>
<p>Martin Warnke, Universität Lüneburg<br />
Top Hits und der Long Tail. Oder: Das Ende des Mittelmaßes</p>
<p>11:30 &#8211; 11:45<br />
Kaffeepause</p>
<p>11:45 &#8211; 13:00 Uhr<br />
Öffentlichkeit und Wissenschaftskommunikation im digitalen Zeitalter:<br />
Mythen und Realitäten<br />
(Moderation: Mareike König)</p>
<p>Steffen Albrecht, TU Dresden<br />
Onlinediskurse als Reflexionsspiele. Veränderungen öffentlicher<br />
Kommunikation durch die neuen Medien</p>
<p>Torsten Reimer, JISC London<br />
Forschung im galaktischen Zoo. Neue Medien, neue<br />
Wissenschaftskommunikation, neue Wissenschaft?</p>
<p>Rainer Winter, Universität Klagenfurt<br />
Das Internet und die Konstitution einer transnationalen Öffentlichkeit</p>
<p>14:00 &#8211; 17:30 Uhr<br />
Delphi-Runde: Digitale Wissenschaftskommunikation &#8211; Drei Generationen<br />
der Mediennutzung<br />
(Moderation: Claus Leggewie und Cornelius Puschmann)</p>
<p>Björn Brembs, FU Berlin<br />
Stephan Humer, Universität der Künste Berlin<br />
Jens Klump, Geoforschungszentrum Potsdam<br />
Felix Lohmeyer, SUB Göttingen<br />
Sonja Palfner, TU Berlin<br />
Patrick Sahle, Universität Köln<br />
Jan Schmidt, Hans Bredow Institut für Medienforschung, Hamburg<br />
Manfred Thaller, Universität Köln<br />
Bernadette Fritzsch, Alfred Wegener Institut für Polar und<br />
Meeresforschung (angefragt)</p>
<p>17:30 &#8211; 18:00 Uhr<br />
Schlussdiskussion<br />
(Moderation: Gudrun Gersmann und Claus Leggewie)</p></blockquote>
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		</item>
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		<title>Digitale Demokratie am WZB</title>
		<link>http://www.theorieblog.de/index.php/2011/01/digitale-demokratie-am-wzb/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 11:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>eva</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratietheorie]]></category>
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		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Kurzentschlossene gibt es morgen eine weitere Veranstaltung am WZB: Pünktlich zum 10. Geburtstag von Wikipedia, zur Facebook-Adelung durch Goldman Sachs und Golden Globes, zu den ersten privatwirtschaftlichen Konsequenzen von Wikileaks, aber auch nicht unpassend zu unserer jüngsten Wikipediadebatte, spricht der Politikwissenschaftler John Keane über &#8220;Democracy in the Age of Google, Wikileaks and Facebook&#8221;. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für Kurzentschlossene gibt es morgen eine weitere Veranstaltung am WZB: Pünktlich zum <a href="http://www.dradio.de/aktuell/1365534/">10. Geburtstag</a> von Wikipedia, zur Facebook-Adelung durch <a href="http://www.faz.net/s/RubD16E1F55D21144C4AE3F9DDF52B6E1D9/Doc~E6C8BE27F3423458F9253AC7B1167A568~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Goldman Sachs</a> und Golden Globes, zu den ersten privatwirtschaftlichen <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1097241">Konsequenzen</a> von Wikileaks, aber auch nicht unpassend zu unserer jüngsten <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/10/wikipedia-freies-wissen-oder-wahnsinn/">Wikipediadebatte</a>, spricht der Politikwissenschaftler <a href="http://www.johnkeane.net/">John Keane</a> über &#8220;Democracy in the Age of Google, Wikileaks and Facebook&#8221;. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr, Anmeldung ist erwünscht. Alle weiteren Infos gibt es <a href="http://cosmopolis.wzb.eu/aktuell/pdf/veranstaltungen/koll_keane2_net_en.pdf" class="broken_link">hier</a>.</p>
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		<title>Wikipedia: freies Wissen oder Wahnsinn?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 14:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Demokratietheorie]]></category>
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		<category><![CDATA[Politische Theorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Bis jetzt hatte ich mir Wikipedia immer als einen Ort vorgestellt, an dem grosso modo &#8220;der zwanglose Zwang des besseren Arguments&#8221; herrscht. Weit gefehlt. Was folgt, ist der Bericht eines verstörenden, dabei aber nicht wenig unterhaltsamen Selbstversuchs, der mich in die Untiefen von Wikipedia geführt hat. Anlass war der Versuch, einen Link zu unserer Liste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis jetzt hatte ich mir Wikipedia immer als einen Ort vorgestellt, an dem <em>grosso modo</em> &#8220;der zwanglose Zwang des besseren Arguments&#8221; herrscht. Weit gefehlt. Was folgt, ist der Bericht eines verstörenden, dabei aber nicht wenig unterhaltsamen Selbstversuchs, der mich in die Untiefen von Wikipedia geführt hat. Anlass war der Versuch, einen Link zu unserer <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/professuren-fur-politische-theorie-und-philosophie-im-deutschsprachigen-raum/" target="_blank">Liste</a> von von &#8220;Professuren im Bereich der politischen Theorie und Philosophie&#8221; zu setzen. Dies löste einen Prozess aus, der über eine Reihe von Eskalationsstufen zu einem wahrlich bizarren Ergebnis führte… <span id="more-2170"></span></p>
<p><em>Eskalationsstufe 1:</em> Ich rufe bei Wikipedia den insgesamt wenig überzeugenden Artikel &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Theorie_und_Ideengeschichte" target="_blank">Politische Theorie und Ideengeschichte</a>&#8221; auf und wage es, dort den Link zu unserer Professuren-Liste zu setzen. Erste interessante Erkenntnis: der Link kann erst erscheinen, wenn er von einem Wikipedia-Administrator oder einem &#8220;Sichter&#8221; gesichtet wurde. Für die deutsche Wikipedia gibt es <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Liste_der_Administratoren#Aktive_Administratoren" target="_blank">282 solcher Administratoren</a> und etwa <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/2010/10/wikipedia-freies-wissen-oder-wahnsinn/comment-page-1/#comment-721">9800 Sichter</a>. Ich habe das Vergnügen auf den admin &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Ot" target="_blank">ot</a>&#8221; zu stoßen. &#8220;Ot&#8221; weist meine Verlinkung zurück, Begründung: &#8220;Hallo, bitte beachte unsere Richtlinien für Weblinks&#8221;. Ok, gucke ich mir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Weblinks" target="_blank">die </a> mal an. Irgendwo in diesem Wust von Regeln finde ich Hinweise zu &#8220;blogs&#8221;. Zu diesen soll generell nicht verlinkt werden, &#8220;wobei Angebote besonders renommierter und zuverlässiger Institutionen und das Deeplinking einzelner Beiträge, wenn diese den Qualitätskriterien entsprechen, davon ausgenommen sind&#8221;. Na gut, ich würde sagen, in diesem Fall ist die Verlinkung gerechtfertigt, nicht weil wir als Theorieblog &#8220;besonders renommiert&#8221; sind, sondern weil es sich bei der Liste um einen Beitrag handelt, der den Qualitätskriterien entspricht und vor allem von Interesse für die Leser des Artikels &#8220;Politische Theorie und Ideengeschichte&#8221; ist. Denn es ist für die Leser dieses Artikels eine relevante Information, wo im deutschsprachigen Raum diese Subdisziplin der Politikwissenschaft gelehrt wird bzw. wo man zu ihr forscht. Dieses Argument unterbreite ich auch dem Admin “ot”. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 2:</em> Ich bitte den Admin &#8220;ot&#8221; darum, mir mit Blick auf mein Argument zu erklären, warum er den Link gelöscht hat. Seine Reaktion: Er <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Ot#Link_zur_Liste_von_Theorie-Professuren" target="_blank">verweist</a> mich auf die Diskussion um die Verlinkung eines kommerziellen Angebotes. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 3:</em> Zu jedem Artikel bei Wikipedia gibt es eine Diskussionsseite. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Politische_Theorie_und_Ideengeschichte#Link_zu_einer_Liste_mit_allen_Professuren_im_Bereich_der_politischen_Theorie" target="_blank">Hier</a> versuche ich nun noch einmal, meine Argumente darzulegen. Keiner reagiert, allen voran nicht der Admin &#8220;ot&#8221;. Nun lerne ich aber, dass es bei Wikipedia das Instrument der &#8220;Dritten Meinung&#8221; gibt. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 4:</em> Ich bitte um eine &#8220;dritte Meinung&#8221; und kriege diese von einem anderen Admin namens &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:LKD" target="_blank">LKD</a>&#8220;. Seine wunderbare Replik auf meine Argumente: &#8220;Passt nach WP:WEB nicht zu uns. Gehört nicht zum Besten, ist keine lexikalisch weiterführende Information und deckt, durch die Reduktion auf D auch nur einen Teilbereich ab&#8221;. &#8220;Ot&#8221; sekundiert: &#8220;Sehe ich genauso&#8221;. Nun gut, ich versuche es noch einmal mit Argumenten. Erkläre, warum die Liste für diesen Artikel relevant und eben nicht nur auf Deutschland beschränkt ist. &#8220;LKD&#8221; legt nach, Kern seines Argumentes: &#8220;wie sollen wir entscheiden, ob wir nicht auch eine Liste mit Links zu BMW Händlern in Afrika aufnehmen&#8221;? Ich stimme &#8220;LKD&#8221; darin zu, dass man nicht alles überall verlinken kann, weise ihn aber auch noch einmal auf mein Argument hin, warum ich glaube, dass dieser spezielle Link auf dieser speziellen Seite sinnvoll ist. &#8220;LKD&#8221; reagiert nun nicht mehr, ebensowenig wie &#8220;ot&#8221;, der völlig ausgestiegen ist. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 5:</em> Per <a href="http://www.facebook.com/pages/Theorieblog/340980110785" target="_blank">facebook</a> wende ich mich an die Leser des Theorieblog und bitte darum, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Wenn eine Diskussion verfahren ist, kann es ja nicht schaden, neue Perspektiven dazuzuholen, so mein naiver Gedanke. Doch weit gefehlt. Nachdem es zwei anonyme Nutzer geschafft haben, sich soweit in die <a href="http://wiki-watch.de/index.php?Content=WikiContent&#038;Detail=Mitmachen#Die_Software_und_ihre_Zw.C3.A4nge" target="_blank">Wikipedia-Programmiersprache</a> einzufinden, dass es ihnen möglich ist, einen Kommentar abzugeben, der sich für den Link ausspricht, werden sie (und ich) gleich von &#8220;LKD&#8221; beschimpft. Zweifelsfrei, so LDK, habe ich mir einfach neue Accounts zugelegt und versuche so die Diskussion zu beeinflussen. Herzlich Willkommen, liebe Wikipedia-Einsteiger! </p>
<p><em>Eskalationsstufe 6:</em> Da auch weiter niemand bereit ist, auf mein Argument einzugehen, versuche ich nun einen neuen Weg, den hochtrabend so bezeichneten &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vermittlungsausschuss/Problem_zwischen_dmv2109_und_ot" target="_blank">Vermittlungsausschuss</a>&#8220;. Hier bitte ich darum, den Link freizuschalten und den Admin &#8220;ot&#8221; daran zu erinnern, dass es notwendig ist, seine Entscheidungen als Admin mit Argumenten zu rechtfertigen. Wenig überraschend äußert sich &#8220;ot&#8221; hierzu erst mal nicht, dafür kommt ein neuer Admin ins Spiel, &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Port%28u*o%29s" target="_blank">Port(u*o)s</a>&#8220;. &#8220;Port(u*o)s&#8221; schlägt nun als Vermittlungslösung vor, die Liste komplett in Wikipedia zu integrieren, daraus also eine eigene Wikipedia-Seite zu machen. Und macht das dann auch gleich mal. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 7:</em> Ich versuche, dem an sich verständigen &#8220;Port(u*o)s&#8221; zu erklären, warum ich das für keine glückliche Lösung halte, weil ohne einen klar ersichtlichen Verweis auf den Theorieblog unser Beitrag und der unserer Leser verloren geht. Er wirft mir vor, dass es mir anscheinend immer nur um &#8220;Blogmarketing&#8221; gegangen sei. Genau, und gleich gehe ich in den Keller und zähle all das viele Geld, das wir mit dem Theorieblog verdienen. Trotzdem ist &#8220;Port(u*o)s&#8221; aber bereit, die Wikipedia-Liste wieder zu löschen. Ich biete dafür an, die Sache damit auf sich bewenden zu lassen. Allerdings, so &#8220;Port(u*o)s&#8221; könne er selbst die Löschung nicht vornehmen, weil er dann &#8220;Admin-Probleme&#8221; bekommen würde. Ich stelle also einen sogennannten &#8220;Schnelllöschantrag&#8221;, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Vermittlungsausschuss/Problem_zwischen_dmv2109_und_ot#Diskussion" target="_blank">verweise</a> auf die Diskussion und die Übereinkunft zwischen &#8220;Port(u*o)s&#8221; und mir und gehe davon aus, dass sich die Sache damit erledigt hat.</p>
<p><em>Eskalationsstufe 8:</em> Doch weitgefehlt! Mein Vorschlag, die Liste zu löschen wird zurückgewiesen. An vorderster Front erscheint nun der schon bekannte Admin &#8220;LKD&#8221;. Er sieht keinen Grund, die Liste zu löschen, in feinstem Wikipedia-Sprech: &#8220;Einspruch. Kein Schnellöschgrund. Wennschon LD&#8221;. Was auch immer “LD” bedeuten mag. Andernorts bezeichnet &#8220;LKD&#8221; die Liste gar ganz ironiefrei als einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:LKD#Linkproblematik" target="_blank">enzyklopädischen Augenschmeichler</a>. Nun kommen weitere Nutzer dazu, die mir erklären, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/26._Oktober_2010#Liste_der_Professuren_der_politischen_Theorie_im_deutschsprachigen_Raum" target="_blank">warum die Liste doch eine wichtige Information ist</a>. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 9:</em> Mir ist als träumte ich. Als nächstes versuche ich darauf hinzuweisen, dass es sich hier um eine Urheberrechtsverletzung handelt. Vielleicht juristisch nicht 100% wasserdicht, aber wenn man eine Liste 1:1 kopiert, geht das ja doch stark in die Richtung. Doch wiederum falsch gedacht. <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Liste_der_Professuren_der_politischen_Theorie_im_deutschsprachigen_Raum&#038;action=history" target="_blank">Nur eine Minute</a>, nachdem ich den Antrag auf Überprüfung der Urheberrechtsverletzung gestellt habe, weist Admin &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:DerHexer" target="_blank">DerHexer</a>&#8221; ihn zurück, Begründung: &#8220;Diese Liste hat keine Schöpfungshöhe&#8221;. </p>
<p><em>Eskalationsstufe 9 1/2: </em>Admin &#8220;LKD&#8221; hat Blut gerochen und mal geguckt, was ich noch so bei Wikipedia gemacht habe. Dabei stellt er fest, dass ich im April mal eine Rezension des neuen Buches von Safran Foer verlinkt habe. Da muss ein anderer Admin nicht aufgepasst haben, &#8220;LKD&#8221; jedenfalls erkennt die Gefahr sofort <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Jonathan_Safran_Foer&#038;action=history" target="_blank">und löscht auch diesen Link </a>&#8230;  </p>
<p>Fazit: Nachdem mir erst wochenlang keiner glauben wollte, dass unser Link keine Bereicherung für die Wikipedia ist, nachdem niemand mit mir ernsthaft darüber diskutieren wollte, hat die Admin-Gang von Wikipedia sich die Liste nun einverleibt. Und versucht auch sonst, meine Aktivitäten dort zu unterbinden.<br />
Ich hatte eigentlich vor, diesen Bericht mit ein paar allgemeineren Überlegungen abzuschließen, habe mich aber nun entschieden, dies lieber euch zu überlassen. Wie <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E467C85A14D294BA4A92C21ACA7A79C36~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">dieser FAZ-Artikel</a> und auch die Arbeit von &#8220;<a href="http://wiki-watch.de/" target="_blank">Wiki-Watch</a>&#8221; zeigen, handelt es sich bei dem, was ich hier beschreibe, keinesfalls um einen Einzelfall, sondern um ein strukturelles Problem. Und dies wirft meiner Meinung nach eine ganze Reihe interessanter Fragen sowohl für die politische Theorie, als auch für die empirische Politikwissenschaft auf. Unter anderem: Wer regiert eigentlich die Wikipedia? Ist das Ideal einer zwanglosen Verständigung hier unter den gegebenen institutionellen überhaupt noch erreichbar? Oder entwickelt sich Wikipedia tatsächlich, wie in dem genannten FAZ-Artikel befürchtet, zu einem exklusiven Club? Lassen sich von den Entwicklungen bei Wikipedia allgemeinere Hinweise zum demokratischen Potential des Internets ableiten? Eine Anekdote wie der hier beschriebene Selbstversuch kann auf diese Fragen sicherlich keine befriedigende Antwort geben, wohl aber Anlass zu weitergehender Beschäftigung sein.</p>
<p><strong>Update (4.11.2010):</strong> Die Liste wurde bei Wikipedia nun <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:L%C3%B6schkandidaten/26._Oktober_2010#Liste_der_Professuren_der_politischen_Theorie_im_deutschsprachigen_Raum_.28gel.C3.B6scht.29" target="_blank">doch wieder gelöscht</a>. Da könnte man jetzt auch noch mal einiges zu sagen, will ich aber nicht. Freuen würde ich mich aber, wenn ihr uns dabei helfen würdet, <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/professuren-fur-politische-theorie-und-philosophie-im-deutschsprachigen-raum/" target="_blank">unsere Liste</a> auf dem aktuellen Stand zu halten!</p>
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		<title>Neuer Blog: What is it like to be a Woman in Philosophy</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Oct 2010 15:40:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir haben zwar schon kurz via Twitter auf diesen neuen Blog hingewiesen, das Projekt lohnt aber in jedem Fall noch einmal eine ausführlichere Würdigung. What is it like to be a Woman in Philosophy veröffentlichte ausschließlich kurze  Beobachtungen und Anekdoten der Leserinnen und Leser, die die Position von Frauen im philosophischen Betrieb sehr persönlich und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben zwar schon kurz via Twitter auf diesen neuen Blog hingewiesen, das Projekt lohnt aber in jedem Fall noch einmal eine ausführlichere Würdigung. <a href="http://beingawomaninphilosophy.wordpress.com/" target="_blank">What is it like to be a Woman in Philosophy</a> veröffentlichte ausschließlich kurze  Beobachtungen und Anekdoten der Leserinnen und Leser, die die Position von Frauen im philosophischen Betrieb sehr persönlich und pointiert  reflektieren. Die Macherinnen fassen ihr Vorhaben selber wie folgt zusammen:<span id="more-1969"></span></p>
<blockquote><p>&#8220;This blog is devoted to short observations (generally fewer than 300  words) sent in by readers, about life as a woman in philosophy.  Some of  these will undoubtedly be tales of the sexism, conscious and  unconscious, that remains.  But we hope that others will be tales of  ways that improvements have been (or are being) made.  Many will be  written by women in philosophy.  But we hope that not all will be– for  others in philosophy also know some important things relevant to what  it’s like to be a woman in philosophy.  They know, for example, what men  in philosophy say to each other when the women aren’t there.&#8221;</p></blockquote>
<p>Die eingesandten Erfahrungsberichte handeln von sexuellen Belästigungen über unverhohlenen Sexismus bis hin zu den subtilsten Formen unbewusster Diskriminierungen, die von niemanden gewollt werden, aber trotzdem geschehen.  Der Effekt dieser unkommentierten, polyphonen Sammlung ist erstaunlich: Aus den bisher  gut 20 Post, die seit der Gründung des Blogs Mitte September erschienen sind, ergibt sich ein eindringliches  Porträt der Gemengelage<em> </em> im Geschlechterverhältnis, das mir nicht nur für die akademische Philosophie treffend erscheint. Was denkt ihr?</p>
<blockquote></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Liste der Professuren für politische Theorie und Philosophie im deutschsprachigen Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Oct 2010 07:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>daniel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf einer eigens dafür eingerichteten Seite haben wir für euch eine Liste aller uns bekannten Professuren für politische Theorie und Philosophe im deutschsprachigen Raum zusammengestellt. Die Liste ist zunächst grob nach Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) und dann nach Städten sortiert. Über Hinweise zu Ergänzungen, Korrekturen oder Veränderungen würden wir uns sehr freuen. Dafür könnt ihr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf einer <a href="http://www.theorieblog.de/index.php/professuren-fur-politische-theorie-und-philosophie-im-deutschsprachigen-raum/">eigens dafür eingerichteten Seite</a> haben wir für euch eine Liste aller uns bekannten Professuren für politische Theorie und Philosophe im deutschsprachigen Raum zusammengestellt. Die Liste ist zunächst grob nach Ländern (Deutschland, Österreich, Schweiz) und dann nach Städten sortiert. Über Hinweise zu Ergänzungen, Korrekturen oder Veränderungen würden wir uns sehr freuen. Dafür könnt ihr entweder das Kommentarfeld am Ende der Seite nutzen oder uns eine E-Mail an <a href="mailto:team@theorieblog.de">team@theorieblog.de</a> schicken.</p>
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		<title>Neu im Netz II: Beiträge zur Staatsdiskussion</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 17:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maike</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der digitale Gründungsboom in der deutschen Politikwissenschaft setzt sich fort: Mit www.staatsdiskussion.de ist soeben ein weiteres Projekt online gegangen. Auf der Website werden die Working Papers der von Samuel Salzborn und Rüdiger Voigt herausgegebenen Reihe &#8220;Staat – Souveränität – Nation. Beiträge zur aktuellen Staatsdiskussion&#8221; im Volltext zur Verfügung gestellt. Ziel und Anliegen des Projekts ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der digitale Gründungsboom in der deutschen Politikwissenschaft setzt sich fort: Mit <a href="http://www.staatsdiskussion.de" target="_blank">www.staatsdiskussion.de</a> ist soeben ein weiteres Projekt online gegangen. Auf der Website werden die Working Papers der von <a href="http://www.salzborn.de/" target="_blank">Samuel Salzborn</a> und <a href="http://www.staatswissenschaft.de/"target="_blank">Rüdiger Voigt</a> herausgegebenen Reihe &#8220;Staat – Souveränität – Nation. Beiträge zur aktuellen Staatsdiskussion&#8221; im Volltext zur Verfügung gestellt. Ziel und Anliegen des Projekts ist es, die staats- und souveränitätstheoretische Diskussion zu intensivieren und einem breiteren Publikum vorzustellen. Das erste Paper ist bereits online und <a href="http://www.staatsdiskussion.de/working-papers/" target="_blank">hier abrufbar</a>.</p>
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		<title>Großartig: Philosopher&#8217;s Digest</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 14:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe gerade beim sinnlosen surfen zum Nachmittagskaffee bei einer für meine Arbeit essentiellen Internetrecherche dieses großartige Portal gefunden: Philosopher&#8217;s Digest. Auf der Website werde aktuelle Aufsätze aus den großen philosophischen Fachzeitschriften von verschiedenen RezensentInnen zusammengefasst und kritisch diskutiert. Per Kommentarfunktion können sich die LeserInnen an der Diskussion beteiligen. Es handelt sich also quasi um ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Habe gerade <span style="text-decoration: line-through;">beim sinnlosen surfen zum Nachmittagskaffee</span> bei einer für meine Arbeit essentiellen Internetrecherche dieses großartige Portal gefunden: <a href="http://www.philosophersdigest.com/" target="_blank">Philosopher&#8217;s Digest</a>. Auf der Website werde aktuelle Aufsätze aus den großen philosophischen Fachzeitschriften von verschiedenen RezensentInnen zusammengefasst und kritisch diskutiert. Per Kommentarfunktion können sich die LeserInnen an der Diskussion beteiligen. Es handelt sich also quasi um ein interaktives Rezensionsportal für philosophische Paper. Zwar ist relativ wenig aus der politischen Philosophie dabei, aber für die Ethik sieht es schon besser aus und wer sich für theoretische Philosophie interessiert, wird seine helle Freude haben. Insgesamt scheint das Projekt noch relativ am Anfang zu stehen (d.h. relativ wenig Content), die Idee und die Umsetzung finde ich aber bereits jetzt sehr gelungen!</p>
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		<title>Neu im Netz: Portal Ideengeschichte und PW-Portal</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 14:06:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cord</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Politikwissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Zombies]]></category>

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		<description><![CDATA[In der deutschen Politikwissenschaft lässt sich in den letzten Wochen eine Art digitaler Gründungsboom beobachten: Auf einer Domain der Universität Marburg betreibt das Team um Thomas Noetzel, Jörg Probst und Remko Leemhuis seit Kurzem ein interdisziplinäres Portal für ideengeschichtliche Politikforschung, auf dem neben Rezensionen und Essays auch eine Bilddatenbank zur politischen Ideengeschichte angeboten werden soll. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der deutschen Politikwissenschaft lässt sich in den letzten Wochen eine Art digitaler Gründungsboom beobachten: Auf einer Domain der Universität Marburg betreibt das <a href="http://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/pi-nip/mitglieder" target="_blank">Team</a> um Thomas Noetzel, Jörg Probst und Remko Leemhuis seit Kurzem ein interdisziplinäres<a href="http://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/pi-nip" target="_self"> Portal für ideengeschichtliche Politikforschung</a>, auf dem neben Rezensionen und Essays auch eine Bilddatenbank zur politischen Ideengeschichte angeboten werden soll. Außerdem gibt es eine Rubrik &#8220;<a href="http://www.uni-marburg.de/fb03/politikwissenschaft/pi-nip/texte/zombiedesmonats" target="_blank">Zombie des Monats</a>&#8220;, was sich auf jeden Fall vielversprechend anhört, auch wenn mir noch nicht ganz klar ist, welchen Zombiebegriff die Autoren vertreten (nach der <a href="http://consc.net/zombies.html" target="_self">Typologie</a> von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/David_Chalmers" target="_blank">David Chalmers</a> kann man zwischen dem klassisch-haitianischen, dem Hollywood- und dem philosophischen Zombie unterscheiden&#8230;). Noch findet sich zwar relativ wenig Content auf der Seite, das Projekt sieht aber bereits jetzt sehr spannend aus.<span id="more-1646"></span></p>
<p>Die zweite Neugründung, das <a href="http://www.pw-portal.de/index.php" target="_self">Portal für Politikwissenschaft</a>, ist aus der Rezensionswebsite der Zeitschrift für Politikwissenschaft hervorgegangen, aber seit Kurzem von dieser unabhängig. Neben der aus der ZPol bekannten annotierten Bibliografie der Politikwissenschaft (samt des mehr als 31.000 Kurzrezensionen umfassenden Archivs) bietet die Website einen Terminkalender für Konferenzen und Vorträge an. Das Angebot soll in den nächsten Wochen und Monaten um wissenschaftliche Aufsätze, Essays und Tagungsberichte ergänzt werden.</p>
<p>Wir freuen uns auf jeden Fall über die Gesellschaft im Netz und wünschen den Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg!</p>
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