Das Marburger Graduiertenzentrum für Geistes- und Sozialwissenschaften veranstaltet in diesem Jahr am 16. und 17. November eine Tagung zum Thema “Michel Foucault und die Ideengeschichte. Zur Archäologie der Wissensgeschichte” und sucht hierfür Beiträge. Exposés von maximal 1500 Zeichen sollten bis zum 30. April an ideenportal@uni-marburg.de geschickt werden; angesprochen fühlen dürfen sich DoktorandInnen und Postdocs aller Fächer. Alle weiteren Details finden sich auf dieser Website – und hier schon einmal die Programm- und Panelbeschreibung: (weiterlesen…)
Beiträge mit dem Schlagwort ‘Ideengeschichte’
Podcasts der Konferenz “The Politics of Interpretation and the Interpretation of Politics”
11. Januar 2012, jensSeit einigen Jahren stoßen innerhalb der Politischen Theorie geführte Methodendiskussionen in Deutschland und anderenorts auf großes Interesse. Nachwuchs-Workshops in Hamburg und Manchester sowie die letzte DVPW-Tagung in Bremen (wir berichteten) sind hierfür beispielhaft. Selten werden Bezüge zu Ansätzen in Nachbardisziplinen gezogen und die Frage, ob die gängigen Methoden selbst politisch motiviert sind, wird kaum diskutiert. Eine im letzten Herbst in Oxford stattfindende Konferenz setzte sich zum Ziel, genau diese Fragen in den Blick zu nehmen (einen Bericht über die Konferenz mit weiteren Informationen findet man hier). Zu den namhaften Sprechern gehörten u.a. Terence Ball, Mark Bevir, John G. Gunnell und Stanley Rosen. Diskutiert wurden hermeneutische und feministische Ansätze ebenso wie die von Quentin Skinner und Leo Strauss. Nun wurden die Podcasts der Konferenz veröffentlicht. Die entsprechenden Links gibt es hier und hier. Viel Spaß beim Zuhören!
Erinnerung und Gedächtnis in Zeiten der (Post)Souveränität?
7. Dezember 2011, chrisDas Verhältnis von Politik und Gedächtnis ist in den vergangenen 15 Jahren in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit gerückt. Zu den aktuell wohl spektakulärsten Ereignissen in diesem Kontext gehörte in diesem Jahr zum einen die Auslieferung von Ratko Mladic an das Haager Tribunal und zum anderen der Prozessauftakt gegen Nuon Chea, einem der Chefideologen der Roten Khmer. Wie sich an Mladic oder Chea sehr gut nachvollziehen lässt, drängt sich infolge von Systemtransitionen, nach Genoziden, nach Kriegen und Bürgerkriegen, die Frage auf, wie mit der (einstigen) Gewaltgeschichte umzugehen ist. Die Antworten reichen von internationaler Strafverfolgung über Wahrheits- und Versöhnungskommissionen bis hin zu einer ausgeprägten öffentlichen Gedenkkultur, die das begangene Unrecht erinnert. In diesem kleinen Einwurf möchte ich eine mögliche Verbindung zwischen Erinnerungspraxis und Politikverständnis vorschlagen. (weiterlesen…)
Call: Deliberative Demokratie bei der DVPW-Tagung 2012
3. November 2011, evaDie Theoriesektion der DVPW veranstaltet beim 25. Gesamtkongress in Tübingen (24.-28. September 2012) ein größeres Panel zum “Versprechen der deliberativen Demokratie”. Das allgemeinere Demokratie-Thema des Kongresses insgesamt soll im Theoriepanel auf Ideengeschichte und Aussichten des Konzepts deliberativer Demokratie zugespitzt werden – hierfür gibt es nun den ausführlichen Call, der für interessierte Vortragende eine Reihe von Beitragsmöglichkeiten andeutet. Deadline für Vorschläge ist der 30. Januar 2012. Hier der vollständige Call: (weiterlesen…)
CfP: Ideengeleitete Ansätze in der Politikwissenschaft
14. September 2011, evaDie Universität Bremen lädt am 17. und 18. November zu einem Workshop mit dem Thema “Ideas in Social Research” – Einsendeschluss für Paper-Vorschläge ist der 10. Oktober. Angesprochen sind verschiedene sozialwissenschaftliche Teildisziplinen, doch auch und insbesondere für Politiktheoretiker und Ideengeschichtler könnte die Veranstaltung interessant werden.Weitere Infos nach dem Klick. (weiterlesen…)
Dissertationsstipendien am Walther-Rathenau-Kolleg: Demokratie und Liberalismus
25. Mai 2011, thorstenIm Walther-Rathenau-Kolleg werden gerade Promotionsstipendien zum Thema “Liberalismus und Demokratie. Zur Genealogie und Rezeption politischer Bewegungen von der Aufklärung bis zur Gegenwart” vergeben. Das von der Friedrich-Naumann-Stiftung (FNF) und dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) getragene Kolleg ist zwischen Berlin und Potsdam angesiedelt und will mit dem bewusst interdisziplinär angelegten Thema die Möglichkeit der Bewerbung aus sehr unterschiedlichern Richtungen erlauben. Es werden Dissertationen gefördert, die im Zusammenhang mit Liberalismus und/oder demokratischen Bewegungen seit dem 18. Jahrhundert stehen. Derzeit gibt es besonders viele Arbeiten aus den Bereichen jüdische Studien, Geschichte, Literatur-, Kulturwissenschaft. Arbeiten zur politischen Theorie, politischen Philosophie und sogar den theoriebezogenen IB werden aber auch gesucht und es gibt auch schon Vorläufer und Gesprächspartner im Kolleg. Vielleicht wächst deren Kreis ja bald, Gestaltungsspielraum ist allemal gegeben.
Die Deadline für die kommende Auswahlrunde ist der 31. Mai. Dies ist zwar relativ bald, verlangt werden jedoch neben klassischen Bewebungsunterlagen für den ersten Auswahlgang zunächst nur ein Kurzexposé und die Angabe der Namen zweier Referenzpersonen. Mehr zur Ausschreibung findet sich auf der Seite der Stiftung.
Assistenzstellen in Zürich
6. April 2011, susanneAn der Universität Zürich sind derzeit gleich mehrere Assistenz-Stellen (50%) ausgeschrieben: Am Lehrstuhl für Geschichte der Philosophie sowie am Lehrstuhl für Politische Philosophie. Einsendeschluss ist der 30. April bzw. der 1. Juni. Der Sommer, das akademische, das soziale und das natürliche Umfeld von Zürich sind sehr zu empfehlen. (weiterlesen…)
Transkulturalität I: Ideengeschichts-Workshop in Hamburg
31. März 2011, maikeIn Hamburg findet am 15. und 16. Juli 2011 der zweite Nachwuchsworkshop aus der Reihe “Methoden der politischen Ideengeschichte” statt. Nachdem auf der ersten Tagung über methodische Ansätze der Ideengeschichte diskutiert wurde (wir berichteten), geht es in diesem Jahr um eine Perspektiverweiterung: die Frage nach der Integration nicht-westlicher Ideen. Welche Möglichkeiten eröffnen sich einer inter- bzw. transkulturellen Ideengeschichte, welche Herausforderungen stellen sich ihr und was bedeutet dies für das Fach insgesamt? Keynote speakers sind Manuela Boatcǎ (FU Berlin), Fred Dallmayr (University of Notre Dame), Eun-Jeung Lee (FU Berlin) und Walter Reese-Schäfer (Georg-August-Universität Göttingen). Vorschläge für Beiträge werden bis zum 30. April erbeten. Hier geht’s zum Call.
Stipendien für ideengeschichtliche Archivforschung
25. März 2011, thorstenStefan Skupien macht uns darauf aufmerksam, dass bis zum 30. 4. 2011 die Deadline für 3 Gerda-Henkel Stipendien für ‘Ideengeschichte’ läuft. Diese ermöglichen bis zu fünfmonatige Recherchen in den Archiven von Marbach, Weimar, Wolfenbuettel. Eingeladen werden Arbeitsentwürfe, die sich auf den Bestand der Archive stützen und einen interdisziplinären politisch-ideengeschichtlichen und bildwissenschaftlichen Bezug aufweisen. Das Angebot gilt für Doktoranden und Postdoktoranden, gefördert wird für max. 5 Monate (900,- Euro/Monat für Doktoranden, 1.500,- Euro/Monat für Postdoktoranden). Mehr Informationen findet ihr hier.
Programm zur Augsburger Macht-Tagung
28. Januar 2011, evaBrandneu im Netz zirkuliert nun das Programm für die Frühjahrstagung der DVPW-Theoriesektion im kommenden März in Augsburg zum Thema “Politische Macht im gesellschaftlichen Kontext”. Sie schließt thematisch direkt an die “Variationen der Macht” in Erfurt im September 2010 an, über die wir berichtet hatten. Dabei ist auch diesmal wieder eine Vielzahl von Themen – das Spektrum reicht von Rechtstheorie bis zu Fragen der Legitimierung von Kolonisation. Um Anmeldung bis Ende Februar wird gebeten.