Vortragsreihen zu Demokratie und Grundgesetz in Siegen

Elemente, Herausforderungen und Chancen der Demokratie stehen immer donnerstags um 20 Uhr im Fokus einer Reihe von öffentlichen Abendvorträgen des von der Universität Siegen ins Leben gerufenen Forums Siegen. Theoretische Perspektiven macht dabei am 18. Mai 2017 insbesondere Emanuel Richter (RWTH Aachen) mit einem Vortrag zu “Was ist Demokratie? Argumente gegen deren Beliebigkeit” stark. Theoretische Perspektiven durchziehen aber auch die Vorträge zu politischer Bildung (Christian Zimmermann) oder demokratischer Selbstbestimmung und Staatsbürgerschaft (Anna Meine).

Zudem liest die Universität Siegen im Rahmen des Programms “Eine Uni – ein Buch” in diesem Semester das Grundgesetz. Zu den Aktivitäten und Aktionen gehört dabei auch die Ringvorlesung Donnerstags um 6. Diskutiert werden u.a. philosophische, juristische und politikwissenschaftliche Perspektiven auf das Grundgesetz – von Grundfragen der Freiheit und Menschenwürde über Möglichkeiten des Verfassungswandels bis zum Spannungsfeld von Gleichheit und Differenz.

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#dvpw15 – Ein Blick zurück auf die inhaltlichen Diskussionen

Unter dem Oberthema “Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit” fand in der vergangenen Woche der 26. Kongress der Deutschen Vereinigung Politikwissenschaft in Duisburg statt. Für viel Aufregung sorgten die Gremienwahlen im Rahmen der Mitgliederversammlung. Die Kurzzusammenfassung: Michael Zürn wurde zum Vorsitzenden gewählt, trat jedoch nur wenige Stunden später wieder zurück. Ein Vorstand wurde gewählt und schließlich auch ein Beirat (alle Ergebnisse hier). Allerdings werden sowohl der Vorstand als auch der Beirat rechtzeitig zur 3-Länder-Tagung im September in Heidelberg zurücktreten und damit den Weg für einen neuen Wahlgang freimachen, dann unter aktiver Wahlbeobachtung durch die Kollegen aus Österreich und der Schweiz. Bis dahin soll es einen Diskussionsprozess über die Strukturen und Verfahren innerhalb der DVPW geben. Wir überlegen gerade noch, ob und in welcher Form wir diesen Diskussionsprozess auch hier auf dem Theorieblog begleiten wollen. Zunächst möchte ich jedoch mit diesem Beitrag einen, notwendig subjektiven, Blick zurück auf die inhaltlichen Beiträge und Diskussionen werfen, die sich in Duisburg mit dem Verhältnis von Sicherheit, Freiheit und Legitimität beschäftigt haben (hier noch einmal das Gesamtprogramm, hier ein Rückblick der Kollegen vom Göttinger Institut für Demokratieforschung). (mehr …)

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#dvpw15 – Ein Überblick

Heute Abend beginnt in Duisburg der alle drei Jahre stattfindende Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW). Er steht in diesem Jahr unter der Überschrift “Vorsicht Sicherheit!” Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit” (das Gesamtprogramm findet ihr hier, eine Übersicht hier, letzte Programmänderungen hier). Einige von uns sind vor Ort und wir werden versuchen, euch kontinuierlich auf dem Blog und über Twitter vom Kongress und seinen Veranstaltungen zu berichten. Dabei freuen wir uns natürlich über alle virtuellen oder realen Diskussionen. Zum Auftakt möchten wir einen kurzen Überblick über den Kongress und jene Veranstaltungen geben, die aus unserer Sicht besonders interessant zu werden versprechen. Wenn wir etwas übersehen haben, tragt es gerne in den Kommentaren nach.  (mehr …)

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Konferenz: Privatheit und Freiheit (Bielefeld)

Am 04. und 05. Mai findet in Bielefeld eine Konferenz zum Thema “Privatheit und Freiheit” statt. Die interdisziplinäre Konferenz, die aus dem VW-Projekt “Strukturwandel des Privaten” hervorgeht, fragt aus politiktheoretischer, kommunikationswissenschaftlicher, informationswissenschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Sicht nach der Veränderung des Privaten im Zeitalter der Digitalisierung. Im politiktheoretischen Teil der Konferenz , welcher von Sandra Seubert organisiert wird, soll es um liberale und republikanische Sichtweisen auf Privatheit gehen wie um Phänomene wie Entfremdung und Beherrschung. Das Programm und alle weiteren Infos sind hier einsehbar, die Anmeldung ist kostenlos, muss aber bis zum 15.04 erfolgen.

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DVPW-Kongress 2015: Vorsicht Sicherheit!

Der 26. DVPW-Kongress wird unter dem Titel “Vorsicht Sicherheit! Legitimationsprobleme der Ordnung von Freiheit” stehen. Er findet vom 21. bis 25. September 2015 an der Uni Duisburg statt. Die allgemeine Themenbeschreibung ist nun veröffentlicht. In dieser werden auch abstrakt die Zugänge der Teildisziplinen und die Konzeption der Plenumgsveranstaltungen vorgestellt. Für zwei der Plenarveranstaltungen – “Ordnung von Freiheit – Architekturen von Sicherheit” und “Soziale Sicherheit als Legitimationsstrategie?” ist ein offener CfP veröffentlicht. Alle bisher verfügbaren Infos zum Kongress findet ihr hier.

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Mill in Hamburg

Aktuelle Forschungsarbeiten zum Werk John Stuart Mills stehen im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz, die am 5. und 6. Juni an der Hamburger Bucerius Law School stattfindet und von der Leuphana Universität Lüneburg, der Universität Hamburg und dem John Stuart Mill Institut Heidelberg veranstaltet wird.  Inhaltliche Schwerpunkte der Tagung sind gesellschaftliche und individuelle Aspekte der Freiheit bei John Stuart Mill, die repräsentative Demokratie in Mills Werk sowie Mill als europäischer und internationaler Intellektueller. Vorträge gibt es u. a. von Wendy Donner, Georgios Varouxakis und Wilfried Hinsch. Das vollständige Programm findet Ihr hier; die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, um Anmeldung bis Ende Mai wird herzlich gebeten (andrea.plaesier@leuphana.de; angela.marciniak@staff.uni-marburg.de).

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Presseschau 01/2013

Nachdem sich unsere beliebte Rubrik Presseschau (alte Ausgaben hier) eine längere Auszeit genommen hat, haben wir diesen Monat wieder einen Blick in nationale und international Journals geworfen. Anstelle eines allgemeinen Überblicks wollen wir diesmal pointiert ein paar ausgewählte Schwerpunkte vorstellen, kommentieren und zur Diskussion stellen, konkret: Diskussionen um die Normativität des politischen Liberalismus, die Debatte um die Krise des Spätkapitalismus und einige neue Argumente zur Diskussion um Freiheit und Verantwortung. Siehe da, auch in der akademischen Sommerpause tut sich Spannendes in der Politischen Theorie: (mehr …)

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Durchs PRISM geguckt: Die NSA-Leaks in politiktheoretischer Perspektive

Die durch Edward Snowden geleakten NSA-Files haben eine heftige Empörungswelle ausgelöst. Viele der grundlegenden Fragen, die durch die Datensammlung des amerikanischen Geheimdiensts aufgeworfen werden, sind dabei auch in der politischen Theorie von großer Relevanz und eignen sich, um über den Tag hinaus in der akademischen Auseinandersetzung bedacht zu werden. So erzeugt die sich manifestierende Tendenz zum Überwachungsstaat, die Beurteilung des Handelns von Edward Snowden und das Verhältnis von privaten Internetfirmen und Staatsgewalt reichlich Reflektionsbedarf. Dieser Blogbeitrag möchte daher die wichtigsten Positionen der oben genannten Diskursstränge kurz vorstellen und zugleich versuchen, die aufgeworfenen Fragen in eine stärker abstrakt-allgemeine Problemstellung hinüberzuleiten. (mehr …)

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Workshop zu John Stuart Mill

An der Leuphana Universität Lüneburg findet am 16. und 17. Mai ein Workshop zu John Stuart Mills “Über die Freiheit” statt. Der von Michael Schefczyk, Thomas Schramme und Angela Marciniak organisierte Workshop bereitet eine Veröffentlichung zu Mills Schrift in der Reihe “Klassiker auslegen” des Oldenbourg Verlags vor, es wird also sehr intensiv über und am Text diskutiert werden. Das Programm findet ihr hier als PDF. Interessierte sind herzlich willkommen, eine Anmeldung ist vorab per Mail an angela.marciniak@leuphana.de erforderlich.

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Honneth-Lesekreis (12): Grande Finale

Nach vierzehn Wochen und über 600 Seiten Lektüre kommen wir zum Ende unseres Lesekreises zu Axel Honneths „Das Recht der Freiheit“. An dieser Stelle nochmal ganz herzlichen Dank an alle Beteiligten, besonders an die Autorinnen und Autoren der Einführungskommentare, den Suhrkamp Verlag, und das Team vom Theorieblog, aber auch an alle Leser und Kommentatoren!

In der letzten gemeinsamen „Sitzung“ wollen wir auf unsere Diskussion in den letzten Wochen zurückschauen und versuchen, die aufgeworfenen Fragen und Probleme in eine Gesamtperspektive einzuordnen – was hat sich geklärt, was blieb offen, was war besonders überzeugend, was nicht?  Im Folgenden haben wir versucht, zentrale Punkte unserer Diskussion noch einmal als Ausgangspunkt für unsere Abschlussdiskussion zusammenzufassen. Offensichtlich muss dabei vieles ungenannt bleiben – ergänzt dementsprechend die Diskussion nach Belieben! Es geht nicht um den Versuch einer Synthese unserer Diskussion, sondern eher um eine Darstellung der zentralen Diskussionspunkte und Nachfragen. Es scheint aber, dass sich die grundlegenden Fragen zur Methode und zu Honneths Form der Gerechtigkeitstheorie im Hintergrund durch alle weiteren Teile gezogen haben, so dass wir hier gut ansetzen könnten.

Zusätzlich zu den Punkten hier wird hier auf dem Blog am Mittwoch auch noch ein Text von Susanne zu Honneths Gebrauch von Literatur und Film (siehe auch unten) erscheinen. Beste Voraussetzungen also für eine furiose Abschlussdiskussion – wir freuen uns auf rege Teilnahme! (mehr …)

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